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GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

Erstellt von Tiefflieger, 29.02.2016, 13:36 Uhr · 124 Antworten · 26.910 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Ich fahre auch recht viel mit dem Hänger. Verzurrung: GS 12000 Vorderrad in die Radwippe, zwei Gurte li/re über die untere Gabelbrücke, hinten zwei Gurte über den Rahmen oberhalb des Fussrastenauslegers. Maschine hinten in die Federn ziehen, Moped steht. Das das Moped vorne etwas federn kann ist im Fahrbetrieb nicht zu spüren.

    F650, Vorderrad in die Wippe, zwei Verzurrschlaufen durch die Lenkerböcke ziehen, Gurte unterhalb der Verkleidung durch die Schlaufen und dann die Maschine richtig in die Federn ziehen. Hinten entweder ähnlich wie bei der Dicken oder durch die Bolzen der Gepäckbrücke. Hinten ist es nicht nötigwendig die Maschine bis zum Anschlag in die Federn zu ziehen, Zweidrittel reicht, es muss nur verhindert werden das die Maschine anfängt zu hüpfen.

    Als Gurte benutze ich nur Ratschegurte bei denen die Haken gegen aushängen gesichert sind.

    Braun Spanngurt 2000 daN, zweiteilig, Farbe orange, 6 m Länge, 35 mm Bandbreite, mit Ratsche und Karabinerhaken: Amazon.de: Auto

    Diese habe ich, sind eigentlich überdimensioniert, hin und wieder brauche ich diese aber auch anderweitig. Endlosgurte mit Ratsche sind auch empfehlenswert da diese sich nicht aushängen können. Wie schon früher beschrieben auf Scheuerstellen und möglichst optimalen Winkel achten.

    So verzurrt hat mir schon die Rennleitung bestätigt, dass dies absolut den Vorschriften und dem gesunden Menschenverstand entspricht. Das Ticket für die 110 km/h musste ich trotzdem zahlen��.

    VG Winfried

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    #32
    Zitat Zitat von FlyingSalamander Beitrag anzeigen
    Wo finde ich bei den Moppeds die Verspannung nach hinten, die bei Bremsung und Aufprall die Kraft aufnimmt?
    Ich sehe da nur den windigen Bügel am Vorderrad.
    Die dicken hinteren Gurte sind bestenfalls senkrecht angebracht.

    Beim Fahren ist das alles kein Problem. Interessant wird es, wenn du mal jemandem hinten drauf rutscht und anschließend dein Moped von der Kofferraumklappe heben darfst.

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    #33
    Hej zusammen,

    da ich auf der Suche nach 'ner GS bin, bzw. schon eine im Auge habe, hab ich mich hier angemeldet. (Vorstellung folgt noch).
    Ich fahre bislang 'ne Transalp auf dem Anhänger spazieren und möchte meine Erfahrungen dazu mal kund tun. Die ersten Erfahrungen durfte ich mit 'ner CB auf 'nem reien Motorradanhänger machen. Das gefiehl mir überhaupt nicht und habe mir daher einen Alutrail Anhänger gekauft mit durchgehender Fußbodenplatte. Die Zurrpunkte habe ich selber festgelegt. Das geht bei dem Hänger problemlos. Ich habe sicherheitshalber noch ein Verstärkungsblech unter den Zurrösen angebracht.

    comp_img_2238.jpg

    Die Alp ist hauptsächlich am Hauptrahmen gezurrt. Etwa 2/3 in die Federn gezogen. Das alleine würde theoretisch reichen. Aber man ist ja Sicherheitsfanatiker. Daher habe ich vorne und hinten natürlich auch noch gelascht.

    comp_img_2514.jpgcomp_img_2515.jpgcomp_img_2516.jpgcomp_img_2517.jpgcomp_img_2518.jpg

    Ich bevorzuge Endlosgurte weil sich da nix aushaken kann und ich zudem das Spannschloß da positioniert werden kann wo es am besten paßt. Außerdem habe ich mir aus alten Lastgurten einen Scheuerschutz gefertigt. Diese Verzurrung hat sich über viele tausend Kilometer bewährt und das Motorrad hat so einen unverschuldeten Auffahrunfall in Frankreich überstanden. Lediglich das Vorderrad hatte eine "Acht" und der Sturzbügel war etwas auseinander gezogen.
    Der Anhänger ist um fast 90° zur Seite geworfen worden. Aber die Alp stand immer noch sauber gerade.

    img_2660.jpg

    Verspannen über den Lenker verbietet Honda, zumindest bei der Alp explizied, weil die Lenkerklemmung Federelemente enthält. Wie das bei der GS ist weiß ich nicht. Mein Schrauber meint immer: Das ist was um 'n Roller mal eben auf kurzen Strecken zu transportieren.
    Gegen die in diesem Faden angefragten Tirefix hab ich mich entschieden weil es bei vielen Mopeds Probleme mit dem Auspuff gibt. So z.B. bei unserer CB500 die ich auch hin und wieder transportiere.

    Nun hab ich nach diesem langen Text aber auch noch eine Frage. Hinten seh ich bei der GS gar kein Problem sie zu zurren. Vorne an der unteren Gabelbrücke schreibt ihr alle. Ein niederländischer Bekannter zurrt seine 1100er GS immer über die Teleleverbrücke. Ist das nicht empfehlenswert?

  4. Registriert seit
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    #34
    Tyreflex wird es schon halten.

    Ich vermute, viele Leute unterschätzen die Kräfte bei einer Vollbremsung oder gar Aufprall.

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    #35
    Hallo
    dazu ist der "windige Bügel" aber gedacht. W
    Bis der sich verbiegt oder nicht hält, da hat man schon ganz andere Sorgen
    Ich habe beim Verspannen trotzdem immer so eine Art "Vorspring" zusätzlich angebracht.
    Gruß

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    #36
    Ich habe eine Anhängervermietung mit Plattformanhängern und habe selbst eine luftgekühlte und eine LC zuhause. Ich verzurre die immer mit Hebebändern mit einem Schlupp am Moped (gibt keine Kratzer) und durch den ziehe ich dann den Zurrgurt. falls es jemand interessiert gibt es die Bilder hier: Bilder - Camp & Bike
    Gruß
    Manfred

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    #37
    Zitat Zitat von monk0103 Beitrag anzeigen
    Sprich hast einen Unfall, hilft dir der Gurt leider gar nicht, genau so wenig wie die Radwippe hier irgendwelche Kräfte aufnehmen wird.
    Hallo,

    bei einem "richtigen" Unfall hilft absolut gar nichts!

    Der Standard-NCAP-Crashtest simuliert einen Aufprall bei nur 55 km/h. Hast Du mal die Bilder gesehen, wie die Autos danach verformt sind und welche Kräfte da wirken?

    Ich wage da zu behaupten, daß bei einem verzurrten Motorrad bei einem Unfall derartig hohe Kräfte auftreten, daß Gurte reissen, Befestigungshaken sich aufbiegen, Zurrösenaufnahmen ausreissen und auf jeden Fall mit Schäden bis zum Totalverlust zu rechnen ist.
    Die Radwippe selber nimmt logischerweise keine Kräfte auf, diese drückt ja nur das Vorderrad gegen den Haltebügel oder eine Radklemme- der Haltebügel aber sorgt für den beim Ladungssichern so wichtigen "Formschluss" und der nimmt selbstverständlich Kräfte auf.

    Was wir hier machen ist reine Ladungssicherung, die dafür sorgt daß die Ladung bei normalem Fahrbetrieb sich nicht selbstständig machen kann- mehr geht nicht.
    Ein verzurrtes Motorrad bei einem Unfall zu halten wird kaum möglich sein, unabhängig ob man den vorderen Gurt nun am Lenker oder an der Gabelbrücke anschlägt. Beim Anschlagen an der Gabelbrücke mit Zug nach vorne werden sowieso keine Kräfte durch Bremsen oder Unfall aufgefangen, weil sich der Gurt ja entspannt, wenn das Moped nach vorne gehen will.

    Die Zeitschrift MOTORRAD empfiehlt übrigens bei verkleideten Motorrädern das Abspannen an den Lenkerenden- aber die haben ja bestimmt auch keine Ahnung

    Sichern und Verzurren - Motorradreisen - Ratgeber: Motorräder transportieren - MOTORRAD

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander

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    #38
    Zitat Zitat von FlyingSalamander Beitrag anzeigen
    Die Zeitschrift MOTORRAD empfiehlt übrigens bei verkleideten Motorrädern das Abspannen an den Lenkerenden- aber die haben ja bestimmt auch keine Ahnung
    die wissen sicherlich dass der Lenker die "schwächste" Stelle für eine Gurtbefestigung ist. Mit Verkleidung ist dieser andererseits die einfachste und schnellste Möglichkeit der Sicherung.

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    #39
    Wenn du die Mopeds am Lenker befestigst und während der fahrt auf schlechten Straßen aus dem Heckfenster schaust dann wirst Du das nicht wieder tun...
    Der Lenker arbeitet durch die Verspannung auf dem Hänger ca. 3cm ...

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    #40
    Zitat Zitat von FlyingSalamander Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bei einem "richtigen" Unfall hilft absolut gar nichts!

    Der Standard-NCAP-Crashtest simuliert einen Aufprall bei nur 55 km/h. Hast Du mal die Bilder gesehen, wie die Autos danach verformt sind und welche Kräfte da wirken?

    Ich wage da zu behaupten, daß bei einem verzurrten Motorrad bei einem Unfall derartig hohe Kräfte auftreten, daß Gurte reissen, Befestigungshaken sich aufbiegen, Zurrösenaufnahmen ausreissen und auf jeden Fall mit Schäden bis zum Totalverlust zu rechnen ist.

    Was wir hier machen ist reine Ladungssicherung, die dafür sorgt daß die Ladung bei normalem Fahrbetrieb sich nicht selbstständig machen kann- mehr geht nicht.
    Ein verzurrtes Motorrad bei einem Unfall zu halten wird kaum möglich sein, unabhängig ob man den vorderen Gurt nun am Lenker oder an der Gabelbrücke anschlägt. Beim Anschlagen an der Gabelbrücke mit Zug nach vorne werden sowieso keine Kräfte durch Bremsen oder Unfall aufgefangen, weil sich der Gurt je entspannt, wenn das Moped nach vorne gehen will.

    Die Zeitschrift MOTORRAD empfiehlt übrigens bei verkleideten Motorrädern das Abspannen an den Lenkerenden- aber die haben ja bestimmt auch keine Ahnung

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    Viele Grüsse

    FlyingSalamander
    hi ich sehe das anders. Die Verzurrpunkte an meinem Hänger sind für je 500 daN zugelassen, meine Gurte für 2000 daN zugelassen. Das mal zwei, wenn da was reißt hat der Hersteller ein Problem. Dass dir eventuell die ganze Fuhre abknickt und ins Heck rauscht halte ich speziell bei einem ungebremsten Hänger für wahrscheinlicher.

    Lt StVO muss die Ladung so gesichert sein, dass diese selbst bei einem Unfall auf ihrem Platz bleibt.


 
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