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Bremse macht auf

Erstellt von FlyingCircus, 23.10.2006, 15:43 Uhr · 72 Antworten · 8.660 Aufrufe

  1. wop
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    #31
    Zitat Zitat von ziro
    ...
    Habe mit der F800 diverse Vollbremsungen zum testen unternommen. Es liegt nicht nur am abhebenden Hinterrad, das gleiche passiert wenn das ABS schon am regeln ist, und man dann zusätzlich auf noch glattere Flächen gelangt, z.B. auf einen weiße Fahrbahnmarkierung kommt. Das ABS macht auf, man rollt zwei, drei , vier Meter komplett ohne Bremse. Dafür langt sie danach noch heftiger zu. Ich meine auch, das das ABS generell viel zu früh anspricht. Es rutscht noch nix, und trotzdem regelt es schon. Das habe ich bislang nur bei BMW ABS Systemen erlebt.
    ...
    Was wäre denn passiert wenn Du diese Bremsversuche mit einem Krad ohne ABS unternommen hättest? - das Vorderrad wäre blitzschnell seitlich weggerutscht, die Maschine auf die Straße geknallt.

    Viele vergessen dass ABS für Notbremsungen gemacht ist, und nicht um Rundenzeiten zu optimieren und im Alltagsbetrieb bester Spätbremser zu sein - dafür müßte man erstmal hochwertige Federelemente in die Q einbauen.

    Sicher gibt es am BMW ABS noch einiges zu verbessern, aber das bisher Erreichte ist bestimmt nicht so unbrauchbar wie manchmal dargestellt.

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    #32
    das Lösen der Bremse ist ein kleiner Hoppler, festhalten und gut ist. Das, was man verliert, dürfte nicht der Rede wert sein. Wobei es mir ohne auch lieber wäre

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    #33
    @Was wäre denn passiert wenn Du diese Bremsversuche mit einem Krad ohne ABS unternommen hättest? - das Vorderrad wäre blitzschnell seitlich weggerutscht, die Maschine auf die Straße geknallt........

    Das sehe ich nicht so, das ABS der BMW regelt zu früh, und öffnet viel zu früh die Bremse.
    Und nur weil z.B. bei meiner HP2 das Vorderrad evtl. beim Übertreiben mal blockiert, liegt man noch lange nicht auf der Klappe. Wenn das so ist, löst man halt und bremst selber wieder nach. Dazu muß man allerdings auch bremsen können. Wer einmal im Jahr eine Vollbremsung übt, sieht mit ABS sicher besser dabei aus.
    Vor blockierendem Vorderrad habe ich jedenfalls keine Angst, bin allerdings auch 20 Jahre aktiv Moto-Cross und Trial gefahren. Da rutscht es häufiger mal vorne und hinten, aber das Popo-Meter sagt schon was geht, und was nicht.
    ziro

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    #34
    eben Ziro, Du sagst es genau richtig. Ohne irgend wem zu nahe treten zu wollen, ist das BMW-ABS für die breite Masse Motorrad fahrender Menschen gemacht worden und da ist die Statistik eindeutig. Neulich habe ich gelesen, dass der durchschnittliche deutsche Treiber ca. 45 Jahre alt ist und nicht mehr als 2.000 km pro Jahr fährt. Da ist eine, zugegebenermaßen recht früh, eingreifende Bremse das Mittel der Wahl.

    Wer mal den Stoppie seines Lebens hinlegen möchte, schalte mal bei seiner 12er das ABS aus und langt dann mal richtig rein. Mein lieber Herr Gesangsverein. Ich habe noch eine Superduke mit Pizza großen Brembos und Radialpumpe, die echt sehr derbe ankert, aber dagegen ist das eine Felgenbremse. Eine solche Verzögerung bekommt man mit ABS nicht hin. Daher gehe ich davon aus, dass es nicht nur ein Blockieren verhindert, sondern vielmehr weit früher regulierend eingreift. Das trifft jetzt auf mein aktuelles Modell mit BKV zu. Wie das sich bei den 07er Modellen verhält, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein weiterer Grund warum ich den BKV nicht mehr möchte und auch nicht mehr habe. Ich möchte weitestgehend selber steuern, was passiert. Trotzdem finde ich grundsätzlich ein ABS eine sehr gute Sache am Möpp, ein wenig toleranter dürfte es nur sein.

    Die 07er wird die Tage bestellt, ich bin gespannt auf die neue Bremse

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    #35
    Zitat Zitat von wop
    Was wäre denn passiert wenn Du diese Bremsversuche mit einem Krad ohne ABS unternommen hättest? - das Vorderrad wäre blitzschnell seitlich weggerutscht, die Maschine auf die Straße geknallt.

    Viele vergessen dass ABS für Notbremsungen gemacht ist, und nicht um Rundenzeiten zu optimieren und im Alltagsbetrieb bester Spätbremser zu sein - dafür müßte man erstmal hochwertige Federelemente in die Q einbauen.

    Sicher gibt es am BMW ABS noch einiges zu verbessern, aber das bisher Erreichte ist bestimmt nicht so unbrauchbar wie manchmal dargestellt.
    Ich weiss nicht! Meine R1150GS hatte ABS aber kein Achtung-Hinterrad-hebt-ab-Verhinderung. Das war zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber gebremst habe ich mit dem Ding wie ein junger Gott. Hatte auch nie Probleme damit, ausser dass es sich manchmal beim Start nicht aktivierte. War im Odenwald auch stets schneller als die Joghurtbecher - vor allem bei Nässe

    Da ich ja jetzt wieder mit einer Q liebäugel (2007er), werde ich wohl erst mal ausgiebig Bremse testen gehen...

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    #36
    falls ich mich missverständlich ausgedrückt haben sollte, ich bin sehr zufrieden mit meiner Gesamt-Q und auch speziell mit den Bremsen. Da das Bessere aber der Feind des Guten ist, freue ich mich auf meine 07er

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    #37
    ...schaltet das ABS doch einfach ab falls es Euch zu unsauber oder zu früh regelt.

    Vielleicht sollten die Herren Ingenieure aber auch eine Software entwickeln die sich individuell auf den Fahrer und dessen Können und Fahrstil automatisch einstellt .

    Gruß Jürgen

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    #38
    mit dem festen Willen zum Missverständnis ausgestattet, lässt sich überall was finden. Wir danken für den konstruktiven Beitrag

  9. Registriert seit
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    #39
    Tja Schlonz, nun stimme ich Dir zu ! Wie recht Du hast!
    Gruss, ziro

  10. Registriert seit
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    #40
    Mal abgesehen davon, dass der Beitrag von koala polemisch ist, weil er uns und damit die Fahrweise ja nicht kennt, hat er wohl auch die Fragestellung nicht verstanden. Schade.

    @Ziro: gebe Dir 100% Recht. 2000 km Fahrleistung im Jahr halte ich für lebensgefährlich. Aus welchen Gründen auch immer, aber nur ständiges Training bringt es. Mache jedes Jahr ein Fahrsicherheitstraining mit dem PKW (2 Tage FSZ Nürburgring) und jeweils eines mit beiden Motorrädern beim ADAC (1 Tag). Nicht um irgendwelche imaginären Rundenzeiten zu verbessern, sondern um auf einem abgesperrten Gelände die Maschine wieder besser kennenzulernen und eigene Defizite zu erkennen (erkennen zu lassen) und daran zu arbeiten. Für den täglichen Gebrauch - und nicht für die Nordschleife, aus dem Alter bin ich raus.
    Notbremsungen und Ausweichen vor einer simulierten plötzlich aufgehenden Autotür kurz vor Annäherung kann man einen ganzen Tag üben, wird nicht langweilig. Und nur wer es ständig trainiert, ist auch in der Lage, eine blockieren Vorderradbremse wieder zu lösen und anschließend das Motorrad zum Stehen zu bringen - ohne das Vorderrad abzuwinkeln und deshalb abzufliegen.
    So lange ein ABS diese Grundfunktion nicht leistet, hat es nichts im Motorrad zu suchen, weil es gefährlicher ist als keines.
    Sicher kann man immer Beispiele bringen, aber ich finde, wer untrainiert und unsicher auf ein Motorrad klettert, sollte direkt wieder absteigen. Es wäre unvostellbar, einen solchen Menschen an eine Drehbank zu lassen. Aber Moped und Autofahren ist da ja viel weniger komplex und viel einfacher. Motorradfahren ist anspruchsvoll und da muß man selbst etwas leisten, nicht immer nur die Maschine.
    Leider ist es mit dem Abschalten des ABS alleine nicht getan. Die Anti-Überschlagsregelung wird doch weiter arbeiten - oder liege ich da falsch?
    Und ich finde, daß ich für über 1.000 Euro ein ABS ohne Adventure verdient habe. Ich finde es jedenfalls sehr erschreckend, wie Viele diese Probleme bereits hatten und das auch als Problem bezeichnen. Argumente hin oder her, der Kunde bestimmt mit seinem Kaufvertrag und der Bezahlung und da muß BMW wohl nachbessern. Reagiert hat man ja schließlich auch, sonst gäbe es 2007 keine Änderung der gesamten Bremse. Werde in 2 Wochen mehr wissen und mir überlegen, was ich mit der Q mache. So ist es mir zu gefährlich, weil nicht vorhersehbar.

    Grüße
    Gert


 
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