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Federung unsensibel

Erstellt von speedster, 24.05.2011, 10:09 Uhr · 90 Antworten · 16.456 Aufrufe

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    #41
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Aber wer wird denn nur wegen dem vorderem Dämpfer gleich an Neukauf denken?
    Hast schon recht. Ist auch nicht meine Art, so schnell aufzugeben. Btw: Die Tenere habe ich schon beäugt, aber die ist erstmal einen halben Zentner schwerer als die Q und hat weniger Zuladung. Q ist schon ein geiles Teil - kraftvoller elastischer Motor, wenig Verbrauch, gutes Fahrwerk... aber irgendwie nicht fertig.

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    #42
    Ich habe dann mal an dem kleinen Schräubchen des hinteren Dämpfers rumgespielt und konnte das auch gleich auf einer 2200 km Tour testen. Jetzt federt sie sehr schön komfortabel. Ich bin zufrieden

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    #43
    Allerdings meinte meine Werkstatt, dass ich des Guten zu viel getan hätte und sich die Kiste gefährlich aufschaukeln könnte. Also die Einstellung wieder zurück und jetzt ist es wieder sehr holprig. Hat jemand Erfahrung mit Wilbers-Fahrwerken?

  4. Baumbart Gast

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    #44
    versuchs mal mit Gefühl - Schraube ganz auf und dann so lange 4telumdrehungsweis zu bis das Mopped beim Druck auf den Sitz nicht mehr/kaum noch nachschwingt, kann man gut im Stand machen. Mit Wilbers hast du natürlich endgültig Ruhe.

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    #45
    Das Komfortempfinden ist subjektiv, jeder wie er es mag.

    Das Serienfahrwerk bittet zwar nur einen kleinen Bereich der Justierung, aber das ist auch so gewollt vom Hersteller.
    Wenn der Reifenluftdruck stimmt, erreicht das Motorrad in keiner der möglichen Fahrwerkseinstellung einen fahrkritischen Zustand.
    Das kann sich kein Fahrzeughersteller in der Großserie leisten, vor allem wenn man in Nordamerika verkauft.
    Das Fahrwerk im Stand zu prüfen bei betätigter Bremse geht gar nicht wegen dem Telelever. Im übrigen haben der Telelever und Paralever gewisse Besonderheiten und sind deshalb eigentlich nur bedingt vergleichbar mit konventionellen Motorradfahrwerken. Die meisten 12er GS verfügen über eine Integralbremse und das bedeutet, wenn man bei eingeschaltet Zündung die Bremse Vorne betätigt, dann werden beide Räder gehalten durch die Bremse und dann federt da gar nichts mehr.
    Schöner Vorführeffekt ist folgender, die GS mit eingeschalteter Zündung auf den Seitenständer stellen, dann die Bremse betätigen und halten, die GS wieder gerade aufstellen und dann die Bremse lösen. Den gleichen Effekt hat man auch beim Anhalten, z.B. an einer roten Ampel, aber das ist ja für Integralfahrer nichts neues.

    Eventuell muss man sich an ein GS Fahrwerk mit seinen Eigenheiten gewönnen um die Vorteile dieses Fahrwerkskonzept schätzen zu können. Also ich finde es klasse.

    Ein aktuelles Beispiel:
    Der Armin fährt eine DL1000 und wir beide haben auf unsere Mopeds im März den Stollenreifen Metzler Karoo T aufgezogen. Meine GS lässt sich sauber fahren bis 160 km/h und ich fühle mich sicher auf den Reifen, auch wenn er Spurrillen folgt. Der Armin kann maximal nur 120 km/h fahren und sein Moped ist dann gut am "schlingern". Im "leichtem" Gelände sind beide Moped fast gleich und im Kurvenverhalten auf der Landstraße ist meine GS wieder etwas besser als die DL1000. Durch den Karoo werden die Unterschiede der beiden Fahwerkskonzepte noch deutlicher, finde ich.
    Den Karoo haben wir zum Testen aufgezogen, da wir noch am überlegen sind, ob wir im September die Ligurische Grenzkammstraße mit den Dickschiffen oder doch besser mit den Sportenduros fahren.

    Das Serienmäßige Fahrwerk einer 12er GS funzt super

    Wilbers und Öhlins sind schon klasse und machen das Fahren mit der GS noch schöner, nur ob es den individuellen Komfortbedarf in diesem Fall gerecht wird , glaube ich nicht. Ein großen Vorteil haben die Wilbers und Co Federbeine, man kann diese für "kleines" Geld wieder fit machen lassen. Daher ist so eine Anschaffung eigentlich für ein Mopedleben lang.

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    #46
    Vielleicht kommt es auch noch darauf an, ob man ESA hat oder nicht. Meine Q hat das jedenfalls nicht.

    Die LGKS bin ich 2010 mit einer 650er Enduro gefahren. Der BMW wollte ich das, zumindest mit meinem fahrerischen Können, nicht antun.

  7. Registriert seit
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    #47
    Schöner Beitrag, Mr. Eifelzug.

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    #48
    Hallo,

    auch wenn der Beitrag schon älter ist...
    Ich hab mir nach vielen Gesprächen ein Wilbers gegönnt und das gegen mein original WP getauscht. Komfort?! Was ist das? Jeder Buckel, Gullideckel oder Asphaltaufbruch schmeißt einen fast aus dem Sattel. Von glattbügeln keine Spur. Genaue Werte wurden durch den freundlichen an Wilbers weitergeleitet. Nach Einbau unfahrbar hart und nach diversen Einstellung auch nicht besser. Bach Nordhorn und irgendwann wieder zurück. Auf der Hausstrecke das gleiche Spiel. Wieder nach Nordhorn, hinten weichere Feder, schon besser. Vorne immer noch für den Ofen. Wilbers gibt sich sicher alle Mühe, aber die genügt eben nicht. Ich kann auf Grund meiner nun halbjährigen Erfahrung mit BMW die Begeisterung für das Fahrwerk echt nicht nachvollziehen. Gibt es hier einen Spezialisten, der Abhilfe schaffen kann? Auch gerne im Raum Wuppertal jemanden, der meine probelhalber mal über meine Hausstrecke fährt. Eventuell ist ja mein Popometer kaputt. Fahrergewicht ca 75 KG.

    Verzweifelte Grüße

    Klaus

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    #49
    servus,
    habe meiner Q gestern ein tt fahrwerk verbaut, kleine probefahrt gemacht und bin begeistert.
    mein original fahrwerk hat 62000km und war völlig am ende.

  10. Registriert seit
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    #50
    Hallo Klausimausi2,
    will nur meine (begrenzte, aber ähnliche) Erfahrung kundtun.
    Fahrweise: Ich fahre viele kleine, schlechte Straßen, aber kein Gelände und bin kein Raser, aber auch kein Hindernis.
    Besatzung: fast immer mit Sozia, 90+80kg incl. Montur
    Hatte ein Wilbers Fahrwerk vorher auf meiner 1150er. Das war eigentlich komfortabel, hat gut angesprochen, Zugstufe gut einstellbar und die Reifen haben auf dem Belag "geklebt" und sind jeder Verwerfung gefolgt, ohne der Besatzung eine Schockwellentherape zu verpassen. Im Nachhinein vermute ich: das lag an einem Kommunikationsfehler in der Kette ich->Händler->Wilbers. Die Federraten waren moderat ausgewählt und haben für mich (sicherlich subjektiv!) gepasst: Federbein hi hatte eine 150er Feder, die erst mit Reisegepäck überfordert war.
    Für meine spätere 1200er (Bj 2007) habe ich letzten Winter unter denselben Angaben bestell. Das Ergebnis: hinten eine 190er Feder. Die habe ich nicht getestet, sondern auf eine 160er umbauen lassen, ging kostenlos. Seither ist hinten wieder Komfortstufe. Nur die Vorderhand ist störrisch und beim Einfedern nicht viel anders als das Original. Vermute eine viel zu harte Druckstufe vorn, denn die Federrate ist 55N/mm, was dem Original entsprechen sollte (Öhlins verwendet 52 als Standard habe ich jetzt wiederholt gelesen). Werde das vordere Bein nun im Winter einschicken und hoffe auf Besserung danach. Denn prinzipiell sollte Wilbers das können - siehe Erfahrung mit der 1150er.
    Mein Fazit daraus:
    1) Bei wahrheitsgetreuer Angabe von Gewicht und Fahrstil resultiert bei Wilbers meist ein Fahrwerk für die Rennstrecke, was für den "Normalo" ähnlich unbefriedigend sein kann, wie das Original - wobei das technisch ganz unterschiedliche Gründe haben kann.
    2) Nachträgliche Optimierungsarbeit kann erforderlich sein. Vermutlich ist die Nähe zum Werk oder zu einem Wilbers-Stützpunkt von Vorteil.
    Nach den vielen Posts hier, bin ich beim nächsten Modellwechsel evtl. bereit für die gelbe Marke. Wenn meine 1200er weiterhin so Reperaturbedarf glänzt, kann das auch früher kommen, als gedacht.
    Heute lag der erste Schnee, der Ausbau des Federbeins kann jederzeit beginnen.
    Gruß Raymo


 
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