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Einfahren einer neuen Kuh

Erstellt von Didacti, 23.04.2008, 21:38 Uhr · 25 Antworten · 4.595 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Einfahren einer neuen Kuh

    #1
    Ich darf demnächst eine neue 1200GS übernehmen

    Gibt es eigentlich noch immer Einfahrtipps oder sind die neuen Motoren bereits auf dem Prüfstand gewesen. Ich nehme gerne Eure Meinungen und Tipps entgegen.

    Gruss Andy

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo

    Fahr die ersten 1000Km in einen vernünftigen fahrstil also keine Vollgas Attacken oder ähnliches ,ich persönlich habe sie nicht höher als 3500-4000 gezogen bis zum 1000 Kundendienst aber dann habe ich sie auch schon mal getreten.
    Würde mich einfach ans Handbuch halten.

    Gruß Michi

  3. Registriert seit
    17.03.2008
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    #3
    Ich schließe mich Michi an. Ich fahre meine gerade ein.

    Gruß Dirk

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Didacti,
    immer schön piano. Das Einfahren sollte möglichst nach Vorschrift gehen. Wenn es mal beim überholen etwas schneller gehen muß, kein problem aber danach wieder runter vom Gas. Bei Motoren die beim einfahren immer geprüglt worden sind, kann es passieren, das man anschließend ein Ölbrenner besitzt. D.h. das Motorrad verbraucht auch nach der Einfahrzeit sehr viel Öl.
    Man tut dem Motor sehr viel gutes wenn man sich an die Vorschriften hält.
    Mach Dir auch nichts aus den Benzinverbrauch. Der kann anfangs sehr hoch sein. Das legt sich alles.
    Auch die Leistung ist erst nach 10.000 Km deutlich höher.
    Die Kiste läuft immer besser.

    Gute Fahrt QJörch

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Da gibt es durchaus kontroverse Ansätze... gib mal als Suchbegriff "einfahren" ein, da kannst du lange lesen. Hier wurde es kürzlich diskutiert.

    Ich persönlich würde - wie eigentlich immer - sehr genau auf das richtige Warmfahren achten, danach Gas. Und ich würde in der Einfahrzeit Kurzstrecken vermeiden. Also hier mal 20 km und da mal 3 würde ich unterlassen. Lieber 3x 350km-Touren fahren.

  6. RAINI Gast

    Standard

    #6
    Also Du kannst die Mühle schon mal richtig treten ab und zu,nur längere Zeit mit Vollgas sind hald nicht so gut
    D.h. Du kannst ruhig beim Überholen richtig Stoff geben!!!!!!!

    Scho schauts aus Kolegen

    Da Raini

  7. Registriert seit
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    #7
    Als bei mir liegt der Verbrauch auf den ersten 670 km bei 5,3 L / 100 km. Bin schon mal zufrieden damit. Fahre natürlich momentan auch noch sehr spritsparend.

    Gruß Dirk.

    Zitat Zitat von QJörch Beitrag anzeigen
    Mach Dir auch nichts aus den Benzinverbrauch. Der kann anfangs sehr hoch sein. Das legt sich alles.
    Auch die Leistung ist erst nach 10.000 Km deutlich höher.
    Die Kiste läuft immer besser.

    Gute Fahrt QJörch

  8. Registriert seit
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    #8
    Einen neuen Motor würde ich als gelernter KFZ und LKW Elektriker ganz bestimmt nicht treten...

    Auch wenn die Motorenteile heutzutage mit einer sehr hohen Präzision und geringsten Toleranzen gefertigt werden, gibt es sie eben noch. Und wenn Du Pech hast und es löst sich ein Span, der nicht langsam und sauber abgerieben wird, kannst Du Dir schon früh den Grundstein für einen möglichen Kolbenfresser oder Lagerschaden legen. Nämlich dann, wenn das Teil nicht zum Ölfilter oder in die Ölwanne gelangt, sondern z. B. in der Laufbüchse hängen bleibt. Du kannst Dir natürlich einen Motor auch nur damit versauen, dass er Lebenszeit mehr Sprit und Öl benötigt als andere, die gepflegt eingefahren wurden. Ausnahmen gibt es natürlich immer - auf beiden Seiten.
    Dein Motor kann sich natürlich auch schon beim Belastungstest im Werk an einem losgelösten Span verschlucken. Ist dann eben Pech. Nur herausfordern würde ich es nicht.
    Habe den Motor die ersten 3000 KM geschont und bin mittlerweile nach über 7000 KM bei einem Verbrauch von ø 4,9 L bei zügiger Fahrweise angekommen! Gemächlich ist es noch ein bisschen weniger...

  9. Registriert seit
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    11

    Standard

    #9
    Dann aber lieber den vorhandenen Span einschl. dem Motorschaden direkt am Anfang, als später nach der Garantiezeit.

    Ich bin natürlich auch der Meinung, das man den Motor ruhig einfahren sollte, aber man muss es nicht übertreiben. Schliesslich ist es kein rohes Ei.

  10. Registriert seit
    26.01.2005
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    #10
    Moin,
    Zitat Zitat von QJörch Beitrag anzeigen
    Bei Motoren die beim einfahren immer geprüglt worden sind, kann es passieren, das man anschließend ein Ölbrenner besitzt. D.h. das Motorrad verbraucht auch nach der Einfahrzeit sehr viel Öl.
    ich kann dir genügend Gegenbeispiele nennen. Wobei "Prügeln" sicherlich nicht das richtige Einfahren ist.

    Gerade die Motoren, die während der Einfahrtzeit und noch etwas darüber hinaus immer sehr ruhig und niedertourig gefahren wurden, nie mal kurz z. B. beim Überholen in etwas höhere Drehzahlen (z.B. 6.000 upm) gezogen wurden, sind später häufig die größten Ölverbraucher. Selbst kurz in/an den Begrenzer schadet nicht.

    Wichtig ist es den Motor immer schön warmzufahren, bevor von diesem Leistung (über 4.000 upm) verlangt wird. Nach den ersten 300-500 KM schadet ein kurzfristiges Hochziehen keinesfalls, eher im Gegenteil.

    Wer schon gaaanz vorsichtig sein möchte, tut seinem Motor etwas besseres, in dem er bereits nach ~200/300 KM das erste mal das Öl wechselt und dann bei 1.000 KM das zweite mal mit der Inspektion.

    Wer heute mit seiner Q das Drehzahlband bis 4.000 upm während der Einfahrtzeit ausschöpt, hin und wieder kurzfristig darüber hinauszieht, wird auf der Straße nie als "Einfahrer" zu erkennen sein.


 
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