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GS richtig wandeln.... aber wie....

Erstellt von funcarver, 14.08.2016, 18:01 Uhr · 44 Antworten · 7.500 Aufrufe

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    Standard GS richtig wandeln.... aber wie....

    #1
    Servus,

    nachdem meine neue GS (inzwischen ein Jahr alt, 3x liegen geblieben, 3x neue Drosselklappe links, 1x neues Steuergerät) immer wieder Probleme macht und auch jetzt nach der letzten Reparatur (u.A. Steuergerät) noch rumzickt, möchte ich gerne Wandeln, also vom Kaufvertrag zurücktreten. Die Q ist jetzt 14 Monate alt und hat ca. 22.000km gelaufen.

    Die Frage ist, wie gehe ich hier am Besten vor und was kostet mich der Spaß?

    Muss ich da irgendwas für die gefahrenen Kilometer zahlen und wenn ja, wie viel? Was ist mit dem Ärger den man hatte, kann man da Ansprüche stellen? Die Q war z.B. in Südfrankreich ei ne Woche defekt und wir mussten unseren Urlaub dementsprechend umplanen....

    Ich denke gerade darüber nach mir das MJ 2017 anzuschaffen, nachdem es auch sehr viele Leute gibt die keine Probleme haben und das Tier wirklich Spaß macht...

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    #2
    Moin,
    so wie Du es schilderst ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich, die Werkstatt (Händler) hat zwei maximal drei Versuche einen Mangel abzustellen, bei schwerwiegenden Fehler ( was das ist entscheidet das Gericht ) sogar nur einen Versuch.
    Du musst eine Nutzungsentschädigung zahlen, hierfür gibt es eine Formel aus den 70èrn, wo man ein AUTO-Leben mit 150.000 Km veranschlagt hat, passt auf ne GS ungefähr.
    Formel: Kaufpreis/100 x 0,67 x gefahrene Km / 1000. Wenn Deine Dicke 18 Tsd. gekostet hat, bist Du mit ca. 2.700 Euronen dabei.
    Wird das Motorrad-Leben aber nur auf 100.000Km veranschlagt, kostet dich der Rücktritt fast 4.000 Euronen.
    Aus eigener Erfahrung mit einem Auto, in welches Wasser eintrat, Rücktritt vom Kaufvertrag geht nur mit Anwalt, geht der Rücktritt mit dessen Hilfe durch, zahlt der Händler die Anwaltsgebühren.
    Entschädigung für entstandene Unannehmlichkeiten, dafür musst Du denn einen zweiten Prozess führen, ich hab damals darauf verzichtet.
    Gruß Joni

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    #3
    Wenn du doch eh ein Mj 2017 willst, dann gib doch die Kiste in Zahlung und nehm gleich eine neue.

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    #4
    Hallo fancurver,

    leider ist die o.g. Rechnung aus meiner Sicht so nicht ganz nachvollziehbar.

    Hier geht es um die abzuziehende Nutzungsvergütung für ein Krad bei einer Wandlung bzw Rückabwicklung.

    Beispiel:

    Bruttokaufpreis BMW R1200 GS LC BP: 19.000 Euro, vom Kunden gefahrene Strecke 22.000 km, erwartbare Gesamtlaufleistung Krad 80.000 km. Nutzungsvergütung = 5225 Euro (19.000 Euro x 22.000 km : 80.000 km).

    Das entspricht einer Nutzungpauschale von ~ 0,275€/KM

    Restwert nach 22.000km beträgt somit 13.775€

    Die Getichte unterstellen bei Motorrädern dieser Gattung eine Nutzung von 80.000km


    Viele Grüße aus Mülheim an der RuhrViele Grüße aus Mülheim an der Ruhr

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    #5
    Bevor ich das Thema ernsthaft angehen würde, würde ich fragen, was ich beim Händler beim Tausch gegen neu zuzahlen dürfte.
    Erst wenn das von aller Welt entfernt ist, würde ich mir die Mühe des Wandelns machen.

    Bei Deinem Ärger darf ja noch auf ein gutes Angebot gehofft werden.

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    #6
    "..Rücktritt vom Kaufvertrag geht nur mit Anwalt, geht der Rücktritt mit dessen Hilfe durch, zahlt der Händler die Anwaltsgebühren."
    Der Rücktritt geht natürlich auch ohne Anwalt, der Händler muss davon überzeugt werden. Wenn damit gemeint ist, es geht nicht ohne Gerichtsverhandlung stimmt das im Prinzip. Dann muss aber auch berücksichtigt werden, daß je nach Wohnort einige Monate ins Land gehen werden, ehe es zur Verhandlung kommt. Dann wird ein Gutachten vom Gericht veranlasst werden usw., es kostet viel Zeit und Nerven.
    Eine Einigung mit dem Händler, Inzahlungnahme bei Neukaufen etc. ist der bessere Weg.

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    #7
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    "..Rücktritt vom Kaufvertrag geht nur mit Anwalt, geht der Rücktritt mit dessen Hilfe durch, zahlt der Händler die Anwaltsgebühren."
    Der Rücktritt geht natürlich auch ohne Anwalt, der Händler muss davon überzeugt werden....
    Theoretisch ja, aber hast Du soetwas ohne Anwalt auch schon mal durchgezogen und die nachvollziehbaren Mängelrügen und notwendigen Fristen gerichtlich verwertbar eingehalten?

    Gruß,
    maxquer

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    #8
    Hallo Norbert,

    als ich meine Ex 2007er 1200 GSA erwarb gabs von BMW eine Mobilitätsgarantie, die wenn ich mich richtig entsinne recht umfangreich war, habe sie aber nie gebraucht. Ich weiß nicht wie das heute ist, aber eigentlich müßte BMW Dir ja wenigstens ein Ersatzfahrzeug bereitstellen, wenn die Kiste im Urlaub schlappmacht????

    Da ich derzeit was etwas älteres fahre, habe ich immer einen Schutzbrief ( muß nicht zwingend ADAC sein ) kostet ganz kleines Geld und kann sehr nützlich sein.

    Die Formel zur Berechnung des Gebrauchsvorteils lautet: (KP:100) x 0,67 x (Km:1000) = Abzug

    Mehr dazu z.B. hier:

    Montagsautos - Wandeln statt lange Handeln - autobild.de

    Einen Anwalt braucht es erstmal nicht und ich gehe auch nicht davon aus, dass bei diesem Schadensbild noch Diskussionen kommen wird, falls ja, kann man immer noch einen einschalten.

    Würde Dir aber erstmal vorschlagen mit dem Händler das Gespräch zu suchen, wenn Du sie gegen was anderes eintauschen willst, vielleicht zahlt er Dir sogar mehr?

    Du hast ja schon einiges über Dich ergehen lassen......

    Alternativ der Weg das Fahrzeug selber zu verkaufen oder sie einen Gebrauchtmotorradhändler anzubieten.

    Danach weißt Du was für Dich die beste wirtschaftliche Lösung ist.

    Nach meiner Meinung, rein rechtlich gesehen, in Deinem Fall, in jedem Fall genügend "Wandlungsmasse".

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    #9
    erst mal danke für die Antworten...

    Ich habe schon mal bei einem Auto gewandelt, musste 10x in 12 Monaten in die Werkstatt. Das ging ohne Anwalt, ich würde es deswegen hier auch ohne versuchen.

    Natürlich habe ich mich schon erkundigt was ich drauflegen müsste wenn ich mir eine MJ 2017 TB bei ihm bestelle, es sollen 6k sein, finde ich kein sonderbar gutes Angebot... Deswegen wäre mein nächster Schritt mich mit der Abteilung für die Wandlung mal zu unterhalten. Ja, der Händler hat eine Abteilung für sowas...

    Was die Laufleistung angeht, welche Q hält denn nur 80.000km? Ich kenne einige die schon mehr als 300.000km auf der Uhr haben.... Aber gut, es ist wahrscheinlich nur der Durchschnitt...

    Jetzt hoffe ich erst mal das die Q den Urlaub übersteht...

    Wenn noch jemand Tips hat, z.B. was das Verhandeln angeht, ich bin für jeden Tipp dankbar....

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von funcarver Beitrag anzeigen
    Was die Laufleistung angeht, welche Q hält denn nur 80.000km? Ich kenne einige die schon mehr als 300.000km auf der Uhr haben.... Aber gut, es ist wahrscheinlich nur der Durchschnitt...
    Die normale Q verreckt ja auch nicht durchs fahren sondern durchs stehen. 80.000km sind für den normalen GS-Fahrer satte 20Jahre!

    Gruß,
    maxquer


 
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