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Bringt ein Ölins-Federbein wirklich so viel??

Erstellt von huftier, 16.12.2007, 18:53 Uhr · 34 Antworten · 5.149 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Bringt ein Ölins-Federbein wirklich so viel??

    #1
    Hallo Gemeinde!

    Ich habe gestern den Fahrbericht von der alten und neuen GS (2008) gelesen. Die empfehlen dort, auf das ESP zu verzichten, dafür aber ein Ölins-Federbein reinzumachen.
    Nun bin ich am überlegen, ob ich in meine GS 2005 vielleicht auch ein Ölins reinmachen soll.
    Die Fahreigenschaften sind es noch nicht mal so sehr, wie die ca. 30 kg Übergewicht, die ich regelmäßig auf Urlaubsfahrten habe. Die sich auch auf absehbare Sicht nicht reduzieren lassen. Ich würde vielleicht nur hinten das Federbein auswechseln, da die Dinger mit 800 Euro nicht gerade billig sind.
    Für eure versierten Tips und Ratschläge wäre ich euch dankbar.

    Weihnachtliche Grüße
    HUFI

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    #2
    Schau doch einfach mal in diesen, aktuell laufenden thread rein: klick mich

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    #3
    Hallo,

    hatte über 15.000 km in meiner 1150 ADV das Öhlins-Fahrwerk und war mit meiner 12er ADV sowas von unglücklich, dass ich sie am Kaiserjägersteig fast in die Botanik gekickt hätte.

    Der Preis für die Öhlins machte mir Magenschmerzen, bei der ADV ca. 1900 Euro, doch nachdem sie seit Ende Oktober im der ADV sind, gehts mit der Zuneigung aufwärts.
    Wird zu 99,9% keine so innige Beziehung wie zu meiner 1150er, doch die 12er holt auf.

  4. Registriert seit
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    Standard Öhlins

    #4
    Da ich auch überschwer bin und meistens zu zweit fahre, habe ich sofort vorne und hinten auf Öhlins gewechselt und es nicht bereut. Allein, ohne Gepäck etwas sportlich straff, mit Sozius (und, oder) Gepäck nicht am Limit. Mit grenzwertiger Beladung muß man nätürlich die Vorspannung hinten deutlich erhöhen, zusätzlich ist eine Feinjustierung auch bei der Zugstufendämpfung möglich, was zu probieren ist. 2, 3 Klicks mehr oder weniger sind spürbar, da mit dieser Verstellung auch zu 15 % die Druckstufe mit verstellt wird. Wenn du mit dem hinteren Federbein allein dann nicht zufrieden bist, ist eine Mehrinvestition fällig. Möglicherweise ist die Balance zwischen vorne und hinten mit verschiedenen Federbeinen nicht zu finden! Im Beipack findet sich bei den Öhlinsdämpfern eine recht brauchbare Anleitung zum einstellen der Federbeine. lg Peter

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von huftier Beitrag anzeigen
    Hallo Gemeinde!

    Ich habe gestern den Fahrbericht von der alten und neuen GS (2008) gelesen. Die empfehlen dort, auf das ESP zu verzichten, dafür aber ein Ölins-Federbein reinzumachen.
    Habe ich auch gelesen, war schockiert, wie schlecht es im Tourenfahrer bewertet wurde. Bin jetzt auch am überlegen ob meine GS so etwas haben wird oder nicht...
    (Ist ja auch wieder ein Stromfresser mehr)

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hi
    Zwar gestehe ich von den Serienfederbeinen nicht viel zu halten und auch die ESP Beine im Verdacht zu haben ein teuerer, letztlich anfälliger Schnickschnack zu sein (ich muss ja mein Federbein quasi permanent verstellen weil ich unterwegs essen war und sich daher die Belastung änderte ; an der nächsten Tankstelle wird' dann wieder weniger...). Vielleicht lässt sich BMW, wie jeder andere Hersteller auch(!), vernünftige Federbeine nur gut zahlen?

    Egal, auch als Öhlinsfahrer meine ich: Zuerst mal den Serienkram ausführlich probefahren und dann selber entscheiden! Hinten Öhlins vorne "irgendwas" geht übrigends schief. Das ergibt ein absolut komisches, leider zum Lachen ungeeignetes Fahrverhalten.

    Ob man statt "Öhlins" lieber "Wilbers" oder "WP" mag sei dahingestellt. Alles besser als die Serie. Auch wenn ein Serienfederbein evtl. von einem der 3 hergestellt wird heisst das noch lange nicht, dass es die gleichen Eigenschaften hat wie eines "mit dem Namen".
    Ein für 800 EUR verticktes FB kostet in der Herstellung höchstens die Hälfte. Der Rest ist übliche Vertriebsspanne (nicht mit "Gewinn" verwechseln, der ist viel kleiner). Aber wenn ich ein FB an einen Grosskunden für vielleicht 100EUR verkaufen "darf", dann sind irgendwo Abstriche notwendig.
    gerd

  7. Registriert seit
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    979

    Standard

    #7
    Hallo huftier,
    die Jungs vom Long Way Down hatten wohl nicht so Gute erfahrungen mit den Öhlins Federbeinen gemacht.
    Evan hat gleich zwei mal die Öhlins kaputt gekriegt.
    Long way down

    Öhlins- oder Wilbers-Fahrwerk?

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Ja, aber dazu sollte man auch die Belastungen nicht aussen vor lassen: 700km Etappen in der Wüste sind sicher keine Normalbelastung mehr. Daher sollte es eigentlich eher verwundern, wenn die Teile bis zum Schluss gehalten hätten.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Mahlzeit,

    ich habe letztes Frühjahr in meine 12er GS vorne und hinten Öhlins verbauen lassen. Der Unterschied ist sofort spürbar, allerdings nicht so stark wie bei Sportmaschinen. Die Öhlins Beine lassen sich viel besser einstellen als die Originalen und sind schlicht leistungsfähiger. Ob man die Teile im Solobetrieb mit Gepäck unbedingt braucht weiß ich nicht, bei zwei Leuten mit/ohne Gepäck gibt es keine Diskussionen mehr.

    Das ESA von BMW (ESP gibt's kaaans, wie Major Kottan zu sagen pflegt) ist bestimmt eine gute Idee wenn das angeschlossene Federbein bspw. ein Öhlins oder Wilbers wäre, aber die Standard billig Ware die BMW einkauft ist einfach untauglich. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen eine K 1200 S mit ESA drei Tage lang fahren zu dürfen. Man konnte mit diesem System aus einem mittelmäßigen weichen Fahrwerk ein mittemäßiges hartes Fahrwerk, oder sagen wir besser undefinierbares Fahrwerk machen.

    Soweit meine 2 Cent.

    Happy New Year

    GZ

  10. Geronimo Gast

    Standard

    #10
    Wenn man häufig mit viel Gepäck unterwegs lohnen sich Öhlins in jedem Fall. Die haben da deutlich mehr Reserven.
    Für alles andere würde ich die Serie erstmal drin lassen. Vor allem würde ich mich damit beschäftigen mein Fahrwerk ordentlich einzustellen d.h. mich mit Dingen wie Negativfederweg beschäftigen. Das bringt schon mal viel.

    Nun zum ESA. Wenn der Tournefahrer damit ein Problem hat und ?. Muss ich mit dem Motorrad fahren oder der Tester vom TF ?. Solche Tests beeinflussen meine Kaufentscheidung in keinster Weise, im Grunde sind sie mir egal.
    ESA, so finde ich, ist der richtige Weg. Unterwegs einfach mal per Knopfdruck das Fahrwerk komfortabler oder straffer einzustellen hat was. Wobei ich mir natürlich völlig darüber im klaren bin das die Experten vom Sattel aus mal eben schnell ihre Federbeine auf die jeweiligen Strassenverhältnisse einstellen können.

    grüße,
    jürgen


 
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