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Auflageflächen Bremsscheibe gepulvert

Erstellt von Enduroopa, 25.12.2010, 15:06 Uhr · 45 Antworten · 4.900 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    So, Auflageflächen werden blank gemacht - am meisten Überzeugt hat mich das mit dem Wärmeübergang.

    Jetzt zum nächsten Problem - wurde gerade per PN ( Danke !! ) Aufmerksam gemacht daß die Konen ( oder Konusse ?? ) am Hinterrad ebenfalls blank sein müssen. Wird schon schwieriger das zu entfernen.

  2. X-Moderator
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    #32
    Zitat Zitat von Enduroopa Beitrag anzeigen
    So, Auflageflächen werden blank gemacht - am meisten Überzeugt hat mich das mit dem Wärmeübergang.

    Jetzt zum nächsten Problem - wurde gerade per PN ( Danke !! ) Aufmerksam gemacht daß die Konen ( oder Konusse ?? ) am Hinterrad ebenfalls blank sein müssen. Wird schon schwieriger das zu entfernen.
    ... nimm einen Luftfiffi oder was elektrisches (Dremel) mit kleiner Drahtbürste und mach die sauber...es handelt sich um Klemmkoni oder Konen die funzen nur Metall auf Metall...

  3. Registriert seit
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    #33
    MAcht ihr da nicht ein bischen viel Wirbel. Am Pkw wird die Felge auch komplett lackiert, ob Alu oder Stahl. Die Schrauben drehen ihre Fläche selber frei beim anziehen und die Sache mit dem Wärmeübergang seht ihr auch zu Eng, wenn da was dran wäre müste der Lack an den Felgen jedes Motorrag zumindest etwas angeheizt aussehen. Bremsscheiben werden vom Fartwind gekühlt. Auch läst sich die Scheibe auf den Hülsen etwas bewegen.
    Ich persönlich würde die Schicht dranlassen, da ungeschütztes Leichtmetall schnell und kräftig oxidiert.
    Aber das muß jeder für sich entscheiden.

  4. X-Moderator
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    #34
    Zitat Zitat von Horny-Joe Beitrag anzeigen
    MAcht ihr da nicht ein bischen viel Wirbel. Am Pkw wird die Felge auch komplett lackiert, ob Alu oder Stahl. Die Schrauben drehen ihre Fläche selber frei beim anziehen und die Sache mit dem Wärmeübergang seht ihr auch zu Eng, wenn da was dran wäre müste der Lack an den Felgen jedes Motorrag zumindest etwas angeheizt aussehen. Bremsscheiben werden vom Fartwind gekühlt. Auch läst sich die Scheibe auf den Hülsen etwas bewegen.
    Ich persönlich würde die Schicht dranlassen, da ungeschütztes Leichtmetall schnell und kräftig oxidiert.
    Aber das muß jeder für sich entscheiden.
    ..die Bolzen werden mit Drehmoment angezogen was bei einer Lackschicht von wenigen Mü niGs macht..die Pulverschicht ist digger und so stimmen die Reibwerte die das Drehmoment vorgeben nicht mehr...kannst dir schnell mal ne Alufelge schrotten wenn die zu fest ist...

    habe auch lackierte Felgen und mein Reifendealer hat mich drauf aufmerksam gemacht das Gefahr im Verzug ist...

  5. 1200erter-GSler Gast

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    #35
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    und ne LKW-Bremstrommel würd ich nur im Notfall an die GS basteln
    Du woisch scho wias gmoint war ...

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    is doch immer noch ruhig...
    ............ ! War ich nicht schnell genug mit löschen?

  7. X-Moderator
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    #37
    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    ............ ! War ich nicht schnell genug mit löschen?
    TNT=tausend Tonnen Schrott....aber schnell..

  8. Registriert seit
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    #38
    So, Auflageflächen sind blank - ( Stechbeitel, Dreikantschaber, Feile, Schmirgelleinen ) war echt ne Menge Zeugs drauf. Nachdem schwarz weg war kam noch ne graue Grundierung. Auch die Gewinde waren ganz schön voll von Pulver, Strahlgranulat, Loctite.....

    Morgen geh' ich die Schraubensitze der Hinterradfelge an, das wird glaub' schwierig, werd' mal im Baumarkt nach nem Stechbeitel mit Radius o.ä. suchen.

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    eigentlich war's ironisch gemeint...

    wer wegen möglichen Zehntelmillimetern unterschiedlich dickem Farb- oder Pulverauftrag anfängt sich Sorgen zu machen, der sollte diese Sorgfalt auch beim Entfernen der ungewünschten Schicht aufwenden, so plan schleifen ist nicht einfach, weder mit Teppichmesser noch mit der Feile.

    Die Originalen Bremsscheiben der GS sind mit Hülsen montiert. Also keine "schwimmenden" Scheiben im eigentlichen Sinn, aber auf den Hülsen (da gabs mal ne Nachrüstaktion wegen den "rubbelnden" Scheiben) kann sich die Scheibe seitlich etwas bewegen.

    Zehntel-Millimeter sind innerhalb des Bereichs, in dem Bremsbeläge abgefahren werden und sich das System selbst nachstellt.

    Schlecht wäre es aber, wenn wegen richtig dicker "Rotznasen" das Rad nicht mehr in der Spur läuft, bzw. in einem Winkel zu den Bremsscheiben.

    Wer sich bei den Bremsen unsicher ist, sollte sich fachkundigen Rat in der Werkstatt holen und sich nicht auf Beiträge selbsternannter Stammtischhoheiten verlassen. Für Tips und Anregungen ist ein Forum ne super Sache, ersetzt aber keine professionelle Auskunft! (wobei ich manchmal den Eindruck habe, dass verschiedene Werkstätten unterschiedliche Maßstäbe anlegen.)

    Genial sind einige Beiträge aber wirklich hier...weil unterhaltsam...

    Man merkt schon, dass das Schneeschippen an den Nerven zehrt!

    Den Spaß mit frisch gepulverten Anlageflächen für Bremsscheiben hatten wir grad bei einem Moped, das mal fix für die Ameriakdurchquerung fertiggestellt werden musste. Der Eigner/Halter/Erbauer hat sich daraufhin über einige tausend Meilen über eine (bei höheren Geschwindigkeiten) rubbelnde Bremsscheibe sowie, bei niedrigen Geschwindigkeiten, ruckhaftes Bremsen geärgert. Einfaches Bearbeiten der Anlageflächen (leider erst nach der Rückkehr aus "Gods own country") half dem Übel ab. Harley lässt für die 11.5"/292mm Bremsscheiben max. 0.2mm Schlag zu. Dieser Wert ist ganz schnell u. einfach erreicht, wenn bei starr montierten Scheiben, mit einem Befestigungslochkreisdurchmesser von halbem Scheibendurchmesser, 1/10" Schlag am Außendurchmesser des Flasches erreicht wird. Genau das Problem lag im genannten Fall vor. (Arroganzmodus "Ein": Falls jemand die mathematische Herleitung braucht, liefer ich die gern nach! Arroganzmodus "Aus")
    "Schwimmende Lagerung", und damit die Befestigung von Bremsscheiben über führende Hülsen, ohne permanenten Kontakt zu den Befestigungsschrauben (und permanenten Reibschluss zur Nabe, nicht über Formschluss) ist per se eine solche (auch wenn Feinmechaniker dies nicht nachzuvollziehen vermögen) hilft da auch nicht weiter. Im Ernstfall verkantet dann die Scheibe auf den Hülsen und ruft Pulsieren im Bremshebel und spätes Ansprechen der Bremse hervor (auch das eines der Probleme, die erwähnter Amerikadurchquerer zu erleiden hatte. Die "eiernden" Bremsscheiben drückten die Bremsklötze weit auseinander, mit dem zweifelhaften Erfolg, das er nach längerer Fahrstrecke pumpen musste, um Druck in die Bremse zu bekommen. Etwas weniger Hektik bei der Endmontage, mehr Testzeit (u. einfaches Nachdenken über Auswirkungen div. Maßnahmen) hätte in dem Fall sicher geholfen.
    Schlauer ist man hinterher allemal (und hoffentlich für's nächstemal ausreichend präpariert).

    Pulverschicht weg, alles wird gut!

    Und beim nächsten Mal, vor Abgabe der zu pulvernden Teile, für Abdeckung von wichtigen Anlageflächen und Schutz von Gewinden sorgen. Spart eine Menge Nacharbeit u. spätere, müßige, Diskussionen darüber.

    Grüße
    Uli

    p.s.
    Wärmeübertrag?????????????????
    Schon mal die Kontaktfläche der Scheiben zur Nabe betrachtet (im Ansatz gleich NULL (0), nicht nur bei schwimmend gelagerten Bremssscheiben), in's Verhältnis dazu gesetzt den Anteil der Bremsscheibe, der Wärme an die Umgebungsluft abführt?

  10. X-Moderator
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    #40
    "Schwimmende Lagerung", und damit die Befestigung von Bremsscheiben über führende Hülsen, ohne permanenten Kontakt zu den Befestigungsschrauben (und permanenten Reibschluss zur Nabe, nicht über Formschluss) ist per se eine solche (auch wenn Feinmechaniker dies nicht nachzuvollziehen vermögen


    Darüber habe ich mich gar nicht ausgelassen..


 
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