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GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

Erstellt von Tiefflieger, 29.02.2016, 13:36 Uhr · 124 Antworten · 26.893 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von gs3 Beitrag anzeigen
    Also spann ich die GS einfach an den Lenkerenden mit den Gurten seitlich etwa 45° Winkel zu den Zurrösen des Hänger rechts und links mit sehr guten Zurrgurten mit Spannvorrichtung ab. Hierbei sollte man aus diversen Gründen nicht zu fest ziehen.
    ....................................
    Andererseits ist das natürlich schlecht fürs Fahrwerk und es besteht auch im Extremfall die Gefahr, dass der Lenker sich verbiegt. Gefühl geht hier über alles.
    Du gibst Dir ja selbst die Antwort auf Deine Zurrtips.

    Das ist so ziemlich der schlechteste Zurrpunkt den man nehmen kann.

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    #22
    Zitat Zitat von gs3 Beitrag anzeigen
    Also warum einfach, wenn‘s auch kompliziert geht.
    Ein Abspannen über die hintere Radnabe halte ich nicht für besonders toll, denn die ist auf Zug doch gar nicht ausgelegt. Außerdem erscheint mir der Winkel auch eher ungünstig.

    Bei mir kommen alle Mopeds einschl. der Roller einfach in den bis 19‘ verstellbaren Motorradständer mit Wippe von Steadystand, den ich auf meinen 08/15 Hänger am Boden verschraubt habe. Die GS steht da bereits ohne Gurt so erst mal gut drin. Nach vorn ist sie dadurch gesichert und sie kippt auch fürs erste nicht um. Gut sind zum Verzurren dann grdsl. diese Spannsysteme für den Lenker mit Schlaufen durch die dann die Zurrgurte durchgezogen werden, allerdings für die GS nicht ohne weiteres brauchbar, wegen der Handprotektoren, weil die dafür abmontiert werden müssten. Also spann ich die GS einfach an den Lenkerenden mit den Gurten seitlich etwa 45° Winkel zu den Zurrösen des Hänger rechts und links mit sehr guten Zurrgurten mit Spannvorrichtung ab. Hierbei sollte man aus diversen Gründen nicht zu fest ziehen. Einerseits ist das überhaupt nicht notwendig, weil sich bei beidseitiger Spannung im Zusammenhang mit der Wippe nach vorn ohnehin schon ein sehr hohe Stabilität ergibt. Andererseits ist das natürlich schlecht fürs Fahrwerk und es besteht auch im Extremfall die Gefahr, dass der Lenker sich verbiegt. Gefühl geht hier über alles. ESA stell ich vorher auf hart, eine Person ohne Gepäck. Ein leichtes in die Federung/Dämpfung Reinziehen reicht hier vollkommen. Zusätzlich sichere/ziehe ich noch die Handbremse mit einem (speziellen) Klettband (im Bild blau).

    Hinten ebenfalls Spanngurte mit Zurrvorrichtung, befestigt am Rahmen / Dreieck Soziusfußrasten im 45° Winkel abgespannt mit den zeitlichen Zurrösen am Hänger. Wiederum mit Gefühl leicht in die Federung/Dämpfung reinziehen.

    So gesichert/gespannt an vier Punkten und in der Wippe steht die GS perfekt auf dem Hänger, nix passiert, auch nicht in Kurven mit 120 km/h, bei Bodenwellen etc..


    Das „gefährlichste“ bei der ganzen Verladeaktion ist lediglich das rückwärtige Abfahren vom Hänger, was man nach Möglichkeit nicht alleine machen sollte, jedenfalls nicht auf einem 08/15-Hänger mit entsprechend hoher Ladekante und schmaler Auffahrtsrampe.

    Auf dem Bild sieht man‘s nicht ganz so doll, weil da halt noch der ganze andere Sch.... mit drauf ist, Kinderwagen, Fahrräder etc. die alle noch mit weiteren Gurten gesichert werden.


    Gruß GS3

    Anhang 188872
    schönes negativbeispiel, danke dafür.

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    #23
    Ich würde sowas verwenden und Ruhe ist.
    Aber die Lenkerenden würde ich jedenfalls nicht benutzen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Twinlox BMW GS.jpg 
Hits:	1798 
Größe:	123,6 KB 
ID:	188882

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    #24
    Eine 12er GS habe ich zwar noch nicht auf dem Anhänger transportiert, aber eine Menge R1100GS, R1150S oder auch R1100S. Ich mache sie Bikes immer so fest. Hält bombenfest und es passiert absolut nichts. Weder an den Federbeinen noch sonst wo. Wobei ich sagen muß, dass die Gurte oben am Lenker mehr oder weniger nur Zierde sind. Wenn das Bike vorne in der Wippe steht, mache ich erst mal die Gurte am lenker grob fest, sodass das Bike erstmal alleine steht. Dann kommen die anderen Gurte ran. Der Lenkergurt bleibt alt dann drauf, hat aber eigentlich nicht wirklich mit der Ladungssicherung zu tun.

    p1010001.jpg

  5. gs3
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    #25
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    schönes negativbeispiel, danke dafür.
    Immer wieder gern
    Das Schöne daran ist, dass es so schrecklich negativ ist, dass es seit über 20 Jahren ohne irgendwelche Schäden mit Mopeds verschiedenster Baureihen funktioniert!

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    #26
    Hallo,

    ich benutze auch den angesprochennem Tyrefix und kann den nur weiterempfehlen

    Das Vorderrad steht in einer Wippe, Bremse mit Klettgurt festgelegt, wenn der Tyrefix nach Anleitung angewandt wird drückt er das Moped in die Wippe und das Hinterrad nach unten. Steht bombenfest.

    Dann brauchts wirklich nur noch ein bisschen seitliche Stabilität, das kann man sogar am Lenker machen. Nur ganz locker anziehen, damit die Federung noch voll arbeiten kann, dann kommt da auch keine grosse Belastung drauf. Wie oben schon geschrieben ist das mehr psychologisch, mit festgelegter Bremse, Radwippe und Tyrefix steht das Motorrad schon fest. Damit die Gurte beim Einfedern nicht aus den Haken rutschen, verwende ich Karabinerhaken aus dem Bergsport.

    Hier ein Beispiel mit meinem alten Motorrad (Suzuki V-Strom) und einer zweiten V-Strom auf dem Weg ins Trentino. Beide Hinterräder sind mit Tyrefix gesichert.

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander

    dscn2813.jpgdscn2812_bearbeitet-1.jpg

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    #27
    Das darf man so ruhigen gewissens nicht weiterempfehlen! Den Lenker auch noch an seinen Enden mit den Gurten zu packen hat nichts mit Psychologie zu tun und ist einfach nur falsch. Hoffentlich seid ihr gut angekommen!

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    #28
    Hallo, Heidekutscher!

    Warum ist das einfach nur falsch?

    Der Hersteller des Tyrefix sagt eindeutig, mit Radwippe/Radklemme und Tyrefix sei das Motorrad eigentlich schon genug gesichert. Deswegen sind die Seitwärtsgurte eher "Psychologie", die sind nur gegen seitliches Umkippen, alle anderen Kräfte werden von den andere Elementen aufgenommen. Um die seitlichen Kippmomente abzuspannen, muss man möglichst hoch anschlagen, da ist z.B. die Gabelbrücke schon zu niedrig. Das Motorrad ist also inzwischen 8-fach gesichert: Radklemme, Radwippe, Handbremshebel festgelegt, Tyrefix, 4 Gurte.

    Damit bin ich seit Jahren und vielen 1.000 Hängerkilometern immer problemlos angekommen.

    Alleine bin ich damit auch nicht:

    Zitat Zitat von ARWIS65 Beitrag anzeigen
    Ich mache sie Bikes immer so fest. Hält bombenfest und es passiert absolut nichts. Weder an den Federbeinen noch sonst wo. Wobei ich sagen muß, dass die Gurte oben am Lenker mehr oder weniger nur Zierde sind. Wenn das Bike vorne in der Wippe steht, mache ich erst mal die Gurte am lenker grob fest, sodass das Bike erstmal alleine steht. Dann kommen die anderen Gurte ran. Der Lenkergurt bleibt alt dann drauf, hat aber eigentlich nicht wirklich mit der Ladungssicherung zu tun.
    Zitat Zitat von gs3 Beitrag anzeigen
    Gut sind zum Verzurren dann grdsl. diese Spannsysteme für den Lenker mit Schlaufen durch die dann die Zurrgurte durchgezogen werden, allerdings für die GS nicht ohne weiteres brauchbar, wegen der Handprotektoren, weil die dafür abmontiert werden müssten. Also spann ich die GS einfach an den Lenkerenden mit den Gurten seitlich etwa 45° Winkel zu den Zurrösen des Hänger rechts und links mit sehr guten Zurrgurten mit Spannvorrichtung ab.
    Ausserdem gibt es Lenkerfixierung auch schon fertig bei den "Grossen" zu kaufen:

    https://www.louis.de/artikel/joubert...umber=10001711

    POLO Lenkerhalterung

    Wenn das Anschlagen am Lenker "guten Gewissens nicht weiterzuempfehlen" und "einfach nur falsch" ist- warum verkaufen die das dann und setzen sich dem Risiko von Produkthaftungsklagen und Gerichtsverfahren aus? Kann ja wohl doch nicht so verkehrt sein.

    Ein Motorrad, welches lose auf einem Hänger oder in einer offenen Rinne steht, würde ich natürlich nicht nur am Lenker sichern- aber das war hier gar nicht die Frage. Sondern es ging dem Threadstarter um den Tyrefix, und in meinem Beitrag nur um die Kombination des Tyrefix mit Radwippe und Radklemme.

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander

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    #29
    Zitat Zitat von FlyingSalamander Beitrag anzeigen
    Hallo, Heidekutscher!

    Warum ist das einfach nur falsch?

    Der Hersteller des Tyrefix sagt eindeutig, mit Radwippe/Radklemme und Tyrefix sei das Motorrad eigentlich schon genug gesichert. Deswegen sind die Seitwärtsgurte eher "Psychologie", die sind nur gegen seitliches Umkippen, alle anderen Kräfte werden von den andere Elementen aufgenommen. Um die seitlichen Kippmomente abzuspannen, muss man möglichst hoch anschlagen, da ist z.B. die Gabelbrücke schon zu niedrig. Das Motorrad ist also inzwischen 8-fach gesichert: Radklemme, Radwippe, Handbremshebel festgelegt, Tyrefix, 4 Gurte.

    Damit bin ich seit Jahren und vielen 1.000 Hängerkilometern immer problemlos angekommen.

    Alleine bin ich damit auch nicht:





    Ausserdem gibt es Lenkerfixierung auch schon fertig bei den "Grossen" zu kaufen:

    https://www.louis.de/artikel/joubert...umber=10001711

    POLO Lenkerhalterung

    Wenn das Anschlagen am Lenker "guten Gewissens nicht weiterzuempfehlen" und "einfach nur falsch" ist- warum verkaufen die das dann und setzen sich dem Risiko von Produkthaftungsklagen und Gerichtsverfahren aus? Kann ja wohl doch nicht so verkehrt sein.

    Ein Motorrad, welches lose auf einem Hänger oder in einer offenen Rinne steht, würde ich natürlich nicht nur am Lenker sichern- aber das war hier gar nicht die Frage. Sondern es ging dem Threadstarter um den Tyrefix, und in meinem Beitrag nur um die Kombination des Tyrefix mit Radwippe und Radklemme.

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander
    Der Lenker hält gerade mal 100kg aus, bei höherer Belastung verbiegt er sich.

    Sprich hast einen Unfall, hilft dir der Gurt leider gar nicht, genau so wenig wie die Radwippe hier irgendwelche Kräfte aufnehmen wird.

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von Winfried Beitrag anzeigen
    nein, aber die Hebelgesetze sagen, daß die seitlichen Kräfte am besten abzufangen sind, wenn du hoch und flach abspannst. Ideal wäre etwa 45 Grad, dann fängst du nicht nur seitliche, sondern auch vertikale Kräfte ab.
    Die "Spielzeugröhrchen" der Fußrastenrahmen sind sogar so stabil, daß eine ausgewachsene Sozia (nehmen wir mal 100 kg an) darauf stehen und wippen kann. Vermutlich halten die noch viel mehr aus......
    wenn du mit Augenmaß und in Richtung der (gedachten) Verlängerung der Fußrastenausleger zurrst, sollte daß kein Problem sein,
    wer jedoch fast senkrecht nach unten geht und dann zuknallt wie "ein Ochse", der muß sich nicht wundern, wenn sich der Rahmen im Bereich der Fußrastenausleger verdreht,
    das wahr wohl bei den alten 12ern (wenn ich mich recht erinnere) gerne mal ein Problem
    (oder bei denen, bei denen gilt: "nach fest kommt ab" (oder verdreht))


 
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