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Einfluss Oktanzahl auf Motorlauf

Erstellt von fwgde, 27.03.2009, 17:17 Uhr · 41 Antworten · 7.239 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard ROZ, MOZ , OZ...lang ists her

    #11
    tank doch mal Ultimate auf nem Rasenmäher, mäht sich der Rasen dann von allein oder bleibt der Mäher gar stehen...





    Oktanzahl und Wirkungsgrad [Bearbeiten]

    Die Erhöhung der Oktanzahl ging einher mit der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren. Früher wurde das Rohbenzin/Naphtha, so wie es bei der Primärdestillation anfällt, als Kraftstoff eingesetzt. Die nach dem 2. Weltkrieg entwickelten Motoren benötigen klopffesteren Kraftstoff. Durch stärkere Verdichtung lässt sich der Wirkungsgrad des Motors erhöhen, und damit die spezifische Leistung. Verwendung von Kraftstoff mit höherer Oktanzahl als der, für die der Motor konstruiert ist, bewirkt jedoch keine Leistungssteigerung und keine Veränderung im Verbrennungsverhalten.
    Ab 1924 in den USA beziehungsweise 1936 in Deutschland bis 1996 wurde Ottokraftstoffen Tetraethylblei zugesetzt, um die Oktanzahl zu erhöhen. Das Blei dient nicht der Schmierung der Ventile/Ventilsitze, sondern verhindert u. a. als Radikalenfänger eine unkontrollierte Selbstentzündung des Kraftstoff-Luftgemisches bei der Verdichtung. Danach wurde bleifreies Benzin vorgeschrieben, da Blei bei Dauereinwirkung stark toxische Wirkung hat.
    Die unterschiedliche Oktanzahl der an den Tankstellen erhältlichen Kraftstoffe kommt durch die unterschiedliche Verwendung der in einer Erdölraffinerie produzierten Komponenten zustande. So enthält Superbenzin mehr hochwertige Komponenten als Normalbenzin. Hochwertige Komponenten durchlaufen mehr Verarbeitungsschritte, was Auswirkung auf den Endpreis hat.
    Auch wird oft Methyl-tertiär-butylether (MTBE) zur Erhöhung der Klopffestigkeit zugegeben, jedoch nur bis zu 15 %. Bei höheren Zugaben würde Wassereintritt in den Tank zur Entmischung von Benzin und MTBE führen, weil MTBE sich eher mit Wasser mischt als mit Benzin. Die Halbwertzeit von MTBE in der Atmosphäre liegt bei 3 Tagen. Wegen schlechter Abbaubarkeit in Wasser ist MTBE als wassergefährdend (WGK 1 = schwach wassergefährdend) eingestuft. Heutzutage wird immer öfter auf Ethyl-tertiär-butylether (ETBE) zurückgegriffen. ETBE bietet gegenüber MTBE aufgrund seines höheren Siedepunkts einige Vorteile und ist, da es aus Bio-Ethanol gewonnen wird, als Kraftstoffadditiv steuerlich interessant. Wie MTBE hat auch ETBE den Nachteil, dass es sich im Grundwasser nur schlecht abbauen lässt.

  2. Registriert seit
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    Standard KFR Oktanzahl 98

    #12
    Hallo
    Meine neue hat gerade eben 5000km. Seit kurzem nervt mich das Ruckeln arg. Hatte zuletzt 98 Oktan getankt, vorher immer 95 Oktan. Vorher war das Ruckeln nicht so stark ausgeprägt. Hatte bereits den Verdacht die Sache würde mit dem Benzin zusammenhängen und habe deshalb beim Forum nachgeschaut. Werde den Tank leerfahren und wieder 95 Oktan tanken, bevor ich in die Werkstadt fahre und meine Erfahrung dann hier mitteilen.

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    Ausrufezeichen

    #13
    Unser Wartungsdroide hat uns kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass unser imperialer T-Fighter GS '08 eigentlich Energieplasma mit 98 Oktan benötigt. 95 Oktan ginge auch, hätte aber eine geringe Leistungseinbusse zur Folge - er hat was von 3° veränderter Zündfolge gesprochen - Droidenkauderwelsch.

    Natürlich haben wir dem redseligen Wartungsdroiden umgehend das Betriebshandbuch übergeben, wo klar auf der letzten Seite die Angaben 91 und 95 Oktan ersichtlich sind. 98 Oktan findet keine Erwähnung darin.

    Der Droide hält diese Angaben aber für nicht vollständig, da den Protokolldroiden offensichtlich ein Fehler unterlaufen ist. Anstelle von 91 Oktan / Normal Bleifrei Benzin, bzw. 95 Oktan / Super Bleifrei Benzin hätten sie eigentlich 95 Oktan mit mindestens 91 Oktan bzw. 98 Oktan mit mindestens 95 Oktan protokollieren sollen.

    Unser Wartungsdroide hält den Fehler im Protokoll aber für gewollt, da die verantwortlichen Protokolldroiden sich den unterschiedlichen Qualitäten von Energieplasmen in den einzelnen Systemen bewusst sind, z.B. im Italiker-System.

    Wir waren sehr erstaunt, dies zu höhren und haben ihn umgehend mit den möglichen Konsequenzen seiner Aussage vertraut gemacht, falls diese sich als inkorrekt erweisen sollte - Strafversetzung zu den CBF und GSX Gleiter oder ein halbes Jahr in den Zeta-Quadranten! -

    Das IMPERIUM sucht nun nach Sachdienlichen Hinweisen, welche die Frage der korrekten Energiezufuhr klären können.

    WICHTIGER HINWEIS: Es werden zu dieser Fragestellung ausschliesslich sachkundige Informanten aufgerufen - keine Hobbyphysiker, 9 x mal Schlaue oder abtrünnige Rebellen! Die Informanten sollen wenn möglich den Beruf eines Mechanikers erlernt haben - laut dem imperialen Geheimdienst gibt es in diesem Forum ein paar davon.

    Gezeichnet
    Bavarian Knight - Stathalter des Imperiums

  4. Registriert seit
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    #14
    Das Imperium erwartet sachdienliche Hinweise!

    Es sollte hier doch einer wissen, ob der Gleiter mit 95 oder 98 Oktan fahren muss!

  5. Registriert seit
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    #15
    WIE WÄRE ES NOCH GRÖSSER???? ODER BLINKEND MIT HUPE???
    Auszug aus den technischen Daten zur R 1200 GS der BMW Website:

    Kraftstoffart: Super Benzin bleifrei, Oktanzahl 95 (ROZ); durch automatische Klopfregelung betreibbar bis Mindestoktanzahl 91

    Gruß
    Frank

  6. Registriert seit
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    #16
    Diese Angaben sind uns hinlänglich bekannt (siehe Eintrag oben). Dennoch hat unser Wartungsdroide andere Angaben gemacht, welches es hier zu prüfen gilt.


    ALLES VERSTANDEN ??? !!!

  7. Registriert seit
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    Standard Vergleichstest alt gegen neu

    #17
    Laut Tourenfahrer Vergleichstest - Ausgabe Januar 2008

    Thema: Vergleich R1200 GS Model 2007 (98PS) gegen Model 2008 (105PS)

    Resultat: Verbrauch Super bleifrei - keine Erwähnung des Bedarfes an Super Plus oder ähnlich höher oktanischen Pistensaftes.

    Gruß
    Holger

  8. Registriert seit
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    #18
    JA!!!
    Was erwartest Du denn, was da jetzt bei rauskommt?
    Dass wenn Du Benzin mit 3 Oktan mehr tankst, die Kuh plötzlich 2 PS mehr hat?

    Na klar kannst Du 98 oder 100 Oktan tanken, aber wenn der Motor serienmäßig ist, dann macht das gar nichts, ausser weniger Geld in der Tasche.

    Soweit ich es verstanden habe:
    Bezüglich der 3° Zündverstellung: Der Klopfsensor registriert Klopfen im Zylinder. Wenn das auftritt, dann stellt er die Zündung auf spät, bis max 3°, bis das Klopfen weg ist. Wenn nix klopft, dann regelt er nicht. Insbesondere regelt er nicht auf Frühzündung, nur weil nix klopft. Die Klopfregelung funktioniert nur in ihrem defnierten Bereich und da ist das Maximum auf 95 Oktan ausgelegt.

    Bei Motoren mit höherer Verdichtung oder anderen Steuerzeiten kann 98 Oktan notwendig sein, weil sich alle Parameter verschieben.

    Und nun die Maschienenbauingenieure an den Start! Oder noch besser der Chefentwickler der GS Baureihe, damit der Bayerische Sternenzerstörer eine WIRKLICH fundierte Antwort auf diese Frage erhält. Denn wenn es nicht GANZ GENAU ist, dann könnte der T-Fighter-Hypochonder in einem ......... notlanden.... mit Keuchhusten

    Gruß
    Frank

  9. Registriert seit
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    #19
    GS Chefentwickler - eine gute Idee !

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Wo ist der eigentlich??
    Eine bessere Quelle für Produktverbesserung gibt es doch nicht...

    OUTE DICH, GS-Chefentwickler!!!


 
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