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Die dicke Berta ist ein Weichei?

Erstellt von cigarre, 24.09.2014, 17:05 Uhr · 43 Antworten · 6.102 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Falls es jemand interessiert, der bayrische Patient ist wieder zuhause und erfreut sich bester Gesundheit. Wurde also in dieser "freien" Motorradwerkstatt für € 3.200 zu meiner vollen Zufriedenheit instandgesetzt. Zur Erinnerung: Der BMW-Händler kam auf einen Kostenvoranschlag von € 6.000! Wir brauchten weder den vorderen Rahmen noch den Gabelholm, konnte weiterverwendet werden und tatsächlich, die GS läuft noch immer geradeaus, wie ich gleich ausprobiert habe. Die paar zurückgebliebenen kleinen Macken stören mich nicht.
    grüße
    cigarre

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    #12
    hatte vor etlichen jahren meine vespa einmal zur seite gelegt (14 tage gehumpelt, ein loch in der jacke). kostenvoranschlag vom vespa dealer: 2.600 euronen, rapariert wurde sie in einer freien werkstatt um 600 (sah nachher aus wie neu, ein lehrling durfte übern winter üben...).

  3. kraichgauQ Gast

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    #13
    Zitat Zitat von cigarre Beitrag anzeigen
    Falls es jemand interessiert, der bayrische Patient ist wieder zuhause und erfreut sich bester Gesundheit. Wurde also in dieser "freien" Motorradwerkstatt für € 3.200 zu meiner vollen Zufriedenheit instandgesetzt. Zur Erinnerung: Der BMW-Händler kam auf einen Kostenvoranschlag von € 6.000! Wir brauchten weder den vorderen Rahmen noch den Gabelholm, konnte weiterverwendet werden und tatsächlich, die GS läuft noch immer geradeaus, wie ich gleich ausprobiert habe. Die paar zurückgebliebenen kleinen Macken stören mich nicht.
    grüße
    cigarre
    Meinen Crash hatte ich ende September,geschätzter Schaden bei BMW 6850€ danach privater Gutachter 3943€.Kosten für´s Gutachten 700€ .find ich pers.eine unverschämtheit.Egal.
    Und jetzt gehts los.....gegnerische Versicherung bezahlt fürs Gutachten nur 480€,es wird Geld für nen gebrauchten Reifen abgezogen,Stundensätze in der Vertragswerkstatt sind zu hoch,kein Leihmopped,usw,usw
    War wohl ziemlich Naiv von mir zu Glauben das das ganze Prozedere schnell über die Bühne geht.
    Mein Versicherungsvertreter meinte noch"Bei Eindeutiger Schuldfrage brauchste keinen Anwalt".
    Traurig,aber dem ist nicht so.
    Als Laie kann ich das ganze Theater nicht Nachvollziehen.


    Kraichgauer

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    #14
    Die beste Versicherung ist die, die man nie braucht ....

    Da die Minderheit der Versicherten einen Unfall haben, sind die immer auf der schwachen Seite, also ohne Lobby. Man meckert, alle wissen das, aber die Versicherungen habe hier quasi freie Hand.

    Sie sind stärker, haben den längeren Atem und Anwälte wie Sand am Meer.

    Es gibt da ganz üble Geschichten, gerade bei Ärztepfusch und/oder schwersten Behinderungen, wo die Versicherten alleine gelassen werden.
    Ganz schlimm sind diese Direktversicherungen, ohne Außendienst (persönlicher Kontakt), nur über Hotline erreichbar - aber eben billig!

    Ja, es ist ärgerlich, aber mit einer gewissen Beharrlichkeit - ist natürlich mit Aufwand verbunden - kommt man doch oft ans Ziel. Es wird erst einmal versucht seitens der Versicherung, weil enorm viele den Aufwand/Kampf scheuen, die Kosten zu drücken und prozentuale Mitschuld pauschal in Rechnung zu stellen, und das ist gespartes/erwirtschaftetes Geld der Versicherungsfuzzies.

    Viele haben eine Rechtschutzversicherung, die aber nur unter bestimmten Bedingungen zahlt,.... und in dem Fall wäre es wohl hilfreich.

    Bis jetzt hatte ich nur 2 Fälle, die ich aber schriftlich mit Beharrlichkeit und "juristischen Kommentaren" zu meinen Gunsten wenden konnte. Aber man bleibt als Geschädigter immer der Schwache und am Ende der, der nie den Gegenwert bekommt, für das, was zerstört worden ist.

    Viel Glück.

    Gruß Kardanfan

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von kraichgauQ Beitrag anzeigen
    Meinen Crash hatte ich ende September,geschätzter Schaden bei BMW 6850€ danach privater Gutachter 3943€.Kosten für´s Gutachten 700€ .find ich pers.eine unverschämtheit.Egal.
    Und jetzt gehts los.....gegnerische Versicherung bezahlt fürs Gutachten nur 480€,es wird Geld für nen gebrauchten Reifen abgezogen,Stundensätze in der Vertragswerkstatt sind zu hoch,kein Leihmopped,usw,usw
    War wohl ziemlich Naiv von mir zu Glauben das das ganze Prozedere schnell über die Bühne geht.
    Mein Versicherungsvertreter meinte noch"Bei Eindeutiger Schuldfrage brauchste keinen Anwalt".
    Traurig,aber dem ist nicht so.
    Als Laie kann ich das ganze Theater nicht Nachvollziehen.

    Kraichgauer
    Geld für das Gutachten holt sich der Sachverständige direkt von der Versicherung. Wie viel muss dich eigentlich nicht interessieren, das ist nicht dein Ding.
    Natürlich wird Geld für einen gebrauchten Reifen abgezogen.
    Warum "privater Gutachter"? Abgesehen dass es so etwas gar nicht gibt, bleibt die Frage: Wer hat den bestellt?
    Stundensätze müssen einem ortsüblichen Durchschnitt ansässiger Vertragswerkstätten entsprechen. Vertragswerkstätten, keinen freien Schrauberbuden o.ä.!
    Nein, man kann das auch ohne RA regeln. Stellt sich jedoch die gegnerische Versicherung quer, hast du Recht auf einen RA - der überdies von der Versicherung bezahlt werden muss.
    Wo lag also dein Problem? Wenn du klein beigibst und nicht auf dein Recht beharrst, dann ist das deine Schuld.
    Natürlich wird seitens der Versicherung immer probiert möglichst günstig aus der Sache heraus zu kommen, hinnehmen musst du dies aber nicht.

  6. kraichgauQ Gast

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    #16
    @Vierventilboxer warum "privater Gutachter"? Abgesehen dass es so etwas gar nicht gibt, bleibt die Frage: Wer hat den bestellt?
    Stundensätze müssen einem ortsüblichen Durchschnitt ansässiger Vertragswerkstätten entsprechen. Vertragswerkstätten, keinen freien Schrauberbuden o.ä.!

    Laut Aussage der Vertragswerkstatt wird bei Unfallschäden über 4000€ ein Gutachten eingeholt.Und wie sich zeigt liegt das Gutachten 2900€ unter dem der VW.
    Die VW hat mir nahe gelegt,unbedingt einen RA hinzuzuziehen,was sich nun als richtige Entscheidung erwiesen hat.
    @Wo lag also dein Problem?
    Mein Problem liegt darin dass,ich auf mein Geld warte,mir einige schöne Touren entgangen sind,hier Haarspalterrei betrieben wird,und das ganze in die Länge gezogen wird.
    Zitat der gegnerischen Versicherung "Jeder Geschädigte ist nach der Rechtsprechung des BGH verpflichtet die Kosten für einen Schaden so gering wie möglich zu halten. Wir müssen nur den tatsächlich erforderlichen Aufwand erstatten.
    Ja und? Warum machen sie es dann nicht?
    Ist es mein Problem wenn der Gutachter zu Teuer ist,die angegebenen Nebenkosten zu hoch sind?Nach einem zusätzlichen Prüfbericht abgerechnet wird? NEIN.
    Von den Kosten für den RA den die Versicherung bezahlen muss will ich gar nicht reden.


    Kraichgauer

  7. Registriert seit
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    #17
    Versicherungen sich oft richtig gut drauf.
    Meiner Meinung nach müssten sie beim verschleppen von Schadensregulirung dem Geschädigten den doppelten Betrag als Schmerzensgeld zahlen.
    Schaut mal was einem passieren kann Gericht: Skurriles Nachspiel vor Gericht: | Südwest Presse Online

    ich sehe natürlich auch das, auch im Interesse der Kunden, die Kosten minimiert werden sollten aber wenn die Rechtslage klar ist solte auch gezahlt werden.

  8. Registriert seit
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    #18
    Es wird für die Versicherungen wohl immer schwieriger die Ausgaben durch höher steigenden Beiträge zu finanzieren. Wird besonders beim Abschluss der PKW-Vollkasko deutlich. Man erhält einen Nachlass von einigen Prozentpunkten wenn man sich verpflichtet die Unfallreparatur in der Partnerwerkstätte der Versicherung durchführen zu lassen. Die Stundensätze die diese dann gegenüber der Versicherung abrechnen darf sind mit Sicherheit um einiges geringer als bei einer normalen Reparatur. Ist bei einer Rep. von einigen Tausend € für die Vers. lohnend, auch sie auf 30 € beim Beitrag verzichten müssen.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von kraichgauQ Beitrag anzeigen
    @Vierventilboxer warum "privater Gutachter"? Abgesehen dass es so etwas gar nicht gibt, bleibt die Frage: Wer hat den bestellt?
    Stundensätze müssen einem ortsüblichen Durchschnitt ansässiger Vertragswerkstätten entsprechen. Vertragswerkstätten, keinen freien Schrauberbuden o.ä.!

    Laut Aussage der Vertragswerkstatt wird bei Unfallschäden über 4000€ ein Gutachten eingeholt.Und wie sich zeigt liegt das Gutachten 2900€ unter dem der VW.
    Die VW hat mir nahe gelegt,unbedingt einen RA hinzuzuziehen,was sich nun als richtige Entscheidung erwiesen hat.
    @Wo lag also dein Problem?
    Mein Problem liegt darin dass,ich auf mein Geld warte,mir einige schöne Touren entgangen sind,hier Haarspalterrei betrieben wird,und das ganze in die Länge gezogen wird.
    Zitat der gegnerischen Versicherung "Jeder Geschädigte ist nach der Rechtsprechung des BGH verpflichtet die Kosten für einen Schaden so gering wie möglich zu halten. Wir müssen nur den tatsächlich erforderlichen Aufwand erstatten.
    Ja und? Warum machen sie es dann nicht?
    Ist es mein Problem wenn der Gutachter zu Teuer ist,die angegebenen Nebenkosten zu hoch sind?Nach einem zusätzlichen Prüfbericht abgerechnet wird? NEIN.
    Von den Kosten für den RA den die Versicherung bezahlen muss will ich gar nicht reden.


    Kraichgauer
    Du hast eine Schadesminderungspflicht. Liegt der effektive Schaden unterhalb eines Gutachtens oder Kostenvoranschlags, dann bekommst du eben nicht mehr Geld.
    Scratts Beitrag bezog sich z.B. auf die Klausel "Werkstattbindung". Klar, dass man dann natürlich nicht nach AW´s von Vertragswerkstätten abrechen kann. Logisch dass demnach der Betrag differiert.

    Einen selbst bestimmten Gutachter kann man immer beauftragen, nicht erst ab 4000 €. Jedoch muss man im Falle einer Bagatelle (je nach Bundesland und Versicherung sind das 500...1000 €) die Kosten hierfür selbst tragen. Dies fällt auch unter das Thema Schadensminderungspflicht.

    Je nach Fall dauert die Abwicklung immer 4...6 Wochen, damit sollte man rechnen.
    Nicht immer wird unter Zuhilfenahme eines RA´s die Sache beschleunigt. Kommt es aber zu einem erheblichen Unterschied der Schadenshöhe zwischen selbst beauftragten Gutachter und dem im Gegengutachten der Versicherung ist ein Rechtsbeistand ratsam.
    Aber Vorsicht: Kommt es vor Gericht zu einem Vergleich, bleibt man u.U. auf einem Teil der Kosten hierfür sitzen.

    Es gibt auch immer wieder Probleme mit Mietfahrzeug/Nutzungsausfallentschädigung usw.
    Bevor ich einen Auftrag erteile oder andersweitige Forderungen stelle, eine Unterschrift tätige, etc., dann muss ich mir Vorab im Klaren sein was etwas kostet.

    Besonders ein nicht selbst verursachter Schaden ist ärgerlich weil dadurch immer Unannehmlichkeiten entstehen die nicht auf Heller und Pfennig beglichen werden. Man sollte es sich trotzdem nicht zu einfach machen, sonst wird daraus ruckzuck ein Minusgeschäft.

  10. Registriert seit
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    #20
    Moin,Moin kann Vierventilboxer leider nur zustimmen, wobei ich jeden Schadensfall ausschließlich bei der Marken-Fachwerkstatt reparieren lasse. Eine KFZ-Rechtschutzversicherung ist genauso zwingend aus meiner Sicht wie eine private Haftpflichtversicherung.
    Bei einem Schaden mit meiner Harley musste mein Rechtsbeistand der Gegnerischenversicherung belgen, damit ich Nutzungsausfall in Anspruch nehmen konnte, dass es sich bei der HD um ein Motorrad handelt - Urteil des OLG Düsseldorf. Ohne Anwalt keine Chance.
    Gruß


 
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