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Bremsenprobleme nach Inspektion!

Erstellt von Tomac, 25.05.2008, 19:25 Uhr · 23 Antworten · 2.433 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Moin,

    normalerweise bin ich schnell zur Hand auf "unfähige Händler und Werkstätten" zu verweisen, doch Fehler können überall vorkommen.

    Wenn die "Urlaubstourdrohung" nicht 100%ig angekommen ist bzw verstanden wurde, waren die Bremsbeläge zum Zeitpunkt der Inspektion nicht unbedingt erwähnenswert. Weshalb sollten diese bereits gewechselt werden?


    Für mich gehört es vor einer größeren (Urlaubs-) Tour auf jeden Fall dazu die Bremsklötze genauso einer Sichtprüfung zu unterziehen wie die Reifen und den Ölstand. Bin ich dazu selbst nicht in der Lage, fahre ich zum und lasse dort noch einmal nachsehen. Das kostet in aller Regel gar nichts. Auch Reifen können innerhalb von/der nächsten ~3.000 Km abgefahren sein. Für viele BMW-Fahrer entspricht dies der Jahresfahrleistung.

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    Daumen runter

    #12
    Hi
    Alos ich muss mich ja jetzt auch mal hier einklinken.
    Bin zwar noch BMW-Neuling, ist aber mittlerweile mein 8.tes 2 Rädriges Fahrzeug was sich aus eigener Kraft fortbewegen kann.
    Also wenn ich es richtig verstanden habe war das Motorrad beim 10.000er Kundendienst und nach weitern 3.000 Km Panne wegen abgefahrener Bremsklötze!! und man sagt hier teilweise, das sei normal? Also bitte bei keinem meiner Motorräder waren nach 13tkm die Bremsbeläge abgefahren, und schon gar nicht hinten...
    Also für mich wäre das ein gewaltiger Mangel und ich würde der Sache mal genauer auf den Grund gehen.
    Außerdem kann es nicht sein, wenn ich beim Vertragshändler mein Motorrad in Fachmännische Hände gebe, die mich wieder wegfahren lassen mit ner Restbelagdicke von evtl. 2 mm.
    Bremsen sind ein Sicherheit Relevantes Bauteil und als Fachmann muss ich beim 10 tausender Intervall damit rechnen, dass der Kunde wahrscheinlich erst mit 20tkm wieder bei mir aufkreuzt.
    Schliesslich fahren wir BMW und nicht Kymco oder ähnliches.

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    #13
    Hi,

    Da bin ich genau deiner Meinung Franke.
    Meine Reifen und mein Öl hatte ich vor der Reise gecheckt. Hatte sogar noch 1L Öl mitgenommen.
    Doch ich hatte keine Ahnung mit wieviel mm dicke der Bremsklötze ich wieviel KM komme.

    Morgen machen die Jungs Ihren Laden auf und ich werde mit meiner GSA und den abgefahrenen Klötzen dort auftauchen.

  4. Registriert seit
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    #14
    ...dann sollten sich die letzten zwei Schreiber etwas in die Beiträge einlesen, in denen es um die Laufleistungen der hinteren Bremsbeläge geht.

    Bei Integralbremssystemen sind die hinteren Beläge deutlich früher runter als die vorderen. Je nach Fahrweise können die hinteren auch schon mal nach ~5.000-10.000 KM runter sein; genauso sind ~25.000 Km möglich.


    Reifen wechselt ihr dann wahrscheinlich ebenfalls ~3.000 Km bevor die Mindestmarke erreicht ist.(?)


    Ich möchte hier nichts Schönreden, aber eine gewisse Selbstverantwortung sollte schon vorhanden sein. Vor einer Fahrt, gerade wenn es eine längere ist, gibt es einige Dinge zu beachten. Ganz besonders bei einem Motorrad.

    Bei einem Nichtkardanmotorrad gehört z.B. auch der Zustand der Kette dazu.


    War der Händler, wie im vorliegenden Fall, von der Urlaubstour informiert, hätte er handeln müssen.

  5. Registriert seit
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    #15
    Zu der tatsächlichen Laufleistung der Bremsbeläge kann ich wirklich nicht viel sagen, da ich mich mit dem Thema noch nicht genug befasst habe.
    Meine Erfahrung sagt mir jedenfalls, es gibt überall Helden. Es gibt Leute die Fahren Ihren Hinterreifen 15tkm und welche die fahren den gleichen Reifen auf dem gleichen Motorrad 2tkm. So wird das auch mit der bremse sein, wer viel bremst braucht auch viel Beläge, ganz klar.

    Nur wenn ich jetzt davon höre, dass es eine Häufung der Fälle geben soll, bei denen die Beläge zwischen 5tkm und 10 tkm abgefahren sind (Und diese Herrschaften nicht auf dem Nürburgring fahren), dann finde ich hätte man bei BMW seine Hausaufgaben besser machen sollen, und die Belagstärke verdoppeln sollen.

    Wie gesagt gesagt alle meine Motorräder haben nie neue Beläge gebraucht vor der 20tkm Inspektion, und da war noch kein Metall auf Metall.
    Und ich gehöre nicht zu der Schleicherfraktion sondern stufe mich zwischen normal und sportlicher Fahrweise ein.
    Und dass die Kette und Reifen besonderem Augenmerk bedürfen, sowas steht im Handbuch. Von Bremsbelägen hatte ich zumindest in meinem Handbuch nichts lesen können.

    *Ironiemodus an*
    Evtl. sollte man vor jeder Fahrt auch noch mal schnell alle Anzugsdrehmomente der relevanten Teile überprüfen und das Ventilspiel um sicherzugehen, dass die Werkstatt keinen Fehler gemacht hat.

  6. marvin59 Gast

    Reden

    #16
    das mit den bremsbelägen kann ich nur bestätigen
    fahre seit 30 jahren mopped und verstehe sowas auch nicht. bei meiner GSA waren die beläge nach 11.000km runter ( benutze die fussbremse nie ) . muß aber auch sagen.... " mein " hat mich nach der 10.000km inspektion darauf hingewiesen!!!
    bin 11 jahre honda mit dualen bremssystem gefahren und da habe ich die klötze erst nach 30.000km und mehr gewechselt.
    habe mal BMW angeschrieben was die dazu sagen.

    gruss roland

  7. Registriert seit
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    #17
    @Franke; deine Antwort zeigt mir, dass du dich bisher nicht viel mit Verschleiß von Bremsbelägen, insbesondere bei BMW beschäftigt hast.

    Die Dicke eines Bremsbelages ist nicht ausschließlich für die Haltbarkeit zuständig. Die Materialzusammensetzung ist mindestens genauso wichtig.

    Zusätzlich ist es bei Integralbremssystemen normal, dass die hinteren schneller verschleißen als bei einem Bremssystem mit zwei Bremskreisen. Ergänzung: weil ich gerade die zwischenzeitliche Antwort von marvin59 lese => das Honda Bremssystem funktioniert total anders als das BMW-Systemintegral.


    Für mich gehört es zu der Fürsorgepflicht, im eigenen und im Interesse anderer Verkehrsteilnehmer, mich vor einer (längeren) Tour ...so gut es geht... zu vergewissern, dass "alles" in Ordnung ist. Bremsen gehören zuallererst dazu, genauso wie die Reifen. Kann ich dies nicht selbst erledigen, frage ich einen, der etwas davon versteht, also u.U. den Händler.


    Grundsätzlich soll dies jeder so handhaben wie er möchte. Ich habe meine Meinung, andere eben ...logischerweise... eine andere. Fakten sollten jedoch für alle Seiten Fakten bleiben.

    Bevor dieser Beitrag weiter abdriftet, verabschiede ich mich in diesem. Bei Bedarf, kann ja ein weiterer eröffnet werden.


    Interessant wäre nur noch, was der betreffende Händler dazu sagt. Bei dieser Vorwarnung hätte er reagieren müssen. Wären die Reifen kurz vor ihrem Ende gewesen, hätte ich das ebenfalls erwartet.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hi,

    falls man nicht selber in der Lage ist vor einer Tour Bremsbeläge zu kontrollieren, muß mann halt nochmal kurz beim vorbeischauen. Das kontrollieren der Bremsbeläge ist übrigens in der Betriebsanleitung beschrieben. Auch steht dort, daß man alle 2.-3. Tankstopps die Belagstärke kontrollieren soll.

    Meinerseits wäre ich stinkig, falls mir der Händler meines Vertrauens, die Bremsbeläge einfach rausschmeissen würde.

    Allerdings sollte der Händler zumindest darauf hinweisen das mit den Belägen keine Weltreisen mehr zu machen ist.



    Jürgen

  9. Registriert seit
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    Blinzeln

    #19
    [quote=qtreiber;187536]@Franke; deine Antwort zeigt mir, dass du dich bisher nicht viel mit Verschleiß von Bremsbelägen, insbesondere bei BMW beschäftigt hast.

    Die Dicke eines Bremsbelages ist nicht ausschließlich für die Haltbarkeit zuständig. Die Materialzusammensetzung ist mindestens genauso wichtig.

    Hi
    So, ich will ja nicht als unbelehrbar gelten, deshalb nehme ich meine Aussage dass nix von Bremsbelagkontrolle im Handbuch steht zurück.

    Habe das Kapitel eben nachgeschlagen und siehe da, sogar mit Verschleißanzeiger in doppelter Ausführung (Ringe, und Bohrung im Belag), sehr nett gelöst. Aber scheinbar wohl nur deshalb so Ordentlich gemacht, weil zwingend notwendig bei dem Verschleiß.

    @qtreiber
    Dass das Material der Beläge der Entscheidende Punkt ist, war mir schon klar. Aber egal wie besch..... das Material auch ist, doppelte Stärke sollte doch wohl auch in etwa doppelte Lebensdauer bedeuten, oder? Bei einem Langzeittest hätte dies auffallen müssen und dann die Belagdicke an die Wartungsintervalle angepasst werden müssen. So war mein Beitrag gemeint. Ich finde diese Lebensdauer jedenfalls absolut inakzeptabel, bei normaler Fahrweise. Und, dass die Werkstatt nicht darauf hinweist, schon 2 mal nicht. Es gibt auch Leute die Wirklich annähernd kein techn. Verständnis haben und trotzdem Motorrad fahren. Oder wer baut bei Autos schon alle 2-3 Tankstopps die Felgen runter um nach den Belägen zu sehen?
    Nichts desto trotz, nimms net persönlich, will mich sicher nicht mit Dir streiten.

  10. Registriert seit
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    #20
    ...eigentlich will ich nicht mehr.

    Zitat Zitat von koala Beitrag anzeigen
    falls man nicht selber in der Lage ist vor einer Tour Bremsbeläge zu kontrollieren, muß mann halt nochmal kurz beim vorbeischauen.
    Ich kann ja eine email an BMW schicken, dass die Inspektionsintervalle auf 6.000 KM reduziert werden, so wie dies bei vielen Japanern der Fall ist. Dann müßte es auch mit den Bremsbelägen klappen.

    Nochmals: es gibt genügend 12er-Fahrer, die mit den hinteren Bremsbelägen 20.000 Km und mehr fahren, andere eben nicht.

    Grundsätzlich geht es mir darum, dass ...eigentlich jeder... der eine größere Tour unternimmt sich vorher vergewissern sollte, dass "alles i.O." ist. Dazu noch einmal das obige Zitat.

    Noch extremer als bei Bremsklötzen kann dies bei Reifen sein. Wer fährt mit (fast?) abgefahrenen auf eine größere Tour? Mit (zu) niedrigem Ölstand? Ohne Benzin ... erspare ich mir.


    Das der Händler im konkreten Fall hätte reagieren müssen, habe ich oft genug betont. Ende.


 
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