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Anschaffung R1200GS oder R1200R

Erstellt von do-biker, 12.07.2009, 01:15 Uhr · 10 Antworten · 3.552 Aufrufe

  1. Registriert seit
    12.07.2009
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    Standard Anschaffung R1200GS oder R1200R

    #1
    Hallo,

    bin ganz frisch hier beigetreten. Zurzeit fahre ich noch eine Yamaha FJR1300A. Bin aber damit nicht zufrieden, speziell bei kleinen engen Straßen.

    Meine sogenannten KO-Kriterien sind: gutes Handling bei kleinen engen Straßen (speziell Kehren), gute Eigenschaften bei schlechter Fahrbahn (teils Schotter, jedoch kein Gelände), gute Eigenschaften bei größeren Tagestouren (ca. 800 km) - also Sitz zum Beispiel, fahre gerne schaltfaul und durchaus auch untertourig.

    Ansonsten habe ich zwar noch weitere Wünsche, wobei ich jedoch Kompromisse eingehen will. Dies sind z.B. gute Soziuseigenschaften, Keine Kette, gute Zuverlässigkeit (bin kein Schrauber).

    Meine bisherigen Motorräder: Yamaha Virago 535, Yamaha XJ 900 Diversion und jetzt die FJR. Fahre seit 2001 (Führerschein seit 1975), Gesamt ca. 60.000 Km.

    Bei der R1200GS müsste ich die niedrige Sitzbank (820 mm) nehmen. Gewichtsmässig bewege ich mich über 100 Kg. Habe beide Varianten probegesessen, jedoch noch nicht probegefahren.

    Würde mich freuen von Euch entsprechendes Feadback mit Tipps zu bekommen.

    Vielen Dank, Euer do-biker

  2. Wogenwolf Gast

    Standard

    #2
    Hallo und Willkommen.

    Zur GS brauche ich nicht viel sagen.
    Zur R1200R:
    Hatte das Teil einen Tag, als meine GS zur Inspektion beim Händler stand.
    Bis zu dem Tag habe ich die R belächelt.
    Fehler. Mir hat der Tag unheimlich viel Spaß gemacht. Die R ist noch handlicher als die GS (und das will was heissen) und ich habe mich mit meinen 190cm sauwohl auf dem Teil gefühlt.
    Fahre BEIDE mal Probe. Das würde ich Dir empfehlen.
    Wenn das do bei do-biker für Dortmund steht, fahre mal nach Ernst in Witten. Die haben dort eine R stehen, die Du bestimmt Probe fahren kannst.
    Das einzige, was mich gestört hat, war der Draufblick während des Fahrens auf die Mörderlücke Tank/Lenkkopf.
    Keine Ahnung, was den Designer da geritten hat

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Moin,

    ich habe ...mit Geld gezwungen... , nach sehr zufriedenen 50.000 KM auf der 12erGS auf meine jetzige 1200R gewechselt ... und ich würde dies immer wieder tun.

    Die R ist nochmals handlicher als die GS, je enger es wird (auf der Straße), desto schwieriger ist es für die GS an der R dran zu bleiben.

    Die GS ist dafür - serienmäßig - das bessere Reisemotorrad. Meine Sozia (~175cm) fühlt sich allerdings auf der R wohler als auf der GS. Dies hängt hauptsächlich damit zusammen, dass sie auf der GS sehr hoch und "allein" (weg vom Fahrer) gesessen hat, währenddessen die Sitzposition auf der R niedriger (immer zur Straße gesehen) und enger (am Fahrer) ist. Das Kurvenfahren war für sie auf der GS nicht so angenehm; nun ist wieder alles in Ordnung. Für unsere 1xjährliche größere Urlaubstour (siehe gerade meinen Frankreich-Bericht hier im Forum) montiere ich für die Sozia tiefergelegte Fußrasten. Damit kommt der Kniewinkel zumindest annähernd an den der GS heran. Zwei Seitenkoffer, ein großer Tankrucksack und ein kleiner, leichter Rucksack auf dem Rücken der Sozia (diesen nutzen wir so oder so immer unterwegs), reichen uns platzmäßig aus. Der Sitzplatz ist dank montierte Kahedo-Bank auf der R für mich und vor allem für die Sozia gut.

    Der Windschutz - immer Originalzustand - ist auf der GS geringfügig besser, dafür (meistens) mit mehr Verwirbelungen versehen; aber das ist so oder so ein eigenes Thema.


    Hier ein aktuelles Foto, wie meine R auf Überbrückungstouren mit Sozia bepackt ist:


    Die tiefergelegten Soziafußrasten sind gut zu erkennen. Lassen sich innerhalb von ~2 Minuten de-/montieren.


    Grunsätzlich sage ich, dass ein richtiger Kerl mit über ~185cm Körpergröße, evtl noch mit 120Kg Lebendgewicht, besser auf eine GS paßt als auf eine R. Letztendlich kannst du nur selbst - nach ausgiebigen Probefahrten beider Motorräder, auch mit Sozia - entscheiden.


    Ach ja, schöner ist natürlich die R.

  4. Registriert seit
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    29

    Standard

    #4
    Ich war auch lange Zeit unklar, welches von den beiden Modellen. War eher der R zugetan wegen geringerer Sitzhöhe aufgrund meiner Größe (ca 177). Bin beide probegefahren und dann war alles klar. Bei der R war ich nach drei Stunden im Schulterbereich verspannt, der Windschutz war nicht optimal. Als ich dann auf der GS gesessen bin, kam ich mir vor wie ein anderer Mensch. Entspannte Sitzposition, besserer Windschutz, einfach tourentauglicher. Da fahr ich locker 10, 11 Stunden am Tag durch. Ein kleines Manko bleibt die Sitzhöhe, bei der ich nicht ganz den satten Stand wie auf der R habe. Ich hab noch die Originalsitzbank drauf, da mir die abgepolsterte Sitzbank bei langen Touren einfach zu hart ist. Vielleicht kann jemand noch ein anderes Sitzbankmodell empfehlen. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, beide ausgiebig zu testen.

    cu
    max

  5. Registriert seit
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    #5
    Hallo,

    vielen Dank für euer Feedback.

    Bin übrigens 1,78m bei 115kg (naja versuche schon noch einige Kilos abzuspecken, bislang aber vergeblich).

    Komme in etwa bei beiden (R1200R, R1200GS) fast ganz mit den Füßen am Boden (R1200GS sinkt weiter ein und hatte die niedrige Sitzbank mit 820mm). Problem ist halt, erstmal auf die R1200GS draufzukommen, bekomme das Bein so gerade rüber. Wie das dann mit Koffern funktionieren soll, ist mir noch unklar. Hatte schon die Idee, über die Fußraste aufzusteigen (wenn sie auf dem Seitenständer steht). Der meinte jedoch zu riskant, Maschine könnte mir dann entgegenkippen. Lösung könnten die Teile von Touratech sein (Seitenständerverbreiterung mit Erhöhungsplatten).

    Werde auf jeden Fall beide Probefahren. Denke nur mal, dass man mit fremden Maschinen auch entsprechend vorsichtig fährt und bedingt dadurch nicht in einer Probefahrt die Nuancen rausfindet.


    Euer do-biker

  6. Registriert seit
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    #6
    Bernd,

    wie steht es mit der Schräglagenfreiheit der R insbsondere im 2-Personen-Betrieb ?
    Im Alpenmasters einer bekannten 2-Rad-Gazette kommt die R in Hinsicht 2-Personen-Betrieb recht schlecht weg. Wie oft bist Du denn zu zweit unterwegs ?

    Gruß

    Dietmar

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Dietmar Beitrag anzeigen
    Bernd,
    wie steht es mit der Schräglagenfreiheit der R insbsondere im 2-Personen-Betrieb ?
    sowohl im Solo- als auch im 2-Personenbetrieb gibt es keine (merklichen) Unterschiede zur normalen GS. Auch der hin und wieder genannte unterschiedliche Federweg ist zu vernachlässigen.
    In meiner R ist ein ESA-Fahrwerk.

  8. Registriert seit
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    Standard Bergleich GS/R12R

    #8
    Hallo,

    ich fahre seit einem guten Jahr die R1200R und bin der zufrieden, speziell mit dem Fahrwerk. Bezüglich der Schräglage bin ich noch nie aufgesetzt.
    Beim letzten Service bin ich eine GS Probegefahren und stellte fest, dass gerade bei hohen Geschwindigkeiten deutlich mehr Bewegung/Unruhe im Fahrwerk ist. Die Spurstabilität und der Geradeauslauf sind bei der R12R besser. Um die Kurven macht die GS aber genauso Spaß!
    Ich würde mir wieder Die R anschaffen...
    Gruß
    Micha

  9. Baumbart Gast

    Standard

    #9
    Problem ist halt, erstmal auf die R1200GS draufzukommen, bekomme das Bein so gerade rüber. Wie das dann mit Koffern funktionieren soll, ist mir noch unklar. Hatte schon die Idee, über die Fußraste aufzusteigen (wenn sie auf dem Seitenständer steht).
    das ist aber wohl Übungssache und kein Grund das Mopped nicht zu kaufen, ich könnte antworten wie krumm muss man denn aufsteigen damit einen die Koffer stören
    Ich musste am Wochenende NACH dem Aufsteigen 2 x ansetzen um das Mopped vom Seitenständer zu kriegen - 38 l im Tank, 2-Personen-Gepäck und am links abfallenden Hang geparkt - zum Glück hatte ich 2 Eier gefrühstückt

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hallo,

    konnte nun mit beiden Maschinen eine Probefahrt vornehmen. Wobei die Strecken nahezu identisch waren.

    Ergebnis ist, Tendenz eindeutig zur R1200GS.

    Die R1200R war mir in engen Passagen zu hektisch, bin generell mit dieser Maschine ein Gang niedriger gefahren. Bei sehr engen Kehren im 1.Gang hatte ich das Gefühl den Motor bald abzuwürgen. Fand auch die Belastung der Handgelenke unangenehm bei der Sitzposition. Die Sitzbank fand ich bereits nach einer Stunde Fahrzeit unangenehm. Bei 160 Km/h wurde der Druck auf den Oberkörper schon recht unangenehm. Auch Tempo 140 Km/h sind nicht über einen längeren Zeitraum zu fahren. Ok, der Vorführer hatte keine Scheibe, daher will ich diese Fakten nicht zu hoch bewerten.

    Auf der R1200GS fühlte ich mich gleich wohl, die Sitzhaltung war sehr angenehm. Bin fast generell einen Gang höher gefahren wir bei der R1200R. Auch das ich nicht mit dem ganzen Fuß auf den Boden kam, war nicht störend. Der Vorführer war mit der niedrigen Sitzbank (820 mm) ausgerüstet. Nachteilig war lediglich das Auf- und Absteigen.

    Werde mich jetzt weiter detailliert mit der GS beschäftigen. Wunderlich bietet eine verstellbare Ergo-Sitzbank (810 - 840 mm) an, die ich mir durchaus als Anschaffung vorstellen kann. Auch die grössere Auflagenfläche mit den Erhöhungsplatten bei dem Seitenständer (GS steht dann nicht mehr so schief) von Touratech finde ich sehr interessant. Kann dann ggf. über die Fußraste aufsteigen.

    Welches Zubehör würdet ihr als wichtig ansehen, z.b. in Hinblick auf Umfaller und so.

    Würde mich freuen auch weiterhin von Euch Ratschläge zu bekommen.

    Bis dann,
    do-biker


 
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