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GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

Erstellt von Tiefflieger, 29.02.2016, 13:36 Uhr · 124 Antworten · 26.904 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Hi
    Die Aufrollidee ist prizipiell gar nicht übel, lohnt aber bei angepassten Gurten nicht
    Moppedtransport mit dem Anhänger
    Die Abspannpunkte sind diejenigen die auch BMW z.B. in der Bertriebsanleitung der R1200 propagiert.
    gerd

  2. Registriert seit
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    Hallo Überflieger,
    doch auch mit diesem Gurt werden die GS'en verzurrt.
    Eine Ladung muss nach vorne mit dem 0,8fachen des Gewichtes und dem 0,3 fachen des Gewichtes gesichert sein.
    Die Sicherung nach vorne übernimmt durch Formschluss der Rohrbügel.
    Zur Seite ist das Moped durch die Transportschiene gesichert. Also nur noch nach hinten und gegen Umfallen muss noch gesichert werden.
    Dafür benutze ich für jede Seite 2Gurte mit 25mm Breite zum Direktzurren.
    Und ein Gurt mit 50mm der die GS vorne etwas in die Federn zieht im Niederzugspannen.
    Und das schon etliche Jahre.
    Irgendwann habe ich mal vom Freundlichen einen Gurt geschenkt bekommen, mit dem BMW sien neune Mopeds ausliefert. Auch der ist nur 25mm breit.
    Ach ja, mein Gurtroller bewährt sich auch beim Transport vom Möbeln oder sonstigem wo die 6m Gurtlänge ausgenutzt sind.
    Gruß
    Grisuknipser

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    Nun, vielleicht klappt diese Methode mit den Surfbrettgurten ja noch ein paar weitere Jahre. Aber was meinst Du welche Trägheitskräfte so eine Masse bei einem Unfall entwickelt. Da ist das 0,8 fache gar nichts und Deine Kuh kriegt Flügel

    Gruß Stefan


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    und Deine Kuh kriegt Flügel
    Nicht wirklich. Meine Gurte sind auch nicht breiter (da ich gerade unterwegs bin werde ich dir die dA Angabe gerne nachliefern, sind die Gurte die der Anhängerbauer empfohlen hat) und ich hatte einen unverschuldeten Unfall in Frankreich. Dabei hat der Verursacher den Anhänger hinten rechts erwischt und ihn auf eine Verkehrsinsel gewuppt. Ergebnis= 9,5 K Schaden an Anhänger, Wohnmobil und Moped. Am Moped (das war noch die Transalp mit lediglich 10kg weniger als die Kuh) war lediglich ein leichter Seitenschlag im gespeichten Vorderrad durch die Seitenkräfte am Schuh. Aber die Alp stand noch gerade und senkrecht da wo sie hingehört.

    Merke, die breite der Gurte hat nicht unbedingt Aussagekraft über deren Haltekräfte. Da gibt es schon Unterschiede und das er da 'n einfachen Surfgurt nutz glaub' ich eher nicht.
    Vor allem nützen breite Gurte nicht viel wenn sie net richtig gezurrt sind, wie gestern wieder auf der Autobahn gesehen. Da fuhr 'n Männertrupp mit Mercedes Vito und Vierermopedanhänger durch die Eifel und der breite Gurt baumelte an 'ner V-Strom nur so lose rum.

  5. Registriert seit
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    Morgen zusammen ,
    Benutze seit Jahren Gurte mit 25 mm breite . Wichtig ist für mich was das Sogenannte Fähnchen aussagt . Sprich die Aufnahmekräfte .
    Habe auf meinem Anhänger Wippen montiert . Rad rein ,2 Gurte nach Vorne und 2 Gurte nach Hinten. Thats it .
    Hat bisher super Funktioniert . Bei Tank- Stops kurz Spannung kontrollieren und wenn sein muss Nachspannen.
    Bisher reichte immer 1x Nachspannen .
    Gruß Stephan

  6. Registriert seit
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    Standard

    Hi
    Zumindest halten die schmalen Gurte der Freundlichen deutlich mehr als die aus dem Baumarkt. A9 ist es ein anderes Material (ich sag' immer "Rollogurt") und b) sind sie dicker.
    Ob ein Fähnchen dran ist sagt nicht viel aus. Wenn das 250kg draufsteht betrachte ich das als tauglich zum Gartenabfall niederzurren.
    Auf meinen 4 50mm-Gurten steht jeweils "5000kg" und sie haben eine Zulassung gemäss BAG. Das ist vielleicht etwas reichlich, aber sie waren nicht teuerer als andere.

    Zitat Zitat von grisuknipser Beitrag anzeigen
    Eine Ladung muss nach vorne mit dem 0,8fachen des Gewichtes und dem 0,3 fachen des Gewichtes gesichert sein.
    Wo sind denn diese Werte her? 0,8g ist ja nicht mal das Eigengewicht. Wobei ich die Formulierung "mit dem 0,8fachen des Gewichtes und dem 0,3 fachen des Gewichtes" eh' nicht verstehe.
    Beim Bremsen schafft man heutzutage hohe Verzögerungen. Reicht es nicht ganz und fährt man doch auf ein Hindernis auf, dann ist das locker mehr als 1g. Nachdem das Auffahren mit einem "Ruck" erfolgt sind das (ganz kurz) einige g.
    Nachdem ich bei einem Freund gesehen habe wie es aussieht wenn Moppeds die, mit je 4 250 kg Gurten abgespannt, auf einem Hänger stehen mit dem ein Ford C-Max eine Vollbremsung ohne vordere Feindberührung hinlegt:
    Die 1200 GS killte die hinteren Gurte, sprang über die (sehr niedrige) Bordwand, killte die vorderen Gurte und wurde von der Heckklappe gebremst, die Basic sprang auch, wurde aber von den vorderen Gurten "gefangen".
    Zitat Zitat von grisuknipser Beitrag anzeigen
    Die Sicherung nach vorne übernimmt durch Formschluss der Rohrbügel.
    Das kann so sein wenn der Rohrbügel a) hoch genug ansetzt und b)stabil genug ist (was ich bei 90 % der lächerlichen Biegeteile bezweifle)
    Zitat Zitat von grisuknipser Beitrag anzeigen
    Zur Seite ist das Moped durch die Transportschiene gesichert.
    Mit der Transportschiene hinderst Du bestenfalls die Räder am seitlichen Rutschen. Dazu haben sie aber ohnehin keinerlei Grund. Wenn die Last (Fliehkraft) am Schwerpunkt angreift, dann versucht der Karren zu kippen. Aber am Aufstandpunkt wirkt keine Kraft.
    Die Schienen sind bei Hängern mit Boden eine Erleichterung um das Mopped gerade hinzustellen oder ergeben bei Moppedhänger das notwendige Stückchen Boden um die Räder nicht an "Lufthaken" befestigen zu müssen.


    Die Werte auf den Fähnchen gelten für den Prüfzustand. Wenn so ein Gurt aber einmal über eine Bordwandkante gezogen wurde, wenn er nur ein bisschen "angerubbelt" ist kann man den wert vergessen. Die Oberfläche der "Freundlichengurte" ist ziemlich resistent. Aber die Dinger haben weder Fähnchen noch Prüfzeichen! Ich traue ihnen wesentlich mehr zu als vielen Baumarktgurten aber offiziell sind sie gar nix.

    gerd

  7. Registriert seit
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    Hat nicht direkt was mit dem Thema zu tun, aber letzte Woche hatte ich beim Händler eine Kiste stehen sehen. Darin ein Moped. Ich fragte mich seit wann BMW Pocketbikes baut. Bei näherer Betrachtung erkannte ich eine R1200GS in der Kiste, die bis auf Anschlag in ihre Federung gezogen war. Für mich ein neuer Anhaltspunkt wie ich ein Moped auf dem Hänger verzurren muß.

  8. Igi
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    moin,

    bevor ich meinen T5 hatte , habe ich auch immer auf dem Hänger transportiert , es ich nicht
    nötig das Motorrad bis auf Anschlag zu verzurren , ich habe sie immer auf dem Hänger verzurrt ,
    einen zusätzlichen Gurt über den Lenker ( ich mag nicht wenn sie so Wippt bei der Fahrt ) , dann
    einmal durch den Ort gefahren ,so dass sich alles setzt ..... dann noch mal Nach gespannt
    so dass das Motorrad eine Einheit mit dem Hänger bildet ( merkt man wenn man am Motorrad zieht und der
    Hänger schaukelt mit !)

  9. Registriert seit
    08.01.2011
    Beiträge
    365

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    Es gibt mittlerweile eine top Transportlösung von der fa. lioncraft(axfix). Super einfach und schnell. Befestigung durch die hohlachsen.Die gs muss nicht In die Federn gezogen werden. Leider nicht ganz billig.

  10. Registriert seit
    10.07.2007
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    Bei so einer Lösung gefallen mir die auftretenden Hebelkräfte nicht.
    Wenn der Anhänger mit einem Rad in ein Loch bollert, und das Mopped eine seitliche Bewegung macht, muss diese allein über die seitliche Verwindung der Räder gehalten werden.
    Das mag klappen, ist mir aber nicht geheuer.


 
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