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Enttäuscht von ESA

Erstellt von Tomotion, 07.10.2009, 23:17 Uhr · 102 Antworten · 17.607 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von GSWolf1200 Beitrag anzeigen
    Fahrwerkseinstellungen ablesen kann für das Standartfahrwerk ohne ESA
    Gute Frage, ich weiß nicht, ob BMW das GS-Fahrwerk immer in der gleichen Einstellung ausliefert. Steht dazu nichts im Handbuch?

    Dennoch ist eine Abstimmung auf Dein Gewicht wirklich nicht schwierig und wenn du es einmal richtig gemacht hast, brauchst du auch keine Werkseinstellung mehr.

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    #62
    Moin,

    einen Zusatz, obwohl bereits von mir kurz erwähnt.


    In diesem Beitrag wird (fast) ausschließlich auf der Federvorspannung und deren Einstellung rumgeritten. Dies ist nur ein kleiner Teil der Einstellmöglichkeiten und (überwiegend) für die Gewichtsanpassung zuständig. Gerade beim ESA-System funktioniert das Variieren bzw. Anpassen der Zug- und Druckstufe, auch für den Laien, sehr gut. Erst wenn diese Details ebenfalls stimmig sind, verfügt der Fahrer über ein angepaßtes Fahrwerk.




    EINE einmalige passende Einstellung für alle Gegebenheiten kann es nicht geben. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.


    ...und ebenfalls bereits erwähnt: an ein perfekt eingestelltes, hochwertiges Zubehörfahrwerk, z.B. von Öhlins oder Wilbers, werden die Dämpfungseigenschaften eines Standardfahrwerks, egal ob mit oder ohne ESA, nie herankommen.
    ESA bietet aber aufgrund der Komfortbedienung den Riesenvorteil, dass jeder Fahrer damit eine ...zufriedenstellende... Einstellung hinbekommt, während ohne ESA dies - in der Praxis - nur selten der Fall ist (Zug- und Druckstufe nicht vergessen!). Nicht alle lesen und schreiben in Foren, wobei dies kein Allheilmittel ist. Auf jeden Fall stimmt bei einem ESA-Fahrwerk die interne Einstellung (vorne/hinten) immer.


    Nochmals Frohe Weihnachten!

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    #63
    Du widersprichst dir hier ja selbst. Erst sagst du richtiger Weise:
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    EINE einmalige passende Einstellung für alle Gegebenheiten kann es nicht geben.
    und dann:
    ... an ein perfekt eingestelltes, hochwertiges Zubehörfahrwerk, z.B. von Öhlins oder Wilbers, werden die Dämpfungseigenschaften eines Standardfahrwerks, egal ob mit oder ohne ESA, nie herankommen.
    Was denn nun ???

    Meiner Meinung nach gibt es das perfekt eingestellte Fahrwerk immer nur auf den Moment bezogen: Fahrergewicht + Zuladung, Straßenbeschaffenheit und Fahrstil. Sowie sich eine Kleinigkeit ändert (und das passiert in der Regel ja schon nach der nächsten Ortschaft), ist es schon nicht mehr perfekt eingestellt.
    Außerdem werden hier immer wieder Hersteller wie Öhlins, Wilbers und W-Power über den grünen Klee gelobt und so getan, als wenn Showa keine ordentlichen Dämpfer herstellen könnte. Im Grunde genommen genießen sie doch nur so einen guten Ruf, weil diejenigen, die sich den teueren Spaß gönnen, sich diese Fahrwerke meist auch individuell auf ihr gewicht und den bevorzugten Einsatzbereich einstellen lassen. Würde man das mit dem Standard-Fahrwerk machen, wären die meisten davon auch total begeistert.

    Oder glaubt ihr im Ernst, dass z.B. das Öhlins-Fahrwerk der neuen S1000RR für die vielen Q-Treiber mit über 100kg Lebendgewicht passt ??? Nie im Leben, denn es ist (wie es sich für einen Supersportler gehört) für den Standard-Gebückten mit seinen 80kg ausgelegt.

    Mag sein, dass die Zubehörfahrwerke etwas wertiger verarbeitet sind und sicher sehen sie auch besser aus, aber sie sind garantiert nicht besser als ein neuwertiges Showa-Fahrwerk, dessen Fahrer auch das Zielgruppengewicht hat und das richtig eingestellt wurde. (und genau das geht mit ESA einfach und sicher).

  4. Registriert seit
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    #64
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Wer bereits einmal miterlebt hat, wenn z.B. bei einem Sicherheits- oder Renntraining (nicht wahr, Zorro) die Fahrwerkseinstellungen der Beteiligten überprüft werden, wird bestätigen, dass bei ~acht von zehn Motorrädern diese total daneben liegt. ...und diesen Teilnehmern war bekannt, was sie machen bzw. was auf sie zukommt. Diese Fahrer kennen nicht mal das Gefühl eines perfekt abgestimmten Fahrwerks. Sie halten "ihre" (schlechte) Einstellung für gut und kommen damit zurecht. .
    gebe ich dir vollkommen Recht, aber es ist auch von den persönlichen Vorlieben abhängig, wie ein Fahrwerk eingestellt ist (im Straßenverkehr) ich bin da z.b. immer eine Nummer weicher unterwegs, wie andere, ganz einfach, weil ich gautschen in Kurven eher mag, als hartes Versetzen in Wellen. Geschmackssache.
    ESA hat meiner Meinung nach den Vorteil, dass das Fzg anhand von Symbolen recht einfach eingestellt werden kann, 80% der Motorradfahrer wissen mit Zug-Druckstufe und Federvorspannung nämlich nix rechtes anzufangen.
    Tiger

  5. okr
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    #65
    Hallo

    hab' ja schon eine Zeit mitgelesen, aber "Schonnie" spricht mir aus dem Herzen.

    Ich habe damals auch lange überlegt und mich dann bewusst (nach etlichen Probefahren) für das ESA entschieden.
    (Womit ich nicht sagen will, das die anderen Fahrwerke schlecht waren, ganz bestimmt nicht, aber ESA passte für meine Einsatzgebiete besser!)

    Und ich begreife immer noch nicht, wie ein Fahrwerk, das den Federweg vorne um 4 cm und hinten um gute 2 cm verkürzt , besser sein soll!
    Gut auf "arsch glatten" Strassen (Rennstrecke) bestimmt, aber wenn ich sowas ausschließlich fahren würde wollen, dann hätte ich bestimmt ein anderes Mopped.

    Grüße

    Oliver

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    #66
    natürlich kann ein gut eingestelltes Serienfahrwerk gut sein. Wahrscheinlich ist das aber eher nicht. Die verbauten Komponenten sind oft einfach minderwertig. War das 05er WP Fahrwerk noch erträglich und zumindest für mich alleine einstellbar, kam das Fahrwerk meiner aktuellen 07er von Showa im Schaukelpferd-Modus daher. Völlig unterdämpft, für mich nicht fahrbar, mit Einstellen nichts zu machen, raus damit

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    #67
    Zitat Zitat von Schonnie Beitrag anzeigen
    Du widersprichst dir hier ja selbst.
    vielleicht nicht deutlich genug formuliert, DAS war gemeint:

    an ein perfekt _auf die jeweiligen Verhältnisse_ eingestelltes Zubehörfahrwerk, kommt ein perfekt _auf die jeweiligen Verhältnisse_ eingestelltes Serienfahrwerk NIE heran.
    Sind beide nicht perfekt eingestellt, sind sie beide "schlecht" ... und das ESA immer "besser".


    Das EINE einmalige Einstellung NIE passen kann, sowohl bei einem Zubehör- als auch Serienfahrwerk, ob mit oder ohne ESA, dürfte sich rumgesprochen haben.




    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    gebe ich dir vollkommen Recht, aber es ist auch von den persönlichen Vorlieben abhängig, wie ein Fahrwerk eingestellt ist (im Straßenverkehr). Geschmackssache.
    sehe ich genau so. Bleibe aber bei meiner Aussage, dass viele (?) Motorradfahrer gar nicht merken, dass ihr Fahrwerk schlecht eingestellt ist und sich darum auch nicht bemühen. Sie kennen "das Bessere" nicht und verzichten teilweise auf eine höhere Sicherheit!


    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ESA hat meiner Meinung nach den Vorteil, dass das Fzg anhand von Symbolen recht einfach eingestellt werden kann, 80% der Motorradfahrer wissen mit Zug-Druckstufe und Federvorspannung nämlich nix rechtes anzufangen.
    genau DAS ist EIN großer, vielleicht sogar der größte Vorteil, vom ESA-Fahrwerk. Der Fahrer muss nichts über (die Einstellmöglichkeiten und Auswirkungen) von Zug- und Druckstufe wissen, das erledigt ESA per Knopfdruck für ihn. Umstellen auf "schlechte Wegstrecke" oder "Sport" - in Fahrt möglich - wird jeder hinkriegen (per Knopfdruck). Welche Parameter dadurch im ESA-Fahrwerk verstellt werden, kann dem Fahrer dann egal sein. Sein Fahrwerk "paßt" und dies sogar vorne + hinten!

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    #68
    Und täglich grüßt das Murmeltier... wir drehen uns im Kreis.

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    #69
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Und täglich grüßt das Murmeltier... wir drehen uns im Kreis.
    frag doch in zwei Monaten nochmal.

  10. Registriert seit
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    #70
    Auf meiner "Hausstrecke" gibt es viele Kurven, zwei unbeschrankte Bahnübergänge (Heißa! Fliegen ist wirklich schön) und leider auch 2 Bereiche mit Teerflicken ohne Ende, zwei geniale Doppel-S-Kurven, eine neu asphaltiert, eine schon mit Rissen und Setzungen im Belag.

    Das Serienfahrwerk meiner 06er ADV hat mir bis es bei 70 000 km auslief ausgereicht, es schlug eigentlich nur bei vollbepackten Urlaubsfahrten ab und zu mal durch. Jetzt habe ich ein Wilbers-fahrwerk drin und bin auch sehr zufrieden.

    Bei einfacher bummeliger Fahrt, ist es wirklich nicht notwendig, fühlt sich zwar besser und sicherer an, ging aber auch vorher schon ganz gut.

    Was ich aber jetzt sagen wollte, wenn ich das Fahrwerk auf die glatte Fahrbahn am ersten S einstelle, eiere ich am zweiten S auf den Flickstellen rum, nehm ich die schnelle Dämpfung etwas zurück um bei den Flickstellen komfortabler rüber zu kommen, ist sie auf den glatten Bereichen etwas weniger knackig.

    Also immer ein Kompromiss!

    Wer komfortabel dahingleiten will, muss anders einstellen als einer, der ständig mit der Physik kämpft. Wer beides in Anspruch nehmen will, ist mit dem ESA nicht schlecht bedient, insbesondere die schnelle Geländeeinstellung (ist bei mir ein Haufen Drehen und Klicken notwendig) ist bestimmt ne erleichterung, vor allem, weil ja das gesamte Fahrwerk in einem bestimmten Rahmen "passend" verstellt wird. Sicher könnte ich für jeden Zustand wie ihn das Menü des ESA anbietet eine "bessere" Einstellung am Wilbers finden, aber nicht so schnell und sauber.

    Ich habe kein ESA und vermisse es auch nicht, würde ich mir ein neues Mopped bestellen, würd ich's nehmen.


 
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