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Tipps für Motorrad auf Fähre verzurren gesucht

Erstellt von gstein, 03.05.2016, 07:08 Uhr · 37 Antworten · 5.527 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    ja nee, einfach querstellen, wenn die anderen längsparken ...

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    #22
    Was kümmern mich andere?
    Ich suche mir für mein Moped einen sicheren Standplatz und zur Not laufe ich auch mal ein paar Meter. Mein letztes Moped ist mit vor 30 Jahren umgefallen, weil der Ständer sich in heißen Teer gebohrt hat.
    Umgefallene Mopeds können mal vorkommen, sind aber zu mehr als 90% mangelnde Erfahrung.

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    #23
    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Der Versuch nur mit dem Gang ein Moped am Vorrollen zu hindern ist sehr mutig und manche Gewohnheit geht nicht immer gut.
    Das Ding marschiert u. U. nämlich trotzdem, denn die Kompression ist nicht verläßlich und irgendwann bewegt sich der Motor doch (ausser der Motor ist fest).
    Statt der ganzen Erklärung, ist es einfacher ein Moped grundsätzlich nicht kopfvoran zu parken.

    Liebe Gerlinde,

    ich denke, du hast noch nie ein Mopped in der Steigung geparkt.

    Die Kompression eines Zweizylinders mit 600 ccm je Zylinder ist ganz ordentlich, versuche mal eine GS mit eingelegtem Gang zu schieben - viel Spaß, geht auch zu zweit kaum.
    Da wird eher der Reifen rutschen anfangen als der Motor durchdrehen!!

    Abgesehen davon, dass man sowieso versucht so zu parken, dass die Schwerkraft das "rausrangieren" unterstützt, habe ich es noch NIE erlebt, dass eine Steigung, in der man auch parken will, so groß ist, dass die Motorbremse nicht ausreicht.
    Du hast auch noch nie probiert eine GS gegen den Berg vom Hauptständer zu wuchten - probier das mal bei 5 - 8 Prozent Steigung - viel Spaß.

    Es reicht die Motorbremse/-Kompression zB bei Bergstraßen, wenn man vor so Gegenverkehrsampeln halten und warten muss, locker, dass die Moppetn mitsamt drauf befindlichem Fahrer stehenbleibt (auch bei mehr als 10% Steigung)

    Also das mit dem eingelegten Gang kannst du mir glauben, das hält!!!

    Aber im Schiff ist es eben - da reicht der Gang bei weitem, und die Umandertuerei mit Vorderradbremsenhalterbandln oder dgl. ist absolut und völlig unnötig.

    Liebe Grüße
    Wolfgang.

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    #24
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    ... versuche mal eine GS mit eingelegtem Gang zu schieben - viel Spaß, geht auch zu zweit kaum.
    Da wird eher der Reifen rutschen anfangen als der Motor durchdrehen!!
    ...
    da hast du völlig recht.
    aber schieb mal nicht zu zweit mit großer kraft, sondern stetig allein, aber dafür eine halbe stunde lang (oder wielange du parken willst) ...
    da sieht das ergebnis anders aus.

    bei der fähre ist die sache mit dem gang sinnvoll, da dort evtl bewegung herrscht, aber keine dauerhafte kraft in eine richtung.

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    #25
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Du hast auch noch nie probiert eine GS gegen den Berg vom Hauptständer zu wuchten - probier das mal bei 5 - 8 Prozent Steigung - viel Spaß.
    Situation an vielen Mauthäuschen bergab und schräg in Kroatien vor den Fähren ... tlw. echt echt heavy mit einer hohen GS ... man will ja nicht unten abstellen und dann 100 Meter zurück zum Mautkistl gehen :-)

    Abhilfe (wenn man voll bepackt ist und das ESA ausgefahren hat): alles runterfahren - vor dem Stehenbleiben - dann geht das deutlich leichter beim Wiederanfahren ... weil man die Kiste dann deutlich einfacher und ohne große Kraftanstrengung wieder gerade bringt ...

    Komplett runterfahren hilft auch beim Rangieren auf Fähren ...

    Der eingelegte Gang hält auch bei 30% Steigung (oder mehr) - sowas wird einem z.B. in Hechlingen vorgeführt, wenn man die GS mitten am Hügel absterben lässt und dann nur mit der Kupplung rückwärts runter rollt...

    ok, das war jetzt offtopic, sorry !

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    #26
    Hallo,

    dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
    Sofern man mal von Berufsfährenpendler absieht dürfte meine GS eine der Maschinen sein, die am häufigsten in den letzten 15 Jahren auf Fähren unterwegs war. 425.000 km unterwegs, knapp 100 Fährfahrten usw. Meine Erfahrungen:

    1.) Auf vorhandene, nicht ölverschmierte, gute Spanngurte würde ich mich nicht verlassen.
    2.) Abspannen über die Sitzbank versuche ich zu vermeide, weil es die doch ordentlich zusammendrückt.
    3.) Hauptständer ebenfalls, kommt mir immer wackeliger vor als Seitenständer.
    4.) Problem Seitenständer bei der GS... der Ständer ist ziemlich kurz (das ist immer ein Problem, gelle (es gibt jemanden, der muss jetzt schmunzeln )), ich habe für die Fähre immer ein Holzbrettl mit ca. 2 cm Höhe dabei, das lege ich unter den Seitenständer. Dann passt der Winkel besser
    5.) Je nach Situation haben sich 2 Techniken entwickelt.
    a.) Sofern ich zum Boden hin abspannen kann, weil es rechts und links Stahlhaken oder ähnliches gibt brauche ich genau einen Spanngurt, damit das Ding gut steht. Ich gehe auf beiden Seiten am Rahmenzug oberhalb der hinteren Fußrasten durch und spanne die Karre satt in die hintere Feder rein. Ev. noch einen Bremskeil vor das Vorderrad und hinter das Hinterrad, da wackelt nicht mehr.
    b.) Manchmal muss man an die Seite, keine Ösen am Boden, Motorrad steht längs. Dann bleibt nichts anderes übrig, als ganz nahe an die Wand zu parken und von gegenüber irgendwo stabil unten über die Sitzbank einen Punkt an der Wand zu finden, wo man etwas Druck aufbauen kann. Dabei stößte die GS mit den Tanktaschen und Alukoffer ev ab bisserl an, bei den Koffern kann man eine Decke oder so dazwischenlegen.

    Zuletzt: Ich habe noch nie mitbekommen, dass irgendwo ein Motorrad umgefallen wäre.

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    #27
    Wir waren letztes Jahr Ende September in Schottland. Hatte mir vorher hier auch Tipps geholt.
    Mit uns waren vielleicht noch 10 Motorräder an Bord.
    Gurten waren mehr als reichlich vorhanden, aber von dem Bordpersonal hat sich kein Mensch blicken lassen.
    War aber kein Problem, die Hilfe untereinander funktionierte prächtig.

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    #28
    Das mit dem Seitenständer mache ich auf Fähren auch immer und bis auf eine Überfahrt von Schweden nach Travemüde in den Anfang achtzigern mit 8 stündiger Warteschleife vor dem Hafen, habe ich auf großen Fähren nie Probleme erlebt. Da hat die Mannschaft aber wegen des Seeganges die Mopeds unterwegs nochmal tauglich nachgelascht.

    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    wer in Gegenden wohnt und fährt, in denen Steigungen die Regel sind, macht das automatisch (zumindest ab dem Moment, an dem dier das Mopped zum ersten und letzten Mal über den Seitenständer nach vorne weggerollt ist und traurig auf der Seite liegt).
    Das Thema vom Hauptständer runterzubekommen war vorher nicht in der Diskussion und andersrum hat man das Problem die Kiste auf den Hauptständer zu bekommen, irgendwas ist immer.
    Ich habe langjährig an einer Strasse mit 6% Steigung gewohnt und habe bezüglich des Parkierens mit Steigung leider empirisch ermittelte Erfahrung, obwohl zugegebenermassen jetzt der nächste „Höhenzug“ im Umkreis von 40 km nur 7m NN hat.
    Ich sehe bzgl der Verläßlichkeit der Motorbremse ein ganz klares Dreisatzproblem und will gerne die Größenordnung verdeutlichen und mit zum Rechnen einfachen Zahlen fix einen Überschlag formulieren (ich könnte das problemlos auch wesentlich genauer mit einer richtigen Formel darstellen).

    - erste Frage:
    Wieviel Vorwärtsbewegung reicht aus, um den Seitenständer nach hinten wegklappen zu lassen. Ich sage mal irgendwas um 15 cm.

    - zweite Frage:
    Wieviel Motorumdrehungen muß sich im ersten Gang der Motor drehen damit ich eine Vorwärtsbewegung in der Größenordnung 15 cm erreiche.

    Stimmt zwar nicht ganz, aber um einfache Zahlen fürs Kopfrechnen zu erhalten kann man meinetwegen 6000 U/min bei 60 km/h annehmen.
    Dann beide Angaben auf eine Masseinheit bringen, sagen wir mal eine Stunde, um die Zeit rauszukürzen und das Ergebnis zusätzlich mal 100 000 damit man cm bekommt.
    360 000 Umdrehungen 6 000 000 cm
    Dann muß man also die 6 Millionen cm Weg durch 360 000 Umdrehungen teilen, erhält eine totale Bewegung des Fahrzeugs von 16,66 cm pro Motorumdrehung und kommt damit schon in den gefährlichen Bereich.

    Nehmen wir eine Standzeit von 10 Stunden (hier liegt dauerhaft eine Kraft an) und in der Zeit bei einem Einzelhubraum von 600 ccm, dann reicht es aus, wenn also 60 ml Luft pro Stunde, (also je Zylinder 1ml pro Minute) den Weg an den Kolbenringen vorbeifinden um die geforderte Vorwärtsbewegung zu erhalten.


    Und noch mal oben als negativ angesprochenen „Bremsbandl“ zurückzukommen. Es kann kurzfristig durchaus sinnvoll sein und man muß es nicht so kompliziert machen. Bewährt hat sich, nicht nur bei mir, ein einfaches Einmachgummi, das zweimal um den Bremsflüßigkeitsbehälter gewickelt wird. Damit kann man locker mit einer Hand die vordere Bremse im Bedarfsfall blockieren. Das haben schon unsere Großväter so gemacht und anschließend etwas vor den Reifen gelegt.

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    #29
    Moin,
    auf unserer Norwegen Tour hatte ich zwei ordentliche Spanngurte und Schlaufen dabei. Als Schutz der Sitzbank ein Stück Rohrisolierung. Hat sich bewährt, einer Honda hats die Polster versaut und nicht überall waren ordentliche Gurte an Bord.
    Ach ja, immer Seitenständer.
    VG
    Götz

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    #30
    Hallo zuzsammen,

    DANKE für die konstruktiven Tipps und Hinweise zum Thema

    Eine Diskussion "wie parke ich mein Motorrad richtig" wollte ich hier nicht lostreten und ist irgendwie am Thema vorbei.


 
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