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Fernreisetauglichkeit Eurer GS/ADV 1200

Erstellt von FENNEC, 01.04.2013, 18:35 Uhr · 32 Antworten · 4.764 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    oder Helle und Bea, die mit ihren Transen um die Welt fahren und das nicht schlecht.
    -> www.TimetoRide.de
    Die habe ich beide auf Koh Samui letztes Jahr getroffen.
    Ist wirklich interessant was die machen aber irgendwie muss man auch der richtige Typ fuer 'ne 50 PS Transalp sein. Meins waere das Mopped nicht.
    Was die machen ist schon Entschleunigung pur.

    Gruesse Andreas

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    #22
    Also ganz so sehe ich das nicht. Ich hatte eine Menge Transalp und wirklich eine Menge Spaß mit diesen Mopeds! Gut, in Europa möchte ich sie nicht mehr fahren, zu klein und zu schwach für lange Autobahngeraden. Aber "Entschleunigung" ist das auch nicht unbedingt! Und um Land und Leute kennenzulernen, Gepäck mitzunehmen, mit dem Komfort eines Zweizylinders, also das würde ich mit Vierventilboxer sofort angehen! So eine Woche Pyrenäen, dann 4 Wochen durch Marokko tuckern, 2 Wochen Mauretanine, 2 Wochen Senegal......wer fährt mit?

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    #23
    Na sicher, ein Bekannter war oben in Laos glaube ich auf geführter Tour mit 250 ern Off-Road und sagte auch mehr braucht man nicht. Aber wenn es fuer viele tausend km Landstraße sein soll darf es schon moderner und stärker sein. Bis Chang Mai habe ich 2600 km teilweise sehr gute Autobahn oder Landstraße, da muss die Q auch schon mal fliegen und bei 600 km oder mehr im Sattle soll es irgendwie doch auch bequemer sein. Man ist doch keine 20 mehr....leider.

    Gruesse Andreas

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    #24
    Danke für die Blumen allseits!!

    Marokko: immer gerne wieder! Aber nicht mehr mit einer GS, die ist mir zu schwer. Die lange Anfahrt ist öde, mit einem Eintopf ist´s richtig gehend ermüdend, aber es wäre mir die Entbehrung wert. Mich hat es immer wieder in den Fingern gejuckt einfach mal rechts die Piste parallel zur Straße entlang zu bügeln aber die Vernunft hat doch meist gesiegt. Hatte einen derben Umfaller der richtig weh tat, das erdet in zweifacher Hinsicht. Die Maschine nahm es mir nicht krumm, fuhr fehlerfreie, BMW-souveräne 5500km in 19 Tagen.
    Am Hafen habe ich noch über die KTMler mit ihren EXC´s auf den Hängern gefrotzelt, 3 Tage später hätte ich meine GS am liebsten sofort dagegen eingetauscht wenn mir einer seine angeboten hätte, auch ohne Wertausgleich. Enduroland pur, geiles Wetter, klasse Panorama - göttlich!
    Bei solchen Touren zählt nicht wer am meisten km gerissen hat oder Abends früher das Hotel erreicht. Es geht um den Spaß an der Sache, mehr nicht!
    Pokal oder Spital kann ich auf meiner immer langweiliger werdenden Hausstrecke spielen.

    Unsere Reisegruppe letztes Jahr in Marokko: 70 Leute, 50 Mopeds, davon 80% BMW. 2 AT´s, beide hatten Defekte. Ein Schelm wer.....
    Nein, es waren gute Mopeds und sind es immer noch. Aber: Einer hat aufgegeben (CDI defekt auf halber Strecke), der andere hatte Probleme mit dem Regler. Allerdings war letzterer ein erfahrener Schrauber, und er fuhr durch ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Er gehörte damit in der Gruppe zur absoluten Minderheit die sich auf ca. 5% der Reiseteilnehmer beschränkte.

    Spontan fahren ist Nervenkitzel pur und macht Laune, solange nichts passiert ist es okay. Falls doch, dann ist die Enttäuschung umso größer, also muss zuvor etwas Hirnschmalz eingebracht werden. Wer rechtzeitig mit den Reisevorbereitungen beginnt hat keinen Streß sondern u.U. auch Spaß daran.

    Meine Batterie war nicht mehr die beste als ich mit der GS losfuhr. Nachdem ich aber wusste dass es in Marokko einen Bosch-Dienst gibt hat mich das nicht weiter schockiert. Zudem wäre sie dort unten günstiger gewesen als hier in D. Wissen muss man es halt, dann kann man auch entsprechend darauf reagieren. Natürlich hielt sie bis zum Schluß durch...was geht schon erwartungsgemäß kaputt?

    Min. 5 neue Ringantennen waren in Koffern verpackt und stets mit der Truppe unterwegs, keine einzige der bestimmt 25 12erGS´n ist deswegen stehen geblieben.
    Murphy ließ dennoch grüßen, ein paar mal war Lampf angesagt - natürlich bei den begnadetsten Schraubern überhaupt. Da dauert der Tankstop schon mal 30 Minuten und länger.
    Aber was soll´s? Sommer, Sonne, Mopedfahren... die einzige BMW die nicht komplett an der Tour teilnahm wurde durch einen Fahrfehler der oberen Hälfte verbogen, dafür konnte die BMW nichts. Alle anderen hielten tapfer durch. Chapeau!
    Nörgeln tue ich auch öfter, aber ich weiß dass sämtliches Material in Summe gesehen besser ist als der Ruf desselben - schlussendlich markiert der Fahrer die Pace. Der Besitzer ist es meist - nicht mit böser Absicht sondern unwissentlich - der dem (meist geliebten) Töff den Garaus macht.
    Sie brauchen halt doch Liebe und Zuneigung diese kühl wirkenden, zentnerschweren Brocken! Sie sagen es nur nicht jedem.


    Petitprince, Ende Mai geht es erst mal für 2 Wochen nach Rumänien zum Grafen Dracula. Dem in den A.... zu beißen habe ich mir fest vorgenommen.
    Danach können wir uns ja mal treffen, Kloster Andechs oder so. Dann reden wir bei einer zünftigen Hax´n über Orte Afrikas an denen ich bisher noch nicht war.
    Im Prinzip bin ich für alles offen....

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    #25
    Ja, Andreas, bei solchen Distanzen und guten Strassen ist die GS das optimale Gerät, da gibt es keinen Zweifel!

    Nur ist eine Weltreise eben, für mich, kein Kilometerfressen, sondern eine schöne Möglichkeit, Begegnungen zu haben, sich auszutauschen, mal hier und mal da einzukehren und mit der Bevölkerung zu leben. Alleine bis zum Mittelmeer brauche ich schon eine Woche, dann die Pyrenäen - Andorra la Vella!, Baskenland! - sagen wir, unter Freunden, drei Wochen! Quer durch Spanien nach Tanger, eine Woche, Marokko - nicht unter 4 Wochen - , Mauretanien - schnell durch - , Senegal ein Monat, etc. etc. Das Zelt ab und zu unter einer Zeder aufschlagen, den murmelnden Gebirgsbächen zuhören, morgens in der Bäckerei von M'hamid die Croissants kosten, abends in einem astronomischen Hotel (liegt nach Zagora) übernachten, zuhören, musizieren, singen, tanzen, Freunde gewinnen und glücklich weiterziehen! Den wirklichen Geschmack von Datteln erfahren, den Sand zwischen den Zähnen spüren, eine Ölsardinenbüchse als 4-Sterne Mahlzeit empfinden, ein Schluck Rotwein, der unbezahlbar wird. Zeit haben, offen sein für so vieles und alles, das sind für mich Reisen quer durch die Welt. Eine Transe für 3000 Teuros kannst du auch mal als Totalverlust verschmerzen und abschreiben, dann gehts eben per Bahn oder sonst wie weiter. Bei meiner 1200 LC würde mich das furchtbar fuchsen und die Bindung an so eine Supermaschine ist einfach zu groß. Finde ich mal.

    Die Strecke München-Moskau oder Tanger- Dakar gerne mit der GS, aber es kommt dann auf die Art des Reisens an. Und die 240 Kg einer GS versperren dir viele Möglichkeiten...

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    #27
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    . 2 AT´s, beide hatten Defekte. Ein Schelm wer.....
    Nein, es waren gute Mopeds und sind es immer noch. Aber: Einer hat aufgegeben (CDI defekt auf halber Strecke), der andere hatte Probleme mit dem Regler. Allerdings war letzterer ein erfahrener Schrauber, und er fuhr durch ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Er gehörte damit in der Gruppe zur absoluten Minderheit die sich auf ca. 5% der Reiseteilnehmer beschränkte.....
    bitte welcher Affentwinfahrer kennt das Problem Regler nicht und ist darauf vorbereitet? normalerweise entweder umgebaut oder Regler dabei. CDI ist Pech, kann bei jedem Moped kaputt gehn. Geht -> geht nicht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Ja, Andreas, bei solchen Distanzen und guten Strassen ist die GS das optimale Gerät, da gibt es keinen Zweifel!
    ...........Eine Transe für 3000 Teuros kannst du auch mal als Totalverlust verschmerzen und abschreiben,und ist normalerweise unkaputtbar
    Die Strecke München-Moskau oder Tanger- Dakar gerne mit der GS, aber es kommt dann auf die Art des Reisens an. Und die 240 Kg einer GS versperren dir viele Möglichkeiten...
    Danke, hätte ich nicht schöner beschreiben können. So seh ich das.
    Honda sollte ihr 100ccm spendieren, das Plastikgraffel wegschrauben und sie auf unter 200kg bringen, dann verkauft sich das

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    #28
    Super Mario, falls du dezent auf meine Beiträge verlinken willst, dann tu dir doch keinen Zwang an und mach es gleich direkt:

    ADAC oder alternativ ACV?

    Den hier hattest du doch im Focus, oder nicht?! Habe kein Schmerz damit!
    Buch von Rainer Bracht habe ich mir übrigens soeben bestellt und werde es bei Zeit aufmerksam lesen.
    Wird aber vermutlich nichts an meiner generellen Einstellung zum Thema Sicherheit ändern.
    Wer mich besser kennt wird einsehen dass (zeitweise schnelles) Motorradfahren durchaus mit aktiv praktizierter Sicherheit korellieren kann und Fernreisen ebenfalls.

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    #29
    Hallo verlinken wollte ich nicht, hatte nur das Wort Vierventilboxer kopiert
    und bekam es dann nicht mehr so weg wie ich wollte.
    und hast du jetzt die gleiche Tour mit R&E gefahren wie ich ??
    Das Buch das ich angesprochen hatte ist jedoch von Robert Wicks.

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    #30
    Zitat Zitat von Super Mario Beitrag anzeigen
    und hast du jetzt die gleiche Tour mit R&E gefahren wie ich ??
    Das Buch das ich angesprochen hatte ist jedoch von Robert Wicks.
    Ja, mit R&E, und ich war sehr zufrieden mit der Reiseleitung. Aus dem Grund habe ich mich auch entschieden meine diesjährige Rumänientour mit den Leuten zu machen. Allerdings bin ich noch nicht sicher ob ich in Gruppe oder auf eigene Faust die Tagesetappen bestreite. Ich würde diesmal gern etwas mehr offroad fahren und weniger Sightseeing machen.... kommt aber drauf an wie die Gruppe so drauf ist. Wenn es ein gescheiter Haufen ist bleibe ich dabei. Mal sehen wie es diesmal wird.

    Auf jeden Fall kann man über die Organisation, deren Engagement und letztendlich den Preis nichts sagen. Billiger wäre ich allein auch nicht dort hin gekommen.
    Unterkünfte immer mehr als üppig, sonst gebe ich mich mit deutlich weniger zufrieden.
    Weil ich diesmal mit der kleinen G reise kommt mir der Gepäckbulli sehr entgegen.
    Viele Teilnehmer lassen sich leider nur mitziehen, zeigen selbst kaum Eigeninitiative, das fand ich etwas enttäuschend. Ich bin guter Dinge dass es beim nächsten mal anders wird.
    Schau mer mal, dann seh mer schon!


 
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