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GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

Erstellt von Tiefflieger, 29.02.2016, 13:36 Uhr · 124 Antworten · 26.882 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Der obige Vergleich hinkt zwar arg, aber der Faktor 30 bei der Krafterhöhung bei einem Aufprall mit 50 km/h war mir so krass auch nicht bewusst. Dass man sich bereits bei einem Aufprall mit 8 km/h nicht mehr mit den Armen abstützen kann, ist mir noch in Erinnerung, aber so krass ...

    Die Standrohre werden bei einem Aufprall, wenn das Mop richtig verzurrt ist, ja nicht in horizontaler Richtung belastet, sondern wollen durch ihre Ausweichbewegung weiter einfedern.

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    #62
    Wenn ich hier einige Berichte lese bekomme ich Angst
    Motorrad auf dem Anhänger ist eine Ladung und Ladung hat fest verzurrt zu sein !!!!
    es könnte bei einer Kontrolle wenn die Gurte nicht fest gezogen sind sogar straffe geben ( Ladungssicherung )
    das Motorrad federt mit dem Hänger als eine Einheit
    bei mir wir das Moped vorne in die Federn gezogen und hinten abgespannt gegen seitliches
    hin u. her wippen
    und so bin ich schon ein paar mal Quer durch Deutschland
    gefahren
    man sollte auch daran denken
    seinen Tank nicht voll zu machen ( Stützlast )
    und die Auffahrrampe immer einhaken
    oder verzurren
    die könnte sonst ab rutschen

    Gruß

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    #63
    Zitat Zitat von Tiefflieger Beitrag anzeigen
    Du vergleichst gerade einen Unfall, bei welchem ein Motorrad direkt in ein Auto kracht mit einem Unfall, bei welchem das Motorrad auf einem Anhänger verzurrt ist. Dies ist dir schon bewusst?

    Gruß
    Benny
    Ja klar,

    sollte ja nur ein Beleg dafür sein, daß schon bei geringen innerörtlichen Geschwindigkeiten eben die beschriebenen hohen Kräfte wirken und beim Aufprall Standrohre doch abknicken, und Haltebügel, Gurtösen etc. erst recht.

    Das verzurrte Motorrad profitiert natürlich von der Energieaufnahme durch die Knautschzone des Zugfahrzeugs, aber ansonsten muss es dieselben Kräfte aufnehmen wie bei einem eigenen Aufprall, die Kräfte werden ja "weitergereicht". Das schwächste Glied in der Ladungssicherung wird dann nachgeben.

    Hier mal ein Crashversuch mit gebremstem (!) Anhänger bei nur 50km/h, da sieht man die auftretenden Kräfte deutlich (und das die Rücksitzbank beim Anhängertransport kein so guter Platz ist)



    Wie das bei 100 km/h bei einem Unfall mit einem verzurrten Motorad aussieht, kann man sich dann ausmalen- vor allem wenn man weiss, daß sich die wirkenden Kräfte bei Verdoppelung der Geschwindigkeit vervierfachen.

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander

  4. Registriert seit
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    #64
    Hallo Deichgraf,
    vielen Dank für deine Antwort!

    Endlich haben wir die einzig richtige Lösung bekommen

    Trotzdem verstehe ich nicht, warum du vorne die Kiste in die Federn ziehst. Denn dies, macht bei der GS eig. keinen Sinn.

    Bist du mit deiner Variante nur kreuz und quer durch Deutschland gefahren, oder hattest du auch schon einen Unfall, dass du sagen kannst, dass deine Variante die Lösung der Lösungen ist und du bei allen anderen Varianten Angst bekommst?

    Und das mit dem Tank musst du mir nochmal erklären. Ich soll die 900km nach Südtirol mit halbem Tank fahren? Da muss ich je Richtung ja dreimal nachtanken Und wenn ich in meinen Fahrzeugschein schaue, sehe ich keine Abhängigkeit zwischen Stützlast und Tankfüllstand.

    Gruß
    Benny

  5. Registriert seit
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    #65
    Er meint sicher den Tank des Mopeds.

    Und zu Unfall und Anhänger hatte ich ja schon was in Beitrag 33 geschrieben inkl. Bildern.

  6. Registriert seit
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    #66
    Zitat Zitat von Deichgraf Beitrag anzeigen
    Motorrad auf dem Anhänger ist eine Ladung und Ladung hat fest verzurrt zu sein !!!!das Motorrad federt mit dem Hänger als eine Einheit
    bei mir wir das Moped vorne in die Federn gezogen und hinten abgespannt gegen seitliches
    hin u. her wippen
    man sollte auch daran denken
    seinen Tank nicht voll zu machen ( Stützlast )
    Das ein Motorrad fest verzurrt werden muss bestreitet hier doch kein Artikel.

    Schon mal gesehen, wie die Profis Autos transportieren? Die werden über die Räder gesichert, damit die Federung frei arbeiten kann- oder hat schon jemand ein Auto gesehen, dessen Federn zum Transport "auf Block" auf die Anschläge gezogen wurden?

    Wenn die Federung eingeschränkt oder ausgeschaltet wird, gehen alle Stösse voll aufs Motorrad durch.

    Die Stützlast sollte man voll ausnutzen, das erhöht die Fahrstabilität- natürlich nicht überschreiten.

    Dazu muss man sie halt bestimmen (Küchenwaage mit Stock, Stützlastwaage oder Stützrad mit eingebauter Waage). Die Stützlast wird am besten verringert, in dem die Last nach hinten verlagert wird (und nicht durch weniger tanken?).
    Aus dem Grund habe ich bei meinem Anhänger auch die Radwippen mit den Anschlägen für den Transport von zwei Motorrädern weiter nach hinten versetzt.
    Ich bestimme bei vollgeladenem Hänger vor der Abfahrt immer Stützlast, Achslast und Gesamtgewicht mit der Reich-Waage CWC Caravan- und Reisemobilwaage, genau das macht die Rennleitung bei einer Kontrolle nämlich auch.

    Viele Grüsse

    FlyingSalamander

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    #67
    Moin
    ich meine den Tank vom Moped
    und nicht vom Auto
    mit in Federn siehen ist gemeint die Zurrgurte fest ziehen
    Gruß

  8. Registriert seit
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    #68
    Zitat Zitat von Travelking Beitrag anzeigen
    Er meint sicher den Tank des Mopeds.
    der war gut

    Ich bin schon einige mal mit Hänger, beladen mit 2 Mopeds, in den Dolos gewesen. Was man manches mal sieht erstaunt einen.
    - Übe das Beladen ruhig mal vor Fahrantritt
    - Besorge dir eine Wippe in die du das Moped möglichst ohne viel Höhe zu überwinden einfahren kannst, dann wird das raus schieben
    einfacher.
    - Spanne im 45 Grad Winkel, möglichtst hoch an den Standrohren, hinten an Rahmen oder Fußrasten.
    - Ich ziehe die Maschinen bis zur Hälfte in die Federung, vorne wie hinten.
    - Ich spanne im Bewustsein der Kräfte beim Ausweichen oder Gefahrenbremsung mit je 6 Gurten ab.
    - Die Antriebsräder werden nochmals mit Gurten gegen seitliches verrutschen gesichert.
    - Lass dir bei der Fahrt Zeit, gewöhne dich an die Trägheit des Gespannfahrens. Kontrolliere bei jeden Halt alles.

    Ich plane bei der Fahrt nach Italien immer einen Zwischenstop mit Übernachtung am Brenner ein. Du darfst die alte Brenner-Strecke nur mit der Bestätigung der Miete Unterkunft befahren.
    Früh morgens, gut gefrühstückt, machen wir die letzten 300 km. Kommen i.d.R. gegen 10.00 Uhr an und haben ab der Mittagszeit schon Gelegenheit die erste Tour zu machen.

    Es ist schon richtig das das Mopeds nur mittels Eintauchen der Federung eine Einheit mit dem Hänger bilden. Keine Panik, es geht nichts kaputt. Wir haben eine 100ter Hänger. Vorrausschauendes und ruhiges Fahren kann man lernen; Ganz nach dem Motto, man hat Urlaub!

    Grüße
    Manfred

  9. Registriert seit
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    #69
    Vorne über die Gabelbrücke unten
    Hinten entweder über den Rahmen in etwa auf Höhe der Fussrastenausleger und ETWAS in die Federn
    Oder nur via Tirefix über den HR reicht m.E.
    hinten muss so gesichert sein dass der HR nicht zur Seite kippen kann

    Ich bin der Meinung das der Anhänger viel ruhiger läuft desto freier Moped "schwingen " kann - natürlich ohne abzuheben 😊
    Oder hat schon mal jemand einen Autotransporter mit Gurt über das Auto gesehen ?(ich meine die Profis, nicht die, die gebrauchte exportieren)

    Diese schon beschrieben maximal Kräfte von bis zum 50ig fachen treten zu einem Zeitpunkt auf, wo es eh schon Wurst ist was Kaputt geht

  10. Registriert seit
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    #70
    hat die Verspannungsmethode Auswirkungen auf den Ölverbrauch der Kuh? Empfiehlt sich vor dem Verzurren auf einem Anhänger bei den 11xx-Modellen ein W20/50 Öl? Welches Öl ist für die 12er am sinnvollsten? Falls das Motorrad auf dem Anhänger mitwippt, kann dies zu KFR führen?

    Au Backe, was hier alles geschrieben wird. Ich schließe mich an.


 
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