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Was ist besser, Batterie abklemmen oder permanent am Ladegerät ?

Erstellt von Huckeduster, 02.12.2014, 14:00 Uhr · 71 Antworten · 10.328 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von lupus Beitrag anzeigen
    ...ich hatte geschrieben *...SEIT 1997...*
    Auch meine aktuelle GS mit CAN-Bus lade ich direkt an der Batterie ohne abklemmen des Bordnetzes... aber jeder, wie er meint.
    Super, dann ist ja die Haftungsfrage bei Elektronikschäden an deiner GS geklärt. BMW ist so im Falle eines Schadens sauber raus

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    #52
    Zitat Zitat von marenz3518 Beitrag anzeigen
    Super, dann ist ja die Haftungsfrage bei Elektronikschäden an deiner GS geklärt. BMW ist so im Falle eines Schadens sauber raus
    Wieso??
    Ist Starthilfe für eine GS lt. Anleitung verboten??
    Natürlich kann die Batterie dran bleiben.
    Ich kenne das Lade- und Starthilfeverbot an den Batteriepolen nur von meinem Auto. Da soll ich den speziellen Anschluss benutzen.
    Der Grund dafür ist aber lediglich, dass bei direkter Polladung der intelligente Batteriesensor beschissen wird. Das könnte dann zu falschen Schlüssen auf den Ladezustand und damit zu Fehlfunktionen im Energiemanagement führen.
    Die GS hat meines Wissens nach keinen IBS.
    Gruß
    Pit

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    #53
    Zitat Zitat von PitBremen Beitrag anzeigen
    Wieso??
    Ist Starthilfe für eine GS lt. Anleitung verboten??
    Natürlich kann die Batterie dran bleiben.
    Ich kenne das Lade- und Starthilfeverbot an den Batteriepolen nur von meinem Auto. Da soll ich den speziellen Anschluss benutzen.
    Der Grund dafür ist aber lediglich, dass bei direkter Polladung der intelligente Batteriesensor beschissen wird. Das könnte dann zu falschen Schlüssen auf den Ladezustand und damit zu Fehlfunktionen im Energiemanagement führen.
    Die GS hat meines Wissens nach keinen IBS.
    Gruß
    Pit

    Das kann ja jeder für sich selber halten wie er mag. Aber Starthilfe geben dauert wenige Minuten. Ein Ladegerät an der Batterie hängt hingegen Stunden, Tage oder im Pflegeprogramm Wochen und Monate. Und das macht schon ein Unterschied bzgl. Fehleranfälligkeit.

    Ich habe mal die entsprechende Seite aus der Betriebsanleitung hochgeladen.

    r_0a01_rm_0214_r1200gs_s126.png

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    #54
    Es geht wohl hauptsächlich um Produkthaftung, es gibt ja Leute die nicht wissen, was Plus und Minus ist, wenn die Maschine dann abfackeln sollte, kommt natürlich steht ja nicht in der Bedienungsanleitung das man das nicht darf. Also wird sich der Hersteller absichern.

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    #55
    Zitat Zitat von marenz3518 Beitrag anzeigen
    Das kann ja jeder für sich selber halten wie er mag. Aber Starthilfe geben dauert wenige Minuten. Ein Ladegerät an der Batterie hängt hingegen Stunden, Tage oder im Pflegeprogramm Wochen und Monate. Und das macht schon ein Unterschied bzgl. Fehleranfälligkeit.

    Ich habe mal die entsprechende Seite aus der Betriebsanleitung hochgeladen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Da gebe ich Dir Recht - jeder wie er will.
    Warum nun aber der im Vergleich zur Ladung immense Stromstoß bei der Starthilfe unschädlich sein soll und die Erhaltungsladung bzw. Aufladung mit 1/10 C schädlich, ist mir weiterhin schleierhaft.

    Ich denke man hat Angst vor Spannungsspitzen aus Uraltladegeräten. Bei modernen Qualitätsgeräten würde ich nicht einmal darüber nachdenken.

    Gruß
    Pit

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    #56
    Info's zum Thema schaut mal hier: Louis Procharger XL

    Zitat1:
    Wenn Batterien längere Zeit stehen, bildet sich an den Elektroden eine Schicht aus Bleisulfat-Kristallen. Diese nicht leitende Schicht wird immer größer, die Elektrode in der Batterie setzt sich zu und kann die Spannung immer weniger aufrecht erhalten. Alle getesteten Ladegeräte bieten eine Entsulfatierungsfunktion, die bereits vorhandene Kristalle von den Elektroden entfernt ....(aus Motorrad)


    Zitat 2:
    Solche »intelligenten« Ladegeräte erkennen auch sulfatierte Batterien. Beim Entladen der Batterie bildet sich Bleisulfat, das sich an den Bleiplatten ablagert. Bei rascher Wiederaufladung wird es wieder in die Säure abgegeben. Bleibt nun eine weit entladene Batterie lange ohne Ladung stehen, geht das Bleisulfat in eine kristalline Form über. Dieses Sulfat löst sich bei erneuter Ladung nicht wieder auf, die sulfatierten Bereiche der Batterie nehmen keine Ladung mehr auf.

    Durch spezielle Desulfatierungsprogramme geben gute Ladegeräte besondere pulsierende Ladungs- und Entladungsspitzen ab. So kann das Sulfat aufgebrochen werden, die Batterie wird zumindest teilweise regeneriert. Der beste Schutz gegen Sulfatierung bei langer Standzeit ist eine regelmäßige Ladung durch ein Ladegerät, das bei voller Batterie in einen »Erhaltungszustand« wechselt und die Batterie durch ein ständiges Wechselspiel der Ladezustände frisch hält. Dabei ist es nicht nötig, das Ladegerät über die gesamte lange Standzeit angeschlossen zu lassen. Ein sporadisches Anschließen alle sechs bis acht Wochen für ein paar Tage genügt zur optimalen Batteriepflege...(aus Tourenfahrer)


    Da die Preise der sehr gut getesteten Ladegeräte nicht wesentlich unterschiedlich zum Preis des original BMW-Ladegerätes sind habe ich mir das original BMW-Ladegerät gegönnt.

    Gruß
    Dirk





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    #57
    Zitat Zitat von PitBremen Beitrag anzeigen
    Da gebe ich Dir Recht - jeder wie er will.
    Warum nun aber der im Vergleich zur Ladung immense Stromstoß bei der Starthilfe unschädlich sein soll und die Erhaltungsladung bzw. Aufladung mit 1/10 C schädlich, ist mir weiterhin schleierhaft.

    Ich denke man hat Angst vor Spannungsspitzen aus Uraltladegeräten. Bei modernen Qualitätsgeräten würde ich nicht einmal darüber nachdenken.

    Gruß
    Pit
    Wenn ich Starthilfe gebe, lege ich die volle Spannung der Starterbatterie an die Bordelektronik an -das sind ca. 12.6 V - unschädlich. Schließe ich ein Ladegerät an die angeklemmte Batterie an, lege ich beim einschalten des Ladegerätes 14,4 V an. Bei älteren Ladegeräten können diese Spannungsspitzen die Bordelektronik schädigen. Moderne Ladegeräte fahren die Ladespannung behutsam von ca. 12,6 V auf 14,4 V hoch, damit werden schädliche Spannungsspitzen vermieden. Im Zuge der Produkthaftung kann BMW aber nicht alle am Markt befindlichen Ladegeräte auf direkten Anschluss ans Bordnetz prüfen und freigegeben. Daher der Hinweis.

    Selbst moderne Ladegeräte, insbesondere "Made in China" Produkte entsprechen trotz vermeintlich "GS-geprüfte Sicherheit" Aufkleber nicht über die notwendigen Features. Das zeigen halt auch immer wieder die iPhone Ladegeräte aus dem Zubehör.

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    #58
    die angeschlossene batterie mit ihrem relativ geringen innenwiderstand
    dämpft ev. spannungsspitzen...da passiert nix...

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    #59
    Noch ein kleiner Nachtrag:

    Mir wäre es nicht wohl dabei, wenn ich mein 20.000 EUR Moped in der Garage ohne Aufsicht an einem Billig-Ladegerät aus China hängen würde. Wenn ein Bauteil im Ladegerät schlapp macht oder ein Designfehler (zu kleiner Abstand oder mangelhafte Isolierung zwischen den Stromkreisen Eingangsspannung 220V und Ausgangsspannung 14,4V) vorliegt, jage ich 220V direkt auf die Batterie bzw. in die Bordelektronik der GS. Das wird dann ein teurer Spaß. Bevor die FI-Sicherung der Haus - Garagenelektrik reagiert, sind die Steuergeräte schon EX und HOPP.

    Habe ich die Batterie vom Bordnetz getrennt, geht nur die Batterie "hops" das war es.

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    #60
    Zitat Zitat von vessi Beitrag anzeigen
    die angeschlossene batterie mit ihrem relativ geringen innenwiderstand
    dämpft ev. spannungsspitzen...da passiert nix...
    Spannung geht den Weg des geringsten Widerstandes, und damit direkt in die Bordelektronik !


 
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