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jährliche Wartungsarbeiten

Erstellt von frei307, 27.11.2008, 10:05 Uhr · 14 Antworten · 2.986 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Ausrufezeichen jährliche Wartungsarbeiten

    #1
    Ich habe die 1200er GS (keine ADV) Bj. 06 mit BKV und I-ABS und 3500 KM.

    Die Garantie ist also 08 abgelaufen und bisher war sie (vorschriftsmässig) jedes Jahr einmal beim Händler (2 Inspektionen) was ich bei dieser imensen Kilometerleistung für Geldverschwendung halte. Ich habe die Q dieses Jahr im September gekauft und werde wohl definitiv mehr Kilometer abspulen . Nun aber meine Frage:

    Eigentlich habe ich vor das Baby nur alle 2 Jahre einmal zum Händler zu stellen damit der nach Dingen schaut die mir nicht auffallen und/ oder ich nicht selbst machen kann (Bremsflüssigkeit, Elektronik usw.). Die restlichen Arbeiten gemäss Wartungsplan halte ich für kein Problem, bei meinen bisherigen Mopeds habe ich ohnehin alles selbst gemacht (die hatten aber auch kein I-ABS und nicht soviel Elektrikspielereien ).

    Ich habe dieses Reparatur Handbuch gekauft (hauptsächlich wegen dem Wartungsplan ) aber irgendwie stehen da nur Arbeiten drin die man (ich) ohnehin ständig ausführt und nicht nur bei Inspektionen (die Prüfungen), also ums kurz zu machen: Wie sieht bei euch die Wartungsarbeit aus Geht ihr zum Händler oder macht ihrs selbst ? Wenn selbst dann was macht ihr genau ?

    Öl- und Ölfilter - is klar

    Zündkerzen - auch klar, bzw. die dürften bei mir 10.000 oder 20.000 KM (das soll ne weitere Frage darstellen) leben egal wie lange diese benötigen.

    Luftfilter - steht im Wartungsplan, aber muss der wirklich so oft raus oder reicht auch mal ausklopfen (hat bei meinem Joghurtbecher sein ganzes Leben lang gereicht, und das waren immerhin ca. 55.000) ?

    Bremsflüssigkeit der Kupplung kann ich auch noch wechseln denke ich, an den Bremsen dann eher nicht

    Kardanöl dachte ich eigentlich, wurde aber hier im Forum (beim Mitlesen) schon eines besseren belehrt

    Hab ich was vergessen ?

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    #2
    Ölwechsel inkl. Ölfilter ca. 25€
    Luftfilterwechsel ca. 10€
    Bremsbeläge ca. 35€
    Ventilspiel einstellen, prüfen
    Zünkerzen prüfen (Wechsel alle 40000 km)
    Ölstand Getriebeöl prüfen (Wechsel alle 40000 km)
    Antriebsriemen Generator prüfen (Wechsel alle 60000 km)

    prüfen, prüfen, prüfen

    wird selber gemacht. Ca 2h und 70€ und in der "Fachwerkstatt" .......

    Bremsflüssigkeit hat ja nun mittlerweile eine Haltbarkeit von bis zu 6 Jahren.
    Aber Bremsencheck in der Fachwerkstatt. (Entlüftungstest mit BMW Motorrad Diagnosesystem)



    Was kostet der Bremsencheck überhaupt ?

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von frei307 Beitrag anzeigen
    Ich habe die 1200er GS (keine ADV) Bj. 06 mit BKV und I-ABS und 3500 KM.

    Die Garantie ist also 08 abgelaufen und bisher war sie (vorschriftsmässig) jedes Jahr einmal beim Händler (2 Inspektionen) was ich bei dieser imensen Kilometerleistung für Geldverschwendung halte. Ich habe die Q dieses Jahr im September gekauft und werde wohl definitiv mehr Kilometer abspulen . Nun aber meine Frage:
    Sehr niedrige Laufleistung ist fuer einen Verbrennungsmotor schädlicher wie hohe Laufleistung. Aber auch andere Bauteile wie zum Beispiel Zuege, Lager, etc koennen leiden, Bremsen festsitzen, elektrische Verbindungen die nie benutzt werden koennen korrodieren, oder eine Maus kann es sich im Luftfilter bequem machen, etc etc., ... so wird das Ding genauso muerbe werden wie Deine eigenen Knochen, wenn Du die niemals bewegst, sondern haupsaechlich mit Paprika-Kartoffelchips vor der Kiste sitzt.

    BMW moechte die Karre zumindest in der Garantiezeit wenigstens einmal im Jahr sehen. Dabei wird sie dann unter anderem an den Herzschrittmacher angeschlossen, und bekommt die neueren Updates. Das ist wie: Du sitzt vor der Kiste und bist schon halb bloede geworden weil Du Dein Gehirn niemals benutzt. Dann gibt Dir einer sowas wie den Man-in-Black Flash und Du bist ploetzlich sogar besser wie zuvor.

    Aber nun ernsthaft, das halte ich nicht fuer uebertrieben. Wenn ich eine zweijaehrige Garantie gaebe, dann wuerde ich auch darauf bestehen das Geraet hin und wieder vor die eigenen Augen zu bekommen. Insbesondere wenn ich mir das extrem kompetente Fachwissen vieler anderer Werkstaetten vor Augen halte, dann weiten sich meine Pupillen

    Uebrigens: Der Luftfilter ist fuer die einwandfreie Funktion und lange Lebensdauer essentiell. Daran zu sparen halte ich fuer .... ehem ... unintelligent. Wenn Du natürlich planst die GS "bis an ihr Lebensende" auch nur bis 55.000 Tkm zu fahren, dann magst Du komfortabel mit einem einzigem Filter auskommen.

    Die Zuendkerzen dagegen brauchen nicht so oft wie Du erwaehnst getauscht zu werden. Die sind jedoch teuer wie ein Luftfilter, also warum willst Du die so oft tauschen?

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Andreas,VORSICHT,im Kupplungsbehälter ist keine "Bremsflüssigkeit" sondern Mineralöl.Gruß Klaus

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von rahnerklaus Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,VORSICHT,im Kupplungsbehälter ist keine "Bremsflüssigkeit" sondern Mineralöl.Gruß Klaus
    EDIT ACHTUNG FALSCH:

    Blödsinn... da ist DOT4 Hydraulikflüssigkeit drin, genau die selbe wie in der Bremsleitung.

    Die Kupplungsflüssigkeit mur NIE getauscht werden, da es in der Kupplung kein Temperatur- und Druckdifferenzen wie an den Bremsen gibt und deshalb die Flüssigkeit auch nicht so viel Wasser aufnimmt... außerdem ists beim Kuppeln wurscht, ob man ggf. die Flüssigkeit etwas komprimieren kann (wenn Wasser drin wäre)...

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    #6
    Hallo Björn

    Ich dachte das in den Bremsleitungen Bremsflüssigkeit ist und nicht Hydrauliköl ! Oder hast du dich vertippt?

    Gruß Michi

  7. Registriert seit
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    #7
    Na gut Björn,danke für den "Blödsinn",dann schütte mal "Bremsflüssigkeit" rein.Bin gespannt,ob Du Dich bei mir entschuldigst nachdem Du einen Fachmann kontaktiert hast!Gruß Klaus

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von rahnerklaus Beitrag anzeigen
    Na gut Björn,danke für den "Blödsinn",dann schütte mal "Bremsflüssigkeit" rein.Bin gespannt,ob Du Dich bei mir entschuldigst nachdem Du einen Fachmann kontaktiert hast!Gruß Klaus
    sry Rahner da ist echt Bremsflüssigkeit drin (steht auch drauf aufm Deckel). Du verwechselst die Kupplung selbst mit der Betätigung die ich meine

  9. Registriert seit
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    #9
    moinsen,

    in meiner reparaturanleitungs-DVD steht als flüssigkeit:

    Vitamol V10
    BWM Teile-nr. 21 52 0 392 546

    das ist ein hydraulik/dämpferöl

    @klaus:
    gut, dass ich das hier gelesen hab, ich hätte auch auf bremsflüssigkeit gewettet

    DANKE


    (aus http://www.s-boxer.de/showthread.php?t=16729 )

    Solltet Ihr / Du etwas anders als Vitamol V10 verwendet habe, kannst du alles wegschmeißen. Das System (Dichtungen und Zylinder, hier besonders der Kolben) ist nicht für eine Bremsflüssigkeit ausgelegt. Vitamol ist nicht hygroskopisch.


    Wir bei 12ern wird es wegen dem hohen Druck (Kupplung) im System verwendet.

    Gerade bei den 12ern wird darauf hingewiesen, die Entlüftung der Anlage von unten zu warten. Wenn man es von oben macht (von Hand am Hebel), schäumt das Vitamol im System und die Bläschen sammeln sich zu einer Blase (Luft).

    Kerntätigkeit
    Kupplung füllen

    Staubschutzkappe (1) von Entlüfterschraube (2) abziehen.

    Spritze und Schlauch an Entlüfterschraube (2)
    anschließen und mit Kabelbinder (Pfeil) sichern.

    Entlüfterschraube (2) lösen.

    Mit Spritze solange über die Entlüfterschraube (2) die Hydraulikflüssigkeit
    einfüllen bis der Flüssigkeitsbehälter sich füllt.

    Entlüfterschraube (2) festziehen und Spritze mit Schlauch von
    Entlüfterschraube trennen.

    Staubschutzkappe (1) anbauen.


    Anders bekommst du die Luft, die sich gebildet hat beim runterhängen lassen, nicht aus dem System. Selber bemängelst du ja nach dem Umbau den andern Druckpunkt. Mit Luft im System trennt der Zylinder nicht hundertprozentig und ein höherer Verschleiß der Kupplung ist die Folge.



    Vitamol V 10 ist eine biologisch abbaubare Hydraulikflüssigkeit auf Basis synthetischer Kohlenwasserstoffe mit ausgeprägtem Leistungsvermögen ( VI = 182).
    Sie eignet sich für alle Hydrauliksysteme, die auch bei großen Temperaturschwankungen extrem genauer Steuerung bedürfen.

    http://www.aral-extranet.de/sidab/gl...459956&lang=de

  10. Registriert seit
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    #10
    @Andreas@björn :erwarte Eure Stellungnahme,Gruß Klaus


 
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