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Batterie am Leben halten

Erstellt von ice-T, 26.11.2008, 17:10 Uhr · 26 Antworten · 3.162 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

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    #11
    Nur mal ein Hinweis zur Erhaltungsladung: in einer MO war mal ein Artikel zu Moppedbatterien, da stand der Hinweis, dass Dauerladung im Gegensatz zu Laden - kühl lagern - alle paar Wochen nachladen der Lebensdauer der Batterie abträglich ist. Es verbraucht mehr Ladezyklen, und die sind in einem Batterieleben wohl begrenzt. Obs stimmt weiß ich nicht, aber irgendwie klingt das schlüssig.

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Nur mal ein Hinweis zur Erhaltungsladung: in einer MO war mal ein Artikel zu Moppedbatterien, da stand der Hinweis, dass Dauerladung im Gegensatz zu Laden - kühl lagern - alle paar Wochen nachladen der Lebensdauer der Batterie abträglich ist. Es verbraucht mehr Ladezyklen, und die sind in einem Batterieleben wohl begrenzt. Obs stimmt weiß ich nicht, aber irgendwie klingt das schlüssig.

    Ja, es wird viel geschrieben darüber. Wie sind denn die Belastungsfälle für Akkus konkret in der Praxis :
    Floating - ist im Normalfall die Belastung durch den Anlassvorgang der rechnerisch in etwa 2-5 % der Kapazität verbraucht und in entsprechend kurzer Zeit während des Fahrens problemlos wieder ausgeglichen wird.
    Bei einem ständig angeschlossenen Erhaltungsladegerät wird doch ein hoher Kapazitätsstand gehalten, also eine vernachlässigbare geringe Menge nachgeladen.
    Wenn nur periodisch nachgeladen wird, ist der durch Selbstentladung und Ruhestromentnahme durch die Steuergeräte verursachte Lademengenanteil
    entsprechend grösser. Das kann bei der GS bereits nach 3 Wochen zum Kollaps der Batterie führen. Und nicht zu vergessen - bei der Erhaltungsladung wird der Ruhestrombedarf ja unmittelbar durch das Ladegerät geliefert.
    Insofern ist die kontinuierliche Pufferung eindeutig vorzuziehen.
    Ganz schlecht ist der sogenannte zyklische Betrieb der z. B. bis 50 % und mehr dem Akku entnimmt, bevor er wieder nachgeladen wird. Das ist wenn man Glück hat die Situation nach der Winterpause, wenn man den Akku sich selbst überlasssen hat und mit dem kläglichen Rest noch einen Startversuch hinkriegt. Das ist insofern ungünstig weil die chemischen Prozesse nicht einhundert Prozent reversibel sind und eine solche Behandlung in Folge zu einer drastischen Lebensverkürzung führt.
    Grundsätzlich ist auch eine grössere Akkukapazität bezogen auf den Energiebedarf günstiger für die Lebensdauer, eine Vorgabe, die am Mopped
    aus Platz- und Gewichtsgründen leider nicht optimal zu realisieren ist.
    Bleiakkus sind vergleichsweise billig und technisch relativ simpel zu laden, weswegen bereits verfügbare Alternativen noch nicht zum Einsatz kommen.



    Gruss aus Köln





    .

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Nur mal ein Hinweis zur Erhaltungsladung: in einer MO war mal ein Artikel zu Moppedbatterien, da stand der Hinweis, dass Dauerladung im Gegensatz zu Laden - kühl lagern - alle paar Wochen nachladen der Lebensdauer der Batterie abträglich ist. Es verbraucht mehr Ladezyklen, und die sind in einem Batterieleben wohl begrenzt. Obs stimmt weiß ich nicht, aber irgendwie klingt das schlüssig.
    Standard Blei-Saeure Batterien haben etwa 300 - 500 Ladezyklen unter optimalen Bedingungen. Ich sehe das wie MO.

    AGM Batterien wohl bis zu 1000. Die haben eine sehr geringe Selbstentladung. Darum reicht einmal richtig aufladen und dann in den kuehlen Keller stellen hier erst recht. Diese Batterie sollte auch nach 6 Monaten Lagerung keine Schwierigkeiten machen.

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    #14
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Standard Blei-Saeure Batterien haben etwa 300 - 500 Ladezyklen unter optimalen Bedingungen. Ich sehe das wie MO.

    AGM Batterien wohl bis zu 1000. Die haben eine sehr geringe Selbstentladung. Darum reicht einmal richtig aufladen und dann in den kuehlen Keller stellen hier erst recht. Diese Batterie sollte auch nach 6 Monaten Lagerung keine Schwierigkeiten machen.
    Und wenn man ein 08er Modell hat direkt nach dem Einbau wieder zum Händlker damit der dem vergeßlichen Comuter das Datum wieder beibringt . NA TOLL

  5. Registriert seit
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    #15
    Erklaer mal.

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    #16
    Zitat Zitat von ice-T Beitrag anzeigen
    Ich machs kurz: brauch ich f die 06 GS (wg. Gel Batt?!) ein spezielles Ladegerät, oder reicht ein handelsübliches PKW Ladegerät???
    direkt an der Batterie angeklemmt.
    In der Suche hab ich das nicht präzise verstanden.
    Hab dort aber gelernt, dass man den Stecker v Ladegerät auch einstecken muss....

    Danke
    Hi ice-T,

    ich lasse die Batterien schon seit Jahren eingebaut, meine Mopeds stehen zum Glück frostfrei.
    Egal ob Gel- oder Flüssigkeitsbatterie, alle 4-6 Wochen kommt für ca. 48 Stunden ein Lade-/Erhaltungsgerät Marke Fritec dran, direkt an die Pole, das wars.
    Ist (auch) der Batterie meiner 06er GS bisher gut bekommen.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Heizgriff Beitrag anzeigen
    Hi ice-T,

    ich lasse die Batterien schon seit Jahren eingebaut, meine Mopeds stehen zum Glück frostfrei.
    Egal ob Gel- oder Flüssigkeitsbatterie, alle 4-6 Wochen kommt für ca. 48 Stunden ein Lade-/Erhaltungsgerät Marke Fritec dran, direkt an die Pole, das wars.
    Ist (auch) der Batterie meiner 06er GS bisher gut bekommen.
    Genau so habe ich das auch schon immer mit Autos (Cabrio) und Moppeds gemacht. Immer ohne Probleme. Allerdings hat nicht jeder eine Garage mit Stromversorgung.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hi
    Mein dauerndes Reden . Die Zahl der Ladezyklen ist begrenzt. Korrekter Weise muss man aber sagen, dass diese Anzahl der Zyklen im Allgemeinen bei einer bestimmten Entnahme definiert ist, also z.B. 500 Zyklen bei 50% Entnahme. Bei nur 5% Entnahme sind es deutlich mehr Zyklen, nehmen wir Linearität an wären es 5000. Danach folgt, dass es bei "Null" Entnahme unendlich viele Zyklen wären. Stimmt nicht ganz, ist aber näherungsweise korrekt.
    Das Alles gilt aber für eine Ladung von 100%! "Normale" Ladegeräte überladen aber! Die Batterien können mehr Kapazität speichern als rechnerisch reingeht. Allerdings verlieren sie diese Überladung auch ziemlich schnell wieder. Hält man die Spannung einer Batterie konstant bei ca 12,5 Volt (12,2...12,8 V; abhängig von der Temperatur der Batterie) dann ist sie 100% voll.
    Dazu braucht's keine hyperschlauen Erhaltungsladegeräte sondern eine Konstantspannungsquelle mit eben 12,5 V. Die Leistung kann man beinahe vergessen weil nur Strom max. im Milliamperebereich fliesst. Heutzutage ist das ein daumennagelgrosser Trafo, ein elektronischer Spannungsregler, ein Gleichrichter, und ein Widerstand. Die Leistung regelt sich selbst. Liegt die Spannung unter 12,5V powert die Schaltung mit vollen 3 mA (der so ), ist sie erst mal bei 12,5 V fliesst praktisch nix mehr.
    Liegt die Ladespannung bei 13,5V (damit der Trafo "ganz voll" wird) fliesst auch mehr Strom weil der Akku dauernd Kapazität verliert.
    "Voll" reicht zum Starten allemal und "ganz voll" ist er dann ganz schnell weil die LiMa mit 14V reinpumpt.

    Weshalb ein AGM Akku eine andere Zyklenzahl haben soll als ein "Gel" oder auch als ein "Flüssiger" ist mir unverständlich. Die Physik ist bei den 3 Typen identisch. Er hält mehr Startvorgänge durch aber das hat mit der Zyklendefinition nix zu tun
    gerd

  9. Registriert seit
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    7

    Standard saito procharger

    #19
    hi zusammen,

    hat jemand erfahrung mit dem saito procharger von tante louise?
    habe mir das ding diese woche gekauft, euphorisch an die steckdose des moppeds angeschlossen und nix geht....
    scheint diese can-bus nummer zu sein.
    das bike habe ich auch erst seit dienstag, ist ne 2008er gs1200a.

    grüße aus dem westerwald

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Weshalb ein AGM Akku eine andere Zyklenzahl haben soll als ein "Gel" oder auch als ein "Flüssiger" ist mir unverständlich. Die Physik ist bei den 3 Typen identisch. Er hält mehr Startvorgänge durch aber das hat mit der Zyklendefinition nix zu tun
    gerd
    Weil AGM's Reinbleibaterien sind.

    Aber lass mal, ich habe den Eindruck das wird den meisten hier zu viel. Man kann auch sein Ladegeraet liebhaben


 
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