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Bremsbeläge hinten wechseln. Jedoch!!

Erstellt von dubble-xx, 17.09.2015, 13:58 Uhr · 12 Antworten · 2.496 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bremsbeläge hinten wechseln. Jedoch!!

    #1
    Hallo Leute,

    so so wie ich den hinteren Bremssattel sehe, sollte sich der Bremssattel ( schwarz) in dem die Beläge liegen auf der Halteplatte ( silbern ) doch verschieben lassen? Meiner lässt sich jedoch nicht bewegen. Die untere Schraube an der Halteplatte kann ich zwar lösen, aber trotzdem kann der schwarze Sattelträger nicht bewegt werden. Da der alte innere Belag ( der schmalere) auch verschlissen ist, bekomme ich nun den neuen Belag nicht eingebaut. Ist das Problem bekannt? Die GS ist von 2009. bei meinem Zweitmotorrad Baujahr 1999 aus Japan hatte ich solchen Murks am Bremssattel noch nie.
    Es kann doch nicht sein, das beim Belagwechsel auch der komplette Sattel getauscht werden muss, weil bei BMW die Verrottung nach 6 Jahren zu weit fortgeschritten ist?

    Weis is jemand wie der obere/ zum Motor liegende Bolzen wieder gängig zu bekommen ist!

    Gruss Georg

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    Standard

    #2
    Hallo
    dein schwimmender Sattel schwimmt nicht mehr.
    Ich habe mal ein MR gekauft, da war es auch so.
    Ich habe den Sattel erneuert und auch die Bremsscheibe, die hat auch Schaden genommen durch die einseitige Beanspruchung.
    Da ich den Bremssattel nicht mehr brauchte, habe ich sogar mit grober Gewalt
    im Schraubstock versucht ihn zu bewegen. Nichts ging.
    Ich denke es kommt durch mangelnde Pflege und zu spät erkannte defekte Dichtung/Faltenbalg.
    gruss

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    #3
    Stimmt, der Sattel schwimmt nicht mehr. Das liegt aber wohl nicht an mangelnder Pflege sondern eher an minderwertigem Material und schlechter Verarbeitung. Ich kenne niemanden, der einmal Jährlich die Fettung in den Bolzen der Bremssättel prüft. Jedoch kenne ich einen, bei dem Schrauben schon nach dem zweiten Regen rosten. Ebenso rosten minderwertig verarbeitete Sturzbügel. Schrauben und Bügel wurden dann durch BMW nach 6 Monaten getauscht und mir wurde gesagt, das die GS immer nach Regen sofort trocken zu wischen ist!

    Sorry aber ich ich werde wohl auch den Sattel tauschen, bzw die alten Beläge einbauen und dann das Fahrzeug zum freundlichen bringen. Er soll dann entlüften und hinten Beläge wechseln.

    Wenn er er es dann schafft, werde ich das Kapitel BMW wohl beenden. Dort wird wohl nur Murks für viel Geld verkauft.

    dann fahre ich wohl lieber wiederliebt alte CBR 1100. die läuft, rostet nicht durch Regen und anscheinend verarbeiten die Japaner besseres Material.

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von dubble-xx Beitrag anzeigen
    ...

    Weis is jemand wie der obere/ zum Motor liegende Bolzen wieder gängig zu bekommen ist!

    Gruss Georg
    ich würde die stelle mal einige zeit in kriechöl/rostlöser baden (sattel abbauen, seitlich aufhängen und immer mal wieder dosiert etwas öl an die stelle hinter dem faltenbalg).
    wenn das nach ein bis zwei tagen nicht fruchtet, kannst du den sattel immernoch ersetzen.

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    #5
    Zitat Zitat von dubble-xx Beitrag anzeigen
    .

    Wenn er er es dann schafft, werde ich das Kapitel BMW wohl beenden. Dort wird wohl nur Murks für viel Geld verkauft.
    Befreie dich für 500€ von dem Murksmoped!

  6. Registriert seit
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    #6
    Tja, bewegte Teile wollen ab und an vom Dreck befreit werden und nach dem putzen dann auch geschmiert werden.

    Nur so für die Zukunft.


    Gruß
    Jochen

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    #7
    Hi Norbert,
    danke für das üppige Angebot. Aber ein wenig mehr sollte es schon sein

    hi Jochen stimmt, deshalb muss eine R1200GS jährlich völlig zerlegt werden, damit man auch überall drankommt. Wichtig ist die Kolben und Ventile vor der drei wöchigen Winterpause zu reinigen und zu Ölen, sonst sind sie nach Weihnachten zerfallen.

    Nur bei BMW muss man den Bolzen der Bremsanlage zusätzlich zum Wechsel der Beläge instandsetzen. Bei normal gepflegten Fahrzeugen ( ich habe noch drei und eine ist 30 Jahre alt) reicht es, den Bremskolben zu reinigen und die Beläge zu wechseln. Dabei wird natürlich die Lagerung des Schwimmsattels kontrolliert und gefettet. Dies reicht bei Brembo oder Japanischen Sättel aus.

  8. Registriert seit
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    #8
    Hi Norbert,
    danke für das üppige Angebot. Aber ein wenig mehr sollte es schon sein
    hi Jochen,

    denke bitte dran im Dez. Deine BMW zu zerlegen und für die drei Wochen Ruhezeit die Kolben und Ventile zu putzen und zu schmieren. Könnte ja notwendig sein, da sie sonst Rost ansetzen und sich dann nicht mehr bewegen.

    übrigens bei meinen verbleibenden drei Motorrädern Pflege ich die Bremssättel immer beim Belagwechsel. Die haben mehr als das dreifache runter und sind bisher nie verrostet und das in der gleichen Garage wie die BMW. Nur diese rostet an den Schrauben und anscheinend auch an Bolzen, di eigentlich gefettet sind.

    ja BMW ist schon eine hochwertige Marke. Nur die Qualität sieht anders aus.

  9. Registriert seit
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    #9
    So die Bremse geht wieder.Die Bälge Kosten beim Freundlichen 22€. Montage ist einfach. Anscheinend wird der alte Balg irgendwann undicht und dann beginnt der Ärger seinen Lauf.mit viel Geduld, viel Rostlöser und einige Hammerschlägen lässt es sich aber lösen.

    Gruss Georg

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hi
    Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen "Bremsbeläge wechseln" und "Bremsbeläge wechseln".
    Die Auffassung "mache ich in 10 Minuten, weshalb will die Werkstatt 40 Minuten" rührt nicht nur daher, dass der 10-Minuten-Mann vergisst, dass auch er sein Werkzeug holen muss um arbeiten zu können (Rüstzeit). Die 40 Minuten beinhalten auch, dass ein sorgfältiger Mechaniker die Bremskolben ein paar Mal vor und zürückschiebt, die Schächte reinigt und auch mal hinter dem Faltenbälglein nachsieht ob er da mal eine Fingerspitze Fett anwenden könnte.
    Falls es ein ........r doch tut und er dabei das Faltenbälglein beschädigt bemerkt er vorsichtshalber nicht. Ebensowenig wie er darauf achtet das Belüftungslöchlein im Balg richtig zu positionieren (steht nicht in der RepCD aber er hat den Beruf gelernt!).
    Praktischer aber ist es das ganze "unnütze Gedöns" wegzulassen und so das Verhältnis geleistete/verrechnete AW zu begünstigen und den Lohn zu verbessern (oder das Gemecker des Chefs zu verringern).
    gerd


 
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