Seite 5 von 12 ErsteErste ... 34567 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 116

Ich sagte zu meinem Tätowierer...

Erstellt von Eszet, 01.06.2014, 10:56 Uhr · 115 Antworten · 33.874 Aufrufe

  1. X-Moderator
    Registriert seit
    17.01.2013
    Beiträge
    3.039

    Standard

    #41
    Das sieht wirklich klasse aus. Wird das am Moped verklebt, oder baut ihr die Teile vorher ab? Sind das grossflächige Teile oder lauter kleine Einzelteile?

  2. Registriert seit
    12.05.2014
    Beiträge
    152

    Standard

    #42
    Bleibt alles am Moped, und die Kleber sind alles Einzelteile.

  3. Registriert seit
    05.08.2013
    Beiträge
    2.596

    Standard

    #43
    Irgendwie sind diese SignatureCD-Aufkleber ja ganz witzig und getriggert durch den Eingangsbeitrag hatte ich hin und her und her und hin überlegt, ob ich so etwas auch einmal in Angriff nehmen sollte. Andererseits ist man damit vermutlich bald bekannt wie ein bunter Hund in der heimischen Umgebung und gerade geschenkt bekommt man sie auch nicht.
    Zum Black Friday gab es sie dann jedoch glatt für halbes Geld und so musste ich einfach zugeschlagen.

    Dass dieser bunte Kram nicht jedermanns Geschmack ist, ist dabei völlig klar und auch gut so.

    Vor dem eigentlichen Kleben kamen mir dann allerdings ein paar Detailfragen bzgl. der Verarbeitung. Vllt. hat der eine oder andere ja auch so einen Blödsinn vor und freut sich über die Antworten, die ich für mich als unprofessioneller Laien-Wrapper gefunden habe.
    Der Klebe-Profi, für den das folgende nur lauter triviale Banalitäten sind, kann jetzt einfach aufhören zu lesen, oder aber er setzt fort und hat noch ein paar gute Tipps, die später helfen, wenn es darum geht, die Maschine selbst zu verunstalten.
    So, genug Dummzeuch gelabert, los geht's.

    Die nachfolgenden Fotos sind leider unter wenig idealen Bedingungen entstanden und daher nicht so perfekt.

    Ausgesucht hatte ich mir dieses komische Safari-Design, obwohl ich vermutlich nie in eine rot-schwarze Wüste kommen werde.

    Die ideale Verarbeitungstemperatur für diese Wrapping-Folien liegt bei etwa Zimmertemperatur, mind. jedoch ca. 16°. Da ich meine Frau irgendwie nicht davon überzeugen konnte, das Möpp bei den aktuellen Außentemperaturen ins Wohnzimmer zu fahren, habe ich mit den Koffern begonnen.

    Höchstglücklicherweise kam mir hier der angegebene Schwierigkeitsgrad meinen beiden linken Händen entgegen.

    00_skill_p1070433.jpg


    Etwas Werkzeug braucht man, also z.B. Schere, scharfes Messer, Rakel

    02_werkzeug_p1070393.jpg


    Ein weiches Tuch zum Andrücken und Anreiben ist nicht verkehrt

    03_weichestuch_p1070396.jpg


    Etwas Kreppklebeband

    04_kreppband_p1070398.jpg


    Und Reiniger (links Isopropanol, rechts Surface Cleaner Pro)

    01_reiniger_p1070392.jpg


    Zum Reiniger noch ein paar Worte:
    Die Folien / Aufkleber sollen ja vernünftig halten und nicht irgendwann bereits bei Tempo 50 im Fahrtwind flattern
    oder durch Schaltschlag abgeworfen werden. Nun sind in dem Aufkleberset 2 Arten von Folie enthalten.

    11_folientyp_p1070428.jpg


    Orafol empfiehlt für seine Oracal-Folie eine Reinigung des Untergrundes mit z.B. Isopropanol, während 3M dies genau verbietet und sein eigenes Produkt an den Mann bringen möchte.
    Bei meiner Suche bin ich dann auf einen Anbieter gestoßen, der in seinem Angebot zwar die verschiedensten Folien führt, aber nur einen einzigen Reiniger anbietet. Was genau da drin ist? Keine Ahnung, riecht aber auch alkoholisch.
    Den habe ich dann verwendet, um die Oberfläche nach einer normalen Grundreinigung auch fettfrei zu bekommen.

    Da die Aufkleber für rechts und links spiegelverkehrt sind, sollte man sich dies vorher klar machen und markieren.
    Denn, es sind die allerdümmsten Fehler, die gerne geschehen.

    10_orientierung_p1070399.jpg


    Eine der Fragen war, wie ich an den Rändern der Alu-Oberfläche angehe. Beim vollflächigen Car-Wrapping schiebt man die Folienränder an den Fenstern z.B. unter die Fenstergummis. Da es hier aber um konturgeschnittene Aufkleber geht, die eh nur aus lauter freiliegenden Rändern bestehen, habe mich entschieden, die Aufkleber mit 1..2mm Abstand zum Kofferrand aufzukleben.
    Zum leichten Ausrichten entlang der geraden Kante habe ich die Aufkleberränder so zurecht geschnitten, dass das Schutzpapier genau so weit übersteht.

    12_vorbereitungrot1_p1070404.jpg


    Auch an der Stoßkante zwischen den beiden Farben habe ich ziemlich konturnah abgeschnitten.

    13_vorbereitungrot2_p1070402.jpg


    So lassen sich die beiden Aufkleber gut aneinander legen und ausrichten.

    14_ausrichten1_p1070410.jpg


    Die Position habe ich dann so gewählt, dass an beiden Kofferseiten etwa der gleiche Überstand entsteht.

    15_ausrichten2_p1070409.jpg 16_ausrichten3_p1070412.jpg


    Am besten markiert man sich jetzt die Position zum leichteren Wiederauffinden.

    17_ausrichten4_p1070406.jpg


    Da die Überstände später abgeschnitten werden müssen, habe ich dort zweilagig Tesa-Krepp hingebappt, damit ich mit dem Messer nicht ins Alu schneide.

    18_vorbereitungschwarz_p1070416.jpg


    Eine andere Frage war übrigens, ob nass oder trocken. Ich habe mich für die trockene Aufbringung entschieden.
    Daher kann der Aufkleber nun positioniert und auf einer Hälfte fixiert werden.

    20_schwarz1_p1070417.jpg


    Wer die nasse Variante bevorzugt, weil er so den Aufkleber gleich mit der nackten Klebeseite auflegen und positionieren kann, der sollte wissen, dass man dem verwendeten Wasser ein wenig die Oberflächenspannung nehmen sollte, damit es sich nebelfein aufsprühen lässt. Dazu gibt es extra spezielle Zusätze. Man findet aber auch die Empfehlung zu ph-neutralem Baby-Shampoo. Von normalem Spülmittel wird dagegen meist abgeraten.

    Die folgenden Schritte sind zwar anhand des BMW-Schriftzuges auf der Internetseite von SignatureCD genau gezeigt,
    aber ich mache mal der Vollständigkeit wegen trotzdem weiter.

    Auf der freien Seite zieht man nun den Aufkleber von dem kräftigen an der Unterseite bedruckten Schutzpapier ab
    und schneidet das freiliegende Stück Papier ab.

    21_schwarz2_p1070419.jpg 22_schwarz3_p1070420.jpg


    Der Aufkleber lässt sich nun auflegen. Das geschieht zunächst nur auf den hervorstehenden Flächen, in die Vertiefungen drücken wir ihn später.

    23_schwarz4_p1070421.jpg


    Das gleiche geschieht anschließend mit der anderen Hälfte. Er liegt nun soweit komplett auf.

    24_schwarz5_p1070423.jpg


    Nun wird in möglichst flachem Winkel ganz vorsichtig das transparente Transfer-Papier abgezogen.
    Dabei kontrollieren, dass man nicht aus Versehen den eigentlichen Aufkleber gleich wieder mit abzieht.
    Besonders die schmalen spitz auslaufenden Konturen sind da etwas gefährdet.

    25_schwarz6_p1070422.jpg


    Danach erwartet einen zum Beispiel ein solches Bild:

    26_schwarz7_p1070424.jpg


    Sieht schlimm aus, isses aber nicht!
    Jetzt nimmt man ein weiches Tuch und drückt die noch nicht festklebenden Bereiche ebenfalls an.
    Dies macht man gleichmäßig von einem Ende und den Seiten her so, dass die Luft zum anderen Ende hin rausgedrückt wird.

    Sollten trotz aller Sorgfalt dennoch kleine Luftblasen entstanden sein, so lassen sich selbst diese meist noch gut wegreiben. Denn insbesondere die Klebeschicht der 3M-Folie hat kleine Luftkanäle. Solange man nicht endgültig festgerieben hat, findet eingeschlossene Luft immer noch einen Ausweg.

    40_rotklebeseite_p1070432.jpg


    Wenn der Aufkleber soweit komplett angedrückt ist, müssen wir uns nur noch den überstehenden Rändern widmen. Mit einem scharfen Messer wird einfach an der Kante entlang abgeschnitten. Das geschieht entweder freihändig oder mittels eines Lineals. Das Alu darunter ist ja durch Krepp geschützt, welches jetzt wieder abgezogen werden muss, damit der Aufkleber auch hier angedrückt werden kann.

    27_schwarz8_p1070427.jpg


    Bei schwierigen Oberflächenstrukturen macht man die Folie mit einem Föhn (ein normaler Haarföhn genügt für diese Zwecke), etwas warm, dann lassen sich auch solche Ecken in den Griff bekommen.
    Mit der erwärmten Folie aber bitte vorsichtig umgehen, denn wir wollen ja die Konturform des Aufklebers nicht verändern. Ich meine mich zu erinnern, dass etwa 60° das Maximum für solche Folien sind, aber das merkt man schon, denn die Finger meutern bereits vorher.

    28_schwarz9_p1070425.jpg


    Zuletzt sollte man alles mit dem Föhn leicht erwärmen und sorgfältig mit Rakel und oder Tuch andrücken.
    Tja, und das war es dann eigentlich auch schon.

    30_fertig_p1070390.jpg


    Also, wer sein Mopped ebenfalls schon immer mal verschandeln wollte, sich jedoch diese Arbeit bisher nicht zugetraut hat, der sollte keine Scheu haben. Die Folie lässt sich wirklich gut verarbeiten.

    Und nächste Woche zeige ich dann, wie einfach es ist, diese schrecklichen Aufkleber wieder abzuziehen...



    PS:
    In einem Hotelzimmer sollte man seine Koffer immer mit der guten Seite zur Wand hin abstellen.
    Oder irgendwo oben auf einem Schrank ablegen.
    So verhindert man hoffentlich, dass die Putzteufel mit dem Staubsauger eine Delle hineinfahren...

    41_delle_p1070414.jpg

  4. Registriert seit
    18.03.2013
    Beiträge
    5.782

    Standard

    #44
    Super Beitrag.
    Vielen Dank dafür. Respekt.

  5. Registriert seit
    09.03.2012
    Beiträge
    760

    Standard

    #45
    Sehr gut erklärt TOP.
    es sei noch erwähnt das der Raum möglichst um die 20 Grad haben sollte und möglichst staubfrei sein sollte, da sich die Folien statisch aufladen beim abziehen und jedes Haar der Umgebung anziehen.

  6. X-Moderator
    Registriert seit
    17.01.2013
    Beiträge
    3.039

    Standard

    #46
    Zitat Zitat von eMTee Beitrag anzeigen
    Irgendwie sind diese SignatureCD-Aufkleber ja ganz witzig und getriggert durch den Eingangsbeitrag hatte ich hin und her und her und hin überlegt, ob ich so etwas auch einmal in Angriff nehmen sollte. Andererseits ist man damit vermutlich bald bekannt wie ein bunter Hund in der heimischen Umgebung und gerade geschenkt bekommt man sie auch nicht.
    Zum Black Friday gab es sie dann jedoch glatt für halbes Geld und so musste ich einfach zugeschlagen.

    Dass dieser bunte Kram nicht jedermanns Geschmack ist, ist dabei völlig klar und auch gut so.

    Vor dem eigentlichen Kleben kamen mir dann allerdings ein paar Detailfragen bzgl. der Verarbeitung. Vllt. hat der eine oder andere ja auch so einen Blödsinn vor und freut sich über die Antworten, die ich für mich als unprofessioneller Laien-Wrapper gefunden habe.
    Der Klebe-Profi, für den das folgende nur lauter triviale Banalitäten sind, kann jetzt einfach aufhören zu lesen, oder aber er setzt fort und hat noch ein paar gute Tipps, die später helfen, wenn es darum geht, die Maschine selbst zu verunstalten.
    So, genug Dummzeuch gelabert, los geht's.

    Die nachfolgenden Fotos sind leider unter wenig idealen Bedingungen entstanden und daher nicht so perfekt.

    Ausgesucht hatte ich mir dieses komische Safari-Design, obwohl ich vermutlich nie in eine rot-schwarze Wüste kommen werde.

    Die ideale Verarbeitungstemperatur für diese Wrapping-Folien liegt bei etwa Zimmertemperatur, mind. jedoch ca. 16°. Da ich meine Frau irgendwie nicht davon überzeugen konnte, das Möpp bei den aktuellen Außentemperaturen ins Wohnzimmer zu fahren, habe ich mit den Koffern begonnen.

    Höchstglücklicherweise kam mir hier der angegebene Schwierigkeitsgrad meinen beiden linken Händen entgegen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	00_Skill_P1070433.jpg 
Hits:	459 
Größe:	197,1 KB 
ID:	151039


    Etwas Werkzeug braucht man, also z.B. Schere, scharfes Messer, Rakel

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	02_Werkzeug_P1070393.jpg 
Hits:	391 
Größe:	177,9 KB 
ID:	151040


    Ein weiches Tuch zum Andrücken und Anreiben ist nicht verkehrt

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	03_WeichesTuch_P1070396.jpg 
Hits:	338 
Größe:	221,5 KB 
ID:	151041


    Etwas Kreppklebeband

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	04_Kreppband_P1070398.jpg 
Hits:	314 
Größe:	153,1 KB 
ID:	151042


    Und Reiniger (links Isopropanol, rechts Surface Cleaner Pro)

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	01_Reiniger_P1070392.jpg 
Hits:	359 
Größe:	162,5 KB 
ID:	151043


    Zum Reiniger noch ein paar Worte:
    Die Folien / Aufkleber sollen ja vernünftig halten und nicht irgendwann bereits bei Tempo 50 im Fahrtwind flattern
    oder durch Schaltschlag abgeworfen werden. Nun sind in dem Aufkleberset 2 Arten von Folie enthalten.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	11_Folientyp_P1070428.jpg 
Hits:	357 
Größe:	144,5 KB 
ID:	151044


    Orafol empfiehlt für seine Oracal-Folie eine Reinigung des Untergrundes mit z.B. Isopropanol, während 3M dies genau verbietet und sein eigenes Produkt an den Mann bringen möchte.
    Bei meiner Suche bin ich dann auf einen Anbieter gestoßen, der in seinem Angebot zwar die verschiedensten Folien führt, aber nur einen einzigen Reiniger anbietet. Was genau da drin ist? Keine Ahnung, riecht aber auch alkoholisch.
    Den habe ich dann verwendet, um die Oberfläche nach einer normalen Grundreinigung auch fettfrei zu bekommen.

    Da die Aufkleber für rechts und links spiegelverkehrt sind, sollte man sich dies vorher klar machen und markieren.
    Denn, es sind die allerdümmsten Fehler, die gerne geschehen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	10_Orientierung_P1070399.jpg 
Hits:	410 
Größe:	111,1 KB 
ID:	151045


    Eine der Fragen war, wie ich an den Rändern der Alu-Oberfläche angehe. Beim vollflächigen Car-Wrapping schiebt man die Folienränder an den Fenstern z.B. unter die Fenstergummis. Da es hier aber um konturgeschnittene Aufkleber geht, die eh nur aus lauter freiliegenden Rändern bestehen, habe mich entschieden, die Aufkleber mit 1..2mm Abstand zum Kofferrand aufzukleben.
    Zum leichten Ausrichten entlang der geraden Kante habe ich die Aufkleberränder so zurecht geschnitten, dass das Schutzpapier genau so weit übersteht.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	12_VorbereitungRot1_P1070404.jpg 
Hits:	393 
Größe:	161,8 KB 
ID:	151046


    Auch an der Stoßkante zwischen den beiden Farben habe ich ziemlich konturnah abgeschnitten.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	13_VorbereitungRot2_P1070402.jpg 
Hits:	365 
Größe:	100,3 KB 
ID:	151047


    So lassen sich die beiden Aufkleber gut aneinander legen und ausrichten.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	14_Ausrichten1_P1070410.jpg 
Hits:	353 
Größe:	134,4 KB 
ID:	151048


    Die Position habe ich dann so gewählt, dass an beiden Kofferseiten etwa der gleiche Überstand entsteht.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	15_Ausrichten2_P1070409.jpg 
Hits:	333 
Größe:	114,8 KB 
ID:	151049 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	16_Ausrichten3_P1070412.jpg 
Hits:	341 
Größe:	97,6 KB 
ID:	151050


    Am besten markiert man sich jetzt die Position zum leichteren Wiederauffinden.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	17_Ausrichten4_P1070406.jpg 
Hits:	331 
Größe:	119,9 KB 
ID:	151051


    Da die Überstände später abgeschnitten werden müssen, habe ich dort zweilagig Tesa-Krepp hingebappt, damit ich mit dem Messer nicht ins Alu schneide.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	18_VorbereitungSchwarz_P1070416.jpg 
Hits:	338 
Größe:	175,5 KB 
ID:	151052


    Eine andere Frage war übrigens, ob nass oder trocken. Ich habe mich für die trockene Aufbringung entschieden.
    Daher kann der Aufkleber nun positioniert und auf einer Hälfte fixiert werden.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	20_Schwarz1_P1070417.jpg 
Hits:	367 
Größe:	130,3 KB 
ID:	151053


    Wer die nasse Variante bevorzugt, weil er so den Aufkleber gleich mit der nackten Klebeseite auflegen und positionieren kann, der sollte wissen, dass man dem verwendeten Wasser ein wenig die Oberflächenspannung nehmen sollte, damit es sich nebelfein aufsprühen lässt. Dazu gibt es extra spezielle Zusätze. Man findet aber auch die Empfehlung zu ph-neutralem Baby-Shampoo. Von normalem Spülmittel wird dagegen meist abgeraten.

    Die folgenden Schritte sind zwar anhand des BMW-Schriftzuges auf der Internetseite von SignatureCD genau gezeigt,
    aber ich mache mal der Vollständigkeit wegen trotzdem weiter.

    Auf der freien Seite zieht man nun den Aufkleber von dem kräftigen an der Unterseite bedruckten Schutzpapier ab
    und schneidet das freiliegende Stück Papier ab.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	21_Schwarz2_P1070419.jpg 
Hits:	371 
Größe:	120,5 KB 
ID:	151054 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	22_Schwarz3_P1070420.jpg 
Hits:	360 
Größe:	113,7 KB 
ID:	151055


    Der Aufkleber lässt sich nun auflegen. Das geschieht zunächst nur auf den hervorstehenden Flächen, in die Vertiefungen drücken wir ihn später.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	23_Schwarz4_P1070421.jpg 
Hits:	345 
Größe:	148,8 KB 
ID:	151057


    Das gleiche geschieht anschließend mit der anderen Hälfte. Er liegt nun soweit komplett auf.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	24_Schwarz5_P1070423.jpg 
Hits:	344 
Größe:	140,9 KB 
ID:	151058


    Nun wird in möglichst flachem Winkel ganz vorsichtig das transparente Transfer-Papier abgezogen.
    Dabei kontrollieren, dass man nicht aus Versehen den eigentlichen Aufkleber gleich wieder mit abzieht.
    Besonders die schmalen spitz auslaufenden Konturen sind da etwas gefährdet.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	25_Schwarz6_P1070422.jpg 
Hits:	350 
Größe:	122,9 KB 
ID:	151059


    Danach erwartet einen zum Beispiel ein solches Bild:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	26_Schwarz7_P1070424.jpg 
Hits:	481 
Größe:	114,3 KB 
ID:	151060


    Sieht schlimm aus, isses aber nicht!
    Jetzt nimmt man ein weiches Tuch und drückt die noch nicht festklebenden Bereiche ebenfalls an.
    Dies macht man gleichmäßig von einem Ende und den Seiten her so, dass die Luft zum anderen Ende hin rausgedrückt wird.

    Sollten trotz aller Sorgfalt dennoch kleine Luftblasen entstanden sein, so lassen sich selbst diese meist noch gut wegreiben. Denn insbesondere die Klebeschicht der 3M-Folie hat kleine Luftkanäle. Solange man nicht endgültig festgerieben hat, findet eingeschlossene Luft immer noch einen Ausweg.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	40_RotKlebeseite_P1070432.jpg 
Hits:	399 
Größe:	190,2 KB 
ID:	151061


    Wenn der Aufkleber soweit komplett angedrückt ist, müssen wir uns nur noch den überstehenden Rändern widmen. Mit einem scharfen Messer wird einfach an der Kante entlang abgeschnitten. Das geschieht entweder freihändig oder mittels eines Lineals. Das Alu darunter ist ja durch Krepp geschützt, welches jetzt wieder abgezogen werden muss, damit der Aufkleber auch hier angedrückt werden kann.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	27_Schwarz8_P1070427.jpg 
Hits:	380 
Größe:	140,9 KB 
ID:	151062


    Bei schwierigen Oberflächenstrukturen macht man die Folie mit einem Föhn (ein normaler Haarföhn genügt für diese Zwecke), etwas warm, dann lassen sich auch solche Ecken in den Griff bekommen.
    Mit der erwärmten Folie aber bitte vorsichtig umgehen, denn wir wollen ja die Konturform des Aufklebers nicht verändern. Ich meine mich zu erinnern, dass etwa 60° das Maximum für solche Folien sind, aber das merkt man schon, denn die Finger meutern bereits vorher.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	28_Schwarz9_P1070425.jpg 
Hits:	368 
Größe:	105,5 KB 
ID:	151063


    Zuletzt sollte man alles mit dem Föhn leicht erwärmen und sorgfältig mit Rakel und oder Tuch andrücken.
    Tja, und das war es dann eigentlich auch schon.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	30_Fertig_P1070390.jpg 
Hits:	510 
Größe:	139,1 KB 
ID:	151064


    Also, wer sein Mopped ebenfalls schon immer mal verschandeln wollte, sich jedoch diese Arbeit bisher nicht zugetraut hat, der sollte keine Scheu haben. Die Folie lässt sich wirklich gut verarbeiten.

    Und nächste Woche zeige ich dann, wie einfach es ist, diese schrecklichen Aufkleber wieder abzuziehen...



    PS:
    In einem Hotelzimmer sollte man seine Koffer immer mit der guten Seite zur Wand hin abstellen.
    Oder irgendwo oben auf einem Schrank ablegen.
    So verhindert man hoffentlich, dass die Putzteufel mit dem Staubsauger eine Delle hineinfahren...

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	41_Delle_P1070414.jpg 
Hits:	492 
Größe:	104,0 KB 
ID:	151065
    Wann geht es weiter? Wir sind ganz gespannt auf Teil 2 . Es geht doch bestimmt mit Tank und Schnabel weiter

  7. Registriert seit
    05.08.2013
    Beiträge
    2.596

    Standard

    #47
    Ja, klar.
    Aber leider hat mein Parkdeck momentan alles andere als Zimmertemperatur.
    Die Folie ist dann nicht so flexibel und der Kleber mag das zudem überhaupt nicht.
    Insofern wird sich das noch einige Wochen hinziehen. Leider.


    Ergänzung:
    Das ist ist so ungefähr der Einzelteilesatz für eine Seite:

    sammelsurium.jpg

    Wenn ich mir das so anschaue, werde ich die andere Seite wohl in die Projekt-Planung 2016 aufnehmen...

  8. Registriert seit
    26.09.2006
    Beiträge
    4.276

    Standard

    #48
    Verkleidungsteile abbauen und im Wohnzimmer in aller Ruhe bekleben?

  9. Registriert seit
    05.08.2013
    Beiträge
    2.596

    Standard

    #49
    Hmm...?!?...

    Jetzt bring' mich nicht auf komische Ideen...

  10. Registriert seit
    05.08.2013
    Beiträge
    2.596

    Standard

    #50
    Mann, mann, mann, wegen euch habe ich nur Arbeit.


    Kühler-Verkleidung vom Ansaug-Schnorchel befreit (waren zum Glück nur zwei TX25 Schrauben, keine höchstdusseligen Spreiznieten oder so'n Quatsch), gereinigt, entfettet und gelüftet

    kv_aufkleber00.jpg


    Diese beiden Aufkleber sollen da drauf, ein roter zuerst, dann ein schwarzer drüber

    kv_aufkleber01.jpg


    Beim Positionieren hat man etwas künstlerische Freiheit

    kv_aufkleber02.jpg


    Wie gehabt einen Teil des Schutzpapieres entfernen

    kv_aufkleber03.jpg


    Ebenfalls wie gehabt vorsichtig anreiben.
    Die markierte Stelle ist dabei etwas friemelig, da muss man die Folie doch etwas in Richtung ziehen,
    um an der starken Wölbung keine - oder möglichst wenig... - Falten zu bekommen.

    kv_aufkleber04.jpg


    Anschließend noch das kleine Schwarze überwerfen und das war es dann auch schon.

    kv_aufkleber05.jpg


    Ach ja, die beiden langen Zippel habe ich zunächst nur zum Ausrichten drangelassen,
    vor dem eigentlichen Aufkleben dann abgeschnitten und hinterher separat aufgebracht.
    Das geht, weil der Verbindungspunkt eh außerhalb der Klebefläche liegt.

    Die rote Fläche sieht hier irgendwie faltig aus. Das sind aber nur Spiegelungen. Ehrlich.

    Jetzt warte ich erst einmal auf wärmere Zeiten. Ich geh doch nicht nochmal in die eiskalte Garage.


    PS:
    Ich muss noch nachtragen, dass die vorherige Demontage der Kühlerverkleidung das Bekleben bestimmt erleichtert hat.
    So kann man sich das Teil drehen und wenden wie man möchte, um den Arbeitsbereich immer schön vor der Nase zu haben.
    Das ganze im Knien oder Hocken vor der Maschine ist sicherlich anstrengend nervig. Eine Hebebühne wäre da sicherlich hilfreich.


 
Seite 5 von 12 ErsteErste ... 34567 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Neues zu meinem Getriebeschaden BMW Megamoto
    Von Mintex im Forum HP2 Enduro und HP2 Megamoto
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 17.04.2013, 09:46
  2. Klartext zu meinem Beitrag "Sozia sucht..."
    Von Naturmaus im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 04.04.2010, 21:12
  3. Garmin nüvi 255w (bin ich einfach zu blöd?)
    Von tenere-treiber im Forum Navigation
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 16.01.2010, 12:05
  4. Nun gehöre ich auch zu den GSlern
    Von sdehoff im Forum Neu hier?
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 03.12.2008, 09:56
  5. Manchmal bin ich wohl zu doof...
    Von nypdcollector im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 23.12.2007, 09:29