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Neue GS auf Anhänger verspannen - Erfahrung / Tipps

Erstellt von Cuvo, 29.12.2013, 19:46 Uhr · 451 Antworten · 97.104 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Danke dafür! Du verwendest violette Schlingen -> 1000kg reichen also?

    Zu "gurte am lenker immer über kreuz spannen": ich zweifle das nicht an aber ich will es verstehen: was ist der Grund hierfür?

    LG
    Ewald

    Zitat Zitat von GSTroll Beitrag anzeigen

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    Zitat Zitat von Ewald_GS Beitrag anzeigen
    Danke dafür! Du verwendest violette Schlingen -> 1000kg reichen also?

    Zu "gurte am lenker immer über kreuz spannen": ich zweifle das nicht an aber ich will es verstehen: was ist der Grund hierfür?

    LG
    Ewald
    ich habe violette und grüne. aber die mit 1000 kg reichen schon locker aus.

    über kreuz am lenker: das war ein interner kalauer der an dirk gerichtet war. mache dir keine sorgen .... du bist nicht der erste der "schlaufen am lenker über kreuz" nicht verstanden hat. damit ist eigentlich gemeint das die schlaufen am lenker über kreuz angebracht sind. was daran nicht zu verstehen ist haben wir uns auch schon sehr oft gefragt.

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    Noch mal zur "Über Kreuz" -Führung der Rundschlingen vom Lenkerblock kommend...

    Gemäß Betriebshandbuch der K51 (LC) hat man die Beschreibung der K25 (Tü) zur Transportsicherung übernommen.
    In dieser Beschreibung ist ausgeführt, dass die Abspannung (Zurrgurte/ Schlaufen/ Befestigungsbänder etc.) durch den Telelever (V-des Aluguss-Telelevers) zu führen sind und dann nach unten abzuspannen, nachdem die Vorderradgabel in die Federn gezogen wurde.
    man hat also die Abspannung oben rechts oder links vom Lenkerblock befestigt und dann die Abspannung ebenfalls gerade nach unten innen am rechten oder linken Teil des Telelevers vorbei geführt und dann seitlich nach Außen zur Abspannung gebracht.

    Bei der K50/K51 ist dieser Telelever allerdings so konstruiert, dass ein Durchführen der Abspannung von der jeweiligen Seite der Lenkerblöcke nicht möglich ist, ohne Beschädigungen am Druckspeicher des VR-ESA zu verursachen und Bremsleitungen zu beschädigen.

    meinen Familien- dazu befragt wurde ihm vom technischen Außendienstmitarbeiter von BMW mitgeteilt, das bei der K50/K51 die Abspannung jeweils an der rechten und linken Seite des Lenkerklemmblockes zu erfolgen hat und dann von dort über Kreuz (d.h. die rechte Abspannung nach links unten ..und die linke Abspannung nach rechts unten zu verspannen ist ..jeweils OHNE durch den Telelever zu führen. Durch die über Kreuz -Verspannung wird vermieden, dass die Instrumententrägerbefestigung, Kabelbäume und Bremsleitungen eingeklemmt oder unzulässig seitlich belastet werden.
    So wie oben beschrieben laufen die Abspannungen von den Lenkerblöcken berührungsfrei bis zur den Anschlagpunkten der Abspannung am Hänger, Anschlagösen etc . und können parallel zu den Gabelrohren abgespannt werden( wichtig damit die Vorderradgabel nicht zu schräg belastet wird( nicht gut für die Dämpfungsgummi am oberen Ende der Gabelrohre )
    Gruß
    Dirk

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    Noch mal zur "Über Kreuz" -Führung der Rundschlingen vom Lenkerblock kommend...

    Gemäß Betriebshandbuch der K51 (LC) hat man die Beschreibung der K25 (Tü) zur Transportsicherung übernommen.
    In dieser Beschreibung ist ausgeführt, dass die Abspannung (Zurrgurte/ Schlaufen/ Befestigungsbänder etc.) durch den Telelever (V-des Aluguss-Telelevers) zu führen sind und dann nach unten abzuspannen, nachdem die Vorderradgabel in die Federn gezogen wurde.
    man hat also die Abspannung oben rechts oder links vom Lenkerblock befestigt und dann die Abspannung ebenfalls gerade nach unten innen am rechten oder linken Teil des Telelevers vorbei geführt und dann seitlich nach Außen zur Abspannung gebracht.

    Bei der K50/K51 ist dieser Telelever allerdings so konstruiert, dass ein Durchführen der Abspannung von der jeweiligen Seite der Lenkerblöcke nicht möglich ist, ohne Beschädigungen am Druckspeicher des VR-ESA zu verursachen und Bremsleitungen zu beschädigen.

    meinen Familien- dazu befragt wurde ihm vom technischen Außendienstmitarbeiter von BMW mitgeteilt, das bei der K50/K51 die Abspannung jeweils an der rechten und linken Seite des Lenkerklemmblockes zu erfolgen hat und dann von dort über Kreuz (d.h. die rechte Abspannung nach links unten ..und die linke Abspannung nach rechts unten zu verspannen ist ..jeweils OHNE durch den Telelever zu führen. Durch die über Kreuz -Verspannung wird vermieden, dass die Instrumententrägerbefestigung, Kabelbäume und Bremsleitungen eingeklemmt oder unzulässig seitlich belastet werden.
    So wie oben beschrieben laufen die Abspannungen von den Lenkerblöcken berührungsfrei bis zur den Anschlagpunkten der Abspannung am Hänger, Anschlagösen etc . und können parallel zu den Gabelrohren abgespannt werden( wichtig damit die Vorderradgabel nicht zu schräg belastet wird( nicht gut für die Dämpfungsgummi am oberen Ende der Gabelrohre )
    Gruß
    Dirk
    Danke, jetzt ist's mir klar!

    LG
    Ewald

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    Zitat Zitat von GSTroll Beitrag anzeigen
    ziehe die kiste dann richtig in die federn
    So machen es wohl viele Laien. Die Profis empfehlen für Motorräder jedoch nicht das Niederzurren, sondern das Direktverzurren. Dazu gibt es einschlägige Webseiten, z.B. Verzurrmethoden

    Niederzurren eignet sich eher für starre Lasten, bei denen die Zurrgurte für feste Haftung am Untergrund sorgen. Nun ist eine Gummikuh alles andere als eine starre Last. Profis empfehlen hier das Direktverzurren, bei dem die Zurrgurte im flachen Winkel angebracht werden. Wer sich gründlich informieren will, kann sich entsprechende Lehrfilme ansehen.

    https://www.youtube.com/watch?featur...&v=9LRuxivZ0Hs
    https://www.youtube.com/watch?featur...&v=zPrbekGLN5A
    https://www.youtube.com/watch?featur...&v=6-kfLd-PIpo
    https://www.youtube.com/watch?featur...&v=V2-0-s56x_s

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    Daumen runter

    Zitat Zitat von Franzl Beitrag anzeigen
    So machen es wohl viele Laien. Die Profis empfehlen für Motorräder jedoch nicht das Niederzurren, sondern das Direktverzurren. Dazu gibt es einschlägige Webseiten, z.B. Verzurrmethoden ...

    Beispiel der Verzurrmethoden von "Profis":

    verzurrmethoden.jpg

    Nie und nimmer... wäre mir zu unsicher, vermute der Gurt rutscht beim Fahren nach unten und hängt dann durch und...

    Da verlasse ich mich lieber auf das "BMW-Handbuch" und meinen Sachverstand.

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    Zitat Zitat von Franzl Beitrag anzeigen
    So machen es wohl viele Laien. Die Profis empfehlen für Motorräder jedoch nicht das Niederzurren, sondern das Direktverzurren. Dazu gibt es einschlägige Webseiten, z.B. Verzurrmethoden
    "Direktverzurren" ohne "Niederzurren" - wie soll das gehen oder liegt hier ein sprachliches Missverständnis vor? Das "Direktverzurren" (wie in einem der 4 Video's dargestellt) komprimiert ebenfalls die Federung und der Befestigung der Gurten am Bike sind vertikal höher als die Befestigungspunkte am Anhänger - ist das nicht "Niederzurren"?

    LG
    Ewald

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von MacJagger Beitrag anzeigen
    vermute der Gurt rutscht beim Fahren nach unten und hängt dann durch
    Ich halte die Sturzbügel ebenfalls für suboptimal, aber hauptsächlich weil sie gegenüber den Reifen nicht starr sind. Beim Direktverzurren sollte das Motorrad spielfrei in alle vier Richtungen auf dem Anhänger fixiert sein. Dafür kommen nur die Räder und die direkt damit verbundenen Teile in Frage.



    Die gefederten Massen des Motorrads können frei schwingen - so wie beim Motorradfahren. Die Federungs-Dämpfer sorgen dafür, dass sich nichts aufschaukelt. In den Lehrvideos sieht man übrigens, dass selbst eine Tankpalette mit ungedämpft schwappender Flüssigkeit nicht zu kritischem Fahrverhalten führt.

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    Faustformel für das "in die Federn" ziehen = halber Federweg.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Franzl Beitrag anzeigen
    So machen es wohl viele Laien. Die Profis empfehlen für Motorräder jedoch nicht das Niederzurren, sondern das Direktverzurren.
    hier die antwort von einem "Laien": wenn das bike nicht in die federn gezogen ist, kannst du alle 100 meter anhalten weil einer deiner spanngurte sich automatisch ausgehakt hat sobald du über die kleinste fahrbahnunebenheit gefahren bist. nicht in die federn ziehen mag wohl mit spanngurten funktionieren die sicherungen an den haken haben damit diese sich nicht automatisch aushängen. bei allen anderen kommst du mit deiner methode nicht weit. schau mal in den rückspiegel wie deine gurte rumflattern wenn du mit dem hänger durch kurven fährst. die entlastete seite ist lose! und wenn nun der kleinste hügel kommt ist dein spanngurt ausgehängt. da kannst du hier so viele videos posten wie du möchtest. es geht nix über selbst gemachte "erfahrungen"!


 
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