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Warmfahren / Eng. temp

Erstellt von Daynie, 03.02.2016, 14:49 Uhr · 49 Antworten · 6.877 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Und bei modernen Motoren ist das alles in Wirklichkeit kein Problem, moderne Legierungen, Beschichtungen und Fertigungstoleranzen garantieren uns (im Normalfall) ein ungestörtes (also ohne Ölverbrauch und lauten Ventiltrieb) Motorradleben über mehere 10.000de ja sogar 100.000de km.

    Das mit dem langsamen Warmfahren war für die alten Werkstoffe und Passungen gut und richtig, hat sich aber heute fast vollständig überholt.
    Ne, sorry Wolfgang: Auch bei noch so hoch-technischen Materialien, Legierungen und kleinen Fertigungstoleranzen...

    Der Motor besteht aus einer Vielzahl unterschiedlichster Komponenten, Materialien, Materialstärken und Flüssigkeiten/Ölen.

    Da kann eine schonende und nicht Vollast-betriebene Warmfahrphase ALLER Komponenten eines Motors nur lebensverlängernd sein.

    "Just my 2 cents" als langjähriger Ein- und Mehrzylinder-Fahrer.

    Jan

  2. X-Moderator
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    #22
    Mich würde mal die Quelle von Wolfgangs These interessieren.

    Dass die heutigen Motoren idiotensicherer zu händeln sind, ist das eine, aber ein richtiges Warmfahren ist schon alleine wegen der Beschaffenheit des Motoröls wichtig.

  3. Registriert seit
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    #23
    Spätestens seit 'Schaltschlag' und dem Reparatur Versuch mit nem Druckstift gehe ich davon aus, dass auch heute die Toleranzen nicht sooooo gering sind, wie ich dachte.
    Und daher versuche ich, das Motorrad halbwegs warm zu haben, bevor ich 'aufdrehe'. Und auch bei einer Startmotortemperatur von 5°C war das nach 5km der Fall.
    Ich mache es abhängig von der Zylinderdeckeltemperatur, die ich mit Bein oder Hand erfühle...

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    #24
    hallo leute,

    ihr macht euch vielleicht nen kopf. warmfahren, ganz klar, habe ich auch schon
    immer mit meinen fahrzeugen gemacht, aber mal ehrlich, wer heizt den mit seiner gs
    und dreht sie in den begrenzer? wann und für was? die geht doch unten rum schon recht gut, da wird rechtzeitig
    hochgeschaltet und weiter gehts. oder hat´s einer von euch wirklich so eilig?

  5. Registriert seit
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    #25
    Natürlich sind auch sämtlich Materialien und Toleranzen besser geworden....
    .... aber auch leichter
    Was war denn das Ziel die Materialien besser zu machen? Auf das warmfahren verzichten zu können?

  6. Registriert seit
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    #26
    Hallo,
    ich fahre meine Motorräder je nach Witterung zwischen 10 und 15 km warm,
    max halbe mögliche Drehzahl .

    Die meisten Lager im Motor (Kurbelwelle, etc.) sind als Gleitlager ausgelegt. Bei erreichen der Betriebstemperatur soll die Welle auf dem Öl "aufschwimmen" und theoretisch ohne Reibung und somit ohne Verschleiß laufen. Es entsteht ein Ölfilm zwischen Welle und Lagerschale.
    Bei kaltem Motor und beim Start liegt die Welle in ihrer Lagerschale auf. Es entsteht Reibung und somit Verschleiß. Hohe Drehzahlen im kalten Zustand erhöhen den Verschleiß, da Anfangs Metall auf Metall läuft. Ich fahre seit 37 Jahren Motorrad, bin jetzt bei ca. 450.000 km und hatte an meinen Motorrädern noch nie einen Motorschaden. Ich fahre die Motorräder in der Regel zwischen 50.000 und 75.000 km.
    Gruß wuli

  7. Registriert seit
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    #27
    Also bei mir braucht der Fahrer auch ein paar km bis er "warm" ist

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Dass die heutigen Motoren idiotensicherer zu händeln sind, ist das eine, aber ein richtiges Warmfahren ist schon alleine wegen der Beschaffenheit des Motoröls wichtig.
    Genau das ist der Grund, warum das Warmfahren nicht mehr so richtig ist.
    Stahl oder Aluminium ist es (im Bereich der Betriebstemperatur) relativ egal, wie warm es ist.
    Die Komponente, die am meisten temperaturempflindlich ist, das ist das Motoröl.

    Und gerade hier hat sich in den letzen Jahren (oder Jahrzehnten) einfach sehr viel getan, die aktuellen Motoröle haben einen viel weiteren Temperaturbereich als früher.

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von TTTom Beitrag anzeigen
    Also bei mir braucht der Fahrer auch ein paar km bis er "warm" ist
    Und meine Reifen ebenso.

  10. Registriert seit
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    #30
    Sie sind dünner (mittlerweile ist 5er Grundöl Standard), damit ist der Kaltstart aufgrund der besseren Durchölung ab dem ersten Meter deutlich weniger stressig als bei den Trekkerölen der vergangenen Tage (bin mit meiner TÜ noch 20er gefahren wg. Ölverbrauch ).

    Nichtsdestotrotz ist die Viskositätsspanne zwischen eisekaltem Öl und betriebswarm immer noch heftig, ergo bleibt warmfahren nach wie vor Bürgerpflicht, wenngleich der Schleiß dabei geringer ist als früher.

    Und das es dem Metall (Stahl, Alu) egal ist im Bereich der Betriebstemperaturen.........Dir fehlen hier eindeutig Grundkentnisse der Werkstoffkunde, Werkstofftechnik und des Maschinenbaus.

    Ein kalter Motor, gleich getreten, erleidet sehr unterschiedliche Ausdehungen in der Aufwärmphase. Je sanfter die Aufwärmphase geschieht, des besser "vertragen" sich die einzelnen Motorbauteile miteinander.

    Die thermisch träge Masse der Zylinder, des Zylinderkopfes und angrenzenden Gehäuse braucht deutlich länger als der Kolben, der bei Knallgas sehr zügig auf volle Temperatur = volle Ausdehung usw. kommt. Was das fürs Kolbenspiel eines großvolumigen Motors und Misch-oder Haftreibung durch die unterschiedliche thermische Ausdehung bedeutet, erspare ich mir jetzt in aller Ausführlichkeit.


 
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