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Überführungskosten

Erstellt von Fredel, 24.02.2013, 13:31 Uhr · 81 Antworten · 14.100 Aufrufe

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    #31
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Das Geld ist für den Zusammenbau den Moppeds, BMW liefert halbfertige an die Händler aus.
    Und was liefert der Händler aus? Okay, lassen wir das - führt eh wieder nur zu seitenlangen Debatten.

    Für die Abholung unserer Mercedes A-Klasse in Rastatt habe ich gar nichts bezahlt. Sogar die kleine Werksführung und ein Happen zu essen waren umsonst. Dass BMW für Kunden rund um Berlin (die selbst abholen können, bzw. für die es sich lohnt) das nicht anbietet ist schon dreist.
    Ein Motorradtransport kostet bei der Größe einer 12erGS bis ca. 250km rund 100€, deutschlandweit zwischen 150 und 200€. Soll mir mal einer sagen dass es nicht noch günstiger geht wenn mehr als 2...3 Maschinen gleichzeitig transportiert werden.
    Reiner Nepp, nicht mehr!

    Andererseits ist der Betrag auch völlig Wurscht, die meisten Töffs sind eh finanziert, da kommen schnell noch mal 1000€ an Zinsen oben drauf. Wer sich das leisten kann und will der stört sich an den paar Öcken extra auch nicht mehr. Jedem das seine!

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    #32
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Und was liefert der Händler aus? Okay, lassen wir das - führt eh wieder nur zu seitenlangen Debatten.

    Für die Abholung unserer Mercedes A-Klasse in Rastatt habe ich gar nichts bezahlt. Sogar die kleine Werksführung und ein Happen zu essen waren umsonst. Dass BMW für Kunden rund um Berlin (die selbst abholen können, bzw. für die es sich lohnt) das nicht anbietet ist schon dreist.
    Ein Motorradtransport kostet bei der Größe einer 12erGS bis ca. 250km rund 100€, deutschlandweit zwischen 150 und 200€. Soll mir mal einer sagen dass es nicht noch günstiger geht wenn mehr als 2...3 Maschinen gleichzeitig transportiert werden.
    Reiner Nepp, nicht mehr!

    Andererseits ist der Betrag auch völlig Wurscht, die meisten Töffs sind eh finanziert, da kommen schnell noch mal 1000€ an Zinsen oben drauf. Wer sich das leisten kann und will der stört sich an den paar Öcken extra auch nicht mehr. Jedem das seine!
    Bingo. Es gilt über verfügbares Einkommen auch verfügen!

    Evlt. braucht man Überführungskosten auch für den Gewinn 170.000 MRD * 420 € = rund 70 Mio. Passt irgendwie auch bei VW 9.5 Mio Auto bei 850 € = 8 Mrd (gut der Gewinn aus dem Autoverkauf war 11 Mrd). Scheint aber gar nicht so unwichtig zu sein.

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    #33
    Bin mir nicht sicher ob die Rechnung stimmt!?
    Überführungskosten werden ja (fast) nur in D aufgerufen...
    .... und waren es bei VW nicht "nur" 5 Mrd. € Gewinn???

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    #34
    Klar haste Recht. Bei VW waren es 22 MRD, aber nur rund 11 für die Autos. Ich wollte nur sagen so viel Gewinn ist in so einem Fahrzeug gar nicht drin. Und auch die Überführung trägt ein klein wenig dazu bei. Das meiste wird in den schönen Featurelists liegen (Zusatzausstattung).

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    #35
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Preise mit Sternchen und der Erklärung "zzgl. Überführungskosten" o.ä..
    ... und eben dies sollte m. E. aus Gründen der Transparenz und Preisklarheit für alle Anbieter von Produkten untersagt werden. Wieviel ist denn "zzgl. Überführungskosten"? Da muss der Kunde also ersteinmal wieder irgendwo nachsehen und das addieren anfangen.

    Gruß
    Matthias

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    #36
    Bei meinem BMW-Dealer sind sie, genauso wie alle Zusatzausstattungen auch, separat aufgelistet und unten steht dick der Endpreis (inkl. Märchensteuer).
    Da kann einem teilweise schon ganz anders werden....

    Als ich seinerzeit meine 11S gekauft habe wurden aber auch keine Transportkosten mehr aufgerufen. Gut, es war eine Tageszulassung aber die Maschine war neu.
    Wären noch paar hundert Euronen drauf gekommen hätte ich mich umgedreht und wäre gegangen. Bei 7% Rabatt zzgl. Überführungskosten und 5% Zins (bei Finanzierung) zahle ich nahezu genau den Listenpreis. Nicht schlecht bei ca. 18 k€ für ein Töff!?

  7. el.brasil Gast

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    #37
    Bei uns wurden immer 449 € Überführungskosten zugrunde gelegt. Ist auch bei allen Händlern in Oberschwaben so (Mahle, Schek, Auer). BMW berechnet aber nicht diesen Preis, sondern um einiges weniger. Mit den 449 € ÜF haben wir natürlich unsere Marge erweitert und damit natürlich unseren Handlungsspielraum bei der Preisverhandlung. Es ist ein Betrag von 256 Neuronen (netto) den BMW den Händlern für die ÜF in Rechnung stellt. Husqvarna verlangt dagegen viel weniger. Bei der Nuda waren es 300 € brutto bei allen anderen von Husqi waren es 200 €. Im Gegensatz zu BMW sind diese Preise in Deutschland einheitlich zu handhaben, da auch in den Preislisten ausgewiesen.

    Ich finde die GS LC richtig teuer. Vollausstattung mit ÜF 18.000 €..., das ist nicht gerade kostenneutral. Für diesen Preis gab's die Megamoto mit ABS, und das ist nochmals eine anderen Hausnummer als die 1200er GS LC!

    Die Motorräder sind für den BMW Motorrad Konzern 'VERKAUFT'; sobald sie beim Händler auf dem Hof stehen! Du musst sie nicht gleich bezahlen, da die BMW Bank die Motorräder für den Händler finanziert. Der komplette Betrag ist für den Händler erst fällig, wenn er selber das Motorrad verkauft hat. Solange bezahlt er monatliche Finanzierungsraten an die BMW Bank. Bei Händlererstaustattungen (HEA) hast man gar keine Chance Motorräder abzulehnen. Die stehen plötzlich auf dem Hof, nach dem Motto... do hosch, ond jetzt gugg, wia da dia Denger verkauft kriagsch. Wir hatten teilweise bis zu 30 Neumotorräder in der Ausstellung, die BMW bereits an uns 'verkauft' hatte. Jetzt hat jeder Händler weltweit im Schnitt 15 Neumotorräder auf dem Hof... klar schreibt BMW Motorrad damit gute Zahlen. Nur am Mann/Frau sind sie damit noch lange nicht. Alles Augenwischerei.

    Und das tolle ist, dass das ganze durch das Internet sehr transparent geworden ist. Man kann seinem Händler mit deutschlandweiten Angeboten die Pistole auf die Brust setzen. Als ich in der Händlerposition war, hätte ich natürlich immer können, aber es hilft nichts. Jeder Händler ist an Verkaufszahlen gebunden, die er erreichen MUSS, um den jährlichen Bonus von BMW zu bekommen..., und der ist nicht wenig. Also bist du gezwungen die eine oder andere 'Sauerei' mitzumachen. Und wenn nicht, was hält mich als Kunden davon ab, mein Moped von einem anderen Händler zu holen, der günstiger anbietet?!? Und jeder der Händler ist froh, wenn man sein Moped bei ihm zur Inspektion bringt, egal wo es gekauft wurde!

    Der Händler-EK ist in der Regel Listenpreis ohne ÜF - 12-15% (je nach Modell). Jeder kann sich ausrechnen, was dann noch hängenbleibt, wenn ich 10% Nachlass gebe.

    In diesem Sinne...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Das Geld ist für den Zusammenbau den Moppeds, BMW liefert halbfertige an die Händler aus.
    Je nach Modell braucht man für den Zusammenbau zwischen 15 min (F700 GS), 30 min (S1000 RR / R1200 GS) 2 Stunden (K1600 GTL). Je mehr Übung, desto schneller. Ein großer Aufwand bedeuten die K1600er Modelle, alles andere ist ruck zuck erledigt.

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    #38
    Hallo el.Brasil,

    vielen Dank für die Info. Find ich sehr informativ.

    Gruß
    Jörg

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    #39
    SUPER El Brasilero! DAS war mal ein Statement!!! Danke für diese tollen Informationen!

    Aber: wenn Du die Händlermarge mit 12-15% angibst, wie hoch ist die FINALE Marge unter Einbezug der jährlichen Bonuszahlungen?

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Donaldus Beitrag anzeigen
    Transportkosten sind nun mal da. Wenn man die Fracht auf den Preis aufschlagen würde, hätte die GS einen Grundpreis von 14.500,- und nicht 14.100,-. Das sieht irgendwie schlechter aus, oder ?
    Der Kunde soll also über den Preis erst mal angelockt werden. Dann akzeptiert der auch Fracht und zig Ausstattungspakete.
    Aber da stehen wir doch drüber ,oder ?
    Ich find's eigentlich wettbewerbswidrig, aber das hat sich im gesamten Kfz-Gewerbe so etabliert (genauso wie man gern mal Werkstattpreise genannt bekommen, bei denen die MwSt. nicht enthalten ist). Zur Ehrenrettung muss man sagen, dass ein Motorrad, das beim Händler angeliefert wird, in der Regel noch nicht fahrfertig ist, sondern erst endmontiert werden muss. In gewissem Umfang gibt es das auch bei Autos, wo zum Teil Transportsicherungen dran sind, Schutzwachs auf dem Lack, keine Radkappen auf den Rädern etc. Und weil beim Versand des Fahrzeugs und dessen Endmontage Arbeit drin ist, die nicht vom Werk geleistet wird, kann man Überführungskosten evtl. noch akzeptieren. Bei einer Waschnmaschine muss man ja auch Transport und Installation bezahlen (okay, man kann es sich natürlich oft auch aussuchen und die Waschmaschine selbst anschließen - dann muss man sich selbst mit der Transportsicherung rumschlagen)


 
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