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Bin ich der Einzige den es 2015 "erwischt" hat?

Erstellt von camper24, 02.01.2016, 12:08 Uhr · 69 Antworten · 13.360 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Gute Besserung auch von mir!

    Ja, in solch Fällen lohnt sich die Mitgliedschaft in einem Automobilclub. Alternativ auch eine gute! Auslandskrankenversicherung.

    Deiner Schilderung und den Fotos nach interpretiere ich einen Highsider. Falls es stimmt, ist das eine ganz schöne Packung - in Anbetracht der Wucht die eine vollbepackte GS entwickeln kann.

    Wichtiger als z.B. eine Unfallversicherung (versichern kann man sich mittlerweile gegen alles mögliche, irgendwann macht aber auch das nicht mehr viel Sinn da auf Dauer zu teuer) wäre aus meiner Sicht:
    - die Genesung. Klar, erst mal wieder gesund werden. Das ist das Wichtigste überhaupt.
    - die Aufarbeitung. Wie kam es zum Unfall? War es ein reiner Fahrfehler oder spielten auch andere Faktoren eine Rolle? Hätte er vermieden werden können?
    - Prävention. Macht es Sinn ein Fahrsicherheitstraining zu belegen um im Ernstfall besser reagieren zu können? Lassen sich ähnlich schwere Verletzungen durch bessere Schutzkleidung in Zukunft vermeiden? usw.

    Oft gehen Kradunfälle mit Schulter- oder Beinverletzungen aus. Auch wenn sie unbequem sind: ich rate (neben der obligatorischen Protektorenkombi) zu festen, robusten Endurostiefeln.

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    #12
    @ Vierventilboxer
    das unterschreib ich zu 100 %

    Niemals ohne ADAC/ACE o.ä., Ausland nur mit ausreichendem Versicherungsschutz - sind gut investierte kleine Beiträge !

    Zwecks der Aufarbeitung: Ich muss solche Stellen nochmal abfahren um ein positives "siehste - geht doch auch anders" gegen das Negativerlebnis zu setzen

    2013 - viefacher Bänderabriß (2x knöcherner) mit der 800 GS auf vereistem Feldweg - die Stelle konnt ich nach nem 3/4 Jahr erst wieder befahren, ist nur 1,5 km von mir weg...

    Die Leitplanke bin ich dann im März 15 nochmal gefahren - ganz für mich alleine...

    Gruß
    Andreas

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    #13
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Gute Besserung auch von mir!
    Ja, in solch Fällen lohnt sich die Mitgliedschaft in einem Automobilclub. Alternativ auch eine gute! Auslandskrankenversicherung.
    Europa sollte die normale deutsche Krankenversicherung abdecken.

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    #14
    Zitat Zitat von cruisifix Beitrag anzeigen
    Europa sollte die normale deutsche Krankenversicherung abdecken.
    Normalerweise ja. Meine Zusatzversicherung kostet aber nur 8,50€ pro Jahr, da überlege ich nicht lange. Selbst bei nur einem Aufenthalt außerhalb Europa innerhalb 10 Jahren ist dies gut investiertes Geld.
    Klar läuft es mit einem Automobilclub komfortabler ab, auch bietet er eine umfangreicheres Leistungspaket, aber die unkalkulierbarsten Kosten sind damit schon einmal ausreichend abgedeckt. Der Rest ist, je nach eigenem finanziellen Background, mehr oder weniger Luxus.
    Ich selbst z.B. war nie im ADAC, bin es nicht und werde es vermutlich (wenn überhaupt) erst im Rentenalter sein. 1x habe ich bisher in meinem Leben einen Abschlepper benötigt (PKW versagte auf der BAB seinen Dienst). Der "Spaß" hat mich damals 150 DM gekostet. In Anbetracht der Ersparnis bis dato ein sehr guter Kurs. Mittlerweile gibt es auch einen Schutzbrief welcher solch Dinge ebenfalls abdeckt. Kostenpunkt 6,-€ pro Jahr. Auch Peanuts, deswegen nie mehr ohne!
    Im Regelfall helfe ich mir selbst, ich bin technisch nicht unbegabt. Wer unter anderen Grundvoraussetzungen unterwegs ist, der muss eben anders handeln, sprich sich individueller absichern.

    Wichtigstes Merkmal ist aber immer noch die aktive Sicherheit. Zu wissen was man tut und warum etwas so geschieht wie es geschieht ist das A und O und im Falle eines Falles muss klar sein was zum Sturz geführt hat. Die "Beisshemmung" muss abgeschaltet werden, ansonsten führt dies nur wieder zu gefährlichen Situationen. Die Angst muss weg - egal wie - aber der Respekt bleiben, andernfalls muss man das schöne Hobby an den Nagel hängen. Wobei ein mehrfacher Knochenbruch oder Bänderriss nicht das Ende der Welt bedeutet.... Auskurieren, Kuh reparieren, Psyche stärken und.... Gaaaas!
    Die Gefahr mehrmals hintereinander zu verunfallen ist verschwindend gering.

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    #15
    Zitat Zitat von camper24 Beitrag anzeigen
    Ich habe mein Bein irgendwie unter den Motorschutz gebracht (Aluplatte ist jetzt verbogen) das Bein wurde oberhalb des Stiefels abgeknickt.
    War das ein normaler Touringstiefel ? Hätte ein Endurostiefel - wie von vierventilboxer empfohlen - die Verletzung verhindert ?

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    #16
    Ich bin seit über 34 Jahren Mitglied im ADAC und dankbar für die 2 oder 3 Mal, wo ich ihn gebraucht habe!

    Gerade im Ausland (Italien und Frankreich), ohne die entsprechenden eigenen ausreichenden Sprachkenntnissen, eine wahre Wohltat, bei all dem Ärger!
    Sogar mein Sohn war versichert, als er in Frankreich mit meinem Audi liegen geblieben ist, und er und sein Freund bekamen 3 Übernachtungen bezahlt, nebst sprachlicher Unterstützung und Werkstattsuche!

    Der ADAC ist in dem Sinne eine solidarische Versicherung, die davon lebt, dass man sie eigentlich nicht braucht - aber der, der sie braucht (mag es auch hier menschliche Ausnahmen geben), wird in den wohl statisch ermittelten meisten Fällen heil froh sein!

    Leider gibt es auch beim ADAC Menschen, mit denen man lieber nichts zu tun hätte - ich aber kann ihn nur loben, obwohl auch ich (gerade beim Schaden meines Sohnes) etwas "Nachdruck" ausüben musste!
    Es sind halt überall Menschen beschäftigt, und leider immer mehr, die weder kompetent noch fachlich geeignet sind, geschweige denn Feuer im Blut haben!

    Den ADAC sehe ich ansonsten sehr kritisch - aber diese ADAC-Mitgliedschaft, mit Krankenversicherung, Rücktransport, usw..... die sollte man sich gönnen. Zumindest sehe ich noch keine wirkliche Alternative dazu.

    Allen eine unfallfreie Saison - und den anderen gute Besserung und Genesung!

    Gruß Kardanfan

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    #17
    Hallo Cruisifix,

    ich habe ganz "normale" Daytonas. Keine Ahnung ob es mit anderen Stiefel anders gelaufen wäre. Mache ich mir auch keine Gedanken dazu.
    Passiert ist passiert, wie ein Kollege schon geschrieben hat, die Wahrscheinlichkeit, dass es mir nochmal passiert ist eher gering.

    Gruß

    Dirk

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    #18
    Wenn das Bein oberhalb des Stiefels ab war, wird ein steiferer Schuh nicht viel ändern.

  9. Registriert seit
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    #19
    moin,
    wichtig ist, das Du glimpflich davon gekommen bist!
    Perfekt, das der ADAC euch so gut unterstützt hat!

    ............und noch wichtiger, das man sich im Vorwege über derartige Folgen Gedanken gemacht hat
    und dementsprechend Vorgesorgt hat!

    Es wird ja niemand gezwungen so etwas abzuschließen.........
    Für mich gilt--NIEMALS OHNE!!--

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    #20
    Ich bin mir nahezu sicher dass es sich um einen Highsider handelte. Kommt hier das Bein zwischen Motorschutz oder Zylinder und Asphaltdecke, so ist selbst mit Endurostiefel eine Fraktur relativ wahrscheinlich. Ohne schützende Barriere natürlich noch umso höher... auch klar. Hier wirkt schnell eine Kraft von mehr als 1 to.
    Selbst mit guter Ausrüstung prellt man sich bei derlei Aktionen schnell einen Knöchel oder die Kniescheibe was schmerzhaft genug ist und einem den Urlaub sauber vermiesen kann. Alles selbst bereits erlebt, ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung.
    Als es mich zum erst mal richtig mit der EXC ausgehebelt hat, hatte ich danach eine 1cm tiefe Triangel im Oberschenkel. Kein Knieprotektor getragen - wie blöd darf man sein? - und beim Abstieg voll am Lenkerhalter eingefädelt. Das macht Aua! ist aber kein Grund großartig Trübsal zu blasen. Ultimative Sicherheit gibt es sowieso nicht. Hauptsache man lernt aus Fehlern. Am besten natürlich aus denen anderer, nicht immer nur aus seinen eigenen - schlicht weil letztere mehr weh tun.

    Ach ja, falls es hilft: 2015 hat es mich auch auf die F.r.e.s.s.e gelegt. War zum Glück aber nur ein Lowsider auf nassem Gras und nicht weiter tragisch. Es kratzte mehr am Ego als an der Haut... Andere fallen also auch, wenngleich nicht so unglücklich!

    Die Sache mit den Daytonas (bzw. ordentlichen Endurotretern) würde ich allerdings nochmal überdenken.
    Auf der GS kann man sie tragen und sie bieten definitiv mehr Sicherheit als reine Tourenstiefel.


 
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