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Höchstgeschwindigkeit und Temperatur?

Erstellt von simones, 07.01.2008, 18:47 Uhr · 59 Antworten · 6.016 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hallo,

    ich mag mich schwach darann erinnern, dass ich mal gelernt habe, dass Verbrennungsmotoren gem. dem Carnot-Prozess funktionieren. D.h. je grösser das Temperaturgefälle, desto besser. Kann also für den WInter gelten und auch für das Gebrige. Allerdings bezweifle ich, dass man das schlussendlich merkt.

    Grüsse,
    András

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    #12
    Zitat Zitat von Andras Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich mag mich schwach darann erinnern, dass ich mal gelernt habe, dass Verbrennungsmotoren gem. dem Carnot-Prozess funktionieren. D.h. je grösser das Temperaturgefälle, desto besser. Kann also für den WInter gelten und auch für das Gebrige. Allerdings bezweifle ich, dass man das schlussendlich merkt.

    Grüsse,
    András

    Unterschied beachten : Temperatur und Luftdruck!

    Es nutzt nichts, wenns sehr kalt ist, aber der Luftdruck sehr niedrig, dann nimmt die Leistung auch ab.

    Optimal wäre für den Verbrenner, im Allgemeinem, tiefe Temperatur und hoher Luftdruck.

    Auf dem Berg ists zwar kalt, aber der Luftdruck ist niedrig.

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    #13
    Hi,

    klar. Bin ja kein Physiker. Frage ist dann halt, was dann mehr Einfluss hat, bzw. welche Einflüsse durch die Steuerung wieder aufgehoben/beeinflusst werden.

    Grüsse,
    András

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    #14
    Zitat Zitat von Andras Beitrag anzeigen
    Hi,

    klar. Bin ja kein Physiker. Frage ist dann halt, was dann mehr Einfluss hat, bzw. welche Einflüsse durch die Steuerung wieder aufgehoben/beeinflusst werden.

    Grüsse,
    András

    Mmmh, also je höher die Temp. desto geringer der Luftdruck.

    Ich denke, es hängt, da muss ich mich glaube ich korrigieren, alleine vom Luftdruck ab!

    Es kann ruhig kalt sein, wenn Du auf dem Mount Everest fahren möchtest, wird da wenig lLeistung raus kommen, weil kein Luftdruck vorhanden ist.
    Aber wenns auch noch sehr heiß dazu ist, wirds bestimmt noch schlechter ....

    Desweiteren müsste immer das Gemisch reguliert werden, d.h. je weniger Luft angesaugt werden kann, desto weniger Sprit muss ich dazugeben.

    Kann das die GS automatisch regulieren????

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    #15
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    Witzig ist, dass meine 12er im Hochgebirge besser läuft als im Flachland. Ich nehme an, dass das Motormanagement erkennt, dass die Luft dünn wird und dann das Gemisch über Gebühr anfettet, oder so aufbereitet, dass sie merklich besser läuft.
    Die GS hat, wie moderne Einspritzmotoren, einen Luftmassenmesser. Luftmassenmesser messen Luftdurchsatz effektiver als Luftmengenmesser, da die Masse und nicht das Volumen gemessen wird. Es gibt hier grundsätzlich zwei verschiedene Systeme (wobei ich nicht weiss, welches System in der GS verbaut ist, ich tippe aber auf Hitzefilm):
    - Hitzedraht oder Hitzefilmmesser: Der Draht oder der Hitzefilm werden konstant auf 100°C erhitzt. Durch die einströmende Luft wird der Draht / Film abgekühlt. Ein Sensor misst den Stromverbrauch, um den Draht/Film trotz der Abkühlung auf 100°C zu halten und errechnet aus dem erhöhten Stromverbrauch die Luftmasse.
    - Karmann-Vortex-System: Im Luft-Ansaugrohr befindet sich eine Störstelle (z.B. Dreieck). Ein Ultraschallgerät misst die Verwirbelungen nach der Störstelle und berechnet daraus die Luftmasse.

    Ziel ist, dass das Luftverhältnis = Lambda (λ = zugeführte Luft / erforderliche Luft) bei 1 gehalten wird.

    Hieraus ergibt sich dann das Luft-Kraftstoffverhältnis:
    - bei λ = 1 wird für 1 kg Kraftstoff 14,8 kg Luft benötigt
    - 14,8 kg Luft entspricht ca. (knapp) 10000 Litern Luft
    - 1 Kubikmeter entspricht 1,2 kg Luft

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    #16
    Zitat Zitat von nypdcollector Beitrag anzeigen
    Die GS hat, wie moderne Einspritzmotoren, einen Luftmassenmesser. Luftmassenmesser messen Luftdurchsatz effektiver als Luftmengenmesser, da die Masse und nicht das Volumen gemessen wird.Es gibt hier grundsätzlich zwei verschiedene Systeme (wobei ich nicht weiss, welches System in der GS verbaut ist, ich tippe aber auf Hitzefilm):
    - Hitzedraht oder Hitzefilmmesser: Der Draht oder der Hitzefilm werden konstant auf 100°C erhitzt. Durch die einströmende Luft wird der Draht / Film abgekühlt. Ein Sensor misst den Stromverbrauch, um den Draht/Film trotz der Abkühlung auf 100°C zu halten und errechnet aus dem erhöhten Stromverbrauch die Luftmasse.
    - Karmann-Vortex-System: Im Luft-Ansaugrohr befindet sich eine Störstelle (z.B. Dreieck). Ein Ultraschallgerät misst die Verwirbelungen nach der Störstelle und berechnet daraus die Luftmasse.

    .... jetzt wirds aber kompliziert ....

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    #17
    Nicht wirklich.

  8. Freiburger Gast

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    #18
    Zitat Zitat von vision1001 Beitrag anzeigen
    Komischerweise zeigt mein zumo auch immer mindestens 10km/h weniger als der Tacho an, ist aber von der Position her immer genau...
    Das Navi hat Recht!

    Die Tachos dürfen nicht nachgehen. Meistens gehen sie ein paar km vor, viel höher wird aber die Abweichung bei großen Geschwindigkeiten, da es dort keine Probleme mehr geben kann wie z.B. "Ich bin bei 120 km/h geblitzt worden, obwohl der Tacho nur 115 angezeogt hat". Daher legt sich die Industrie auf die sichere Seite und lässt die Tachos etwas vorgehen.
    Bei 200 oder 240 wird das nicht passieren also ist hier auch die Abweichung meist größer (da gilt dann nämlich: "boah geil, bin 220 Km/h gefahren...").
    Wenn dann noch die Geschwindigkeit am Getriebe abgenommen wird, kommt noch der Antriebsschlupf der Reifen dazu. Und bei 200 kann das bei einem Schrankwand-CW-Wert wie bei der GS durchaus allein daher eine Differenz von 10 km/h oder mehr angezeigt werden.

    @MariusUH:
    Die Sauerstoffaufnahmefähigkeit der Luft hat nicht direkt mit der Temperatur der Luft zu tun, sondern mit der Dichte der Luft.
    Auf Meereshöhe hat die Luft die größte Dichte (und damit am meisten Sauerstoff) und nimmt nach oben ab (auf dem Mt Everest ist der Sauerstoffgehalt ja nicht sooo hoch, obwohl es ziemlich kalt ist). Dazu kommt dann die Temperatur wieder ins Spiel: je kälter die Luft, desto dichter, desto Sauerstoff (auf gleicher Höhe). Die Luft hat aber keine Dichteanomalie wie das Wasser!

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Am schnellsten geht das Mopped auf Höhe des Meeresspiegels bei Temperaturen um die 0°C

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    #19
    Zitat Zitat von Freiburger Beitrag anzeigen
    Das Navi hat Recht!

    Die Tachos dürfen nicht nachgehen. Meistens gehen sie ein paar km vor, viel höher wird aber die Abweichung bei großen Geschwindigkeiten, da es dort keine Probleme mehr geben kann wie z.B. "Ich bin bei 120 km/h geblitzt worden, obwohl der Tacho nur 115 angezeogt hat". Daher legt sich die Industrie auf die sichere Seite und lässt die Tachos etwas vorgehen.
    Das ganze nennt sich Tachovoreilung. Erlaubt (StVZO) sind 10% + 4km/h vom Tachoendwert.

  10. Freiburger Gast

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    #20
    Zitat Zitat von simones Beitrag anzeigen
    Ich denke, es hängt, da muss ich mich glaube ich korrigieren, alleine vom Luftdruck ab!

    Es kann ruhig kalt sein, wenn Du auf dem Mount Everest fahren möchtest, wird da wenig lLeistung raus kommen, weil kein Luftdruck vorhanden ist.
    Aber wenns auch noch sehr heiß dazu ist, wirds bestimmt noch schlechter ....

    Desweiteren müsste immer das Gemisch reguliert werden, d.h. je weniger Luft angesaugt werden kann, desto weniger Sprit muss ich dazugeben.

    Kann das die GS automatisch regulieren????
    Witzig, während ich die Antwort oben zusammengeschireben hab ging hier ja noch einiges. Dazu zufällig das gleiche Mt Everest Bsp.


    Erst mal die Antwort: Ja, die GS regelt automatisch nach.

    Dann noch:
    Die Hauptsache ist der Lufdruck.
    Andras hat aber mit der Temperaturdifferenz (und dem Carnot Prozess) abenso Recht.
    Turbomotoren pressen mehr Luft in den Zylinder (wie beim höheren Lufdruck). Bei Verdichten wird die Luft aber erhitzt, wobei der Wirkungsgrad zum Teufel geht. Daher haben alle TDIs (und andere gute Turbos) z.B. einen Ladeluftkühler.


 
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