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Überführungskosten

Erstellt von Fredel, 24.02.2013, 13:31 Uhr · 81 Antworten · 14.112 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #41
    Hi
    Ob das Mopped beim Händler noch zusammengeschraubt werden muss oder nicht hat mit der Transportpauschale nichts zu tun. Es ist tatsächlich ein Betrag der vom Werk kassiert wird weil es nach dem Motto geht "Wir verlangen für unser Produkt den Betrag x und dann will eben der Spediteur auch noch Kohle. Das nennt man FoF. Dabei kauft eben der Händler der uns die Karre verscherbelt theoretisch "irgendwo" ein und hat zusätzlich Frachtkosten.
    Uns könnte er dann, ebenfalls theoretisch, irgendeinen Preis nach seiner Kalkulation nennen. Soweit wäre das ja alles OK.

    Praktisch nennt aber BMW einen Verkaufspreis und hat mit dem Händler einen Deal über dessen Marge. Je mehr Moppeds dieser verkauft und je mehr "Moppedumsatz" (also ET) er macht, desto höher ist die Marge. Zumindest dann, wenn es keine NL ist.
    Aus praktischen Gründen ist der Lieferzuschlag auch immer gleich, weil sonst in Garmisch keiner eine BMW kaufen würde und in Berlin nur BMWs herumfahren würden. Ausserdem wäre es ein Theater etwa für jeden die IST-Kosten extra abzurechnen.

    Folglich könnte man die Transportkosten genausogut dem Brutto-VK zuschlagen. Das aber verhindert in DE die entsprechende Lobby und auch die Händler sind nicht allzu böse weil sie ja "nichts dafür können".
    Fair wäre natürlich wenn zumindest ein Händler sagen könnte "ich hole selbst ab (lasse abholen) und dann den Kram für "seine Gegend" mitnimmt. Das aber ist wieder ein Logistikproblem für den Hersteller. Lässt er nur die Hälfte selber ausliefern, wird die Verhandlungsbasis gegenüber "seiner" Spedition geringer. Ausserdem muss er die "Kundenabholmaschinen" abholfähig aufbereiten. Das Zusammenbauen ist kein Thema. Schliesslich werden (oder wurden zumindest) die Moppeds komplett zusammengesetzt und dann erst wieder kistengerecht zerlegt! Die Kosten für "abholgerecht" sind theoretisch dick gedeckt. Das kistengerechte Zerlegen fehlt und das Zusammenbauen bei "meinem" Händler ist ja über dessen Marge gedeckt.
    Nur: Wenn BMW dann sagt "statt 18% Marge, bei Kundenabholung nur noch 5%", dann kann man dem Händler nicht verdenken dass er sich sagt "13% für nix? und ich hab' den mäkeligen Idioten am Hals weil die Kasper im Werk schludern?"

    Verbraucherschutz u.Ä. beissen sich an den Transportkosten seit Jahren die Zähne aus. Wohl gemerkt geht es nicht darum ob Transportkosten entstehen, sondern ob man sie, in immer gleicher Höhe, explizit aufschlagen "muss".
    gerd

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    #42
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Ob das Mopped beim Händler noch zusammengeschraubt werden muss oder nicht hat mit der Transportpauschale nichts zu tun. Es ist tatsächlich ein Betrag der vom Werk kassiert wird weil es nach dem Motto geht "Wir verlangen für unser Produkt den Betrag x und dann will eben der Spediteur auch noch Kohle. Das nennt man FoF. Dabei kauft eben der Händler der uns die Karre verscherbelt theoretisch "irgendwo" ein und hat zusätzlich Frachtkosten.
    Uns könnte er dann, ebenfalls theoretisch, irgendeinen Preis nach seiner Kalkulation nennen. Soweit wäre das ja alles OK.

    Praktisch nennt aber BMW einen Verkaufspreis und hat mit dem Händler einen Deal über dessen Marge. Je mehr Moppeds dieser verkauft und je mehr "Moppedumsatz" (also ET) er macht, desto höher ist die Marge. Zumindest dann, wenn es keine NL ist.
    Aus praktischen Gründen ist der Lieferzuschlag auch immer gleich, weil sonst in Garmisch keiner eine BMW kaufen würde und in Berlin nur BMWs herumfahren würden. Ausserdem wäre es ein Theater etwa für jeden die IST-Kosten extra abzurechnen.

    Folglich könnte man die Transportkosten genausogut dem Brutto-VK zuschlagen. Das aber verhindert in DE die entsprechende Lobby und auch die Händler sind nicht allzu böse weil sie ja "nichts dafür können".
    Fair wäre natürlich wenn zumindest ein Händler sagen könnte "ich hole selbst ab (lasse abholen) und dann den Kram für "seine Gegend" mitnimmt. Das aber ist wieder ein Logistikproblem für den Hersteller. Lässt er nur die Hälfte selber ausliefern, wird die Verhandlungsbasis gegenüber "seiner" Spedition geringer. Ausserdem muss er die "Kundenabholmaschinen" abholfähig aufbereiten. Das Zusammenbauen ist kein Thema. Schliesslich werden (oder wurden zumindest) die Moppeds komplett zusammengesetzt und dann erst wieder kistengerecht zerlegt! Die Kosten für "abholgerecht" sind theoretisch dick gedeckt. Das kistengerechte Zerlegen fehlt und das Zusammenbauen bei "meinem" Händler ist ja über dessen Marge gedeckt.
    Nur: Wenn BMW dann sagt "statt 18% Marge, bei Kundenabholung nur noch 5%", dann kann man dem Händler nicht verdenken dass er sich sagt "13% für nix? und ich hab' den mäkeligen Idioten am Hals weil die Kasper im Werk schludern?"

    Verbraucherschutz u.Ä. beissen sich an den Transportkosten seit Jahren die Zähne aus. Wohl gemerkt geht es nicht darum ob Transportkosten entstehen, sondern ob man sie, in immer gleicher Höhe, explizit aufschlagen "muss".
    gerd
    Ich verstehe das für und wider nicht mehr. Es ist ja fast so, als ob man sich über den Wert einer Metallic Lackierung beim Auto "aufregen" würde. Irgendwo müssen die Margen doch liegen.

    Wer die Überführungskosten nicht mag kauft gebraucht - dann fallen diese nicht an. Und natürlich ist diese Position eine "versteckte Marge" - über die man wie immer frei verhandeln kann.

    Natürlich ist es schön die Endpreise zu sehen. Aber in der Branche möchte ja der Kunde auch noch "verhandeln" um einen besseren Preis zu bekommen.

  3. Registriert seit
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    #43
    Zitat Zitat von Espaceo Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das für und wider nicht mehr. Es ist ja fast so, als ob man sich über den Wert einer Metallic Lackierung beim Auto "aufregen" würde. Irgendwo müssen die Margen doch liegen.
    Es gibt im deutschen Wettbewerbsrecht den Grundsatz, wonach dem Endverbraucher Inklusivpreise zu nennen sind. Also, inklusive Mehrwertsteuer, inklusive irgendwelcher Entsorgungspauschalen und sonstiger Aufschläge, ohne die man eine Ware eben nicht kaufen kann. Ich sehe das Problem, dass Kunden bei Kfz verhandeln wollen und Händler sich dem irgendwie stellen müssen. Nur finde ich es nicht okay, dafür das Wettbewerbsrecht zu dehnen. Eine Waschmaschinen wiegt die Hälfte einer GS und wird für 50 Euro ins Haus geliefert, ausgepackt und betriebsbereit gemacht. Über 400 Euro für ein Motorrad, das weder verschifft, noch verzollt werden muss, ist schon ein forscher Preis.

    Übrigens: Smart ist doch damals mit diesem neuen Konzept mit den Glastürmen angetreten. Der Plan: Im Turm stehen die Grund-Smarts zum Aussuchen, der Händler baut bei Bedarf Extras vor Ort ein, die Farbe wird durch Austausch der Body Panels gewechselt. Das Ergebnis: Smart hatte pro Auto höhere Logistikkosten als Mercedes für eine E-Klasse;-)

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    #44
    Hallo Leute ,

    ich finde es lächerlich,ja fast schon peinlich
    das ihr eurem nicht mal das Schwarze unterm Nagel gönnt.
    Aber auf der anderen Seite dann brüllen wenn er euch keinen Service mehr biete oder einen Mechaniker dafür ausstellen muss und ihr dann 4 Wochen warten müsst bis euer bis auf den letzten Pfennig runtergehandelter Bock zur Rep. drankommt.
    Überleget mal wie ihr gerne behandelt werden möchte ,bedenkt aber das jeder Handgriff Geld kostet,das irgendeiner bezahlen muss.
    sonnst haben wir dann in Zukunft zentrale Verkaufsstellen 2 Stück in Deutschland und ihr müsst dann 500 km fahren um probesitzen zu dürfen
    Also verlangt nichts von anderen Menschen, wofür ihr euren Chef lünchen würdet
    armes Deutschland

    gruss aus Bayern

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    #45
    Zitat Zitat von Allianzffb Beitrag anzeigen
    Also verlangt nichts von anderen Menschen, wofür ihr euren Chef lünchen würdet
    armes Deutschland
    Ich will nicht beschissen werden, das ist alles. Wenn ein Händler nur leben kann, wenn er ein Motorrad für 18K verkauft, dann soll er nicht so tun, als wenn er es mir für 16K anbieten könnte - und dann am Ende doch 18K nehmen. Das ist keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    Ich muss übrigens auch nicht handeln wie auf einem Basar. Ich kaufe bei eBay auch immer nur zum Festpreis.

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    #46
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich will nicht beschissen werden, das ist alles. Wenn ein Händler nur leben kann, wenn er ein Motorrad für 18K verkauft, dann soll er nicht so tun, als wenn er es mir für 16K anbieten könnte - und dann am Ende doch 18K nehmen. Das ist keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    Ich muss übrigens auch nicht handeln wie auf einem Basar. Ich kaufe bei eBay auch immer nur zum Festpreis.
    Servus sampleman,

    deine Antwort zeigt nur das du nichts verstanden hast........
    das sind die Bedingungen die BMW vorgibt und du kannst sie akzeptieren oder eine Honda kaufen
    die ist billiger und evtl. bekommt man bei Aldi das passende Zubehör

    gruss Peter

  7. Baumbart Gast

    Standard Überführungskosten

    #47
    Du hast es nicht verstanden. Ehrliche Preise sind gefordert, wenn der Händler versteckte Aufschläge braucht ist er eh bald weg.

  8. Registriert seit
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    #48
    Herr Albrecht hat bestimmt nur keine Ringantennen in sein Sortiment aufgenommen weil er Angst vor allzu pingeligen BMW-Fahrern hat. Evtl. konnte er aber auch mit Pferde-Lasagne mehr Umsatz machen, wer weiß das schon!?

  9. Registriert seit
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    #49
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Du hast es nicht verstanden. Ehrliche Preise sind gefordert, wenn der Händler versteckte Aufschläge braucht ist er eh bald weg.
    Servus Hartmut ,

    also ich bin nicht überrascht wenn mein Händler überführungskosten berechnet denn dies ist hier zu Lande normal und keine versteckten Aufschläge
    denn wenn ich hier lese das vor über 10 Jahren keine ük verlangt wurden und nach dem Komma sich herausstellt das es ein vorführmotorrad war.... Sage ich nur
    hier lebt ein jeder in seiner eigenen Wahrheit

    peter

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    #50
    Keine 7 Jahre und Tageszulassung mit 0km.
    So kann man sich "seine" Wahrheit auch zusammenreimen.


 
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