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Blockieren der Hinterradbremse bei R1200GS

Erstellt von r1200gsunfall, 26.01.2016, 16:37 Uhr · 196 Antworten · 27.098 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von kroko Beitrag anzeigen
    ...Das Foto halte ich für einen Fake..... außerdem liegen die Meisten, wenn das Vorderrad blockiert...... mich sicher eingeschlossen....die GS ist schon ein richtiger Brocken...
    Warum muss das Vorderrad denn blockieren, damit der das Hinterrad hoch kommt? Das musst Du mir aber mal erklären. Rein physikalisch.

    Gruß,
    maxquer

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    ..... macht mehr Sinn es würde ncht stehen

    LG Kroko

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    Zitat Zitat von kroko Beitrag anzeigen
    ..... macht mehr Sinn es würde nicht stehen

    LG Kroko
    Aber sicher doch.




    Aber dem Themenstarter blockierte ja das Hinterrad und Er stürzte.

  4. Registriert seit
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    Mal so nebenbei , wenn das Vorderrad blockiert fliegste auf die Schnauze oder oben drüber ,es muss sich langsam und dosiert drehen ,
    das ist der Trick beim Stoppi

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    Zitat Zitat von Boogieman Beitrag anzeigen
    Ich gebe nur das wieder, was ich selbst erlebt habe. Hatten das Thema einmal recht ausführlich auf einem Sicherheitstraining beim ADAC.

    Ehrlich, das Bild hat für mich keine Aussagekraft. Interessant wäre da zu wissen was zuvor passiert ist. Dass man mit dem Körper zurückgeht wenn der Hobel hinten hochkommt ist für mich nachvollziehbar. Übrigens haben nicht alle Motorräder mit ABS auch diese "Überschlagskennung". Dazu schon, auch beim ADAC, einen Sturz gesehen. Da kam das HR hoch, das ABS machte nicht auf und als die Fuhre stand kippte sie um.
    Klaus, deine Annahmen über Fahrphysik sind einfach nicht korrekt, so einfach ist das. Beim Bremsen wird die so genannte dynamische Radlastverschiebung aktiv. Der Schwerpunkt von Motorrad plus Fahrer(n) liegt deutlich oberhalb der Radachse, dadurch vergrößert sich beim Bremsen die Last auf das Vorderrad, während im gleichen Maße die Last auf das Hinterrad abnimmt. Durch die vergrößerte Vorderradlast kann das Vorderrad mehr Bremskraft übertragen. Durch die Geometrie des Motorrades ergibt sich ein Drehmoment um die Querachse. Und wenn jetzt die übertragbare Bremskraft immer munter weiter steigt, dann kippt die ganze Fuhre irgendwann einmal nach vorn um. Unerwünschte Stoppies sind meines Erachtens vor allen ein Problem von relativ hohen Motorrädern mit kurzem Radstand und dummem ABS. Warum ABS? Im Gegensatz zu konventionellen Bremsen, die man mit Gefühl anbremsen soll, um nicht in den Blockierbereich zu geraten, kann/soll man bei ABS-Bremsen im Ernstfall voll reinlangen. Damit provoziert man je nach Randbedingungen einen Stoppie, und nicht jedes ABS-System kann das abfangen.

  6. Registriert seit
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    selbst wenn man sich etwas klein macht nach hinten rutscht und sich am Lenker abstützt, wird der fette schwere Fahreroberkörper helfen dass das HR hochkommt.
    Das ist einfach mit einem Kräfteparalelogramm darzustellen, wo das Vorderrad der Kippunkt sein wird.
    da gewinnt man mit Zurückrutschen wenig. Mit tieferer Sitzbank mehr. Der Schwerpunkt senkt sich ab.
    Bremst man ohne ABS halt zu sanft an, verschenkt man auch wichtigen Bremsweg.
    Aber auch beim drohenden ABS Stoppie kann man doch die Bremse händisch lösen oder?
    Das glaub ich, muss man so (ohne) oder so ( mit ABS ) sehr oft im Grenzbereich üben und Erfahrungen sammeln.
    Wir hatten auch VR Blockieren geübt beim FST, es geht auch ohne Sturz das VR zu blockieren wenn man denn geradeaus bleibt, und nicht immer kommt gleich das HR hoch. Aber dabei bremst es ja etwas weniger als kurz vor dem Blockieren, was das ABS ja besser kann.
    Das ABS kann den Stoppie vor allem dann nicht abfangen, wenn hinten nicht gebremst oder die Bremse losgelassen wird und in der Luft weiterdreht. Dann fehlt die 0- Raddrehzahl. Und es kann meinen, hinten dreht die Fahrbahn ja noch das Rad, also kann es sich nicht in der Luft befinden.
    Ich hoffe alles richtig widergegeben zu haben. Nicht jedes ABS hat ja diese Überschlags Erkennungs Funktion.

  7. Registriert seit
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    Gestrichen ...
    Ok, ich entschärfe mal meine Aussage. Schwere und träge Masse. Und dann mal drüber nachdenken wie die wirkt.

    Betrifft Beiträge weiter vorne.

    Gruß Tom

    die obere Hälfte, die durchaus weiß was sie tut

  8. Registriert seit
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    hallo liebe Gemeinde,
    ich stelle fest das sich eine kontroverse diskussion gebildet hat die mit dem ausgangspunkt wenig zu tun hat.
    das BMW mit den GS modell mit Produktionsdatum 09.2007 ein Problem ( bei ungünstigen Begleitumständen) mit dem blokieren des Vorderrades hat ist Fakt. Ich empfehle jeden im Google "BMW ruiniert wiederverkauf R1200GS" einzugeben und den Artikel von indymedia
    zu lesen.

    nun eine Auflistung der Vorgänge:
    16.01.15 R1200GS mit erstzulassung 12.2003 beim BMW Händler bestellt.
    17.02.15 Händler macht großen KD. und HU.
    25.02.15 Händler liefert die Maschine frei Haus.
    26.02.15 Maschine zugelassen.
    12.03.15 bei Ausfahrt in Regenfall gekommen, und beim hinterradbremsen das wegrutschen vom hinterrad bemerkt.
    13.03.15 Händler angerufen und Problem gemeldet.Werkstattmeister sagt das wenn die ABS Leuchte beim zündung an angeht und nach wenigen meter fahrt ausgeht ist alles O.K. das blokieren vom hinterrad muß eine Täuschung sein.
    17.03.15 beim Händler vorgefahren weil trotz KD. hat 1/2l motoröl gefehlt. nach wiederholten Anfrage wegen ABS die gleiche Antwort.
    03.04.15 ausfahrt mit meinem Sohn der vorrausfahren durfte,mit seiner 125cc Maschine
    bei Gönningen die erste Kurve mit 80Km/h gefahren, nach der Kurve wollte ich das Tempo rausnehmen,darum bremste ich leicht mit der Fußbremse, dabei blokierte das Hinterrad, ich konnte die Maschine wieder aufrichten aber da kam schon der Randstein.
    mit beiden Rädern den Randstein gestoßen und 15m einen Abhang runter.
    da kein anderer verkehrsteilnehmer beteiligt war, ich nach zeugenaussage angemessen gefahren bin hat die Polizei nicht nach Bremmsspuren gesucht.
    ich möchte eine sache klarstellen: ich möchte die Maschinen nicht schlecht machen, ich werde mir sicherlich wieder eine GS leisten wollen, aber die Technik ist nicht unfehlbar.

  9. Registriert seit
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    Gut.... die GS mit dem BKV ist nicht unbedingt das Optimalste. Das sind mehrere Kreise, die Du als Otto-Normal selber gar nicht warten kannst.


    Das Problem ist, dass es durch verschiedene Geschichten zum Ausfall des BKV kommen kann, zumindest theoretisch.


    Z.B. der Hand- bzw. Hebelschützer bei verdrehen den Bremslichtschalter aktiviert. Es angeblich zu einer Meldung der Bremsanlage führen kann, welche dann auf Notbremsfunktion umschaltet.
    Zumindest ist es das was ich verstanden habe und es gibt wohl noch andere auslösende Faktoren.


    Das Ganze wird wohl auf dem Display angezeigt. Siehe die Aussage mit der ABSanzeige. Bemängelt wurde wohl durch Kritiker, dass die Nutzer nicht immer das Display im Auge haben und bei einer Bremsung überrascht werden.


    In diesem Fall schaltet sich der BKV und auch das ABS aus und Du brauchst wesentlich mehr Kraft eine Bremsung auszulösen. Der Hebelweg wird länger, etc.. Durch dieses Verhalten haben die meisten Fahrer das Gefühl eines Bremsausfalls. In dieser Situation kann es natürlich zum Blockieren der Räder kommen, da das ABS nicht mehr aktiv ist.
    Wenn ich jetzt über das Protokoll welches der Händler erstellte nachdenke, denke ich, sie haben nachgesehen, ob so eine Situation vorlag. Dazu müsste es eine Meldung geben.


    Wenn ich aber anderseits über Motorräder nachdenke, die 170PS aufwärts haben, glaub ich ganz persönlich, dass diese ohne Assistenten, für Otto Normal, gar nicht mehr fahrbar sind.
    Was bedeutet das also für mich, wenn die Fahrassistenten ausfallen???


    Deshalb ist mir auch mulmig, mich völlig auf die Technik und das ABS zu verlassen.


    Andere sehen es dann so:

    Zitat Zitat von SLK Beitrag anzeigen
    Moin,

    hättest Du mal bloss auf den Fahrsicherheitstrainer gehört. Dann hättest Du erfahren, wie das ABS funktioniert und was damit alles geht.

    Klar ist, dass man wissen sollte wie das Motorrad in solchen Situationen reagiert, wie es sich anfühlt, etc. Keine Frage.....

    Sich blind zu verlassen und ich lange grundsätzlich rein und verlasse mich auf die Technik..... hm, ich glaub ich brauche noch etwas zum Technikfreak. :-)



    Trotzdem ist der Service bei BMW anderen deutlich überlegen. Und ich finde, wenn es mir nicht gefällt einen Ansprechpartner der über den Werkstätten steht und mir zuhört.


    Bei einer anderen Marke habe ich mich gefragt wie groß die Kompetenz des Mechanikers wohl war. Eindeutig nachweisbarer Fehler. Mir wurde gesagt, dass ich das geändert haben müsse, es könne nicht bei ihnen gewesen sein. Bitte? Mit welchem Grund sollte ich. Ich lasse ein Verbrauchsteil wechseln für 500.- um es anschließend zu manipulieren, mit dem Effekt, dass es 700km später wieder defekt ist?
    Und dann finde mal einen Ansprechpartner auf höherer Ebene. Der Generalimporteur ist leider nicht zuständig...... usw..


    Oder ein großer japanischer Hersteller, der in den 90ern einen Steuerkettenspanner verbaute, welcher zu frühen Motorschäden führte. Als sie das bemerkten haben sie in die Folgemodelle einen modifizierten verbaut. Es gab keine Rückrufaktion, obwohl der Neue auch in die Alten gepasst hätte. Das wissen nur Menschen die sich sehr mit diesen Mopeds auseinandersetzen.

    Persönlich sehe ich das so..... es kochen alle nur mit Wasser ;-) ..... und etwas pefektes gibt es nie......


    Der Radflansch der GS finde ich bspw. schon eine tolle Sache.


    Das BKV ist wie gesagt *piep*..... ich hab es auch..... und nicht nur die GS auch andere Modelle haben dieses System verbaut.


    Ob das Unfall-ursächlich für Dich war, keine Ahnung.


    Du hättest aber in dem Fall mit wesentlich mehr Kraft auf die Bremse treten müssen und der Hebelweg hätte sich verlängert. Im Grunde wäre Dein erstes Gefühl gewesen, dass Du keine Bremswirkung hast...... und bei entsprechendem reintreten hätte es theoretisch zur Blockade kommen können...... wäre dann aber im Fehlerspeicher hinterlegt. Und auch ein Gutachter müsste merken müssen warum es bei ihm blockiert.


    Da ich kein Profi bin, ist und bleibt das aber meine Theorie, aufgrund dessen was ich zu verstehen glaube und ohne zu behaupten das wäre bei Dir vorgefallen.

    Und wie gesagt, wenn es richtig enge Radien werden, wo es nicht mehr so auf die Leistung ankommt, ist die 125er der GS aufgrund von Gewicht und Handlichkeit überlegen. Wenn Du da versuchst dran zu bleiben ist dein Risko höher als das Deines Sohnes.

    Kolonnenspringen in dichtem langsamen Verkehr, bspw. ist die 125er sehr schnell weg......

    LG Kroko

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von r1200gsunfall Beitrag anzeigen
    hallo liebe Gemeinde,
    ich stelle fest das sich eine kontroverse diskussion gebildet hat die mit dem ausgangspunkt wenig zu tun hat.
    das BMW mit den GS modell mit Produktionsdatum 09.2007 ein Problem ( bei ungünstigen Begleitumständen) mit dem blokieren des Vorderrades hat ist Fakt. Ich empfehle jeden im Google "BMW ruiniert wiederverkauf R1200GS" einzugeben und den Artikel von indymedia
    zu lesen.
    Und Du meinst, daß damit das Fakt ist, weil es in dem Bericht jemand geschrieben hat?

    Quelle: ziteirter Link:
    "Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
    (Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)"

    Ja, die Handprotektoren bis 2007 inkl. waren tatsächlich ein Problem und konnten auch tatsächlich zum Blockieren führen. Und ja, die Lösung des Problems durch BMW mit Nachrüstung durch Aufkleber und Zusatzblatt für's Handbuch war schon sehr kreativ. Ab 2008 kamen dann andere Protektoren zum Einsatz, bei den das Verdrehen schwerer war und nicht mehr unmittelbar zum Betätigen des Bremshebels führen konnte.

    Es ist schwer zu sagen was tatsächlich die Ursache bei Dir war, wenn man nicht selbst dabei war und auch nicht den Ablauf genau kennt. Und ich will auch nicht behaupten es sei alles Quatsch was in der Mitteilung geschrieben wurde. Die Schlußfolgerungen sind allerdings eine Meinung des Autors und kein Fakt. Fakt ist die Protektoren-Geschichte und dazu gibt es ja auch auch die KBA-Nummer. Das ist bekannt und Schnee von gestern oder sogar von vorgestern.

    Meine Erfahrung mit der HR-Bremse der Modelle 2006 (mit BKV) und 2007 (ohne BKV), ich habe beide:
    Wenn ich hinten leicht bremse, passiert faßt nichts. Wenn ich stärker bremse etwas mehr, aber nicht soviel, daß die Bremse im Trockenen gleich blockiert. Im Nassen schon. In Schräglage ebenso, im Nassen dabei verständlicherweise eher, was ich auch selbst schon testen durfte, allerdings nicht mit den von Dir beschriebenen Folgen. Dann nutzt das ABS auch nicht mehr allzuviel. Weil, bis das regelt ist die Kiste schon ein Stück gerutscht. Was in manchen Situationen dann auch zum Sturz führen kann. Oder auch nicht (wenn beispielsweise dort kein Bordstein gewesen wäre). Jedenfalls kann das einem ziemlich die Linie vermasseln.

    Könnte das bei Dir nicht ähnlich abgelaufen sein? Nur mal so als alternativer Denkansatz.

    Gruß Tom


 
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