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1200 Adventure Vergleich zu LC?

Erstellt von Fredl1, 07.08.2014, 08:59 Uhr · 5 Antworten · 1.342 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard 1200 Adventure Vergleich zu LC?

    #1
    Hallo,

    ich beschäftige mich seit einiger Zeit damit, das passende Motorrad für mich zu finden. Will gegen Saisonende endlich zuschlagen.
    Um es vorweg zu sagen: Mein derzeitiger Favorit ist die KTM 1190 Adventure (ohne R), alleine aus dem Grund, weil sie einfach Kraft hat. Ich komme vom sportlichen Fahren und will jetzt mit dem langsam älter werden angenehme (Tages)Touren mit einer bequemen Sitzposition (bin 1,90) fahren, jedoch auch die nötige Power im Gepäck haben.

    Habe mir auch die Multistrada angesehen, jedoch finde ich den Preis zu hoch.

    Ich weiss nicht wieso, jedoch bin ich erst vor kurzem zu der 1200 GS Adventure gestoßen, mit jedem Mal mehr ansehen gefällt sie mir besser. Die normale jetzt weniger, vielmehr ist das bullige Aussehen der Adventure genau mein Ding.
    Ich werde sie auf jedenfall noch probefahren.

    Meine eigentliche Frage jetzt:
    Die LC hat gegenüber dem luftgekühlten doch ein wenig mehr Kraft auf dem Papier. Merkt man diesen Unterschied beim Fahren, beschleunigen?
    Gibt es von euch persönliche Erfahrungen bzgl Motor zwischen 1200 GS Adventure und KTM 1190 Adventure?

    Danke erstmal

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    #2
    Hallo Fredl

    Ich bin alle 3 gefahren. Eine triple black mit 110 PS und eine LC mit 125 PS. Allerdings waren beide keine ADV.
    Ja, man merkt es schon deutlich finde ich. Der Schub is jetzt nicht exorbitant größer aber spürbar. Aber ein "boah eh" konnten mir die 15ps nicht entlocken.
    Die ktm bin ich auch gefahren und da merkt man es dann schon wesentlich deutlicher.
    Die schiebt schon anders an! 😨
    Ich habe mich letztendlich für die BMW entschieden, weil die Werkstattdichte bei mir besser ist als bei ktm, ich die Armaturen bei BMW besser finde als das mausekino der ktm, Kardanantrieb und ich das ESA fahrwerk besser finde.

    Wie du siehst waren es bei mir eher die Details ausschlaggebend und nicht primär (das bisschen) Leistung.
    Ich selbst bin 1.96 und bin vorher (unter anderem) eine Fireblade gefahren. Abzugstechnisch hat mich keines der 3 Fahrzeuge enttäuscht, jedoch muss man eben beachten das der Boxer der bmw von unten raus schon geil "wegblubbert" und ihm oben irgendwann die Luft ausgeht. Die ktm hält nach oben raus wesentlich länger durch, aber wie du fährst und was am besten zu deinem fahrstil passt das weißt natürlich nur du 😉.
    Vielleicht konnte ich dir aber zumindest den einen oder anderen Denkanstoß geben 😁

  3. Registriert seit
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    #3
    Hi
    Wenn Du sportlich willst wirst Du mit einer hochbeinigen Reiseenduro glücklich?
    Im Moment ist die 1200 zuverlässiger als die 1200 LC. Bei Letzterer haben sie offenbar das Probefahren vergessen. Kupplung und Getriebe sind -zu wesentlich zu hohen Prozentsätzen- ein Desaster.
    Falls ich mich zu einem neuen Mopped durchringen sollte (derzeit 1150GSA) wird es wahrscheinlich eine KTM werden. Die hat zwar auch Fehler (am Anfang waren z.B. die Zylinderklöpfe ein Verschleissteil mit wenigen 1000 km Lebensdauer) aber KTM geht anders mit seinen Problemen und Kunden um.
    gerd

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo,
    zur Zeit fahre ich seit 10/11 und 31Tkm, eine 06-er GSA1200, meine 1.BMW, bin aber auch schon seit '98 4 KTM 640(2)/950/990 gefahren. Ausgiebig Probe gefahren bin ich die neue LCGS, LCGSA und 1190ohneR. Vom Fahrverhalten her ist die BMW mehr Tourer, die KTM mehr Sportler obwohl sich beide, gegenüber den Vorgängermodellen, in ihren Eigenschaften angenähert haben. Von der Sitzposition sagt mir (1,88m) schon traditionell KTM mehr zu, weil dort der Abstand zwischen Rasten und Sitzbank größer ist, bei der LCGSA ist dafür wieder der Windschutz (allerdings labile Orginalscheibe) und die Reichweite besser. Fahrwerksmäßig vermittelt die KTM den direkteren Kontakt zur Fahrbahn, während die BMW entkoppelter wirkt, aber komfortabler ist. Dafür regelt die TC der 1190 unauffälliger. Das Hinterrad dreht z.B. auf Schotter oder Sand weiter- aber geregt durch, während die LC bei mir stark abregelte und der Vortrieb nur ruckartig vonstatten ging. Zur Bedienung der Fahrprogramme während der Fahrt bin ich nur bei der 1190 gekommen. Funktioniert mit den Pfeiltasten etwa so wie bei alten Nokia-Handys. Einfach kurz Gas wegnehmen und Fahrprogramm wechseln, also Dämpfung,TC,ABS... Vorteil BMW: Kardan (fast) wartungsfrei und immer eine saubere Hinterradfelge. Allerdings habe ich mit meiner alten Transalp noch nie ein Problem damit gehabt die Kette zu schmieren und alle 25-30Tkm den Kettenkit zu wechseln. Meine 06-er GSA spielt ihre Stärken, hauptsächlich auf Langstrecke, wie Nord-Skandinavien aus, dort bin ich auch etwa 250km unbefestigte z.T. sandige Wege ohne größere Probleme gefahren. Für Mittelstrecke in D oder auch in den Alpen on/offroad würde ich aber die KTM bevorzugen. Nicht zu vergessen: Das Handling der GSA1200 im Stand ist nicht ohne...!
    MfG
    Peter

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    #5
    Ich stand vor 15 Monaten auch vor dieser Frage, die ADV kam nicht in Frage, da ich ein leichteres Moped wollte, ich hatte die luftgekühlte, die LC , die KTM und die Mulit zur Auswahl .
    Geworden ist es die LC .
    Warum ? Drehfreudiger und vom Fahrwerk ( TC) WENN du sportlicher fährst, besser als die luftgekühlte, nicht so zierlich wie die Multi ( für mich mit 189 cm ) und bis 7000 U/min keinenfalls schwächer als die KTM , unter 4000 für mich angenehmer.
    JA, die LC hat ihre Kinderkrankheiten, lies mal im ktmforum.eu - die haben noch viel mehr.
    Ich habe ein Baden bei Wien eine Topwerkstatt, KTM Werkstatt ? - will mich hier nicht äußern, .....naja

    lg
    Christian

  6. Registriert seit
    13.02.2006
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    #6
    Hallo,

    die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen... Fahre alle zur Probe und gehe am besten eine Checkliste durch. Es sind die Eigenschaften die entscheiden. Ich habe eine 12er GSA und war auch schon kurz davor mir eine 1190 Adventure R zu kaufen. Abgehalten hat mich aber der schlechtere Windschutz, das man die Kati in die Kurven drücken muss, eine schlechtere (für mich persönlich) Sitzposition, die begrenzten Reifenfreigaben, der kleinere Tank und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Der Motor (Antritt und Laufkultur) und die Schaltung sind dagegen wirklich klasse.

    Schade das man sich das Motorrad nicht selber konfigurieren kann ...

    Fahre einfach mal alle zur Probe. War selber überrascht wie unkompliziert dies vonstatten geht.

    VG

    Andreas


 

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