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Höchstgeschwindigkeit und Temperatur?

Erstellt von simones, 07.01.2008, 18:47 Uhr · 59 Antworten · 6.027 Aufrufe

  1. Freiburger Gast

    Standard

    #31
    Zitat Zitat von Chris13 Beitrag anzeigen
    Die Raddrehzahl wird direkt am Vorderrad abgenommen, umgerechnet und am Kombi ausgegeben.
    Aha, und wo genau?
    Mir ist beim Radaus- und -einbau noch nichts aufgefallen, was deine Aussager bestätigen könnte. Ja ich weiß, da ist ein ABS Sensor, aber es gibt ja auch (zumindest theoretisch) GSen ohne ABS, also kann es der Sensor nicht sein.


    Zitat Zitat von MikeHH Beitrag anzeigen
    Höchstgeschwindigkeit... Themperatur...

    Fahrt ihr noch, oder geniesst ihr schon?
    Viel schlimmer:
    Sasionkennzeichen. Handlungsunfähig an den PC gebunden muß man nun über Theorien philosophieren, die man erst in 2 Monaten überprüfen kann. Und die Ganzjahresfahrer meinen sie wären hart. Sie wissen nicht, was wirklich hart ist



    @willi.k:
    Die Hochdruckwetterlage hab ich doch glatt vergessen... In Jordanien gibts doch irgendwo einen ausgetrockneten See, der der auf -60m liegt. Dort bei Hochdruckwetterlage und 0°C...

    Gruß

  2. Registriert seit
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    #32
    @Freiburger

    Dann ist statt einem ABS-Sensor ein sogenannter Tachogeber moniert der die gleiche Funktion erfüllt!
    Ich kann dir bestimmt auch noch rausfinden wo der genau moniert ist wenn du das brauchst!
    Das ändert aber nichts an der GPS-Ungenaigkeit, an die du anscheinend immer noch nicht glaubst!

    Gruß Chris13

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    #33
    Zitat Zitat von Chris13 Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,

    ihr glaubt doch nicht wirklich das euer GPS mit einer Auflösung von +/-10m (wenn es ein gutes ist) genauer als euer Tacho ist!
    Die Raddrehzahl wird direkt am Vorderrad abgenommen, umgerechnet und am Kombi ausgegeben.
    Die Rechenzeit dafür ist in der heutigen Zeit ja wohl vernachlässigbar! Dagegen hat warscheinlich das GPS noch nicht mal eine Positionänderung gemerkt! Wenn die Tachoabweichnung dann auch sagen wir mal 5-10km/h beträgt ist das GPS immer noch ein Schätzeisen dagegen!
    Wenn wenigsten die Fehlertoleranz (Auflösung)beim GPS immer gleich oder genauer wäre könnte man auch eine genauere Angabe über die Geschwindigkeit mit den GPS machen. (Das ist aber leider immer noch aus militärische Gründen verboten.)
    So ist es nur ein nettes, aber eigentlich unbrauchbares Tool für die Geschwindigkeitsmessung!

    Gruß
    Chris13

    Hallo Chris!

    Das GPS war eigentlich vor bereits rund 10 Jahren (eher noch etwas früher) das einzige, was wirklich in der Lage war, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen mit einer recht hohen Genauigkeit anzuzeigen (damals schon...).
    Die Fahrzeugtachos sind mittlerweile größtenteils zwar genauer geworden, jedoch werden sie nie ganz genau sein können. Auch wenn die Drehzahlsignale mit weniger Verlusten direkt am Getriebe abgegriffen werden (wie es im übrigen auch bei der 12er GS sein müsste - Vorderrad hat noch die Transalp und ein paar andere Schätzchen), werden sie nie genau sein können. Hängt unter anderem ganz einfach mit der Physik zusammen. Fährst Du 30 Km/h kann Dein Tacho genau sein. Spätestens bei höheren Geschwindigkeiten wird er es nicht mehr sein, weil unter anderem der Schlupf der Reifen dazu kommt. Und der erhöht sich mit der Geschwindigkeit - somit zeigt Dein Tacho mehr an, als das Fahrzeug wirklich fährt. Zudem müsstest Du dann immer mit nagelneuen Reifen fahren. Den mit der Abnutzung verändert sich auch der Abrollumfang des Reifens. Etwas drastisches Beispiel hierzu sind auch die zugelassen Rad/Reifenkombinationen.
    Werfe ich nach dem Winter die 195/65 R15 runter und schnalle wieder die 215/45 R17 drauf, fahre ich auf eine zuvor gemessene Strecke (oder auch mit dem Navi) über 100 Kilometern nicht die 100 KM sondern 103 KM zum Ziel. Entsprechend fahre ich mit dieser Kombination auch immer etwas schneller... Und wer jetzt rechnet, erkennt dass diese Rad/Reifenkombi vom Durchmesser kleiner ist als die 195er Bereifung (daher legt das Rad mehr Umdrehungen für die gleiche Strecke zurück), ist aber so vom Werk aus freigegeben!!! So viel zum Thema genaue Tachos in der heutigen Zeit...

  4. Registriert seit
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    #34
    Die GPS-Ungenauigkeit gibt es. Jedoch ist seit 2000 die offene Version (ohne eingebaute Ungenauigkeit ~100m) freigeschaltet und bei dieser liegt die Ungenauigkeit in Abhängigkeit zu den empfangenen Satelliten zwischen 1-10m.

    BTW: Die Hochgeschwindigkeitstests in Nardo werden mittels GPS gefahren und gezeitet. Soviel zum Thema "Ungenauigkeit".

  5. Registriert seit
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    #35
    Meiner Meinung nach gibts zwar die Ungenauigkeiten beim GPS, aber dadurch, daß das GPS nicht nur einfach bestimmt sondern auch rechnet und interpolieren kann, desweiteren auch die Straßenkarte hat, kommt bestimmt ein sehr genaues Ergebnis raus +-5 Km/h.

    Vor allen Dingen wenn am konstant fährt! Dann wirds ganz genau. Bei ständiger Beschleunigung, negativ wie positiv, wirds natürlich schwer fürs GPS!

    Der Tacho sollte immer mehr Geschwindigkeit anzeigen als eigendlich anliegt.

    Meine Meinung als Laie!

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    #36
    Zitat Zitat von Placebo Beitrag anzeigen
    Zitat aus einem anderen Forum zur Veranschaulichung:

    Das GPS Signal wird einmal pro Sekunde gesendet/ausgewertet. Da die Genauigkeit ca. 15m beträgt (im Schnitt also knapp 8 Meter in jede Richtung daneben liegt) kannst Du ausrechnen, wieviel Strecke Du in einer Sekunde zurücklegst und daraus die Geschwindigkeit.

    Beispiel: Wer z.B. 80 km/h fährt, legt in dieser Sekunde etwas über 22 Meter zurück. Eine Abweichung von 8 Metern bei der nächsten GPS Koordinate nach vorne, und schon fährt man im ungünstigsten Fall mit 30 Metern pro Sekunde, sprich 108 km/h. Oder eben 8 Meter nach hinten und es sind nur 14 Meter pro Sekunde, 52 km/h.

    Du siehst wie extrem die Abweichung ist: Von 52 bis 108!
    Tut mir leid, aber diese Ausführungen sind ungefähr so physikalisch richtig, wie die Aussage: "Die Welt ist eine Scheibe".
    Tatsächlich liegt die absolute Genauigkeit zur Bestimmung eines Standortes bei aktuellen Chipsätzen (z.B. Sirf III) bei ca 4m, wenn eine ausreichende Satellitenanzahl in Reichweite ist - also bei praktisch freier Umgebung. Bewegt man sich, wird es bis 50% ungenauer. Darauf kommt es aber bei der Geschwindigkeitsauswertung überhaupt nicht an. Dort wird nicht die absolute Position ermittelt, sondern tatsächlich nur die relative Position bestimmt. Die gewollte Unschärfe des Zeitsignals (die für das US-Militär rückrechenbar ist) ist über einen längeren Zeitraum stabil, d.h. Differenzen können sehr wohl sehr genau ermittelt werden. Wichtig ist nur, die Geschwindigkeit gleich zu halten. Dann werden die Geschwindigkeitsmessungen absolut genau und sind jeder Tachomessung mit den Fehlern aus Reifenschlupf, mechanischen Toleranzen usw. haushoch überlegen.
    Wenn also das GPS über einen Zeitraum von z.B. 60 Sekunden eine konstante Geschwindigkeit von meinetwegen 27,7 m/s anzeigt (das bekommt man auf einer Autobahn abends hin), kannst Du beruhigt davon ausgehen, das Du tatsächlich 100 km/h +- 0,5 km/h fährst.
    Der Tacho ist da grundsätzlich mehr als eine Zehnerpotenz ungenauer, die Methode eignet sich ausgezeichnet, die Tachoabweichung zu ermitteln. Darüber bekommst Du dann ausgezeichnet bestätigt, was die Fachzeitschriften schon lange nachgewiesen haben: Ab 150 km/h wird gelogen, dass sich die Balken biegen, egal welcher Hersteller.

    Gruß
    Berndt

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    #37
    Zitat Zitat von nypdcollector Beitrag anzeigen
    ...
    BTW: Die Hochgeschwindigkeitstests in Nardo werden mittels GPS gefahren und gezeitet. Soviel zum Thema "Ungenauigkeit".
    Fairerweise müsstest Du aber ergänzen, dass dort mit einem terrestrischen Hilfspunkt gearbeitet wird. Solche GPS sind sehr viel genauer. Ein gutes Standardgerät kommt auf Positionsgenauigkeiten von ca +- 20 cm
    Ein Freund von mir hat ein System entwickelt, das auf dieser Basis sogar auf +- 2cm in allen 3 Achsen kommt (das ist aber etwas zu unhandlich zum Mitnehmen, sondern dient wissenschaftlichen Zwecken

    Gruß
    Berndt

  8. Registriert seit
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    Standard GPS Genauigkeit

    #38
    Hallo,

    also.... wie ich meinen PKW(Diesel) beim Tuner hatte, wurde auf dem Leistungsprüfstand auch gleich der Tacho kalibriert.
    Lt.Tuner hat der PKW Tacho nun nur noch eine Abweichung von +3 %
    Meine Zumo-Anzeige gleicht bis 80KM/h dem PKW Tacho, danach habe ich ab ca. 100 abweichende Anzeigen. Zumo z.b. 120 Km/h - PKW 128km/h
    Also ich glaube eher der Zumo Anzeige als dem PKW Tacho ,zumindest ab 100km/h
    Gruß Dirk

  9. Registriert seit
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    #39
    Hallo Dirk,
    es sei Dir unbenommen, zu glauben, ich halte mich an die Physik - und daran dass es natürlich einen tieferen Sinn hat, dass der Tacho mehr anzeigt als das Zumo, inbesondere, wenn es vom Tuner kommt ;-)

    ich sehe, wir sind uns einig
    Berndt

  10. Registriert seit
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    #40
    Hallo Claus,

    was du über die Genauigkeit der Tachmessung schreibst ist vollkommen richtig!
    Aber ist dir schon aufgefallen das es an der GS keine elektrische Verbindung zum Getriebe gibt?
    Ist übrigens bei fast allen Autos mit Schaltgetrieben auch so!
    Mir geht es nur um die Behauptung das "normale" GPS wäre für die Geschwindikeitmessung genauer als mit einem Tacho der sicher auch seine Fehler und Toleranzen hat!

    Es gibt natürlich auch die sogennaten hochauflösebden GPS-System inzwischen. So eines hat aber von uns keiner auf seinem Straßenmotorrad moniert!

    @nypdcollector
    Auch in Nardo wird bei ofiziellen Rekordversuchen mit GPS nur die Position des Fahrzuegs auf der Stecke überwacht!
    Die Zeit wird mit sogenannten LAP-Timern und Transponder gemessen Und dei Geschwindigkeit mit Lichtschranken weil das GPS zu ungenau ist und von der FIA deshalb nicht anerkannt wird! (Kannst du glauben ich war dabei)
    Hier geht es schließlich um hundertste und nicht Schätzungen.


    Gruß Chris13


 
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