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Batteriefragen...

Erstellt von wko, 26.10.2007, 07:57 Uhr · 18 Antworten · 2.415 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Bei den 1100er geht jedes normale elektronische Ladegerät, dass für Daueranschaltung geeignet ist. Nur nicht den 20 Jahre alten Schrott, der außer einem Trafo, Gleichrichter und Amperemeter kein Innenleben hat. Der mittlere Ladestrom sollte nicht (wesentlich) über 1 A liegen und das Ladegerät muss eine elektronische Abschaltung oder Umschaltung auf Erhaltungsladung besitzen. Die kleinen "BMW"-Batterien sind gegen Überladung und zu hohen Ladestrom halt sehr empfindlich. Ein Ladegerät, dass für die Ladung von Gel- oder wartungsfreien Akkus audrücklich geignet ist, tuts in der Regel.

    Gruß
    Berndt

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    #12
    *Presi7XL*

    Vielen Dank für diese ausführliche und vor allem kompetente Info- genau darauf hatte ich gewartet.
    Ich habe eine Hawker- Gelbatterie drin und auch zwei "moderne" Ladegeräte; 1x mit Tiefentlade- Funktion und ein Erhaltungsladegerät mit 0,5 Ampere Ausgang- somit dürfte da nix schief gehen.
    Theoretisch kann ja mit der Hawker auch im Winter nix passieren und ich fahre auch in der kalten Jahreszeit; ich weiß nur nicht wie alt die Batterie schon ist und möchte da lieber auf Nummer sicher gehen um sie im Ernstfall auch ohne Ausbau neu laden zu können.

    Gruß Joker

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    #13
    Ähm...
    Ich hab da jetzt auch nochmal ne doofe Frage...
    Hat meine 1150er Bj. 03 nun n CAN System oder nicht und wie erkenn ich das, hab sie gerade eingwintert, Batterie is noch dran und ich kann vom Kumpel der ne HP2 hat n Ladegerät bekommen, welches wohl von BMW ist und direkt an diesen Stecker da am Motor gesteckt werden kann.
    Kann ich das nun nehmen? Hilfe! Danke!

  4. Registriert seit
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    #14
    CAN-Bus haben nur die guten 12er.


    Gruß

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Bei den 11x0 ist es egal ob man an den Polen oder an der Steckdose anklemmt. In Prinzip stellt die Steckdose einen Verlängerung der Batteriepole dar. Sie hat einen Vorteil: Es ist ne Sicherung drin die vor dem "Gröbsten" bewahrt; und einen Nachteil: Die kabel sind zu dünn um über die Steckdose Starthilfe geben zu können .
    Bei den 1200 sitzt da ein Oberschlaumeier dazwischen. der ist so doof, dass er nicht unterscheidet ob er Energie abgibt oder bekommt. Deshalb beschliesst er nach einiger Zeit den Schalter auf "OFF" zu stellen. Um diesen Blödmann zu überlisten soll man ein Ladegerät mit einem Ober-Oberschlaumeier kaufen der dann seinen Unterschlaumeier die Meinung geigt.
    Sparsam Veranlagte klemmen deshalb ein "vernünftiges" (also spannungsgeregeltes Ladegerät direkt an die Batterie oder -- elegant--trennen die serienmässigen Kabel von der Steckdose, isolieren sie gut, binden sie in den Kabelbaum ein und legen statt dessen neue Strippen direkt von der Batterie zur Steckdose mit einer "fliegenden" Sicherung dazwischen. Dann besteht zwar wieder die Gefahr dass böse Terroristen Strom an der Steckdose zapfen aber das war bei mir in den letzten 20 Jahren pure Theorie. Sollten sie die Dose lediglich kurzschliessen, fliegt die Sicherung und gut is.
    Manche Technik ist recht brauchbar, aber manches ist voll für'n A... und wird eingesetzt weil "noch ein Pin frei war" (schon erlebt!) oder aus purer Technikverliebtheit
    gerd

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    #16
    Ich kann Presi7XL zustimmen.

    Ich hatte meine 1100R in den Wintermonaten über die Steckdose (dauerhaft)geladen. Null Probleme

    Ladegerät: Optimate III

    Gruß
    gator

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    #17
    Lieber Gerd,

    es ist immer wieder ein echtes Vergnügen, Deine Beiträge zu lesen.

    Danke.

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    #18
    Hallo Gerd, habe da mal eine Frage...
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ...oder -- elegant--trennen die serienmässigen Kabel von der Steckdose, isolieren sie gut, binden sie in den Kabelbaum ein und legen statt dessen neue Strippen direkt von der Batterie zur Steckdose mit einer "fliegenden" Sicherung dazwischen. Dann besteht zwar wieder die Gefahr dass böse Terroristen Strom an der Steckdose zapfen aber das war bei mir in den letzten 20 Jahren pure Theorie. Sollten sie die Dose lediglich kurzschliessen, fliegt die Sicherung und gut is.
    Bevor ich das mache und den ganzen Bock in Brand setze, gäbe ich doch lieber die 100 € für ein Originalladegerät aus , daher:

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ...Sparsam Veranlagte klemmen deshalb ein "vernünftiges" (also spannungsgeregeltes Ladegerät direkt an die Batterie ...
    Das gefällt mir schon besser ... woran erkenn ich "spannungsgeregelt", was heißt das überhaupt?

    Vielen Dank im Voraus,

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    #19
    Moin moin,

    schau doch mal was BlackbirdXL1 im http://www.dmfv.de/cgi-bin/forum/ult...c;f=1;t=000546 Forum geschrieben hat

    Beitrag von BlackbirdXL1

    Bleiakkus werden standardmäßig mit einem Ladestrom von 10% der Nennkapazität geladen. Bei einem 14Ah Akku also 1,4A maximaler Ladestrom. Zusätzlich sollte die Ladespannung auf einen Wert von 2,3 Volt pro Zelle begrenzt werden, bei 6V Akkus also auf 6,9 Volt und bei 12V Akkus auf 13,8 Volt. Normale Autolader haben diese Begrenzung NICHT und "zerkochen" Dir das Akku schlimmstenfalls.

    Bei einem spannungsbegrenzten Ladegerät ist die genaue Einstellung des Ladestroms nicht so wichtig, 10% (oder weniger) sind aber sinnvoll. Der Ladefaktor bei Bleiakkus liegt zw. 1,2 - 1,4, was nichts anderes bedeutet als das die entnommene Kapazität um diesen Faktor wieder zugeführt werden muß, in diesem Fall also 16,8 bis 19,6 Ah, entweder über die Zeit (10% Ladestrom = 1,4A >> mal 12 - 14 Stunden)oder den Ladestrom (14Ah / 10 mal 1,2 - 1,4 = 1,68 - 1,96 Ampere Ladestrom). Wobei die Variante mit der entsprechenden Ladezeit immer zu bevorzugen ist!

    Gute und günstige Bleiakkulader mit Spannungsbegrenzung und tauglich für solche Akkus gibt es z.B. bei Conrad Elektronik, teilweise umschaltbar auf 6 und 12 Volt, Ladestrom zw. 0,8 bis 1,2 Ampere.

    Bei einem solchen Lader wären es also dann: 14Ah Akku geteilt durch 0,8A Lader = 17,5 mal 1,2 bis 1,4 = 21 bis 24,5 Stunden Ladezeit. Allerdings können bei einem spannungsbegrenzten Lader die Akkus auch angeschlossen bleiben, bei erreichen der Ladeschlußspannung fließt nur noch ein geringer Strom und eine Überladung ist durch die Spannungsbegrenzung ausgeschlossen.


    Gruß

    elektriker-2000


 
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