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Schaltschläge - Kupplungsprobleme, Sachmangel durch Händler anerkannt?

Erstellt von robbojoe, 23.01.2014, 19:11 Uhr · 296 Antworten · 43.535 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von stephanw Beitrag anzeigen
    Nö, schön wäre es gewesen! Freude am Fahren war das die ersten 10.000km nicht immer! Ich wollte nur meine Erfahrung noch einmal mitteilen. Hätte mir das BMW im Frühjahr gesagt, dass das Schaltungs-und Kupplungsproblem sich in den ersten 10.000km gibt, hätte ich mir nicht soviele Gedanken gemacht und die Sache etwas lockerer gesehen. Denn ändern kann man ja erst einmal nicht viel, wenn man so ein Problem mit seinem neuen Motorrad hat und selbst der Hersteller keine Lösung anbieten kann. Wieder verkaufen, war mir zu teuer!

    Viele Grüße

    Stephan

    Schade, wär morgen sofort los und hät mir son Modell mit Schaltproblemen besorgt. Aber so, muß ich halt mit einem ohne, auch zufrieden sein.

    Gruß Günter

    PS: natürlich eine tolle Nachricht von Dir, dass es sich mit der Zeit gibt, hät ja auch sein können, es wird schlimmer.

  2. Registriert seit
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    #42
    Zitat Zitat von stephanw Beitrag anzeigen
    Klar, dass sich diejenigen, die nicht von dem Problem mit einer schlecht trennenden Kupplung und daraus resultierend mit einem mit heftigen Schlägen /Krachen schaltenden Getriebe betroffen waren, gelangweilt und vielleicht auch angeödet fühlen.

    Aber auch ich war von dem Mangel betroffen und fand das, gelinde gesagt, gar nicht so lustig. In der Anfangsphase im Frühjahr 2013 wurde man bei BMW nämlich überhaupt nicht ernst genommen, auch wenn man freundlich die Sachlage geschildert hatte. Ich hatte den Eindruck, es wurde seitens BMW nach folgendem Motto gehandelt: "Der Fehler ist nicht am Motorrad zu suchen, sondern an dem der oben drauf sitzt!" Und genauso les ich jetzt das hier wieder im Forum! Nunsoll es mal wieder an der schlechten Schalttechnik derer liegen, die von dem Problem betroffen und genervt sind!

    Selbst die BMW Leute in München von der Niederlassung wie auch die Aftersales-Betreuung haben gegenüber mir Mitte des Jahres offen zugegeben, dass sie ein Problem mit der LC GS haben. Die Kundendienstberater haben sich sogar entschuldigt, weil sie bei vielen Kundenmaschine eine ähnliche Problematik beobachten konnten. Denen war das dann offenbar auch peinlich!

    Jetzt aber die gute Nachricht: Offenbar liegt dieses Kupplungs- bzw. Schaltungsproblem nach meiner Erfahrung nach an zu engen Bauteiltoleranzgrenzen, die eingehalten werden müssen, damit die mechanischen Bauteile an Kupplung und Getriebe so miteinander arbeiten, wie die Konstrukteure sich das gedacht haben. Die die keine Probleme mit dem Schalten und schlechtem Trennen der Kupplung haben, haben offenbar das Glück eine Maschine erwischt zu haben, wo die Maßhaltigkeit der Bauteile stimmt. Und wenn sie nicht maßhaltig genug sind, hat man, so wie ich mit meiner Maschine, beim Fahren in den ersten zehn- bis zwanzigtausend Kilometern je nach Einsatzbedingungen erst einmal den Ärger mit Getriebe und Schaltung.

    Das heißt, wenn die Bauteile sich eingelaufen haben, hören auch die Schaltschläge beim Schalten und die Problematik mit der schlecht trennenden Kupplung auf.

    Und das ist auch objektiv messbar, nachweisbar und fühlbar:
    • Meine Maschine läßt sich jetzt nach 10.000 km ganz einfach im kalten Zustand mit gezogener Kupplung und eingelegtem Leerlauf schieben. Und das tat sie definitiv 5.000km vorher nicht!
    • Selbst der Schaltschlag beim Einlegen des ersten Gang im Stand tritt bei meiner Maschine nicht mehr auf! Bei Tachostand 5.000 war ich genauso unzufrieden mit dem Schaltverhalten wie Mayodu und Robbojoe.


    Ich kann Euch nur sagen, das gibt sich mit höher werdender KM-Leistung. Bei meiner Maschine war das vielleicht etwas eher, weil ich hauptsächlich in den österreichischen und bayerischen Alpen gefahren bin, da diese sich direkt vor meiner Haustür befinden. Daher bin ich viele Pässe gefahren, wo man recht häufig unter Last zwischen den ersten drei Gängen hin und her schalten muss. Wenn man im Flachland wohnt, wo bekanntlich nicht soviele kurvige und bergige Strecken sind und daher auch nicht so oft die Schaltung betätigen muss, kann diese Einfahrphase entsprechend länger dauern. Genau das hat mir auch der Werkstattmeister vom Motorrad Zentrum München bestätigt, als ich meine LC zur Einwinterung und 10.000er Inspektion abgegeben habe. Das haben ihm offenbar schon andere Kunden berichtet! Er war auch der Meinung, dass der Austausch des Druckstück nicht viel bringt. Bei den meisten betroffenen Maschinen soll es keinen Effekt gehabt haben.

    Also lasst Euch nicht durch dieses Schaltthema den Spaß an der sonst sehr gelungenen LC vermiesen!

    Viele Grüße aus Oberbayern

    Stephan
    Ein guter Beitrag Stephan, aber es kann doch nicht Stand bayrischer Spitzentechnologie sein dass man erst 20000 km fahren muss bis eine akzeptable Technik zu Verfügung steht. Dafür braucht der durchschnittsfahrer 2-3 Jahre. Trotzdem guter beitrag von dir.

  3. Registriert seit
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    #43
    Das wäre dann die kostengünstigste Lösung für BMW. Die Einfahrkontrolle auf 18.000 - 20.000km hochsetzen


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    #44
    1. Gang rumms. 2.-6. Gang sogar ohne Kupplung wunderbar schaltbar. Rauf sowieso, aber auch runter. 10.000 km. Druckstifttausch keine Verbesserung. Nuja, war Garantie. Nur beim Abstellen desöfteren anstatt Seitenständer (weil jetzt vor Fußraste) den ersten Gang eingelegt. Wieder rumms. Mach sie jetzt vor dem Abstellen aus. Fertsch. LC fahren is wie wennste fliechst.

  5. X-Moderator
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    #45
    Wer nennt mir ein Motorrad, das beim Einlegen des 1ten Gangs kein Geräusch macht?

  6. Registriert seit
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    #46
    Puch Maxi

    (da ist der erste Gang immer drin)

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    #47
    Jedes mit Zündung aus.

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    #48
    Hey Moldo!?

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    #49
    der einlegeschlag des 1. ließe sich weitestgehend vermeiden....
    ich hab vor einigen monaten mal diese idee im k-forum gepostet......


    Zitat Zitat von Vessi
    mir ist da so eine idee gekommen, wie man werksseitig
    ohne grossen aufwand den schaltschlag von neutral im 1. gang
    zum grössten teil beseitigen kann

    der schaltschlag entsteht ja anscheinend dadurch,
    dass, wenn man im leerlauf die kupplung zieht,
    die beläge zusammen kleben bleiben,
    wahrscheinlich durch eine art adhäsion-effekt

    drückt man nun den 1.gang rein, dreht sich noch die eingangswelle
    des getriebes und die schaltklauen schlagen gegeneinander.
    in dem moment lösen sich die beläge, die kupplung trennt

    man könnte das umgehen, wenn man beim runterschalten in den leerlauf
    die kupplung gezogen lässt,
    der 1. gang geht dann schlagfrei rein

    wenn man nun werksseitig in der hydraulikleitung zur kupplung
    ein elektro-magnetventil einbaut und mit der ganganzeige koppelt
    passiert folgendes....

    man hält an, schaltet dabei runter und schaltet in den leerlauf.
    in dem moment würde das magnetventil schließen...
    lässt man nun die kupplung los bleibt weiterhin die kupplung gedrückt,
    die beläge bleiben getrennt

    will man weiterfahren zieht man die kupplung, drückt den 1.gang rein,
    der dann schlagfrei reingeht, weil die beläge getrennt sind,
    das magnetventil öffnet, weil dieses ja mit der neutralanzeige
    gekoppelt ist und man kann losfahren

    zusätzlich sollte man während des leerlaufs eine zeitkonstante
    mitlaufen lassen, das z.b. 1-2 minuten, das magnetventil automatisch
    öffnet, damit die kupplung durch den ständig gehaltenen druck im leerlauf
    nicht zu sehr belastet wird.
    und man müsste eine regelung mit einbauen, dass das magnetventil nur schließt,
    wenn man vorher durch kupplungsziehen einen druck in der hydraulik aufgebaut hat,
    entweder durch eine druckdose, oder ev. reicht dafür auch ein programmcode




    durch diese maßnahme würde der grösste teil der schaltschläge von N>1.gang unterbunden werden,
    bis auf....
    1. das starten des motorrads und das einlegen des 1.gangs,
    2. sollte der leerlauf zu lange dauern und das magnetventil öffnet,
    würde es auch beim einlegn des 1. einen schaltschlag geben

    würde man das in der produktion mit einbauen, dürfte das ganze nicht mehr als 50.- kosten


    und wenn ich jetzt 'nen gedankenfehler hab, dann gerne raus damit
    und solange es sowas nicht gibt werde ich weiterhin so schalten....klappt prima....


    “ich werde mich beim schalten genau so verhalten wie mit meiner ks...d.h.

    ...ich habe wenn möglich beim runterschalten vor einem kurzen stopp immer nur bis in den 2. geschaltet,
    die kupplung so lange gezogen..

    ...und bin dann wieder im 2. angefahren...
    bei pausen natürlich auch im 2. den motor aus, mit gezogener kupplung wieder gestartet und im 2. angefahren

    und so hab ich locker 2/3 der schaltschläge vom 1. und 2. gang vermieden“

    via Fire HD

  10. Registriert seit
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    Standard

    #50
    Irgendjemand deutete an, es handele sich um ein im deutschen Forum "angelesenes Problem" und fragte nach entsprechenden Problemen in anderen Ländern.

    Bitte schön: Hier sind rund 1000 Beiträge dazu: Clacks , Crunches, or cant get Neutral

    Übrigens auch ein schönes Beispiel dafür, dass man das Thema sachlich diskutieren kann ohne sich in zwei Lager zu spalten. Sehr angenehm zu lesen.


 
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