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Batteriedefekte bei der R1200GS

Erstellt von Stephan_, 18.08.2010, 13:05 Uhr · 62 Antworten · 10.946 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Und das ist eigentlich ganz einfach. Die Batterie sollte immer unbelastet 12,8 V oder ein wenig mehr haben. Fällt die Spannung auf 12,5 V muss man laden. Wenn sie mehre Male Wochen mit 12,5 V und weniger steht, dann gibt sie mittelfristig auf. Ganz ohne Glaubensfrage darüber wie häufig man laden sollte.

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    #42
    Hallo Peter,
    dies ist eigentlich der wert von klassischen Standartbatterien, bei unseren MF Batterien (dieser Batterietyp findet sich in den meisten GS´n als Erstausrüstung) sind die Werte ein klein wenig höher.
    100% sind 13,10-12,60 V oder 50% sind 12,30-12,10V oder 0% sind 11,5-10,8V alles unter 12,6V erfordert schon eine Nach-Ladung.

    Leider können sehr viele Ladegeräte eine Spannung die unter 10V nicht erkennen und auch nicht wiederbeleben.
    Das Optimate kann sogar bei einer Restspannung von 2V eine Wiederbelebung durchführen.
    Also beim Ladegerät immer drauf achten ob es eine Spg. / Stromerkennung hat (Microproz.) und auch unter 10V eine Wiederbelebung durchführen kann.

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    #43
    Zitat Zitat von RoGe Beitrag anzeigen
    Leider können sehr viele Ladegeräte eine Spannung die unter 10V nicht erkennen und auch nicht wiederbeleben.
    Bei solchen Spannungen ist die Batterie unwiderruflich geschädigt. Polspannung unbelastet 3x oder 4x unter 11 V ... und Tschüss. 1 x unter 10 V ... Tschüss. Auch wenn man sie kurzfristig mit entsprechendem Lader wieder etwas zum funktionieren kitzeln kann. Eine derart vorgeschaedigte Batterie mag noch einige Wochen oder bestenfalls über den Sommer hoppeln. In der ersten kalten Nacht wird sie ab......n.

    Ich verlasse mich gerne auf Fakten. Ein preiswertes Multimeter kann auch sonst im Haushalt nützlich sein. Das vermeidet Vermutungen und Glaubensfragen. Da sich mir z. Zt. nicht so viel Gelegenheit bietet zu fahren habe ich mir zur einfachen Überwachung ein Bequemkabel gebaut:





    Zitat Zitat von RoGe Beitrag anzeigen
    Hallo Peter, ... snip
    dies ist eigentlich der wert von klassischen Standartbatterien, ... snip ...100% sind 13,10-12,60 V[/B][/U] oder 50% sind 12,30-12,10V oder 0% sind 11,5-10,8V alles unter 12,6V erfordert schon eine Nach-Ladung.
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ... snip
    Die Batterie sollte immer unbelastet 12,8 V oder ein wenig mehr haben. Fällt die Spannung auf 12,5 V muss man laden
    Erkläre mir den Unterschied.

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    #44
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Und das ist eigentlich ganz einfach. Die Batterie sollte immer unbelastet 12,8 V oder ein wenig mehr haben. Fällt die Spannung auf 12,5 V muss man laden. Wenn sie mehre Male Wochen mit 12,5 V und weniger steht, dann gibt sie mittelfristig auf. Ganz ohne Glaubensfrage darüber wie häufig man laden sollte.
    .

    Das sind genau wie beschrieben schonmal brauchbare Anhaltspunkte. Voltmeter ist gut, hatte ich auch mal dran zur Überprüfung was passiert, hab ich aber danach wieder demontiert. Nachvollziehbar braucht wer regelmässig (nicht untertourig) ausreichend lange Strecken fährt, das Ladeerhaltungsgerät entsprechend selten aktivieren.
    Auch klar dass reichlich Zusatzverbraucher die Ladebilanz negativ belasten.
    Bei längerer Pause wie im Handbuch beschrieben Nachladen für mein Dafürhalten ohne Zweifel obligatorisch wegen
    Ruhestrom und Selbstentladung und weil nunmal die Kapazitätsreserve der kompakten Batterie recht schmal ist.
    Bislang unwiderlegt ist der Zusammenhang einer teilentladenen Batterie und einer damit verbundenen verkürzten Lebensdauer.
    Einige wenige neue Geräte am Markt lassen den Moppedfahrer über die gerade vorherrschenden Parameter auch nicht im Unklaren und verfügen über eine Spannungs- und Ladestromanzeige.
    Überlagert wird aber die Problematik habe ich den Eindruck von Qualitätsproblemen der Erstausstatterlieferanten, während sogar preiswerte Alternativmarken so meine Erfahrung bei etwas Aufmerksamkeit durchaus bis zu 5 Jahren durchhalten können.


    Gruss aus Köln



    .

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    #45
    Erkläre mir den Unterschied.
    Ok, etwas zu schnell getippert wollte eigentlich nur mitteilen das die MF Batterien etwas höhere Spg. als die Standartbatterien haben du hast natürlich Recht ab einem Wert unter 12,5V sollte nachgeladen werden.

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    #46
    Ich verlasse mich gerne auf Fakten. Ein preiswertes Multimeter kann auch sonst im Haushalt nützlich sein. Das vermeidet Vermutungen und Glaubensfragen.
    Naja, ich bin ja mittlerweile schon einige Jahre in dem Beruf tätig aber um einen korrekten Wert nach dem Komma zu erzielen sollten dann doch ein paar €´s mehr ausgegeben werden.


    Bislang unwiderlegt ist der Zusammenhang einer teilentladenen Batterie und einer damit verbundenen verkürzten Lebensdauer.
    Einspruch Euer Ehren,
    das ist sehr wohl bekannt, da bei Teil- sowie bei Tiefenentladungen die Batterie beschädigt wird. Die Lebensdauer und Kapazität ist im entscheidendem Maß von der richtigen und vollständigen Erstladung abhängig. Fakt ist, eine (Sommer wie Winter) kontrolliert voll geladene Batterie lebt am längsten.

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    #47
    Roge, ganz ohne Klugscheisserei-Absicht: Lies noch mal Den letzten Absatz mit Zitat durch. Mir scheint Du hast im Moment wirklich wenig Zeit zum Tippen.


    Um es noch mal klar für die technisch eher unbeleckten zu sagen: Nachgeladen werden muss bei 12, 5 V und darunter. Das hat technische Gründe, die hier die meisten nicht interessieren werden. Das gilt für alle in den BMW R 12 verwendeten AGM (= Vlies VRLA) Batterien, egal welche Marke. Die dürfen nur bis maximal 50 % entladen werden, und das ist 12,5 V. Andernfalls gibt's sofort einen Kinnhaken auf die Lebensdauer. Die bei einigen Anbietern zu Niedrigstpreisen angebotenen Nassbatterien vom alten Stil halten dagegen bis zu 80 % Entladung aus. Aber diese würde ich mir nicht antun.

    Und unrecht hat auch der Dietmar nicht. Überladungen werden von AGM Batterien noch weniger vertragen. Dabei ist aber weniger die Häufigkeit entscheidend, sondern Überspannung. Nur einmaliges überladen mit Überspannung gibt ihr einen Tiefschlag. Darum ist für diesen Batterietyp ein geregeltes Ladegerät mit optimalem Ladeprogramm nützlich (clicky), aber nicht so ein Steckerlader für 10 Euro. Wenn dieses nicht vorhanden ist, dann muss man selber strickt für die Einhaltung der Ladewerte sorgen. Ein Digital-Multimeter um 30 Euro ist für den Profi eine unerträgliche Beleidigung, aber für solche Zwecke gut genug.

    Wer eine Batterie also möglichst schnell loswerden will, der soll erst die Polspannung unter 12, 5 V abfallen lassen, und danach mit einem ungeeignetem Ladegerät richtig tüchtig laden

    Und nun habe ich genug dazu gesagt. Für Verwirrung können jetzt wieder andere sorgen

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    #48
    Wenn ich lese, welche hohen Anforderungen an ein Ladegerät gestellt werden, frag ich mich, ob die Lichtmaschine des Motorrads in Zusammenarbeit mit der ZFE das auch kann...

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    #49
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    Wenn ich lese, welche hohen Anforderungen an ein Ladegerät gestellt werden, frag ich mich, ob die Lichtmaschine des Motorrads in Zusammenarbeit mit der ZFE das auch kann...
    einmal das und wie konnte das früher überhaupr funktionieren ?? Ich kann mich noch erinnern daß in meinen alten Motorrädern die Batterien länger als 3 Jahre gehalten haben und da wurde mit Autoladegerät Marke No Name geladen

    Übrigens, meine Batterie GS Modell 07 ist heute auch den Bach runter gegangen. Bei mir wird ne neue montiert und nicht nochmal versucht wieder zu beleben.

    Gruß
    Steffen

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    #50
    Weil früher einfache Nassbatterien verbaut wurden. Die sind nicht so empfindlich und gegenüber der Ladung relativ anspruchslos. Ich nehme an darum bevorzugen auch heute noch manche diesen Batterietyp, und daher rührt vielleicht die Empfehlung mancher: Kauf die Billigste!

    Und warum ist man dann zu anderen Batterietypen übergegangen? Eine 12 V / 12 Ah Nassbatterie bringt es auf ca. 140 CA (Cranking Ampere = Start-Ampere). Eine AGM der gleichen Kapazität stellt mal locker 395 CA zur Verfügung (Yuasa YTX14-BS). Um die gleiche Startkraft mit einer althergebrachten Nassbatterie zu bieten müsste man eine 40 Ah einbauen.


 
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