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Bremse macht auf

Erstellt von FlyingCircus, 23.10.2006, 15:43 Uhr · 72 Antworten · 8.666 Aufrufe

  1. Registriert seit
    17.05.2006
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    Standard Bremse macht auf

    #1
    Hallo Zusammen,

    eine ernste Frage, mit der Bitte um ernsthafte Antworten. Mir ist nicht so ganz zum Lachen seit gestern.

    Ich fahre eine R1200GS ADV Produktion Mai 2006 (KW17).

    Dass die hinteren Bremsbeläge nach 11.000 KM völlig runter sind, scheint normal zu sein. Die unverschämte (weil man für blöd erklärt wird) und unisono abgegebene Antwort: "das System bremst eben hinten immer mit" kann mich nicht befriedigen, denn egal wo gebremst wird, die Hauptlast ist und bleibt vorne. Durch "mitbremsen" verschleißen Beläge, aber nicht hinten mehr als vorne. Ok, abgehakt. Zeigt nur, wie ehrlich man zu den Kunden ist.

    Auch, das die Hinterradbremse eigentlich nicht zu benutzen ist, habe ich abgehakt. ABS Regelbereich kommt sofort, Verzögerung nahe null.

    Gestern hatte ich allerdings ein Erlebnis, das mich dazu gebracht hat, die GS stehen zu lassen und nur noch auf dem Anhänger zum Händler zu fahren.

    Ich fahre hinter einem PKW her in Bad Münstereifel, Tempo zwischen 20 und 25 km/h. Der Opa macht plötzlich eine Vollbremsung und bleibt ganz stehen. Ich ziehe nur den Handbremshebel, das Motorrad bremst stark und dann nach ca. 0,5 sec. geht die Bremse vollständig auf. Perplex halte ich die Bremse unverändert gezogen, nach ca. 5-7 Metern wirft die GS den Anker bis zum Stillstand.
    Niemand hätte mir das geglaubt, wenn ich aufgefahren wäre. Jeder hätte von "unangepaßter Fahrweise" gesprochen, wenn ich das auf der Autobahn erlebt hätte und nichts mehr erzählen könnte.

    Die Batterie war nicht entladen, das Motorrad wird nahezu täglich gefahren. Ich bin vorher ca. 30 KM gefahren, habe selbstverständlich auch vorher gebremst und hinterher auch. Der Effekt ist 11.000 KM vorher nicht aufgetreten und die nachfolgenden 300 KM (Moseltour mit Weinbergen rauf und runter in Hunsrück und Eifel) auch nicht. Bei nachfolgenden Probebremsungen auf freier Privatstraße bis in den Regelbereich des ABS aus verschiedenen Geschwindigkeiten ist der Effekt nicht mehr aufgetreten.

    "BMW Direkt" erklärte mir:
    1. "Das ist die Schrecksekunde. Man glaubt nur, daß die Bremse aufmacht. Dieser Effekt wäre durch einen Test der Zeitschrift Motorrad im letzten Jahr bewiesen worden." Stimmt nicht, kann schon unterscheiden zwischen ABS Regelverhalten und offener Bremse.
    2. "Das Motorrad hätte durch den Überschlagschutz versucht, daß Hinterrad am Boden zu halten." Bei ca. 20 km/h??????
    3. "Der Untergrund wäre nicht geeignet gewesen für eine Vollbremsung." Der Untergrund war Asphalt, trocken, ohne Fremdkörper (Laub, Split etc.).
    4. "Wenn mir die Bremse zu dieser Zeit nicht zur Verfügung gestanden hätte, wäre das im Fehlerspeicher notiert."
    Den letzten Punkt bitte auf der Zunge zergehen lassen: ein Entwickler hat also bewußt eine Fehlermeldung programmiert, für den Fall, daß die Bremse nicht zu Verfügung steht. Wenn man so etwas bei vollem Bewußtsein programmiert, ist dieser Fall also vorgesehen.

    Ich gehe aus Erfahrung davon aus (kann mich natürlich täuschen), daß im Fehlerspeicher nichts steht. Niemand wird diesen Fehler reproduzieren können auf einer Probefahrt.

    Ich will hier nichts dramatisieren, mag meine GS, möchte sie auch behalten. Aber nicht mit einer Bremse, die "irgendwann" einmal aufmacht oder gar nicht "zur Verfügung steht". Das bezeichne ich als definitiv lebensgefährlich.

    Frage: wer hat vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Es geht mir nicht um einen teuren und sinnlosen Rechtsstreit, um Wandlung oder Minderung oder etwas in der Art, sondern nur darum, nicht alleine da zu stehen und mir technisch nicht nachvollziehbare Antworten von geschulten Mitarbeitern anzuhören, sondern eine Lösung zu finden.

    Viele Grüße und danke für ernsthafte Antworten
    Gert

  2. Registriert seit
    30.01.2005
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    745

    Standard

    #2
    Schildere doch BMW den Vorfall, am besten schriftlich. Auf die Antwort kann
    man gespannt sein, wenn sie nicht "Das hatten wir noch nie!" lautet

  3. Registriert seit
    18.03.2006
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    198

    Unglücklich

    #3
    Hi Gerd, mit Verwunderung laß ich Deinen Beitrag, bzw. Dein Erlebnis.
    Ich fahre auch eine Adv, allerdings eine aus der Prod.-Serie April 06.
    Habe jetzt 9000 km runter, das einzige was ich seit ca. 500 km bemerke, ist, dass Sie beim Bremsen einwenig ruckelt (primär am Vorderrad) meine Werkstatt wird sich bei der 10.000er Inspek. drum kümmern. Es soll mit dem Austausch neuer Bremscheiben (auf Garantie versteht sich) nicht alleine behoben sein. BMW wäre dran, dieses Problem wäre Ihnen auch bekannt u. (allerdings nicht Dein Problem) u. würde bei 5 von 100 Adv auftreten

    Allerdings ist das Problem deiner Adv etwas vakanter.
    Hoffentlich ist das Anzeichen meiner Adv nicht der "Vorbote" von deinem Erlebnis.

    Ich fahre jetzt eh nicht mehr groß, werde sie nächsten Monat zu KD bringen. Denn im Moment würde ich eine größere Tour nur mit einem unsicheren Gefühl machen können!




    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Hallo Zusammen,

    eine ernste Frage, mit der Bitte um ernsthafte Antworten. Mir ist nicht so ganz zum Lachen seit gestern.

    Ich fahre eine R1200GS ADV Produktion Mai 2006 (KW17).

    Dass die hinteren Bremsbeläge nach 11.000 KM völlig runter sind, scheint normal zu sein. Die unverschämte (weil man für blöd erklärt wird) und unisono abgegebene Antwort: "das System bremst eben hinten immer mit" kann mich nicht befriedigen, denn egal wo gebremst wird, die Hauptlast ist und bleibt vorne. Durch "mitbremsen" verschleißen Beläge, aber nicht hinten mehr als vorne. Ok, abgehakt. Zeigt nur, wie ehrlich man zu den Kunden ist.

    Auch, das die Hinterradbremse eigentlich nicht zu benutzen ist, habe ich abgehakt. ABS Regelbereich kommt sofort, Verzögerung nahe null.

    Gestern hatte ich allerdings ein Erlebnis, das mich dazu gebracht hat, die GS stehen zu lassen und nur noch auf dem Anhänger zum Händler zu fahren.

    Ich fahre hinter einem PKW her in Bad Münstereifel, Tempo zwischen 20 und 25 km/h. Der Opa macht plötzlich eine Vollbremsung und bleibt ganz stehen. Ich ziehe nur den Handbremshebel, das Motorrad bremst stark und dann nach ca. 0,5 sec. geht die Bremse vollständig auf. Perplex halte ich die Bremse unverändert gezogen, nach ca. 5-7 Metern wirft die GS den Anker bis zum Stillstand.
    Niemand hätte mir das geglaubt, wenn ich aufgefahren wäre. Jeder hätte von "unangepaßter Fahrweise" gesprochen, wenn ich das auf der Autobahn erlebt hätte und nichts mehr erzählen könnte.

    Die Batterie war nicht entladen, das Motorrad wird nahezu täglich gefahren. Ich bin vorher ca. 30 KM gefahren, habe selbstverständlich auch vorher gebremst und hinterher auch. Der Effekt ist 11.000 KM vorher nicht aufgetreten und die nachfolgenden 300 KM (Moseltour mit Weinbergen rauf und runter in Hunsrück und Eifel) auch nicht. Bei nachfolgenden Probebremsungen auf freier Privatstraße bis in den Regelbereich des ABS aus verschiedenen Geschwindigkeiten ist der Effekt nicht mehr aufgetreten.

    "BMW Direkt" erklärte mir:
    1. "Das ist die Schrecksekunde. Man glaubt nur, daß die Bremse aufmacht. Dieser Effekt wäre durch einen Test der Zeitschrift Motorrad im letzten Jahr bewiesen worden." Stimmt nicht, kann schon unterscheiden zwischen ABS Regelverhalten und offener Bremse.
    2. "Das Motorrad hätte durch den Überschlagschutz versucht, daß Hinterrad am Boden zu halten." Bei ca. 20 km/h??????
    3. "Der Untergrund wäre nicht geeignet gewesen für eine Vollbremsung." Der Untergrund war Asphalt, trocken, ohne Fremdkörper (Laub, Split etc.).
    4. "Wenn mir die Bremse zu dieser Zeit nicht zur Verfügung gestanden hätte, wäre das im Fehlerspeicher notiert."
    Den letzten Punkt bitte auf der Zunge zergehen lassen: ein Entwickler hat also bewußt eine Fehlermeldung programmiert, für den Fall, daß die Bremse nicht zu Verfügung steht. Wenn man so etwas bei vollem Bewußtsein programmiert, ist dieser Fall also vorgesehen.

    Ich gehe aus Erfahrung davon aus (kann mich natürlich täuschen), daß im Fehlerspeicher nichts steht. Niemand wird diesen Fehler reproduzieren können auf einer Probefahrt.

    Ich will hier nichts dramatisieren, mag meine GS, möchte sie auch behalten. Aber nicht mit einer Bremse, die "irgendwann" einmal aufmacht oder gar nicht "zur Verfügung steht". Das bezeichne ich als definitiv lebensgefährlich.

    Frage: wer hat vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Es geht mir nicht um einen teuren und sinnlosen Rechtsstreit, um Wandlung oder Minderung oder etwas in der Art, sondern nur darum, nicht alleine da zu stehen und mir technisch nicht nachvollziehbare Antworten von geschulten Mitarbeitern anzuhören, sondern eine Lösung zu finden.

    Viele Grüße und danke für ernsthafte Antworten
    Gert

  4. Registriert seit
    30.06.2005
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    396

    Standard

    #4
    Hi Gert,

    m. M. nach war´ s der Überschlagschutz. Is mir mit meiner 1150 Adv. auch schon mal passiert.
    Bin an eine Kreuzung gefahren, ca. 30 Meter vor der Kreuzung war eine Beule im Asphalt, als das Hinterrad beim Bremsen über die Beule fuhr ( ca. 35 km/h),
    hat die Bremse kurz aufgemacht.

    Bin auch saumaßig erschrocken, Bremse hat danach sofort wieder gezogen und gut war´s.

    Alles in allem ein Abenteuer auf das ich eigentlich verzichten kann
    ( aber vielleicht hat die Lady deswegen den Beinamen Adventure.)

    Gruß
    Peter

  5. Registriert seit
    17.05.2006
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    342

    Standard

    #5
    Danke erst einmal für Eure Antworten!

    Das mit dem Überschlagschutz verstehe ich. Ist theoretisch auch sinnvoll. Aber das kann es eigentlich nicht gewesen sein, das Tempo lag bei ca. 20-25 km/h und da war nichts Besonderes auf der Fahrbahn.
    Warum unterscheidet man eigentlich zwischen PKW und Motorrad? Man stelle sich vor: Stauende auf der BAB hinter einer Kurve. Einmal mit dem PKW: Vollbremsung und die Bremse geht auf. Für Jeden völlig inakzeptabel.
    Das andere Mal mit dem Motorrad: Sturz oder Aufprall und seine Folgen. Ja, ist doch klar, weil..... Ich meine, eine Bremse soll bremsen und nicht nachdenken.

    Inzwischen weiß ich wohl auch, warum die Fehlermeldung "Bremse steht nicht zur Verfügung" eingebaut wurde. Der CAN-Bus, sowieso nicht gerade der schnellste Bus, ist - weil wirklich ALLES drüberläuft - zeitweise einfach "busy". Da muß man schon mal warten, bis der Blinker gerade ein- oder ausgeschaltet ist und die Restreichweitenanzeige auf dem Display aktualisiert wurde. Deshalb entwickelt man auch gerade mit sehr hoher Priorität an einem Nachfolgebus, der parallele Informationen übertragen kann. Damit will man, so die Aussage, die vielen sporadischen und nicht reproduzierbaren Störungen in High-Tech-PKWs eliminieren.

    Werde die GS dem Händler zur Prüfung hinstellen. Das ist nur fair. Ob da wirklich eine ehrliche Aussage kommt, bezweifle ich allerdings stark. Denn die Erklärung, die ich von einem Entw.-Ing. von BMW (weiterer Familienkreis) bekommen und oben wieder gegeben habe, würde zu einem Entzug der Zulassung des Fahrzeuges führen. Und ist damit nicht zitatfähig und wird sicher nicht öffentlich wiederholt.
    Tja, das passiert also einem "early adopter" - man sollte Produkte doch reifen lassen. Aber dann hätte ich diese 11.000 schönen KM nicht gehabt. Außerdem reift ja auch kein Produkt mehr, sondern wird abgelöst durch das nächste.

    Werde berichten, wie es weitergegangen ist,
    viele Grüße
    Gert

  6. Registriert seit
    18.03.2006
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    Standard @gerd

    #6
    ... ja, bitte halte uns auf dem Laufenden

    Schöne Grüße

    Günter

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hallo Gert,

    ich kann mich erinnern, dass ich bei einer abrupten Bremsung mit Sozia mal so eine Situation hatte. Die Bremse hat gefühlsmäßig ewig lang aufgemacht und es kam nix mehr. Damals hab ich mich auch gefragt, ob das mit dem ABS eine gute Ide4e war.
    Kannst Du für dich sicher ausschließen, dass Du nicht durch die Schrecksituation die Bremsung anders empfungen hast, als sie tatsächlich war?

  8. Registriert seit
    15.04.2006
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Danke erst einmal für Eure Antworten!

    Das mit dem Überschlagschutz verstehe ich. Ist theoretisch auch sinnvoll...
    Praktisch auch!

    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Warum unterscheidet man eigentlich zwischen PKW und Motorrad?
    Weil die Fahrphysik eines Motorrades wesentlich komplexer ist! Ein ABS für ein Motorrad ist somit auch wesentlich komplizierter einzusetzen.

    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Man stelle sich vor: Stauende auf der BAB hinter einer Kurve. Einmal mit dem PKW: Vollbremsung und die Bremse geht auf. Für Jeden völlig inakzeptabel. Das andere Mal mit dem Motorrad: Sturz oder Aufprall und seine Folgen. Ja, ist doch klar, weil.....
    ..das Vorderrad ohne ABS blockiert und der Aufprall/Abflug nur noch Formsache ist, mit ABS hat man evtl. bessere Chancen!?


    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Ich meine, eine Bremse soll bremsen und nicht nachdenken.
    Dann schalte das ABS ab oder tausche gegen eine Q ohne ABS! Und genau hier scheint wohl auch der Knackpunkt, ein Motorrad ABS muss sehr viel "Nachdenken" und bedenken und berücksichtigen und so weiter...

    Ich will hier keine neue ABS Diskussion anzetteln oder mit der BMW Brille argumentieren aber auch bei 20-25km/h ist es durchaus möglich, dass der Uberschlagschutz sich gemeldet hat. Hier besteht dann sicher Neachbesserungsbedarf. Auch ich hatte ein ähnliches Erlebnis, jedoch bin ich nicht so erschrocken bzw. habe es so wie ppeta wahrgenommen. Letztendlich half das Öffnen der Bremse die Gewichtsverteilung auf das Vorderrad zu ermöglichen, die bei einer Schreckbremsung kaum statt findet, und der Bremsweg war effektiv kürzer.
    Jedoch sehe ich das auch so, dass Deine Q vom geprüft werden sollte vielleicht ist ja doch was gespeichert (sicher ist sicher).

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Das mit dem Überschlagschutz verstehe ich. Ist theoretisch auch sinnvoll. Aber das kann es eigentlich nicht gewesen sein, das Tempo lag bei ca. 20-25 km/h und da war nichts Besonderes auf der Fahrbahn.
    Hallo Gert,

    das Tempo ist für mich eher ein Argument für den Überschlagsschutz als dagegen. Zumal Du ja wohl kräftig am Hebel gezogen hast "Ich ziehe nur den Handbremshebel, das Motorrad bremst stark ".
    Weiteres Argument wäre eine Bodenwelle etc.

    Deine Begründung zu Flexray und CAN ist ein bißchen sehr weit her geholt und hat konkret mit unserem Mopped NICHTS zu tun.
    Die Nachrichten auf dem CAN sind anhand Ihrer ID priorisiert und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Restreichweitenanzeige (die ja wohl eine ziemlich niedrige Prio hat, wie wir ja aufgrund der unterschiedlichsten Einsatzzeitpunkte wissen) oder ein Blinker ein Bremsen unterdrücken kann,
    ZUMAL der Befehl zum Bremsen ja nicht über den CAN kommt !

    Dass der CAN-Bus in unserem Mopped an der Grenze ist, zeigt z.B. der Sekundentakt des Tachos, keine Frage.
    Die Schlußfolgerung, dass ein Entzug der Zulassung die Folge wäre,
    ist ******. Andere Internetforenmitglieder haben schon wegen harmloserer Äusserungen eine Vorladung der Staatsanwaltschaft aus Münschen erhalten !

    Gruß

    Dietmar

    P.S. In stehe in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu BMW.

  10. wop
    Registriert seit
    23.05.2006
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    231

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von FlyingCircus
    ...
    Auch, das die Hinterradbremse eigentlich nicht zu benutzen ist, habe ich abgehakt. ABS Regelbereich kommt sofort, Verzögerung nahe null.
    ...
    Nachdem Du das vor einigen Tagen in Deinem anderen Thread geschildert hast war ich, extra wg. Deinem Post, auf einem Parkplatz und habe die Hinterradbremse getestet.

    Bei meiner 12GS, Bj. 6/2004, Erstzulassung 6/2005, ist das Hinterrad beim Betätigen des Fußbremspedals NICHT ABS-Geregelt!

    Die Fußbremse funktioniert ganz normal, d. h. bei wenig Fußbremsdruck verzögert sie spürbar, aber natürlich weniger als die Vorderradbremse.
    Erhöhe ich den Fußbremsdruck, BLOCKIERT das Hinterrad, zieht einen schwarzen Strich, und der kpl. Antriebsstrang fängt an zu klötern, weil das Hinterrad über die Fahrbahn hoppelt, dabei muß natürlich immer die Kupplung gezogen sein!

    Das Alles ist ganz normal, so bremst jede Hinterradbremse bei jedem Bike! Mehr Verzögerung gibt eine Hinterradbremse bauartbedingt nicht her, nicht bei BMW, Kawa, Honda oder sonstwo.

    Zu Deinem neuen Problem:
    Egal was Passiert, die Handbremse schlagartig bis Anschlag ziehen ist immer falsch. Die volle Verzögerung kann erst stattfinden, wenn die Kradfront eingefedert ist und so dass Vorderrad maximal auf die Fahrbahn gepresst wird.
    Deshalb, zügig den Bremshebel ziehen, nicht durchreißen.


 
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