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Einstieg in das Schrauben - was brauche ich?

Erstellt von noIR, 16.11.2015, 13:40 Uhr · 32 Antworten · 3.910 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Als begeisterter "Immerwiedermalschrauber", nicht nur an den Motorrädern, halte ich einen Ratschenkasten mit 1/2- und 1/4-Zoll-Ratsche für nicht verkehrt. Auch wenn ich einige der darin vorhandenen Stecknüsse über die Jahre hinweg gesehen nicht gebraucht habe. Ich selbst habe mehrere Kästen (Sammler und Jäger), der praktischste und am meisten gebrauchte ist der von Proxxon. Für ca. 70 - 80 Euro ist der zudem bezahlbar bei durchaus ordentlicher Qualität.

    Desweiteren habe ich einige Gabel- und Ringschlüssel in ausgesuchten Größen von guter Qualität (die mit den polierten und hochglänzenden Köpfen sind oft minderer Qualität, sonst bräuchte man die nicht zu polieren), einige gute und von der Größe her ausgesuchte Schraubendreher (Kreuz- und Schlitz) sowie einige größere Torx-Stecknüsse, die ich speziell für die GS benötige. Zzgl. einen saumäßig teuere 22er-Innensechskantnuß zum Ausbau der Steckachse vorne (es geht auch günstiger) und eine 1/2-Zoll-Innentorxnuß für die Lenkerklemmschrauben der GS.

    Das sind die Dinge, auf die ich praktisch immer zugreife, wenn ich am Mopped schraube, wobei ich auf den Ratschenkasten nicht verzichten möchte. Nicht nur weil es schneller geht, sondern weil es oft die einzige Möglichkeit ist mit entsprechenden Verlängerungen und Gelenk an bestimmte Schrauben überhaupt ranzukommen. Zusätzlich habe ich dann noch alle möglichen Spezialwerkzeuge, die sich durch die Arbeiten auch jenseits der Moppeds die letzten Jahrzehnte so ergeben haben.

    Das Werkzeug muß eine vernünftige Qualität haben, was sicherlich verbal nur schwer zu vermitteln ist. Beim Arbeiten und rundgedrehten Schraubenköpfen merkt man allerdings recht schnell die Unterschiede. Ein Ringschlüsselsatz von 6 mm - 22 mm für 15 Euro, der in Baumärkten oft in den Kruschelkisten angeboten wird, gehört sicherlich nicht in die Kategorie gute Qualität.

    Gruß Tom

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    #22
    naja gut ..stimmt Intermezzo ,Schrott sollte man sich nicht kaufen so über die Jahre weg habe ich mir Werkzeug angeschafft (müssen) das bestimmt den Wert einer gebrauchten GS hat .

    Sparen ,ne darum geht es vielen nicht , ich selbst traue nur mir ,wenn ich die Ventile überprüft habe ,weis ich das es so ist .
    Von der Zeitersparniss und was damit alles zusammenhängt mal abgesehen , schraube ich gerne ,macht Spass .
    In den Job, würde ich niemals wieder zurückwollen obwohl ich immer wieder mal den einen oder anderen Landrover oder E Type mal hinterher sehe ,waren schon tolle Autos.

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    #23
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Als begeisterter "Immerwiedermalschrauber", nicht nur an den Motorrädern, halte ich einen Ratschenkasten mit 1/2- und 1/4-Zoll-Ratsche für nicht verkehrt. ...
    Da würde ich lieber noch ein paar Euros drauflegen und als dritte die 3/8“-Ratsche haben wollen.
    Mit der schraube ich zu 80%, weil sie viel handlicher ist als die Große.
    Mein Kasten hat daher alle drei Größen.

    Beispiel:
    https://www.atp-autoteile.de/product/0/776766/details

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    #24
    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen
    @noIR: Ich weiß nicht, aus welcher Ecke Du kommst, trotzdem ein kurzer Hinweis. Manche Händler bieten "Schrauberkurse" an. Mein z.B. hat die für März + April im Angebot. Startet Samstags um 10:00 Uhr und kostet 29,00 Euro. Ich werde da auch einmal teilnehmen, rein aus Interesse und Unterhaltung.
    Mein bietet das Jan. u. Feb. unentgeltlich an. Hauptsächlich dient es der Unterhaltung, Kundenpflege und man sieht im Winter die Bekannten, mit denen man im Sommer die BMW-Ausfahrten macht.

    Prinzipiell ist, wie oben schon angemerkt, zum Selberschrauben fundiertes Grundwissen angesagt, bei dem gutes Werkzeug unabdingbar ist. Das Geld für einen kleinen Ratschenkasten für € 9,95 ist für einen Schoppen mit Kumpels besser investiert.

    Desweiteren sind oben ja schon einige Aufzählungen notwendigen Werkzeugs für den Hobbyschrauber. Ob die Fühlerlehre gleich dazu gehört wage ich allerdings zu bezweifeln

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    #25
    Hallo und VIELEN dank für alle Tipps!
    (kann natürlich gerne noch mehr kommen )

    Was ich jetzt daraus erstmal für mich gezogen habe:
    ich werde erstmal noch die nächste 50.000 inspektion bei einer freien werkstatt machen, und dann so anfangen die nötigen werkzeuge schritt für schritt zusammen zu kaufen. Und nächste saison dann mal anfangen, kleinere Sachen selbst zu erledigen.

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    #26
    die 50.000er wäre dank geringem umfang ein besserer einstieg als die 60.000er.
    im wesentlichen ein ölwechsel am motor und einige prüfarbeiten.

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    #27
    Hallo noIR, oder wie spreche ich dich an?

    ich möchte dir den Tipp geben, dem Schrauber bei der 50000der über die Schultern zu schauen und ihn Löchern mit Fragen.

    Gruß Edgar

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    #28
    Mancher Euro lässt sich beim Werkzeug sparen, indem man sich einfach schlau macht. Ich habe z.B. eine Crimpzange von Tante Louise, die es baugleich von SnapOn gibt, allerdings dort für den 3-fachen Preis. Ebenso eine weitere Crimpzange von Knipex, bis auf die Gummibeschichtung am Griff identisch mit Würth - selber Preisanstieg.

    Ansonsten gilt bei Werkzeug für mich schon: Wer billig kauft, kauft zweimal. Manches lässt sich aber durch Kreativität schon deutlich günstiger bekommen. Anstelle eines teuren, großen Sechskant habe ich mir z.B. für mein vorheriges Bike einfach eine Verlängerungsmutter - ähnlich hier aber günstiger -für ein paar Euros gekauft. Mit einer 22er Nuss lässt sich die auch mit dem Drehmomentschlüssel verwenden.

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    #29
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Das meiste kannst du mit einem ganz normalen Werkzeugkoffer von Aldi erledigen.
    Diese Aussage halte für falsch. Werkzeug von Aldi, Lidl und Co. ist pure Rohstoffvergeudung.

    Nicht maßhaltig und "haptisch schäbig" ist da noch das sanfteste, was mir dazu einfällt. Sie vernudeln Dir die Schraubenköpfe und nerven einfach im Handling weil Dir die Kunststoffgriffe z.B. das Öl/Fett absorbieren und ständig siffig sind. Merke: Wer billig kauft, kauft zweimal!

    Wer aber dennoch "etwas günstiger" schrauben möchte kann sich auch gut und recht zuverlässig mit z.B. "Proxxon" aus dem Baumarkt eindecken aber alles darunter ist in meinen Augen Geldverschwendung.

    Ich würde auch dazu raten, dass zu kaufen, was man benötigt und keinen "Universalkoffer mit 199 Teilen" für 49,95,-.

    * Einen ordentlichen Ring/Maulschlüsselsatz
    * Einen Knarrenkasten
    * Torx-Satz und Inbus-Satz
    * Schraubendrehersatz (kreuz und Schlitz) mit durchgehender Klinge und Sechskantaufnahme
    * die wichtigsten Zangen
    * Drehmomentschlüssel für "grob" und "fein"

    sollte erst mal für den Anfang reichen und hält fast ein (Schrauber)Leben lang.

    Gruss
    Jan

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    #30
    Vielleicht sollte man das Pferd auch anders aufzäumen. Für mich ist die Frage nach einer 'für den Anfang' komplett ausgestatteten Werkstatt schon mal nicht zielführend. Ich habe mit 15 angefangen, mein Mofa zu reparieren, mit 18 Unfaller hergerichtet und gefahren ... und inzwischen arbeitet meine Frau bei einer Autowerkstatt und ich wechsle eine Glühlampe nur, wenn ich keinen Sofort-Termin bekomme

    Ich würde beim Schrauber-Thema nicht mit komplettem Werkzeug anfangen, sondern aufgabenbezogen mir vernünftiges Werkzeug kaufen. Wenn man anfänglich z.B. nur den Ölwechsel selber macht, braucht man sehr wenig Werkzeug und spart großes Geld. Wenns Spaß macht, kann man erweitern, mit seinen Aufgaben wachsen und auch in entsprechendes Werkzeug investieren.

    Ein Satz Ring- und Gabelschlüssel - ich würde da nur zu Marken wie Stahl Wille, Hazet, Gedore ... - greifen, ist aber sicher keine Fehlinvestition, sondern Werkzeug für Generationen.


 
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