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Fahren ohne ABS

Erstellt von Michael K., 31.03.2014, 19:07 Uhr · 52 Antworten · 5.929 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Es geht darum, daß ein Motorrad auch bei ABS Ausfall fahrbereit ist und es keinen Grund zu Panik gibt. Nur wer es nichtgelernt hat ohne zu ABS zu bremsen, könnte ein kleines Problem bekommen.
    Das war aber nicht Deine Grundaussage, auf welche ich mich bezogen habe.
    Auf mein Motorrad sollte ich mich insoweit verlassen können, als dass ich weiß, ob mein ABS funktioniert. Wenn es heisst "jetzt" ist keine Zeit mehr zum überlegen, ob das Motorrad mit der Bremse stottert, oder der Fahrer!

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    #32
    Zitat Zitat von JensH Beitrag anzeigen
    doch. sie fährt auch ohne abs. meine jedenfalls.
    buuuuuuuuh und das im GS-forum

  3. Registriert seit
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    #33
    wäre ja auch schlimm, wenn bei einem ABS-Ausfall der Motor automatisch abschaltet.

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    #34
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Es geht darum, daß ein Motorrad auch bei ABS Ausfall fahrbereit ist und es keinen Grund zu Panik gibt. Nur wer es nichtgelernt hat ohne zu ABS zu bremsen, könnte ein kleines Problem bekommen.
    Laut Google braucht eine BMW K100RS aus 100 km/h 46,3 Meter Bremsweg, und zwar unter Optimalbedingungen und mit einem erfahrenen Fahrer drauf. Unter denselben Bedingungen braucht eine 2010er R1200GS mit ABS 39,2 Meter, das sind 7 Meter weniger. ich bin jetzt nicht so gut in Mathematik, aber ich schätze mal, wo die R1200 schon steht, rauscht die K100 noch mit 30 km/h ins Auto.

    Die 46,3 Meter schafft ohne ABS nur ein guter, trainierter Fahrer unter Optimalbedingungen. Ein durchschnittlicher Fahrer überbremst entweder das Vorderrad und fliegt aufs Maul oder er bremst nicht hart genug und verschenkt Bremsweg. Mit ABS ist es dagegen für den Durchschnittsfahrer einfacher, ans Optimum zu kommen. Und wenn wir einen Bremsweg von 55 m und einen von 40 m haben, dann steht der eine Bock schon, wo der andere noch mit mindestens 50 km/h unterwegs ist. Das ist dann mehr als ein kleines Problem. Das ist dann der Unterschied zwischen "Scheiße!" schreien und im Krankenhaus landen - oder gar in der Kiste.

    Dann kommt noch das Sonderproblem der GS mit Paralever-Vorderradführung: Diese Konstruktion liefert weniger Feedback an den Fahrer als eine Telegabel. Deshalb erschwert sie dem Fahrer zusätzlich das bewusste Bremsen bis an die Blockiergrenze.

    In meinen Augen ist eine R1200GS ohne ABS so fahrbereit wie ein Auto ohne Sicherheitsgurte: Solange man nicht in eine Notsituation kommt, braucht man weder ABS noch Gurte. Aber wenn - dann verbessern sie die Überlebenschancen deutlich.

    Was den Versicherungsschutz angeht, so wird eine Versicherung auch dann einen Unfall regulieren müssen, wenn man mit defektem/deaktiviertem ABS unterwegs war. Sie könnte den Versicherungsnehmer aber in Regress nehmen, wobei hierfür meines Wissens die Obergrenze bei 5.000 Euro liegt. Wie die Situation bei Kasko-Versicherungen aussieht, vermag ich nicht zu sagen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass eine Versicherung Ärger macht, wenn man eine VK laufen hat, die Maschine ohne ABS in der Kurve überbremst - und dann eine Neue will.

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    #35
    Die Frage war:
    Zitat Zitat von Michael K. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich bin zur Zeit im Ausland unterwegs und mein ABS schlatet sich regelmässig aus.Im Grunde habe ich keine grosse Lust das Motorrad hier reparieren zu lassen.Das Motorrad ist Bj.2007 es bremst auch ohne ABS mit voller Bremskraft.Bei Modellen bis Bj.2006 scheint das nicht so zu sein.Aus technischer Sicht habe ich somit keine Bedenken.Ich frage mich allerdings ob das Einfluss auf den Versicherungsschutz haben kann.Hat jemand von euch eine Idee wie das geregelt ist?

    Grüsse

    Michael
    und jede logische Antwort kann nur heißen:
    Fahr forsichtig ohne ABS und lasse es zu hause reparieren.
    Zum Versicherungsschutz kann ich nur scgen das da nachgewiesen werden muss das der ABS Ausfall zum Unfallhergang beitug. Da müsste der Gutachter aber Hellseher sein um das nachzuweisen.

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    #36
    Eine R25/2 hatte einen noch längeren Bremsweg als eine K100 ...

    Aber zumindest eins tut ABS:
    Es hilft, dass sich mehr Menschen auf Motorrädern sicher fühlen. Menschen die sich ohne ABS hat nicht auf's Mopped gewagt hätten ...
    Ich weiss allerdings nicht, ob das ein Vorteil ist.

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    #37
    wer ohne ABS nicht Bremsen kann, sollte etwas anderes als ein Motorrad fahren.

    Über die Vorteile von ABS brauchen wir nicht zu diskutieren.

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    #38
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Eine R25/2 hatte einen noch längeren Bremsweg als eine K 100

    Hi Larsi
    damals hatten fast alle Motorräder ABS !!!! Nicht nur die R 25/2 Und damals wurde fast nur hinten gebremst, weil damals war Motorrad-Fahren unter ganz anderen Gesichtspunkten angesagt, hauptsächlich zur Arbeit! Wenn Du weißt was ich meine!

    Grüße Eugen

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    #39
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hi Larsi
    damals hatten fast alle Motorräder ABS !!!! Nicht nur die R 25/2 Und damals wurde fast nur hinten gebremst, weil damals war Motorrad-Fahren unter ganz anderen Gesichtspunkten angesagt, hauptsächlich zur Arbeit! Wenn Du weißt was ich meine!

    Grüße Eugen
    ist mir völlig klar, nur wenn mit einer 25jahre alten K100 argumentiert wird, dann ists auch nicht mehr weit zur R25/x

    ein golf7 bremst auch besser als ein golf2, egal ob mit oder ohne abs.

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    #40
    Hallo,

    hier mal ein kurzes update zu dem Thema.Ich bin inzwischen 1000km mit neuer Batterie unterwegs.Wenn ich z.b.auf einer Landstrasse fahre und dann die Bremse betätige,funktioniert das ABS einwandfrei.Es schaltet sich nur beim stop and go in der Stadt ab und auch nur dann wenn ich die Vorderbremse betätige.Die Bremswirkung ist allerdings einwandfrei,sonst würde ich selbstverständlich die Karre stehen lassen.

    Grüsse

    Michael


 
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