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Standrohrdurchmesser von 41 mm auf 37 mm verringert

Erstellt von callisto, 14.01.2013, 14:28 Uhr · 17 Antworten · 3.318 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Standrohrdurchmesser von 41 mm auf 37 mm verringert

    #1
    Hallo miteinander,

    lasst mal hören, wie Eure Meinung / Einschätzung zur Verringerung des Standrohrdurchmessers um 4 mm ist. Ich selbst hätte es lieber gesehen, wenn die 41 mm des Vorgängermodells erhalten geblieben wären. Sind die 4 mm dem Diktat der Gewichtsersparnis zum Opfer gefallen?

    Gruß
    Matthias

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    #2
    gewichts- und materialersparnis.

    solange die standrohre oben mit nem 10er bolzen in einem gummilager in der gabelbrücke stecken, reichen auch die 35mm der 1100/1150er modelle.

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Hallo miteinander,

    lasst mal hören, wie Eure Meinung / Einschätzung zur Verringerung des Standrohrdurchmessers um 4 mm ist. Ich selbst hätte es lieber gesehen, wenn die 41 mm des Vorgängermodells erhalten geblieben wären. Sind die 4 mm dem Diktat der Gewichtsersparnis zum Opfer gefallen?

    Gruß
    Matthias
    Gleiche Frage habe ich mir auch gestellt und folgende Antwort am Messestand IMOT erhalten: "..durch eine Verlagerung der Telelever- Befestigungspkt. gegenüber dem Vorgängermodell konnten trotz höherer Steifigkeitswerte/Stabilität der Vorderradführung die Standrohre in kleinerem Durchmesser ausgeführt werden...."
    Gruß
    Dirk

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    #4
    Moin,

    das spart gewaltig Gewicht, knickt aber auch besser, wenn man mal unsanft gegen fährt. Damit hat der Service wieder eine bessere Einnahmequelle. Oder ist das Nostalgie, als sich die niedlichen 32er Standrohre munter verwunden haben.....
    Lieber einen großen Durchmesser und eine geringe Wandstärke weil es stabiler ist und nicht unbedingt schwerer sein muß.

    Schöne Grüße
    Jens

  5. Baumbart Gast

    Standard Standrohrdurchmesser von 41 mm auf 37 mm verringert

    #5
    Ein paar zent billiger wird's auch noch. Der Controler rechnet spitz

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Technikfan Beitrag anzeigen
    Moin,

    das spart gewaltig Gewicht, knickt aber auch besser, wenn man mal unsanft gegen fährt. Damit hat der Service wieder eine bessere Einnahmequelle. Oder ist das Nostalgie, als sich die niedlichen 32er Standrohre munter verwunden haben.....
    Lieber einen großen Durchmesser und eine geringe Wandstärke weil es stabiler ist und nicht unbedingt schwerer sein muß.

    Schöne Grüße
    Jens
    Besteht nicht auch die Möglichkeit, das sich die Stahl Qualität verbessert hat?
    Ich glaube die Konstrukteure werden schon wissen was sie tun.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von manghen Beitrag anzeigen
    Besteht nicht auch die Möglichkeit, das sich die Stahl Qualität verbessert hat?
    Ich glaube die Konstrukteure werden schon wissen was sie tun.

    Moin,

    so lange diese Entscheidung von den Ingenieuren getroffen wurde und nicht von den Rotstiftarthisten, würde ich mir keine Sorge machen. Im anderen Fall schon....
    Durch den ca. 10% geringeren Durchmesser verlierst du bei gleicher Rohrwandstärke ~50% der wirksamen Querschnittsfläche. Also brauchst du um die gleiche Festigkeit zu erhalten einen 1,5mal festeren Stahl. Oder du machst die Wandstärke höher und verlierst den gewünschten Gewichtsvorteil....
    Aber mal ehrlich, lieber 2 Kg mehr Gewicht und stabil, als mit der heißen Nadel gestrickt....

    Schöne Grüße
    Jens

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    #8
    Zitat Zitat von manghen Beitrag anzeigen
    Besteht nicht auch die Möglichkeit, das sich die Stahl Qualität verbessert hat?
    Ich glaube die Konstrukteure werden schon wissen was sie tun.
    Der E-Modul von Stahl ist aber gleich, so dass die Durchbiegung bzw. elastische Verformbarkeit eines dünneren Rohres schon erheblich größer ist.

    Gruß,
    maxquer

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    #9
    Definitiv hat zbsp Thyssen/Krup leichteren und gleichzeitig härten Stahl entwickelt. Die Zielsetzung geht sogar dahin, das Aluminium wieder etwas zu verdrängen. Aber ganz sicher ist der heutige Stahl bei gleicher stärke wesentlich stabiler, als 2004 - und da wurde die vorherige GS entwickelt. Ich sachs ja ungern, aber einige Beiträge klingen schon bisschen nach "früher war alles besser"

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von Maxell63 Beitrag anzeigen
    Ich sachs ja ungern, aber einige Beiträge klingen schon bisschen nach "früher war alles besser"
    Naja, ganz so würde ich das nun nicht sehen. Es ist doch grundsätzlich mal legitim sich darüber Gedanken zu machen. Zu der Art und Festigkeit der tatsächlich verwendeten Materialien könnte ich nur spekulieren, daher lasse ich's einfach mal .

    Die Telelever Konstruktion hat der herkömmlichen Telegabel gegenüber den entscheidenden Vorteil, dass der Längslenker die Tauchrohre bereits kurz überhalb des Rades abstützt. Der Hebelarm für angreifende Bremskräfte ist somit sehr kurz, die Biegekräfte in den Gleit- und Standrohren sind deshalb gering. Somit mögen also ein "paar Milimeter weniger" im Vergleich zur klassischen Gabelkonstruktion bei dennoch gleicher Verwindungsstabilität verkraftbar sein. Fakt ist aber auch, dass der Standrohrdurchmesser bei der neuen GS nicht unerheblich verringert wurde.

    Mir scheint hier die gegenüber Spark auf der IMOT getroffene Aussage ganz wesentlich: "..durch eine Verlagerung der Telelever- Befestigungspkt. gegenüber dem Vorgängermodell konnten trotz höherer Steifigkeitswerte/Stabilität der Vorderradführung die Standrohre in kleinerem Durchmesser ausgeführt werden...."

    Würde mir das gerne mal von einem Fachmann genauer erläutern lassen - interessiert mich (vielleicht liest ja einer mit ). Mein "Freundlicher" konnte jedenfalls zu dem Thema nur ein "die werden wohl schon wissen, was sie da tun" beitragen.

    Hier übrigens ein ganz interessanter Link zum Thema "Konstruktive Auslegung von Motorradfahrwerken".

    Herzliche Grüße
    Matthias


 
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