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fremdstarten geht nicht ?

Erstellt von smhugo, 29.09.2012, 18:39 Uhr · 50 Antworten · 5.336 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Hallo zusammen,



    *habe ja inzwischen genügend Zeit gehabt, mir Eure Einwände durch den Kopf gehen zu lassen, ok, muss ich schon sagen, alles logisch und schlüssig. Soweit die Theorie!
    Und nun zur Praxis: Gestern habe ich meinen "Winter-Golf" zurecht gemacht, weil ab heute darf ich ja wieder. Ich schreib das jetzt hier nicht um Recht haben oder um es besser wissen zu wollen, rein sachlich und jeder mag sich selbst dazu seine Gedanken machen. Ich mache auch keine Versuche, (mir) das erklären zu wollen, es ist (für mich) einfach so und damit solls gut sein.

    Alte Batterie,
    extra zu Testzwecken langfristig aufgeladen, mehr als 12,2 V hat sie aber nicht angenommen.

    Neue Batterie,
    bereits im Juli gekauft, weil ich sie noch für einen anderen Zweck zu benutzen hatte; gestern 12,5 - 12,6 V

    Das Auto,
    hatte seit April gestanden.
    Damit man einigermaßen faire Testbedingungen hat, habe ich mit der neuen Batterie den Motor durchdrehen lassen. Damit klar ist, dass nichts fest sitzt oder fahrzeugseitig schlechte Kontakte bestehen. Motor nach ca 3 Umdrehungen angesprungen, aber sofort wieder abgestellt.
    Nur zur Klarstellung, ich bewerte NICHT das Anspringverhalten, sondern allein das Drehen des Anlassers, bevor der Motor anspringt. Kann also locker-lustig, müde-träge, quälend oder tot sein.
    Die Batterie hat nach <Zündung an> keinerlei Verbraucher außer die reinen Motor-Start-Funktionen zu versorgen.

    Alte Batterie wieder reingehängt. Spannung nach Anschluß 12,2 V;
    Zündung an, Spannung 11,8 V, nach 11,7 tendierend;
    Startversuch: Schlüssel rum, Anlasser dreht müde-träge, starker Leistungsabfall und schließlich tot (kein Motorlauf möglich); Spannung war von den zunächst 11,7 über 10 V auf bis zu 5,x V gefallen, aber da hat der Anlasser schon nicht mehr gedreht oder sich sonstwie bemerkbar gemacht.

    Neue Batterie 1:1 an die Pole der alten Batterie überbrückt (als Überbrückungskabel ein mitteldickes Kabel, das auch für Diesel bis ca. 2 Ltr. Hubraum geeignet sein soll).
    Spannung in Ruhe durch das Überbrücken von 12,5 V auf 12,2 V gefallen.
    Zündung an - Spannung 11,8 V;
    Starten. Anlasser dreht in den ersten 1 - 2 Umdrehungen "freudig", fällt stark ab bis ausgesprochen "unlustig-quälend" um dann nach ca. 10-12 Umdrehungen aber wirklich auf den letzten Drücker den Motor anspringen zu lassen. Spannung ist bis dahin auf ca 10,8 V gefallen.

    Und nun die Gegenprobe!
    Massekabel der Überbrückung von der alten Batterie weg und am Motor direkt angeschlossen (der Golf-Motor hat noch 2 Hebeösen, die sich bestens eignen)
    Messgerät an den Klemmen der alten Batterie belassen, Spannung blieb bei ca. 12,2 V (schwankend +-0,1 V)
    *Zündung an, der inzwischen gewohnte Spannungsabfall um ca. 0,4 V auf dann 11,8 V
    Startversuch: Anlasser dreht leicht müde, Motor springt nach 3 - 4 Umdrehungen an; den Spannungsabfall habe ich leider nicht mehr beobachten können, weil eine Meßspitze von der Klemme gerutscht war ...


    Gruß
    Horst

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    #32
    Das ist das normale Verhalten einer defekten Batterie! Sonst fällt mir auch nichts dazu ein...

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    #33
    Zitat Zitat von horst.w Beitrag anzeigen
    Wer es nicht glaubt, kann zum 01.11. bei mir vorbei kommen (Südpfalz), da habe ich meinen "Wintergolf" zu aktivieren, der steht mit kaputter /resp tiefst-entladener Batterie (Laden hat nichts gebracht) da rum und harret der Dinge, die neue Batterie ist schon vorhanden. Bin gerne bereit, das "Verfahren" vorzuführen. Ich wette also drum, dass der Golf mit Überbrückung Pol zu Pol NICHT zum Laufen zu bringen ist. Mit dem Anschluß der Masse am Rahmen / Motor sehr wohl.
    Zitat Zitat von horst.w Beitrag anzeigen
    Neue Batterie 1:1 an die Pole der alten Batterie überbrückt (als Überbrückungskabel ein mitteldickes Kabel, das auch für Diesel bis ca. 2 Ltr. Hubraum geeignet sein soll).
    Spannung in Ruhe durch das Überbrücken von 12,5 V auf 12,2 V gefallen.
    Zündung an - Spannung 11,8 V;
    Starten. Anlasser dreht in den ersten 1 - 2 Umdrehungen "freudig", fällt stark ab bis ausgesprochen "unlustig-quälend" um dann nach ca. 10-12 Umdrehungen aber wirklich auf den letzten Drücker den Motor anspringen zu lassen. Spannung ist bis dahin auf ca 10,8 V gefallen.
    Die Wette hättest Du ja schon verloren

    Glaubst Du wirklich noch immer an "Deine" Theorie

    Gruß
    Berthold

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    #34
    Zitat Zitat von smhugo Beitrag anzeigen
    Nach drei Wochen Standzeit ist heute meine GS mal wieder nicht angesprungen. ( Batterie 4 Monate alt )
    Da aber die Freunde schon vor der Türe standen , schnell die Gs zum Auto geschoben , Sitz runter und Überbrückungskabel an beide Batterien. Schei...... Nur Anlasserklackern wie vorher. Also schnell noch ein anderes Kabel probiert , wieder nur klackern.
    Motorrad in die Garage ans Ladegerät nach einer halben Stunde probiert und angesprungen.
    Das gleiche Problem ist schon einmal aufgetreten nur damals habe ich mir nichts dabei gedacht.(damals noch alte Batterie)
    Hier ist doch was faul. Kontaktprobleme mit dem Kabel sind eigentlich ausgeschlossen , da ich es mehrfach direkt an beiden Batterien angeschlossen habe.
    Hat jemand schon gleiche Erfahrungen gemacht oder weiß jemand an was es liegen könnte ?
    GS 1200 Bj 06 mit 57000km

    Danke
    Bei mir gings! Morgens bei BMW angerufen sie möchten bitte um 1600 Uhr vorbei kommen und mein Motorrad starten. Hat geklappt mit Überbrückungskabel.

    Also...geht! Die Nummer steht im Service Heft.
    Grüße

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    #35
    moin,

    prinzipiell ist horsts idee schon gut, nicht pol zu pol zu verbinden, sondern mit dem überbrückungskabel masse am motor zu nutzen.
    allerdings bringt das nichts in bezug auf das mögliche szenario, dass die alte batterie die neue "leersaugt" und damit das starten verschlechtert, sondern schliesst schlechte masseverbindungen während des startens aus.

    das "leersaugen" lässt sich vermeiden, indem man die schlechte batterie masseseitig vom auto trennt, dann mit hilfsbatterie startet, dann die batterie wieder anschliesst und danach die hilfsbatterie abklemmt.

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    #36
    Gemäß 2010er Betriebshandbuch Fremdstarthilfe wie folgt....

    Starthilfe.pdf

    ..mein sagte mir, das zumindest bei der 2010er aufwärts, das zentrale Steuergerät bei Unterschreitung eines definierten Spannungswertes dern Startvorgang unterdrückt um die Batterie vor Tiefentladung zu schützen..letzteres soll nach der Aussage des auch bei Fremdstarthilfe passieren können wenn die "Fremdstartbatterie" es nicht schafft in paralleler Schaltung (Fremdstarthilfe) die Spannung über den definierten Wert zu halten..in diesem Fall hilft offensichtlich nur das Laden der Batterie sofern nicht gänzlich defekt.
    Leider habe ich den Spannungswert welcher als Grenzwert genannt wurde nicht abgespeichert/ gemerkt..

    Gruß
    Dirk

  7. Baumbart Gast

    Standard

    #37
    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    .letzteres soll nach der Aussage des auch bei Fremdstarthilfe passieren können wenn die "Fremdstartbatterie" es nicht schafft in paralleler Schaltung (Fremdstarthilfe) die Spannung über den definierten Wert zu halten...
    Das Problem sollte mit dem oben beschriebenen Abklemmen der leeren Batterie lösbar sein.

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Die Wette hättest Du ja schon verloren*

    Glaubst Du wirklich noch immer an "Deine" Theorie

    Gruß
    Berthold
    Das ist richtig, die Wette hätte ich verloren, wenn auch nur sehr knapp, denn das war vermutlich eine der letzten Umdrehungen, die der Anlasser noch gepackt hat, bevor er stehen geblieben wäre. *Aber ich habe ja geschrieben, dass ich den Ablauf der Dinge rein sachlich darstelle und nichts beschönige oder verschweige. Dann gehört das halt dazu. Aber, es war ja keiner zum Freibier da! Naja, MEINE Theorie ist das ja nicht so ganz echt, ich habe eher anderer Leute Meinung etwas unkritisch übernommen. Aber immerhin ists in einem ganz lapidaren Allerweltsfall mit einer ausgenudelten Batterie so, dass gewisse Unterschiede in der Art des Überbrückens ganz offensichtlich existieren. Warum auch immer, ich versuch erst gar nicht mehr, das zu ergründen. Wenns hilft, wars ok.*

    Gruß
    Horst

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Die Wette hättest Du ja schon verloren*

    Glaubst Du wirklich noch immer an "Deine" Theorie

    Gruß
    Berthold
    Das ist richtig, die Wette hätte ich verloren, wenn auch nur sehr knapp, denn das war vermutlich eine der letzten Umdrehungen, die der Anlasser noch gepackt hat, bevor er stehen geblieben wäre. *Aber ich habe ja geschrieben, dass ich den Ablauf der Dinge rein sachlich darstelle und nichts beschönige oder verschweige. Dann gehört das halt dazu. Aber, es war ja keiner zum Freibier da! Naja, MEINE Theorie ist das ja nicht so ganz echt, ich habe eher anderer Leute Meinung etwas unkritisch übernommen. Aber immerhin ists in einem ganz lapidaren Allerweltsfall mit einer ausgenudelten Batterie so, dass gewisse Unterschiede in der Art des Überbrückens ganz offensichtlich existieren. Warum auch immer, ich versuch erst gar nicht mehr, das zu ergründen. Wenns hilft, wars ok.*

    Gruß
    Horst

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    #39
    Falls Du doch noch auf einfachem Wege ergründen möchtest.....

    Prüfer hast Du, dann kannst Du mal den Widerstand der Masseverbindungen nachmessen

    Entscheidend ist das Massekabel: Batterie-Karosserie und der Massekontakt vom Anlasser zur Batterie.....

    Da ich aber auch nur Laie bin kannst Du jeden Elektriker fragen ob der unterschiedliche Anschluss "normalerweise" Auswirkungen haben dürfte....

    Die Antwort muss ein klares NEIN sein

    Gruß
    Berthold

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    #40
    hi,
    also wenn ich eine leere batterie mit überbrückungskabel wieder zum leben erwecken möchte (funktioniert leider nicht immer) ist es völlig wurscht ob ich das massekabel direkt am pol oder an der karosserie anklemme, ich klemme den minus prizip. beim (empfänger) an der karosserie an.

    wichtiger beim überbrücken ist das ich das richtige kabel (min. 25mm² und mit schutz) verwende um keine schäden in der elektronik zu verursachen.

    habe ich nur ein standartkabel zur hand sollte ich zumindest beim empfänger einige zusatzverbraucher (hzg./hz.hecksch. usw.) einschalten um so die spannungsspitzen zu eliminieren.

    es kann durchaus sein das ich die leere batterie trotz überbrückung nicht zum starten bringe, weil a. sie schon einen plattenschluss hat b. sie tiefenentladen ist und c. oder sie schon sulfatiert hat. hier sollte man ersteinmal versuchen die batterie mit dem geeigneten ladegerät wiederzubeleben.

    hier mal die entladezustände in % hinsichtlich der batteriespg.

    MF Batterien

    100 % 13,10 Volt 12,60 Volt
    75 % 12,70 Volt 12,30 Volt
    50 % 12,30 Volt 12,10 Volt
    25 % 11,90 Volt 11,40 Volt
    0 % 11,50 Volt 10,80 Volt


 
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