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batterie (was auch sonst)

Erstellt von chriskrenz, 28.10.2009, 12:28 Uhr · 24 Antworten · 4.034 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Zitat Zitat von chriskrenz Beitrag anzeigen
    tach leute,

    es tut mir aufrichtig leid euch nerven zu müssen aber nach den ersten 2 jahren ruhe, geht immer wieder mit der batterie nix mehr. fahre ich mal 3 wochen nicht springt sie nicht mehr, nur noch das klacken vom starter ist vernehmlich hörbar.

    eigentlich fahre ich das moped gerne, tausche allerdings immer wieder nach fahrlust das fz. eigentlich habe ich so die schnauze voll, batterie und rost, das ich ne 990er sm (bitte nicht steinigen!!!) gegen die q tauschen will. tät mir eigentlich leid, aber dieser wille taucht immer nur dann auf, wenn die q nicht fahren will.

    langer rede kurzer sinn: was für ne batterie soll ich nehmen und soll ich dem vorschlag des schraubers meines vertrauens folgen und einen batterietrennschalter einbauen oder geht zumindest das entladeproblem durch ein update zu beheben?
    Hat Deine Kiste wirklich das neueste Update drauf? Nach dem Update gehen die die Steuergeräte in Tiefschlaf und Du hast Ruhe.

  2. Registriert seit
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    10

    Standard Selbes Problem

    #12
    Hallo Gemeinde,

    mir gehts genau wie Chris, nach exakt 2 Jahren und 2 Tagen nach EZ war die Original-Exide-Batterie im A....
    Obwohl schon seit 14 Tagen das gute CTEK geladen hat und die letzten beiden Winter ebenso das Ladegerät an der Batterie hing.
    Bei meiner 1150 GSA gabs da batteriemäßig 4 Jahre überhaupt kein Problem.
    Nun habe ich mir die YUASA bestellt, werde mal beobachten, wie lange die sich hält.

    Ciao
    Jackl

  3. Registriert seit
    21.04.2005
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    Standard Skepsis angebracht ?

    #13
    Zitat Zitat von Wogenwolf Beitrag anzeigen
    .

    Achso was mir noch aufgefallen ist, einerseits muss man ja dankbar sein für solche Tests, geben sie bezogen auf das Testverfahren zuerstmal einen Anhaltspunkt über die verfügbare Kapazität und das Spannungsverhalten unter Last bei verschärften Temperaturverhältnissen.

    Nicht verwunderlich ist dass Markenhersteller sich qualitätsmässig in der oberen Range ansiedeln.
    Obwohl praktisch selten jemand versucht bis zu 20 Startversuche unmittelbar hintereinander aus dem Akku rauszuholen.

    Deswegen können solche Tests auch keine verlässliche Aussage machen,
    wie lange die Lebensdauer des jeweiligen Produktes unter den realen und
    offensichtlich häufig ungünstigen Betriebsbedingungen einer GS tatsächlich ist.

    Es steht also nach wie vor die Frage im Raum, was denn nun ursächlich auslösend für
    die doch zahlreichen Ausfälle ist.


    Gruss aus Köln



    .

  4. BastlWerner Gast

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .

    Deswegen können solche Tests auch keine verlässliche Aussage machen,
    wie lange die Lebensdauer des jeweiligen Produktes unter den realen und
    offensichtlich häufig ungünstigen Betriebsbedingungen einer GS tatsächlich ist.



    .
    Das sehe ich genau so.
    Bei dem einen kann eine teure Hawker schon nach einem Jahr den Geist aufgeben und bei wieder einem anderen hält eine NoName ewig.

    Was mich aber interessieren würde.
    Wie kann man eigentlich sicher stellen, dass man bei einer Neubestellung beim Händler oder in der Bucht eine aktuelle, sprich neue GEL Batterie erhält
    und diese nicht schon ein bis zwei Jahre ein Ladenhüter war.
    Die "alten" Batterien waren trocken vorgeladen und wurde erst kurz vor dem Einsatz befüllt, also aktiviert.

    Ich könnte mir vorstellen, das so eine GEL Batterie auch im Laden altert.
    (Mußte mir vor ca. 2 Jahren in Ungarn eine neue Batterie für meine 1150 GS kaufen, nun ist auch Sie bei den kälteren Temperaturen am Ende).

    Ist dies bei den AGM Gel Batterien anders?
    Werden diese grundsätzlich erst kurz vorher befüllt und danach verschlossen?

    Fragen über Fragen

    Gruß
    Werner

  5. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #15
    Wie befülle ich denn eine GEL-Batterie in der Werkstatt? Klär mich mal einer auf.

    Aber zurück zu eigentlichen Thema:
    Zum Thema Originalbatterie scheint tatsächlich sehr unterschiedliche Erfahrungen zu geben. Bei dem Einen ist sie kurz nach Kauf defekt, bei dem anderen ist sie nach vier Jahren immer noch intakt. Wobei sie da durchaus auch mal den Geist aufgeben dürfte. Und es scheint ja auch was dran zu sein, wie sollte man sich sonst das Wechseln auf Garantie erklären. Ich gehöre zu den Glücklichen, die auch nach drei jahren noch keine Probleme hatten, trotz BKV und Verzicht auf ein Ladegerät während der Saison. Aber ich fahre halt auch wenig Kurzstrecke und hab dann auch keine Zusatzverbraucher angeschlossen. Ich denke, daß man das bei ganzen Diskussion mitberücksichtigen muß. Das wird dicherlich nicht alle Ausfälle erklären, aber einige werden sicherlich darauf zurückzuführen sein. Und diese Fälle werden auch bei anderen Batterien Probleme verursachen.

    Gruß
    Thomas

  6. BastlWerner Gast

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Wie befülle ich denn eine GEL-Batterie in der Werkstatt? Klär mich mal einer auf.


    Gruß
    Thomas
    Hallo,
    ich weis ja nicht ob ich hier einen Link stetzen darf, aber gibt einmal in der Bucht unter >Markenspezifische Teile >Batterien > BMW die Suche "AGM" ein.
    Hier ist bei einer Banner beschrieben:

    AGM = absorbent glass mat, die Säure ist im Glasvlies aufgesaugt und ist somit gebunden.
    Mit Säurepack
    Batterien werden nach dem Füllen geschlossen und dürfen nicht mehr geöffnet werden.
    Gruß Werner

  7. Registriert seit
    30.04.2007
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    Standard

    #17
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .
    Deswegen können solche Tests auch keine verlässliche Aussage machen,
    wie lange die Lebensdauer des jeweiligen Produktes unter den realen und
    offensichtlich häufig ungünstigen Betriebsbedingungen einer GS tatsächlich ist.
    Die Dauerhaltbarkeit von den üblichen AGM Batterien ist generell nicht so gut wie die anderer Batterietypen. Dafür sind sie leistungsfähiger, leichter, kostengünstiger, und benötigen etwas kleinere Lichtmaschinen. Wir hatten uns ja auch in einem anderen Thread ueber die Vor- und Nachtteile der Batterietypen unterhalten. Gelbatterien punkten eher bei der Dauerhaltbarkeit.

    Exide gibt 14 A für seine "GS"-Batterie an, die anderen alle 12 A. Könnte es sein, das hier auf Kosten der Haltbarkeit noch ein Amperchen rausgequetscht wurde?

    Übrigens, unter Piloten z.B. der Kawa GTR 1400 (die ebenfalls mit aktueller Elektronik arbeiten) sind die Batterien genauso Thema.

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #18
    Zitat Zitat von BastlWerner Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich weis ja nicht ob ich hier einen Link stetzen darf, aber gibt einmal in der Bucht unter >Markenspezifische Teile >Batterien > BMW die Suche "AGM" ein.
    Hier ist bei einer Banner beschrieben:

    AGM = absorbent glass mat, die Säure ist im Glasvlies aufgesaugt und ist somit gebunden.
    Mit Säurepack
    Batterien werden nach dem Füllen geschlossen und dürfen nicht mehr geöffnet werden.
    Gruß Werner
    Danke für die Info.

    Da ich kein Batteriefachmann bin, aber weiß daß Gel-Batterien nicht gleich AGM-Batteriene sind hatte ich die Frage gestellt.

    Vermutlich meintest DU AGM-Batterien, die wie "normale" Batterien mit Schwefelsäure befüllt werden, nur daß hier das Elektrolyt in dem Vlies gebunden ist. Echte GEL-Batterien werden im Werk befüllt. Und sind, wenn ausgeliefert und geladen, verkaufsfertig.

    Alle anderen sind vorgeladen und werden erst vor Benutzung befüllt und sicherheitshalber nochmal geladen. Somit gibt es bei diesen Batteriene auch keine Ladenhüter, da bis zur Befüllung inaktiv.

    Was haben wir jetzt in der GS drin? Ich vermute AGM.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
    21.04.2005
    Beiträge
    751

    Standard Was hat sich geändert ?

    #19
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die Dauerhaltbarkeit von den üblichen AGM Batterien ist generell nicht so gut wie die anderer Batterietypen. Dafür sind sie leistungsfähiger, leichter, kostengünstiger, und benötigen etwas kleinere Lichtmaschinen. Wir hatten uns ja auch in einem anderen Thread ueber die Vor- und Nachtteile der Batterietypen unterhalten. Gelbatterien punkten eher bei der Dauerhaltbarkeit.

    Exide gibt 14 A für seine "GS"-Batterie an, die anderen alle 12 A. Könnte es sein, das hier auf Kosten der Haltbarkeit noch ein Amperchen rausgequetscht wurde?

    Übrigens, unter Piloten z.B. der Kawa GTR 1400 (die ebenfalls mit aktueller Elektronik arbeiten) sind die Batterien genauso Thema.
    .

    Hab gerade mal überschlagen, was die Historie widerspiegelt, soweit ich das aus eigener Erfahrung beurteilen kann.

    R100 G/S PD - 20 Ah BS konventionelle Technik mit ca. 5 Jahren Ausdauer
    vorzeitige Kollapse bei normaler Pflege nie Thema

    R1150 GS - 14 Ah GEL Akkuwechsel über 5 Jahre kein Thema,
    Motorsteuerung ohne Boardsteckdosenmagement,
    Ruhestrom kein Thema, ABS Abschaltung bei
    Akkuunterspannung zwar unproblematisch aber
    erster deutlicher Hinweis auf knappe Stromreserven.
    Wechsel auf HAWKER brachte Abhilfe in diesem
    Punkt.

    R1200 GS - 12 Ah AGM mehrere Softwareupdates Problemen mit
    dem Energiemanagement der Steuergeräte und
    Steckdosen betreffend, inkompatible Werkslade-
    geräte.
    Es gab unabhängig davon spontane Totalausfälle mit allen zum
    Einsatz gekommenen Akkufabrikaten.


    Gruss aus Köln



    .

  10. Registriert seit
    07.11.2008
    Beiträge
    2.350

    Standard

    #20
    Ein paar Grundregeln sollte man schon beachten

    Hier mal ein paar Tipps zum Erhalt bzw. für eine lange Lebensdauer der Batterie.

    Das Ladegerät ist mit das wichtigste,.... wenn man noch mit einem Ladegerät aus Opa´s Zeiten die heutigen Motorradbatterien laden möchte dann braucht man sich auch nicht zu wundern.

    Die Batterie wird, sollte sie tatsächlich mal leer sein, immer mit ca. 10% des Nennstroms geladen, für die nicht Elektrisierten heißt das, bei einer 12V/14Ah wären das 1,4A 10Std.lang, noch besser wäre es wenn man mit der hälfte also 6-700mA 20Std. lang die Batterie lädt.

    Standzeit, wenn das Mopped länger als einen Monat stillsteht ist es Ratsam ein Ladegerät mit geringem Strom wie zb. das OPTIMATE 4 ein paar Tage dranhängen, dieses deshalb weil es auch eine Wartungsfunktion besitzt und auch keinen Schaden an der Bordelekt. anstellt.
    Ist leider bei vielen herkömmlichen Ladegeräte der Fall.

    Es ist nicht unbedingt zu empfehlen (trotz Erhaltungsladung) das Gerät über Wochen bzw. Monate an der Batterie zu lassen, sondern eher ein paar Tage Laden, dann die Batterie ruhen lassen (Ladegerät wegnehmen) und nach ein paar Wochen wieder das gleiche vorne.

    Eine Messung, nur die Spannung kann bei außergewöhnlich hohem Widerstand aufgrund von Tiefenentladung auf eine "volle" Batterie schließen lassen. Das OPTIMATE kann sowohl den Strom als auch die Spannung überwachen



    Hat die Bakterie schon eine oder gar mehrere Tiefenentladungen hinter sich, wird sie die längste Zeit ihren Dienst vollbracht haben.
    Größtes Gift für eine Batterie, lange Standzeiten ohne zu Laden, Kurzstrecken was ja bei uns Biker ja weniger zutrifft, falsche Ladung zu hoher Strom, Krichströme verschmutzte Batteriepole, falsche Batterie.

    Hier mal drei gängige Typen von Motorradbatterien:

    Konventionelle Blei-Säure Batterie,
    bestimmt nicht die schlechteste, sind trocken vorgeladen und werden erst beim Kauf mit Batteriesäure befüllt. Nachteil muss regelmäßig auf Säurestand kontrolliert werden. Nicht auslaufsicher.

    Wartungsfreie Batterie (MF Type)
    Diese Batterien sind auch trocken vorgeladen und müssen auch mit Säure befüllt werden, haben jedoch gegenüber den Konventionellen den Vorteil dass man den Säurestand nicht mehr kontrollieren muss, Auslaufsicher sind, und die Selbstentladung erst nach dem befüllen
    mit der Säure beginnt.

    Gel-Vlies-Batterien
    Sind bereits ab Werk befüllt und verschlossen, entstehende Gase werden über ein Sicherheitsventil abgeleitet, Probleme gibt es eher mal bei diesen Batterien wenn sie zu starker Hitze ausgesetzt sind. Nachteil, ich weis nie beim Kauf wie lange sie schon in irgendwelchen Ecken gestanden haben, da der Entladevorgang ja schon bei der Herstellung beginnt.

    Von der Fa. NOVITEC gibt es den Megapulser ein wirklich tolles und empfehlenswertes Gerät um Batterien fit zu halten, in Verbindung mit dem Optimate habt ihr mit Sicherheit keinerlei Start bzw. Batterieprobleme.

    Ich habe diese Teil seit Jahren schon im Einsatz und hatte noch nie irgendwelche Probleme


 
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