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ASC an GS tut das not ??

Erstellt von Milka, 30.09.2007, 12:45 Uhr · 32 Antworten · 3.619 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Moin,

    selbst in der ~140 PS-Version vom Andeas Reh (siehe anderen Beitrag) ist ASC drin.

    Aus dem Pkw kenne ich das, im Motorrad noch nicht, weshalb ich es gerne mal testen würde. Das bei "Schlupf" in die Elektronik eingegriffen wird, weiß ich; und wenn mich technische Hilfsmittel dazu veranlassen meine fahrerischen Grenzen zu überschreiten, sollte ich eher an mir selbst arbeiten.

    In meiner R1200R habe ich trotzdem bewußt auf ASC verzichtet, und dies hatte keine finanziellen Gründe. Vor Bestellung hatte ich keine Gelegenheit ASC in der Praxis zu fahren und zudem war ich mir nicht sicher, ob ich es benötige. Daran hat sich bis heute nichts geändert.


    Gruß

  2. Chefe Gast

    Standard

    #12
    Zitat Zitat von qtreiber
    ...und wenn mich technische Hilfsmittel dazu veranlassen meine fahrerischen Grenzen zu überschreiten, sollte ich eher an mir selbst arbeiten....
    Is doch meine Rede...

  3. GS-Neuling Gast

    Standard

    #13
    Zitat Zitat von Bearhunter72
    Hallo @ all!
    Beim losfahren an der Ampel auf Regennasser Straße ist mir nach dem umschalten in den zweiten Gang das Hinterrad durchgedreht und etwas aus der Spur gelaufen.

    Meine Meinung zum ASC: Vor allem für Anfänger empfehlenswert!
    Sorry, und Hallo Bearhunter72,
    also das kann ich mir nicht vorstellen, ich habe alles schon ausprobiert und ich habe das noch nicht gehabt, da mußt Du aber ganz schön am Gas gehangen haben.
    Ich bin wohl mal ein Waldstück hochgefahren und hätte das ASC besser ausschalten sollen, ich dachte ich komme oben nicht an
    Ich bin in den neuen Bundeländern auf super Sandstraßen gefahren, und da muß ich sagen, mit ASC bleibt die GS gut in der Spur, und ohne ASC geht doch öfter das Hinterrad zur Seite weg und man muß oft korrigieren.
    (Bin im Stehen, und im Sitzen gefahren)

  4. Registriert seit
    22.09.2007
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    110

    Ausrufezeichen ASC und Reifendruckkontrolle

    #14
    Moin,

    das finde ich ein interessantes Thema! Aus meiner Sicht sind beide Ausstattungsvarianten sinnvoll und erhöhen die Sicherheit von Motorrädern. Für mich hat dieser technische Fortschritt nichts mit mündigem Motorradfahrer zu tun. Einen schleichenden Druckverlust der Bereifung per Meldung zu bekommen finde ich - gerade beim einspurigen Fahrzeug - mehr als sinnvoll. Abweichend vieler Meinungen hier, bin ich nicht in der Lage einen schleichenden Luftdruckverlust von 0,2 oder 0,3 Bar im Fahrbetrieb zu spüren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass ich ein eingedrungenes Projektil im Fahrbetrieb schneller zu erkennen und schlimmeres zu vermeiden. Aber es gab ja auch damals schon viele Meinungen gegen ein ABS unterstütztes Bremssystem bei Bikes!
    Ausgehend vom durchschnittlichen Motorradfahrer halte ich es für einen uneingeschränkten Sicherheitsgewinn und nicht einmal im Ansatz für ein Sicherheitsrisiko!

    Ebenso bin ich ein Freund vom ASC, insbesondere bei Reibwertsprüngen (Öl, Laub, Nässe, Schotter, Sand und so weiter) durch den Straßenbelag kann dieses System sehr fein eingreifen und so das Durchdrehen des angetriebenen Hinterrads (und ggf.auch einen Sturz) verhindern. Natürlich können solche Systeme die physikalischen Gesetze nicht ausschalten! Zu der "Flucht nach vorn": ASC lässt die größtmögliche Beschleunigung an der Haftungsgrenze zu! Auch das ABS bei Motorrädern hat nicht dazu geführt ständig am Limit zu bremsen, ebenso sehe ich bei ASC diesen Zusammenhang nicht.

    Wenn ich mir eine ADV bestelle, dann natürlich mit diesen beiden Aussattungsvarianten. Ich zähle diese Ausstattung zum Fortschritt und es erhöht die aktive Sicherheit von einspurigen Fahrzeugen.

    Gruß
    hotzenplotz

  5. GS-Neuling Gast

    Standard

    #15
    Zitat Zitat von hotzenplotz
    Moin,

    das finde ich ein interessantes Thema! Aus meiner Sicht sind beide Ausstattungsvarianten sinnvoll und erhöhen die Sicherheit von Motorrädern. Für mich hat dieser technische Fortschritt nichts mit mündigem Motorradfahrer zu tun. Einen schleichenden Druckverlust der Bereifung per Meldung zu bekommen finde ich - gerade beim einspurigen Fahrzeug - mehr als sinnvoll. Abweichend vieler Meinungen hier, bin ich nicht in der Lage einen schleichenden Luftdruckverlust von 0,2 oder 0,3 Bar im Fahrbetrieb zu spüren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass ich ein eingedrungenes Projektil im Fahrbetrieb schneller zu erkennen und schlimmeres zu vermeiden. Aber es gab ja auch damals schon viele Meinungen gegen ein ABS unterstütztes Bremssystem bei Bikes!
    Ausgehend vom durchschnittlichen Motorradfahrer halte ich es für einen uneingeschränkten Sicherheitsgewinn und nicht einmal im Ansatz für ein Sicherheitsrisiko!

    Ebenso bin ich ein Freund vom ASC, insbesondere bei Reibwertsprüngen (Öl, Laub, Nässe, Schotter, Sand und so weiter) durch den Straßenbelag kann dieses System sehr fein eingreifen und so das Durchdrehen des angetriebenen Hinterrads (und ggf.auch einen Sturz) verhindern. Natürlich können solche Systeme die physikalischen Gesetze nicht ausschalten! Zu der "Flucht nach vorn": ASC lässt die größtmögliche Beschleunigung an der Haftungsgrenze zu! Auch das ABS bei Motorrädern hat nicht dazu geführt ständig am Limit zu bremsen, ebenso sehe ich bei ASC diesen Zusammenhang nicht.

    Wenn ich mir eine ADV bestelle, dann natürlich mit diesen beiden Aussattungsvarianten. Ich zähle diese Ausstattung zum Fortschritt und es erhöht die aktive Sicherheit von einspurigen Fahrzeugen.

    Gruß
    hotzenplotz
    Und ich denke das der wieder Verkauf mit den Extras sich auch bezahlt macht, auch wenn man daran noch nicht Denken mag.

  6. Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    770

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von hotzenplotz
    Moin,

    das finde ich ein interessantes Thema! Aus meiner Sicht sind beide Ausstattungsvarianten sinnvoll und erhöhen die Sicherheit von Motorrädern. Für mich hat dieser technische Fortschritt nichts mit mündigem Motorradfahrer zu tun. Einen schleichenden Druckverlust der Bereifung per Meldung zu bekommen finde ich - gerade beim einspurigen Fahrzeug - mehr als sinnvoll. Abweichend vieler Meinungen hier, bin ich nicht in der Lage einen schleichenden Luftdruckverlust von 0,2 oder 0,3 Bar im Fahrbetrieb zu spüren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass ich ein eingedrungenes Projektil im Fahrbetrieb schneller zu erkennen und schlimmeres zu vermeiden. Aber es gab ja auch damals schon viele Meinungen gegen ein ABS unterstütztes Bremssystem bei Bikes!
    Ausgehend vom durchschnittlichen Motorradfahrer halte ich es für einen uneingeschränkten Sicherheitsgewinn und nicht einmal im Ansatz für ein Sicherheitsrisiko!

    Ebenso bin ich ein Freund vom ASC, insbesondere bei Reibwertsprüngen (Öl, Laub, Nässe, Schotter, Sand und so weiter) durch den Straßenbelag kann dieses System sehr fein eingreifen und so das Durchdrehen des angetriebenen Hinterrads (und ggf.auch einen Sturz) verhindern. Natürlich können solche Systeme die physikalischen Gesetze nicht ausschalten! Zu der "Flucht nach vorn": ASC lässt die größtmögliche Beschleunigung an der Haftungsgrenze zu! Auch das ABS bei Motorrädern hat nicht dazu geführt ständig am Limit zu bremsen, ebenso sehe ich bei ASC diesen Zusammenhang nicht.

    Wenn ich mir eine ADV bestelle, dann natürlich mit diesen beiden Aussattungsvarianten. Ich zähle diese Ausstattung zum Fortschritt und es erhöht die aktive Sicherheit von einspurigen Fahrzeugen.

    Gruß
    hotzenplotz
    Hallo Hotzenplotz,
    ich stimme Dir hundertprozentig zu. Diese Ausstattungen sind ein guter Fortschritt und dienen der eigenen Sicherheit.

    Bikergruß aus Oelde
    Berti

  7. Registriert seit
    13.06.2005
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    6.602

    Standard

    #17
    Hi Hotzenplotz,

    kann deine Argumentation gut verstehen und es macht evtl. bei manchen auch Sinn. Jeder wie er kann und mag.

  8. Registriert seit
    21.08.2007
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    #18
    ....eins vorneweg! alle diese elektronischen 3-buchstaben-helferlein wie ABS, ASC, DDC, SBB, PTT, USB usw. usf finde ich persönlich als sinn- und wirkungsvoll. sie erhöhen die passive sicherheit auf dem bike, für otto-normalverbraucher genauso wie für den profi! obwohl ich selbst kurven- und bremskurse durchführe, war ich auch schon heilfroh, ein selbstregelndes bremssystem in meiner lady verbaut zu haben.

    die berühmte "schrecksekunde" lässt sogar beim profi eingeübte mechanismen in vergessenheit geraten!

    so gesehen ist dies also alles ein fortschritt und trägt zur erhöhung der sicherheit bei.

    handkehrum ist all dieses elektronische gedöööns im gelände natürlich alles andere als von vorteil! ich freue mich jetzt schon auf den moment, wo ich vor jeder geländepassage, einem pilot beim checkup ähnlich, mit der BMW checkliste die diversen helferlein ausschalten muss: das ABS - drücken des schalters bei einschalten der zündung..............ok.........um das ASC auch noch auszuschalten, sollte aber gleichzeitig auch noch der entsprechende knopf gedrückt werden.........mit einiger übung sicher auch noch möglich.

    zum glück wird diese software nicht von windoof geschrieben.............sonst wärs ja klar: zum ausschalten absteigen, zündung ein und gleichzeitig rechten rückspiegel - resetknopf- kennzeichenbeleuchtung berühren und seitenständer ein- und ausklappen !

    .....ich liiiebe den fortschritt!

    gruss

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    Zitat Zitat von chiLLi
    .....ich liiiebe den fortschritt!
    Das hab ich mir auch gedacht, als ich feststellte, dass man bei der 2007er GSA das ABS auch einfach so zwischenruch an- und ausschalten kann! Sehr notwendige Sache finde ich!

  10. Registriert seit
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    665

    Standard Da hab ich wohl was falsch verstanden

    #20
    Zitat Zitat von Chefe
    Hi Bernd,
    aus der Erfahrung mit ASC in der Dose würde ich das beim Moped nicht brauchen müssen... nicht mal testen. Bei Schlupf der Antriebsräder werden diese solange gebremst, bis kein Schlupf mehr entsteht, zur Not bis zum Abwürgen. Dabei entstehen Konflikte mit dem ABS, die elektronisch gelöst werden müssen. Klar, schlupft das Rad bei Nässe, wird es gebremst, bis es nicht mehr durchdreht, wobei das ABS dann unter Umständen ein Blockieren erkennt und die beiden Systeme spielen sich den schwarzen Peter endlos zu. Spielt sich das ganze in einer Kurve beim Beschleunigen ab, hat der Fahrer unter Umständen ein Problem.
    BMW greift beim ASC in die Motorleistung ein, was ich aus Gründen der Flucht nach vorne (wenn auch mit schlupfendem Hinterrad) gerne vermeiden würde. Darum plädiere ich für eine bessere Sensibilisierung des körpereigenen ASC - da hat man bestimmt mehr davon.

    ...denn das ASC bremst nicht das Rad, wie dies wohl bei einigen PKW/SUV`s der Fall ist, sondern drosselt die Motorleistung, zunächst über "Verschiebung" des Zündpunktes, dann über das Luft/Kraftstoff-Gemisch. Gebremst wird da nix! Das ASC hat bei mir einmal regelnd eingegriffen, ähnich des beschriebenen Situation beim Anfahren auf nasser Fahrbahn mit Farbmarkierung. Erst guter Grip, dann gings auf den Zebrasteifen (ca. 20 km/h) und dabei das Hinterrad für einen kurzen Augenblick durch. Ich würde die Situation nicht als kritisch und ohne die drei Buchstaben ebenfalls als gut beherschbar einschätzen, hab den Einbau aber bisher genausowenig bereut. Habe nicht vor meine Q jemals abzustoßen, aber wenn Du an wiederverkauf denkst finden sich miener Meinung nach mehr Interessenten für eine Q mit drei Buchstaben mehr als für eine ohne. Reifendruckkontrolle hab ich nicht und brauch ich nicht, wenn was fehlt merk ich das im Hintern und am Lenker. Ich kontroliere so alle 5000 km(also bisher 3 Mal!), und es fehlt kaum was.


 
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