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Einfahren

Erstellt von Holgi.S, 27.03.2008, 20:07 Uhr · 21 Antworten · 3.232 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #21
    Hi, mir wurden vom Freundlichen 1500km ohne großartige Drehzahlen und Reißereien empfohlen. Am Anfang nicht über 4500 rpm. Keine Ahnung, ob das wirklich die beste Methode ist, aber für mich gilt das, was mir der Freundliche auf den Weg gibt.
    Viele Grüße aus dem Elsaß
    Carsten

  2. Registriert seit
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    Beiträge
    110

    Standard Lieblingsthema

    #22
    Oh mein Lieblingsthema,

    die Fertigungstolleranzen im Motorenbau (bedingt durch die Fertigung) sind auf Grund der technischen Entwicklungen immer kleiner geworden. Trotzdem ist das Einfahren für die Standzeit von Motoren auch heute noch ein großer Faktor. Hier sind nicht nur die Drehzahlen von Bedeutung, sondern vor allen Dingen die Lastzustände des Motors. Ich empfehle mittleres Drehzahlniveau aber ohne das Gas weit aufzureisen. Schrittweise sollte die Abforderung der Leistung und der Drehzahl erhöht werden. Die Einbautolleranzen bei luftgekühlten Motoren sind bauartbedingt höher als bei wassergekühlten Motoren.
    Ein moderates Einfahren kann den Ölverbrauch in der Zukunft des Motors auf nahezu null reduzieren. Und wer schon mal einen Mietwagen für mehrer Wochen hatte und mehrere tausend Kilometer damit unterwegs war weiß warum hier Öl im Betrieb verbrannt wird. Das Einfahrprocedere wurde hier nicht ernst genommen.

    Man wird heute einen modernen Motor ohne Einfahren nicht mehr kaputt bekommen. Die Motoren bei BMW-Autos beisielsweise laufen trocken mit Antrieb von außen bevor die Betriebsstoffe befüllt werden und die Motoren in den nächsten Prüfstand kommen. Erst hier werden die Leistungsparameter abgefordert und entschieden ob der Motor in der Fahrzeugproduktion verbaut wird (Beispiel BMW Diesel 335D und 210KW). Von 10 Motoren gehen hier nur 8 in die PKW-Fertigung!

    Es ist nach meiner Einschätzung immer noch ratsam dem Motor in der Einlaufphase etwas behutsamer zu benutzen, damit die zusätzliche Reibungswärme (der bedingt reibenden Materialien ihrer teiweise groben Oberflächen) gut abgebaut werden kann.

    Empfehlen kann ich das Reiben des erst abgelassenen Öls (1000 KM) zwischen den Fingern, man wundert sich über die metallischen feinsten Späne. Diese setzten sich auch nach einiger Zeit gut am Boden des Ölauffangbehälters ab und können auch hier nachgewiesen werden.

    Fazit für mich: Einfahrzeit ernst nehmen! Das Einfahren und die damit resultierenden Vorteile werden auch in der Zukunft transparent und nachweisbar sein.

    Gruß
    raeuber-h.


 
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