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Ich hab Mist gebaut...

Erstellt von juergen1962, 19.11.2009, 19:32 Uhr · 8 Antworten · 2.748 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ich hab Mist gebaut...

    #1
    Hallo,
    ich hab echt Mist gebaut.....
    Wollte mal eben im Halbdunkel den Innenkotflügel von Seltsamlich einbauen und hab die falsch Schraube am Federbein gelöst.......
    war die von der Vorspannung.........
    Öl kam gleich
    Kann mir jemand helfen und sagen, ob da noch irgendwas zu retten ist?

    Kann Man Öl für die hydraulische Vorspannung auffüllen?

    Die Vorspannung funktioniert fast nicht mehr und es macht seltsame Geräusche beim Einfedern.

    Vielen Dank!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von juergen1962 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich hab echt Mist gebaut.....
    Wollte mal eben im Halbdunkel den Innenkotflügel von Seltsamlich einbauen und hab die falsch Schraube am Federbein gelöst.......
    war die von der Vorspannung.........
    Öl kam gleich
    ....................
    Was hast Du gemacht, die Öl-Schraube auf

    Aber so kriegst Du nie das Teil raus

    Guckst Du mal hier, wie geht das gut:

    http://www.r1200gs.de/forum/mix_entry.php?id=5229

    Und das nächste Mal machst Du Dir das Licht an, gelle

    Oder hamse Dir den Strom abgestellt

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    #3
    Hi
    Federbein raus, so hinlegen, dass die Öffnung der "falschen" Schraube der höchsten Punkt der Spannhydraulik ist.
    "Falsche Schraube" noch mal auf. Da sollte sich ja nichts mehr tun. Die Spannhydraulik ist ja schon von der Feder zusammengedrückt worden. Jetzt das Handrad ein(!)schrauben bis entweder Öl aus dem "falschen Schraubenloch" kommt, oder auf Anschlag geht. Hydraukliköl dort rein wo es rauskam, Vorspannung dabei aufdrehen (saugt und verhindert dass Luftblasen drinbleiben. Wenn das Handrad ganz "aussen" ist, "falsche Schraube" festziehen und sehen ob der Zylinder auf der Federseite ausfährt wenn man am Rad dreht.
    Ölinhalt so bemessen, dass ab "voll entspannt" gut 1 Handradumdrehung nichts geschieht. Dann kann sich das Öl noch dehen wenn es draussen warm wird
    gerd

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ...
    Vorspannung dabei aufdrehen (saugt und verhindert dass Luftblasen drinbleiben. ...
    Zumindest bei der 11X0er saugt die Vorspannungseinrichtung nicht, sondern der Zylinder wird durch den Druck der Spannhydraulik zurückgeschoben.

  5. Registriert seit
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    #5
    Hi
    Der Zylinder den Du meinst IST hoffentlich bereits zurückgeschoben.
    Und es sind zwei Zylinder. Einer an der Feder und einer am Handrad: Grundfunktion einer Hydraulik!
    Der am Handrad saugt dann das "angebotene" Öl an! Zumindest war das immer so als ich noch LUCAS Hydraulikanlagen befüllte
    gerd

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Der Zylinder den Du meinst IST hoffentlich bereits zurückgeschoben.
    Und es sind zwei Zylinder. Einer an der Feder und einer am Handrad: Grundfunktion einer Hydraulik!
    Der am Handrad saugt dann das "angebotene" Öl an! Zumindest war das immer so als ich noch LUCAS Hydraulikanlagen befüllte
    gerd
    Nach deiner Beschreibung ist das Handrad aber drucklos ganz reingedreht worden. Der Zylinder da drin kommt (zumindest bei den 11X0er) beim Herausschrauben des Handrades nicht mit nach außen. Möglich, dass dies bei der 12er anders ist.

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo,
    vielen Dank für Deine Antwort... da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, dass man das Federbein retten kann.

    Kannst Du mir vielleicht noch sagen ob 46 er Hydrauliköl das richtige ist?
    Vielen Dank und ein schönes Wochenden
    Gruß Jürgen

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo,
    vielen Dank an alle Beiträge.
    Die Kuh ist wieder heile, war ganz einfach!
    Gruß Jürgen

  9. Registriert seit
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    #9
    Hi
    Bei den 11x0:
    Wenn die Feder "ihren" (Nehmer-Ring-)Zylinder zusammengeschoben hat ist dessen Ölvolumen minimal. Dreht man das Handrad am (Geber-)Zylinder bei geöffnetem Ölkreis (falsche Schraube) voll rein, ist auch dessen Volumen minimal. Es kann nur noch Öl im Schlauch sein. Schraube ich das Handrad jetzt wieder raus, vergrössere ich das Volumen des Geberzylinders. Nachdem das System dicht ist (ist ja keine Fahrradpumpe die beim Rückhub die Dichtmaschette "aufmacht") verringert sich der Systemdruck. Stellt man an einer Einfüllöffnung Öl zur Verfügung, so wird dieses durch den atmosphärischen Druck in das System gedrückt. Volkstümlich: Der Unterdruck saugt an. Ist der Geberzylinder auf diese Art gefüllt, verschliesst man das System und gut is'. Jetzt kann man die Füllung des Geberzylinders in den Nehmerzylinder drücken, dieser fährt aus und spannt die Fahrwerksfeder stärker vor.

    Theoretisch könnte der Nehmerzylinder schon in der Grundstellung etwas ausgefahren sein und dann zusätzlich um das Volumen des Geberzylinders ausgefahren werden. Dazu wäre es nötig die Feder mit Federspannern zu spannen, dann zu verfahren wie beschrieben, dann den Zylinder um die gewünschte Länge mit dem Handrad auszufahren, die Schraube zu öffnen, dann noch mal Öl nachzufüllen und zum Schluss die Feder zu entspannen und wieder am nehmerzylinder anliegen zu lassen. Die Minimalstellung des Nehmerzylinders wäre dann "etwas ausgefahren".
    Allerdings ist das in der Praxis nicht so.

    Spinnt man den Gedanken weiter, so könnte man auf diese Art die Vorspannung beliebig erhöhen: Einfach ausfahren, aufmachen, nachfüllen, ausfahren, nachfüllen,.....
    Aber wie bei den Schrauben gilt "nach fest kommt ab", gilt bei Zylindern: "nach Sollhub kommt Zylinderende", der Kolben steht im Freien und die Umgebung wird glitschig
    gerd


 

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