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Batterie am Leben halten

Erstellt von ice-T, 26.11.2008, 17:10 Uhr · 26 Antworten · 3.159 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von danger Beitrag anzeigen
    hi zusammen,

    hat jemand erfahrung mit dem saito procharger von tante louise?
    habe mir das ding diese woche gekauft, euphorisch an die steckdose des moppeds angeschlossen und nix geht....
    scheint diese can-bus nummer zu sein.
    das bike habe ich auch erst seit dienstag, ist ne 2008er gs1200a.

    grüße aus dem westerwald
    Absolut kein Problem. Ich hab das Teil vorher schon bei der Yamaha eingesetzt. An der Q hab ich das mitgelieferte Ladekabel direkt an die Batterieklemmen angeschraubt, und bei Bedarf ans Ladegerät angeschlossen. Funktioniert und hat auch den Segen des

    Andererseits wars bislang auch nur Prophylaktisch. Mit der auf Garantie eingebauten Batterie funzt bis jetzt alles, auch nach ein bissle Standzeit und bei Minusgraden

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    #22
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    Das Alles gilt aber für eine Ladung von 100%! "Normale" Ladegeräte überladen aber! Die Batterien können mehr Kapazität speichern als rechnerisch reingeht. Allerdings verlieren sie diese Überladung auch ziemlich schnell wieder. Hält man die Spannung einer Batterie konstant bei ca 12,5 Volt (12,2...12,8 V; abhängig von der Temperatur der Batterie) dann ist sie 100% voll.
    Dazu braucht's keine hyperschlauen Erhaltungsladegeräte sondern eine Konstantspannungsquelle mit eben 12,5 V. Die Leistung kann man beinahe vergessen weil nur Strom max. im Milliamperebereich fliesst. Heutzutage ist das ein daumennagelgrosser Trafo, ein elektronischer Spannungsregler, ein Gleichrichter, und ein Widerstand. Die Leistung regelt sich selbst. Liegt die Spannung unter 12,5V powert die Schaltung mit vollen 3 mA (der so ), ist sie erst mal bei 12,5 V fliesst praktisch nix mehr.
    Liegt die Ladespannung bei 13,5V (damit der Trafo "ganz voll" wird) fliesst auch mehr Strom weil der Akku dauernd Kapazität verliert.
    "Voll" reicht zum Starten allemal und "ganz voll" ist er dann ganz schnell weil die LiMa mit 14V reinpumpt.

    gerd
    Interessante Betrachtung, nur wo liegt der praktische Nutzen ?
    Jedenfalls wird man den Akku mit 12,5 Volt Konstantspannung respektive eines Maximalstroms im Milliamperbereich nicht vollbekommen. Da gibts auch eine bestimmte Schwelle an Stromstärke damit eine teilentladene Batterie überhaupt reagiert. Die Hersteller geben ja hierzu in der Regel jeweils die empfohlene Grössenordnung für die Stromstärke an.
    Zunächst wird man einen Bleiakku zur Erreichung der vollen Nennkapazität bis zur Gasungsspannung laden müssen, um alles verfügbare Material zu
    reaktivieren. Nach einer gewissen Ruhezeit sinkt die Akkuspannung
    auf einen Wert von ca. 12,8 Volt. Dann könnte man mit ein paar Milliampere
    puffern, um die Selbstentladung zu kompensieren.
    Für die GS reicht dies jedoch nicht, da zusätzlich der Ruhestrombedarf der Steuergeräte ausgeglichen werden muss.
    Die bekannten Computerladegeräte berücksichtigen dies optimal und fahren zyklisch ein angepasstes Ladeprogramm, falls die Ruhespannung unter 12,8 Volt fällt, welches dann wieder bis 14,4 Volt hinauf lädt, anschliessend Pause und soweiter.
    Solange dies im hohen Kapazitätsbereich geschieht, wirkt das auch nicht mindernd auf die erreichbare maximale Zyklenzahl, wie an anderer Stelle
    schon mal behauptet wird. Im Gegenteil wird der Nutzen im Floatingbereich
    grösser sein, das System bleibt so etwas in Bewegung (Säureschichtung) und weil schädliche Abbauprozesse unter Teilladebedingungen unterbunden werden.
    Entsprechend sind meine praktische Erfahrungen, bis dato hat mein Akku (4 1/2 Jahre) bei guter Kondition unter regelmässigem Einsatz des Ladegerätes
    durchgehalten.



    Gruss aus Köln





    .

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    #23
    Hi
    Wenn ein Akku mit 14, 4 Volt geladen wird bewegt sich das bereits im Bereich der Schnelladung. Lediglich der Strom ist begrenzt. Wozu dieser Quatsch? Nur damit eine Batterie "ganz voll" ist. Das kommt mir vor wie ein Trinkglas so voll zu machen, dass ein "Häubchen" steht, also die Oberflächenspannung der Flüssigkeit zu nutzen um in das Glas mehr hineinzubekommen als eigentlich reinpasst. Kommt man dran, läuft die Brühe ab. Aber sofort wieder nachschenken weil ja noch "ein bisschen" geht?
    Wenn einige mA nicht ausreichen um einen "Ruhestrombedarf der Steuergeräte" auszugleichen dann braucht man kein Ladegerät sondern einen Konstrukteur mit Hirn! Und zwar nicht für das Lade-, sondern für das Steuergerät! Was soll bzw. muss denn da derart viel Strom ziehen? Die eingesparten Sicherungen? Das nenne ich dann "Fortschritt"
    Nebenbei: Batterien für echte USV Notstromversorgungen werden keineswegs "bis zur Kante" überladen und die sollten funktionieren wenn es drauf ankommt und von "Nutzen im Floatingbereich" hat da noch niemand etwas gehört.
    Mein Akku wird überhaupt nicht von extern geladen sondern ausschliesslich durch die LiMa meiner 1150. Nach der letzten Winterpause schaffte er es allerdings nicht die Q ohne blinkendes ABS Lämpchen anzuwerfen. Nach der ersten Tour funzte er wieder problemlos.
    Aber er wird im Mai auch erst acht Jahre alt. Da wirst Du verstehen, dass mich ein 4,5 Jahre alter Akku der auch noch irgendwie künstlich erregt wird nicht sonderlich beeindruckt.
    gerd

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    #24
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Wenn ein Akku mit 14, 4 Volt geladen wird bewegt sich das bereits im Bereich der Schnelladung. Lediglich der Strom ist begrenzt. Wozu dieser Quatsch? Nur damit eine Batterie "ganz voll" ist. Das kommt mir vor wie ein Trinkglas so voll zu machen, dass ein "Häubchen" steht, also die Oberflächenspannung der Flüssigkeit zu nutzen um in das Glas mehr hineinzubekommen als eigentlich reinpasst. Kommt man dran, läuft die Brühe ab. Aber sofort wieder nachschenken weil ja noch "ein bisschen" geht?
    Wenn einige mA nicht ausreichen um einen "Ruhestrombedarf der Steuergeräte" auszugleichen dann braucht man kein Ladegerät sondern einen Konstrukteur mit Hirn! Und zwar nicht für das Lade-, sondern für das Steuergerät! Was soll bzw. muss denn da derart viel Strom ziehen? Die eingesparten Sicherungen? Das nenne ich dann "Fortschritt"
    Nebenbei: Batterien für echte USV Notstromversorgungen werden keineswegs "bis zur Kante" überladen und die sollten funktionieren wenn es drauf ankommt und von "Nutzen im Floatingbereich" hat da noch niemand etwas gehört.
    Mein Akku wird überhaupt nicht von extern geladen sondern ausschliesslich durch die LiMa meiner 1150. Nach der letzten Winterpause schaffte er es allerdings nicht die Q ohne blinkendes ABS Lämpchen anzuwerfen. Nach der ersten Tour funzte er wieder problemlos.
    Aber er wird im Mai auch erst acht Jahre alt. Da wirst Du verstehen, dass mich ein 4,5 Jahre alter Akku der auch noch irgendwie künstlich erregt wird nicht sonderlich beeindruckt.
    gerd


    Hallo,

    in der Abgrenzung einer sachlichen Diskussion verstehe ich allerdings auch unter persönlicher Erregung und dem Zustand meines inneren Akkus etwas völlig anderes - sollte ich mich missverständlich geäussert haben, so tut mir das leid. Seine Auffassung von den Dingen darf selbstverständlich ein jeder für sich behalten.

    nix für ungut und entspannten Sonntag..


    Gruss aus Köln





    .

  5. Registriert seit
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    Standard Laden ja oder nein

    #25
    Bei meiner XJR 1300 hatte ich in 7 Jahren nicht ein einziges Mal während der Winterpause die Batterie geladen und trotzdem ist die Maschine ohne Probleme bei der ersten Fahrt in den Frühling angesprungen-hoffe das klappt jetzt auch mit meiner GS.

    lg kiwi

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    #26
    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen
    Bei meiner XJR 1300 hatte ich in 7 Jahren nicht ein einziges Mal während der Winterpause die Batterie geladen und trotzdem ist die Maschine ohne Probleme bei der ersten Fahrt in den Frühling angesprungen-hoffe das klappt jetzt auch mit meiner GS.

    lg kiwi

    Hallo,

    ich fände es auch schöner, wenn man sich darüber keine Gedanken machen müsste. Über die technische Ausstattung der XJR hab ich keine Informationen. Bei der GS jedenfalls ist über die Jahre hinweg der Anteil an Elektronikkomponenten überproportional gewachsen während nachvollziehbar aus Gewichts- oder Platzgründen gleichzeitig ungünstig für die Energiebilanz die Akkukapazität geschrumpft ist.
    Wenn man die Berichte in den Foren übrigens nicht nur hier in Deutschland zusammenfasst, ist nicht zu übersehen, dass übermässig viele Ausfälle
    in diesem Sektor auch modellübergreifend zu verzeichnen sind. Ich habe den Eindruck, dass dies nicht ausschliesslich an mieser Produktqualität liegt. BMW verwendet Akkus unterschiedlicher Hersteller.
    Schon deswegen ist es interessant die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen.
    Wer an einem schönen Sonntagmorgen zügig aus der Garage starten möchte, wird diesen Punkt nicht so ohne Weiteres ausser Acht lassen können.


    Allzeit fröhliche Ausritte

    Gruss aus Köln





    .

  7. Registriert seit
    25.02.2007
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    555

    Standard Batterie

    #27
    Hallo!
    Also ich habe meine Q im Oktober Stillgelegt und zum ersten mal die Batterie ins warme getragen.Sie war zu dem Zeitpunkt genau 1 Jahr alt und hat 7 tkm gelaufen...
    Bei den gebr. Albrecht habe ich mir das schlaue Laddegerät zugelegt und im Dezember mal angeschlossen. Ladegerät sagt Batterie ist voll und startet dann mit der Erhaltungsladung. Ich kann also nicht sagen, dass die Batterie schwächelt...


 
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