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Bremsbelagwechsel hinten / Bremssattel lässt sich nicht bewegen

Erstellt von GS`ler, 03.08.2015, 09:18 Uhr · 20 Antworten · 3.689 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bremsbelagwechsel hinten / Bremssattel lässt sich nicht bewegen

    #1
    Hallo zusammen,
    bei meine R 1200 GS (Baujahr 2009) sind nach 45.000 km die hinteren Bremsbeläge fällig. Habe mir die Lucas (TRW) Sintermetallbeläge gekauft. Ausbau alte Beläge war kein Problem. Bremskolben wurden gereinigt und sind freigängig.
    Die neuen Beläge passe rein, schleifen aber stark. Bin ein kurzes Stück gefahren (ca. 200 m). Bremsscheiben wird heiß. Beläge wieder raus. Bremsbelag innen ist vorne leicht schräg abgeschliffen. Bremsflüssigkeit habe ich ausgeglichen (reduziert). Der Bremssattel bewegt sich aber nicht auf den Führungen (schwimmend gelagert / Schwenksattel). Der Bremssattel ist an zwei Haltepunkten auf einem Träger verschraubt, dieser dann am Kardangehäuse. Beide Haltepunkte sind mit Gummimanschetten gegen Dreck und Moder geschützt. Die untere Gummimanschette habe ich runter. Darunter befindet sich ein Stift mit eingelassener 10 er Mutter. Lässt sich unproblematisch lösen und wieder festschrauben. Dieser dient wohl nur der Verschraubung Bremssattel zu Träger. Der vordere Haltepunkt ist die "schwimmende" Lagerung. Diese scheint fest zu hängen bzw. ist verkantet (deshalb schräg abgeschliffener Bremsbelag). Die dortige Gummimanschette bekomme ich nicht runter. Vorsichtige Versuche mit einem Schraubenzieher haben nicht funktioniert. Will hier nicht mit zu viel Gewalt rangehen und die Manschette zerstören. Wie bekomme ich die Gummimanschette am besten ab? Gibt es hier einen Trick? Dahinter sitzt der Führungsstift für die schwimmende Lagerung sein. Diesen muss ich freigängig machen.

    Hatte einer von Euch auch schon mal das selbe Problem (festsitzender "Schwenkmechanismus").

    Falls die Info`s hier nicht reichen sollten, mache ich mal ein paar Bilder und stelle die ein.

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    Standard

    #2
    Hallo die Gummimanschette ist doch nur drübergestülpt, und die Sattelführung sollte auch mit etwas Gewalt wieder gangbar gemacht werden können, also eben nicht verkanten, so festsitzend, dass da die Manschette zerstört werden muss, kann ich mir nicht vorstellen.
    Nimm dich einen kleinen Schießbudenschraubenderher heble vorsichtig unter die Manschette und sprüh mal Röstlöser rein, also bei ausgebauten Belägen.
    Wenn die Beläge verschlissen waren, muss der Sattel ja schon mal ganz draußen gewesen sein und du hast ihn verkantet reingedrückt?
    Dann manch doch die alten Beläge wieder rein und pumpe den Sattel wieder raus..

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo teileklaus,
    ich hatte sowohl die neuen als auch die alten Beläge drin. Gebe Dir aber Recht. Nach Ausbau der neuen (und vorheriger Betätigung der Bremse) und Wiedereinbau der alten Beläge lagen diese (ebenfalls nach Betätigung der Bremse) auch wieder "Plan" an der Scheibe an. Das kann ja eigentlich nur so sein, wenn der Sattel sich bewegt hat. War da wohl nicht aufmerksam genug. Dann kann es ja nur noch an den neuen Bremsbelägen selber liegen. Im Forum gab es hierzu ja mehrfach Informationen. Bei einigen passten die neuen Zubehörbeläge ohne Probleme, bei anderen aber nicht. Stichwort: Fertigungstoleranzen/Belagstärke zu dick.
    Werde mir dann wohl notgedrungen die original BMW-Beläge zulegen.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hallo
    die orig. BMW Beläge sind "einer normal und einer dicker"
    Der wo der Kolben angreift ist der dünnere, weil der Feste das bestreben hat immer länger anzuliegen.
    Würde das Deine Sache nicht eher noch verschlechtern?
    Gruß

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von GS`ler Beitrag anzeigen
    Hallo teileklaus,
    ich hatte sowohl die neuen als auch die alten Beläge drin. Gebe Dir aber Recht. Nach Ausbau der neuen (und vorheriger Betätigung der Bremse) und Wiedereinbau der alten Beläge lagen diese (ebenfalls nach Betätigung der Bremse) auch wieder "Plan" an der Scheibe an. Das kann ja eigentlich nur so sein, wenn der Sattel sich bewegt hat. War da wohl nicht aufmerksam genug. Dann kann es ja nur noch an den neuen Bremsbelägen selber liegen. Im Forum gab es hierzu ja mehrfach Informationen. Bei einigen passten die neuen Zubehörbeläge ohne Probleme, bei anderen aber nicht. Stichwort: Fertigungstoleranzen/Belagstärke zu dick.
    Werde mir dann wohl notgedrungen die original BMW-Beläge zulegen.

    Wenn Du nicht zu 100% beurteilen kannst ob der Bremssattel und die Bremskolben gängig sind dann solltest Du von den Bremsen die Pfoten lassen.
    Grüsse
    Thomas

  6. Registriert seit
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    #6
    Ist grds. so, egal ob Original oder Nachrüstbremsbeläge. Auf der Kolbenseite müssen die immer dicker sein, da dort auch immer mehr Verschleiß aus dem von Dir genannten Grund besteht.

  7. Registriert seit
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    #7
    Danke Quixote!
    Habe nur auf einen solchen Kommentare gewartet. Ist ja nicht der erste hier im Forum.
    Schraube schon etwas länger an Motorrädern. Habe hier aber eben mal nicht genau darauf geachtet. Von Hand lässt sich der Sattel nicht bewegen, was er eigentlich sollte.

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    Standard

    #8
    ich würde (wenn es tatsächlich so sein sollte, dass die neuen Beläge geringfügig dicker sein sollten wie die originalen,) einfach je einen Alten dazustecken und nach 1000 km nochmal wechseln auf beide neu.
    Erst mal paar mal hinten kräftig kurz reinbremsen und wenn es dann am nächsten Tag wieder heiß wird, weil es noch zu sehr schleift, dann diese Version. Kaufst du aber nun hektisch, verzweifelt neue von BMW und das ist mit denen auch so, hast du 3 mal Geld verbrannt.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Sorry GSler,

    wenn einer so ne Steilvorlage bringt wie Du.......
    In dem Thread hier steht ohne dass jemand widerspricht mehr Mist als gut wäre.

    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Der wo der Kolben angreift ist der dünnere, weil der Feste das bestreben hat immer länger anzuliegen.
    Ohne Worte. Einen Post weiter stehts umgekehrt. Eins muss falsch sein.

    Du selbst schreibst im Eröffnungsthread

    Zitat Zitat von GS`ler Beitrag anzeigen
    Bremsbelag innen ist vorne leicht schräg abgeschliffen. Bremsflüssigkeit habe ich ausgeglichen (reduziert). Der Bremssattel bewegt sich aber nicht auf den Führungen (schwimmend gelagert / Schwenksattel).
    Wenn Du keinen Unterschied zwischen Schwimmsattel und Schwenksattel machst dann schätzt Du auch schräg abgelaufene Beläge falsch ein.
    Es ist ein Schwimmsattel. Wenn da was schräg abläuft dann ist min 1 Führung fest oder schwergängig. Du bestätigst das ja auch - nur repariert man das nicht mit originalen Bremsbelägen...Dieser Bremssattel gehört eng gesehen in die Tonne. In der Realität macht man sowas mit Kriechöl und feinstem Schmirgel gängig, etwas Keramikpaste drauf und bauts wieder zusammen.
    Wenn vorher schon die Bremskolben verschmutzt und schwergängig sind dann kann man die vorsichtig etwas weiter herauspumpen und schauen ob man die Oberfläche sauber (poliert) bekommt. Ggf zerlegt man den Sattel. Das mit der Tonne sagte ich schon. An die Gummiteile rund um die Bremse gehört kein mineralölhaltiges Schmiermittel. Wenn doch was drankommt (Kriechöl) dann bremsenreiniger.........
    Erschwerend bei dem ganzen Durcheinander kommt hinzu dass es tatsächlich zu dicke Bremsbeläge im Zubehör zu geben scheint.

    Grüsse
    Thomas

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hallo,
    das gleiche Problem hatte ich auch beim meiner R 1200 GS Baujahr 04. Die vordere Bremssattelhalterung war schwergänig und ließ sich auch weder mit guten Zureden noch mit WD 40 dazu bewegen leichtgängig zu werden. Wobei ich dann das Vertauen verlor und einen neuen Bremssattel montierte. Zur Info, wenn du die Manschette zerstörst, die gibt's nicht einzeln zu kaufen.
    Gruß
    Georg


 
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