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GS "normal" oder die ADV ?!

Erstellt von Newbug, 22.06.2007, 18:55 Uhr · 132 Antworten · 14.553 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von Newbug
    Ist die Q für einen Anfänger einfach eher ungeeignet ?
    Die Q ist ein sehr gutmütiges Motorrad, welches auch mal Fehler verzeiht. Gut, das macht die Fat Boy auch, aber dennoch würde ich bei dieser Entscheidung immer wieder auf die Q zurück kommen.

    Ich war immer ein Harley Fan und gerade die Fat-Boy hatte es mir sehr angetan. Letztes Jahr bin ich spasseshalber einmal eine Probe gefahren und seitdem reizt mich diese Maschine überhaupt nicht mehr. Grund: Ich möchte auch gerne mehr als 10° Schräglage fahren können. Ich hatte die Probefahrt hier bei uns über eine von mir geliebte uns schön kurvige Strecke gemacht und in jeder (!) Kurve haben die Fußablagen geschleift, obwohl ich schon cruiserhaft zurückhaltend gefahren bin.
    Fazit: Die Harley ist sicher ein sehr schönes Motorrad, aber du solltest deine Entscheidung danach fällen, wie du fährst. Wen du Kurven magst und auch Alpenpässe fahren willst, ohne die Maschine um die Ecke zu tragen, dann ist die Q die richtige Wahl. Wenn du es gerne gemütlich hast, Schräglagen nicht so wichtig sind dann solltest du die Harley ausprobieren.

    Einen Kauf nur nach Aussehen zu machen ist grundverkehrt. Bei den Maschinen, die in deiner engeren Wal sind, solltest du immer (!) eine Probefahrt machen, denn bei den Preisen bedauert man einen Fehlkauf lange Zeit.

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    #52
    Ich sehe es mal so:
    Grundsätzlich gilt für mich einfach die alte Regel: Fahren lernt man auf einem alten Auto. Wenn einem mal irgendeine Kleinigkeit passiert, wirds nicht so teuer. Eine 12er ADV ist sozusagen das "letzte Wort" vom BMW in Sachen Enduro. Sauhoch, sauteuer, sauschwer. (Saukomfortabel, saulustig, usw.)
    Vor knapp einem Jahr habe ich Katharina kennengelernt (die saust hier auch im Forum rum) und die hat auch ihre ersten Erfahrungen auf der ADV absolviert. Sowas geht - ADV fahren ist keine Zauberei und nichts "elitäres". Wenn man begeistert ist, lernt man das auch auf dem Ding als würde es nie was anderes geben. Ich würde es aber nicht direkt als Einsteigermopped empfehlen. Ich habe vor 12 Jahren angefangen mit ner 750er Suzuki von 1981 für 4000 Mark. Würde ich wieder so machen.

    Schöne Grüsse und die besten Wünsche.

  3. Registriert seit
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    #53
    Zitat Zitat von Kröte
    Ich sehe es mal so:
    Grundsätzlich gilt für mich einfach die alte Regel: Fahren lernt man auf einem alten Auto. Wenn einem mal irgendeine Kleinigkeit passiert, wirds nicht so teuer. Eine 12er ADV ist sozusagen das "letzte Wort" vom BMW in Sachen Enduro. Sauhoch, sauteuer, sauschwer. (Saukomfortabel, saulustig, usw.)
    Vor knapp einem Jahr habe ich Katharina kennengelernt (die saust hier auch im Forum rum) und die hat auch ihre ersten Erfahrungen auf der ADV absolviert. Sowas geht - ADV fahren ist keine Zauberei und nichts "elitäres". Wenn man begeistert ist, lernt man das auch auf dem Ding als würde es nie was anderes geben. Ich würde es aber nicht direkt als Einsteigermopped empfehlen. Ich habe vor 12 Jahren angefangen mit ner 750er Suzuki von 1981 für 4000 Mark. Würde ich wieder so machen.

    Schöne Grüsse und die besten Wünsche.

    Nun macht dem Jungen doch das bestellte Mopped nicht madig!!!

    Klar ist es nicht das typische Einsteigergerät. Natürlich ist die Kiste hoch und schwer und rennt sicherlich anders als eine 125er. Aber wenn er Spaß dran hat und die entsprechende Statur und ein bißchen Vernunft walten läßt, wird´s schon werden. Wenn das Teil einmal rollt, geht es auch mit randvollem Fass ohnehin fast von alleine.
    Als Neuling hier im Forum und seit nunmehr 1 1/2 Wochen stolzer Besitzer einer GSA (immer noch sabber!!!) mit nach 2 Wochenenden 2500 km auf der Uhr kann ich nur sagen:

    Du hast ein supergeiles Teil gekauft.

    Herzlichen Glückwunsch, gute Fahrt und viele unfallfreie Kilometer.

    Gruß

    trecker-fiegersch


    PS: Ich befürchte fast, daß meine brave Rosinante (100GS, Bj. 90) und meine gute alte XT 600 (Bj. 84) künftig noch seltener die Sonne sehen werden.

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von Kröte
    Ich sehe es mal so:
    Grundsätzlich gilt für mich einfach die alte Regel: Fahren lernt man auf einem alten Auto. Wenn einem mal irgendeine Kleinigkeit passiert, wirds nicht so teuer. Eine 12er ADV ist sozusagen das "letzte Wort" vom BMW in Sachen Enduro. Sauhoch, sauteuer, sauschwer. (Saukomfortabel, saulustig, usw.)
    Vor knapp einem Jahr habe ich Katharina kennengelernt (die saust hier auch im Forum rum) und die hat auch ihre ersten Erfahrungen auf der ADV absolviert. Sowas geht - ADV fahren ist keine Zauberei und nichts "elitäres". Wenn man begeistert ist, lernt man das auch auf dem Ding als würde es nie was anderes geben. Ich würde es aber nicht direkt als Einsteigermopped empfehlen. Ich habe vor 12 Jahren angefangen mit ner 750er Suzuki von 1981 für 4000 Mark. Würde ich wieder so machen.

    Schöne Grüsse und die besten Wünsche.

    Deine Überlegungen sind sicherlich korrekt, jedoch gehen meine Gedanken auch in eine andere Richtung. Ich kann mir irgendwo einen gebrauchten Japaner für 3'000 Euros kaufen (keine Ahnung, was die in Deutschland kosten, bei uns legt man schon mindestens mal 4'000 Franken hin, wenn das Teil auch noch einigermassen fahrtüchtig sein soll). Diesen fahre ich, sagen wir mal, drei Jahre um zusätzliche Erfahrung auf einem grossen Motorrad zu sammeln (wobei hier auch mehrfach erwähnt wurde, dass der Umstieg von einem normalen Motorrad auf die Q bei gewissen Fahrern auch eine Umgewöhnung brauchte). Drei Jahre später ist dieser Japaner nichts mehr wert, vielleicht erhalte ich noch knapp 1'000 Euro, zusätzlich kommt für mich das Risiko des Gebrauchtkaufens (das Moto könnte ja zwei Tage nach Ablauf der Garantie auseinanderfallen, sofern ich überhaupt eine Garantie erhalte) und das Risiko, dass ich den Japaner nach den drei Jahren nicht mehr wie gewünscht loswerde. Dem gegenüber steht das Risiko, dass ich mit der neuen Q einen Schaden baue, den Schaden kann ich aber auch nach 20 Jahren bauen. Gewiss ist das Risiko als Neulenker grösser, aber dadurch, dass immer wieder dafür Stimmung gemacht wird, dass mehr als die Hälfte der Motorradunfälle von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht werden, ist das zusätzliche Risiko schon mal nicht mehr so wahnsinnig erheblich. Dazu kommt eine gute Vollkasko, die ich bei einem teuren Moto auch als erfahrener Lenker bei abschliessen würde. Vielleicht mache ich mit der neuen Q einen Taucher und hole mir ungeliebte Kratzer. Diese tun sicherlich weh, aber irgend ein Kratzer wird immer der Erste sein. Wenn ich sie wirklich zusammenlege, dann habe ich, sofern ich überhaupt selber schuld bin, einen groben Fehler begangen. Dieser grobe Fehler hätte mir schon die letzten Jahre passieren können, ist er aber nicht. Dieser grobe Fehler kann mir auch in 20 Jahren noch passieren, das weiss ich aber nicht.

    Mein Fazit: Das Schadensrisiko als Neulenker ist logischerweise grösser (deshalb bezahlt man ja auch mehr für die Versicherung), aber man fährt auch vorsichtiger und aufmerksamer, als dass dies vielleicht ein alter Hase tun würde. Man macht nicht automatisch einen Schaden, NUR weil man Neulenker ist (wobei ich der Meinung bin, dass das Wort "Neulenker" auf mich nicht unbedingt zutrifft), es gehören auch noch viele andere Faktoren dazu. Ist ein Neulenker, der intensiv seine Fahrstunden, etc. besucht, wirklich viel schlechter als ein alter Schönwetterfahrer, der nur ein paar 1'000km pro Jahr absolviert und sich dabei total überschätzt? Ich erachte für mich und meine Körpergrösse die Q als ideales Motorrad, auch für die Prüfung. "Sauhoch" lasse ich daher nicht gelten, für mich darf die hoch sein. Ich bin der Meinung, dass schwere, unhandliche Chopper oder PS-Starke Joghurtbecher schwieriger oder zumindest unhandlicher zum fahren sind. Ich bin aufgrund meines Fahrstils ein leidenschaftlicher Enduro-Fahrer, ich kann nicht auf einen Chopper oder auf eine Rennmaschine sitzen. Auch bei "Sauschwer" bin ich anderer Meinung, 250kg sind sicher kein Leichtgewicht, aber es gibt unzählige andere Motos, die schwerer sind. "Sauteuer" mag stimmen, aber die anderen Marken holen da kräftig auf, zudem, wenn ich mir die Q nicht, ohne anderswo nennenswerte Abstriche machen zu müssen, leisten könnte, würde ich sie nicht kaufen.

    Ich wünsche der Gemeinde einen schönen Abend.

  5. Registriert seit
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    Lächeln

    #55
    Zitat Zitat von Newbug
    Au weia ...

    Ist die Q für einen Anfänger einfach eher ungeeignet ?
    Servus,
    bin als Wiedereinsteiger nach etwa 20 Jahren Abstinenz letze Saison mit einer F 650GS losgefahren, dachte mir mach mal langsam - als die 650er beim Service war bekam ich die 1200er GS (nicht ADV) wer sagt's - habe mich auf Anhieb wohler und sicherer gefühlt als auf der 650er obwohl die z. Bsp auch sehr gerne als Fahrschulmöppi verwendet wird. In der Zwischenzeit fahre ich die Normal 1200er GS mit immer noch wachsender Begeisterung.
    Meine Meinung ist das Du vor allem Rangieren, Langsamfahrt, Wenden etc. mit Deiner ADV eventuell mit ADAC Kurs trainieren solltest - bei gemässigter Fahrt Überland ist das Ding ja fast wie ein Fahrrad zu fahren - drehe halt nicht allzu heftig auf über 5000 Touren da legen die GSen nähmlich ziemlich zu.
    PS.: bei meinen ersten Testfahrten mit den 1200ern habe ich natürlich auch die ADV - ausprobiert und muss sagen ich habe mich eigentlich wohler gefühlt als auf der "kleinen" 1200er - habe mich trotzdem nun für die kleine entschieden weil mit zunehmender Fahrpraxis das Kurvenräubern immer mehr Spass macht und da ist die kleine ganz einfach agiler und wendiger

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    #56
    Leute Leute !!!! Wo bitte ist das Problem?

    Ich selbst habe meine 1100gs am 14.12.06 bei BMW Scharle gekauft und meine Prüfung am 25.04.07 mit der Q beim 1ten mal bestanden ,und seit dem 6000km gefahren , und am Mittwoch teste ich Die 1200 ADV , wird dann wohl auch meine nächste werden...


    mfg Bernd

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    #57
    Hurra, die Q ist da

    Gestern habe ich meine Q endlich in Empfang nehmen können ! Ich muss sagen nach der 350 km langen Überführungsfahrt, bin ich restlos begeistert von der Maschine ! Trotz "Blindkauf" habe ich garantiert nichts falsch gemacht ! Der Klang des Motors, die Leistungsemfaltung, das Fahrverhalten und der Sitzkomfort sind aus meiner bisherigen Sicht 1a !
    Bloss die Tankanzeige ist Mist. Als ich mit "einem Klötzchen vor Reserve" die Tankstelle ansteuerte, passten gerade mal 17 Liter in den Tank, sprich das Fäßchen hätte eigentlich halb voll anzeigen müssen. So werde ich diesen Punkt bei der Einfahrinspektion mal ansprechen.

    So, ich muss jetzt wieder los ...

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    #58
    Na Super Newbug,
    wikommen im CLUB der ADV fahrer.
    Ich bin sicher das du den Kauf nicht bereuen wirst.
    Das mit der Tankanzeige wird auch schon noch.
    Na dann allzeit gute Fahrt
    So ich muss jetzt mich auch meine ADV schwingen denn heute die
    letzte Fahrt für die nächsten 2-3 Wochen ( habe am Di. ne Knie OP ).
    Gruß
    Draht

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    #59
    @ Newbug!

    Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit Deiner ADV!

    Das mit dem Tank ist ein bekanntes Problem. Zu diesem Thema hat es hier auch einige Beiträge.
    Bei meiner "kleinen" GS (jetzt 4 Monate alt) war es auch so, dass die Tankanzeige so rein gar nicht stimmte. Hier muß der Foliengeber ausgebaut, über Nacht gelüftet, eingebaut und dann neu kalibriert werden. Dein Händler kennt dies Prozedere ganz gewiss.
    Das lässt Du am Besten bei Deiner 1000er Inspektion mitmachen - Damit Du nicht so lange auf Deine Q verzichten musst.

    Hoffe nur, dass Du Dein Schmuckstück zum Einfahren nicht über die Autobahn nach Hause gequält hast... Das mag ein neuer BoGSer gaaar nicht...

    Allzeit Gute Fahrt!

    Claus

  10. Registriert seit
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    #60
    ... naja, das mit der Autobahn ließ sich leider nicht vermeiden, sonst wäre ich unendlich lange unterwegs gewesen. Ich bin aber auch nicht schneller als 120 km/h gefahren

    Und heute ging 150 km es quer durch den Harz über Landstraßen als "Entschädigung" für die Autobahn.


 
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