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Kapitaler Motorschaden bei Km-Stand 43915

Erstellt von Wolfgang, 13.07.2006, 20:19 Uhr · 58 Antworten · 14.008 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Honi
    Also ich denke Montagsfahrzeuge gibts Überall .
    Moin,
    bei vielen Berichten in den Foren frage ich mich allerdings: "wieviele Montage hat die Woche bei BMW"???

    Knapp über 40.000 KM, keine Probleme, allerdings nur noch gute 2.000 KM bis zum burnout.

    Gruß

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von adverture
    ...am folgenden Gedankengang etwas dran ist?

    Testmaschinen werden recht scharf hergenommen. Von Testfahrern, die privat vielleicht eine japanische Reisschüssel fahren und dann hier natürlich die selben Drehzahlen an den Tag legen. Eigenlegitimiert wird die scharfe Fahrweise dann so: "Ist doch ein Testmoped, will mal sehen was die GS so drauf hat".

    Und dann gehts vom Start weg zur Sache, von wegen warmfahren und dann erst aufdrehen. Man ist ja ein Tester und das ist ganz schön .
    Dazu mal schnell mein Gedankengang,

    ich habe mir bei Audi die Produktion der A6/A8 Modelle angeschaut.
    Nach dem Zusammenfügen von Karosse und Motor gehen die Fahrzeug in die Prüfkammer. Dort gibt es dann 20 Minuten Voll-last bei Nenndrehzahl. Da ist nichts mit Ein- bzw. Warmfahren...

    Meiner Meinung nach muss ein Fahrzeug das Abkönnen.

    Ich will damit nicht sagen dass die BMW nichts aufhält oder dass ich meine Fahrzeuge vom Start weg trete. Aber die Konzerne testen nun mal so.

    Gruß

    David

  3. Anonym3 Gast

    Lächeln Burnout

    #13
    @qtreiber
    @Dave4004

    ...danke für eueren Gedankengang ..ooooh wie recht ihr doch habt.
    Alle neuen Motoren sind schon im Werk gelaufen ( eingebremst )...ich schaue peinlichst genau auf meine Ölmenge..fahre die ersten 5 km normal ( nicht über 4000 Umdrehungen drehen) und dann geb ich ihm das volle Programm...ich habe von meinen ehemaligen Fahrzeugen noch nix gehört bezüglich Motorschaden...im Gegenteil...irgend wie geht der Motor abartig ohne nennenswerten Ölverbrauch ....

    Gruß ..Hertzi...

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    #14
    Hallo zusammen

    Wenn's keine BMW wäre würde es keinen Motorradfahrer interessieren, was auch wieder für die blau-weisse Marke spricht. Vor zwei Jahren traten an meiner Harley E-Glide sehr merkwürdige Geräusche auf, die nach Aussage eines HD-Spezialisten "ein klarer Fall eines Lagerschadens" ankündigten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die E-Glide gerade mal 38'000km auf dem Tacho und war lückenlos servicegepflegt. Zu meinem Erstaunen sagte der Mechaniker, dass er diese Ersatzteile immer an Lager habe, da dieser Schaden bei Harley's mit Evo-Motor regelmässig vorkommt. Zudem sei die Reparatur eine Routineangelegenheit..... Kostenpunkt: CHF 3'800.--.

    Bei einer BMW ist es eine Sensation, bei anderen Marken Alltag, der von den Besitzern hingenommen- und totgeschwiegen wird.

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    #15
    Bild-Zeitung ist gut

    Da hier grad Harley erwähnt wurde - so sehr es sich dabei um Schraubermaschienne handelt, sind es trotzdem extrem langlebige Motoren - langer Hub, niedrige Drehzahl, grosses Drehmoment so wie beim Boxer auch.

    Mein Onkel hat inzwischen über !!350.000 km!!! auf seiner Heritage Softail Bj.92 runter & das Ding steht da wie eine eins.
    Ich denke, die richtige Wartung macht viel aus.
    Für mich "nicht-selbst-Schrauber" ist die BMW-Werkstatt ja immer eine "Black-Box" auf die ich mich leider voll und ganz verlassen muss (Deshalb geht's auch bei Inspektionen & Reparaturen nicht mehr zur NL).

    Ein 14.000 Umdrehungen-Reiskocher wird IMHO die 100.000 nur selten erleben. Schaut Euch mal um, wie viele GSen über 100.000 auf dem Markt sind & noch lange dort sein werden. Ausnahmen gibts immer - hoffentlich werd auch ich keine erleben ;-)

    Viele Grüsse & allzeit Sturz- und Motorschadenfreie Fahrt!

    Sebastian

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    #16
    Zitat Zitat von Töfflibueb
    Bei einer BMW ist es eine Sensation, bei anderen Marken Alltag, der von den Besitzern hingenommen- und totgeschwiegen wird.
    Ist was dran!

    Bleibt abzuwarten, was die Tester unter einem "Kapitalen Motorschaden" verstehen und wie die Stellungnahme von BMW lautet. Aber vielleicht darf ich den Inhalt der Stellungnahme mal vorweg nehmen "...Einzelfall..keine Sorge, wir arbeiten an einer Verbesserung..." so wie z.B. bei der Ringantenne, die ja auch ein Einzelfall ist (eben bei jedem Einzelnen wo sie defekt war ).

    Trotz meines Sarkasmus, einem BMW Boxer in so kurzer Zeit einen "kapitalen" Motorschden zu verpassen ist eigentlich wirklich nur mit einem Produktionsfehler oder mit grober Fahrlässigkeit zu erklären aber vielleicht wollen die Redakteure auch nur ihre Auflage durch Stimmungsmache erhöhen...

  7. Ojo Gast

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    #17
    Hallo,

    ich habe eine R80G/S, eine R1100RS und eine R1100RT nacheinander mit jeweils ca. 88.000 km verkauft. Keine Beanstandungen, alle Kundendienste erledigen lassen. Meine R1200GS Adv. Möchte ich 200.000 km fahren. Ich bin überzeugt, dass der Boxer-Motor das schafft, wenn er regelmäßig gewartet wird.

    Allen alles Gute,
    Ojo

  8. Registriert seit
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    Standard Man kriegt alles kaputt, wenn man will.

    #18
    Habe meine 1100 GS mit 62.000 km abgegeben und alles, was ich in der Zeit brauchte, war ein Ölschauglas /war nicht 100% dicht) und eine Bremsscheibe hinten. Abgesehen von Bremsklötzen, Öl und Reifen.
    Öl nachkippen von Wechsel zu Wechsel zwischen mal 0, mal 0,5 und mal 1 l. Die wär sicher auf 200.000 km und mehr gekommen.
    Hab jetzt die 1200. War mit Freunden 300km in Frankreich unterwegs, dabei eine 1150 GS und eine 1150 Rockster (oder wie das gelbgrüne Ding heisst). Wir fuhren das gleiche Tempo. An der Tankstelle füllten die 15-20% mehr Sprit nach als ich. Mein Drehzahlbereich: 2-5000, ihrer 4-7500.
    Warum muss ich einen Motor ausdrehen, der so viel Dampf von unten hat? Ich mag es gar nicht. Täte ich das, würde ich für das gleiche Geld eine 600er fahren.
    Und wenn die 1200 es auch erstaunlich gut kann: > 5000 ist unnötig und einfach nur eine beruhigende Reserve für den Fall, dass.....

  9. wop
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    #19
    Zitat Zitat von wmadam
    Bild-Zeitung ist gut

    Da hier grad Harley erwähnt wurde - so sehr es sich dabei um Schraubermaschienne handelt, sind es trotzdem extrem langlebige Motoren - langer Hub, niedrige Drehzahl, grosses Drehmoment so wie beim Boxer auch.
    Durch den langen Hub und den schweren rotierenden Massen ist der Harley-Motor bei 4600 U/min genauso im kritischen mechanischen Bereich wie ein 12 GS-Motor bei 8500 U/min oder ein Kawa-Kurzhubmotor bei 12000 U/min.
    In den sechziger Jahren war die Höchstleistungsdrehzahl noch eine Größe aus der man auf die Dauerhaltbarkeit des Motors schließen konnte.
    Seit dem die japanischen Hersteller hochdrehende wassergekühlte vierzylinder Motorradmotoren bauen haben diese eine erstaunliche Standfestigkeit. Was bei diesen Motoren kaputt geht und rel. teuer ist sind Lichtmaschinen und Anlasser, zum Erneuern müssen meist die Motoren zerlegt werden.
    Ich habe selber eine ZX 10, eine ZZR 1100 und eine CB 750 bis jeweils über 90.000 km ohne Defekte gefahren.

    Mein Onkel hat inzwischen über !!350.000 km!!! auf seiner Heritage Softail Bj.92 runter & das Ding steht da wie eine eins.
    Ich denke, die richtige Wartung macht viel aus.
    Ich schätze dass der Rahmen tatsächlich 350.000 km gelaufen hat. Das Kurbelgehäuse dürfte schon ein mal erneuert worden sein, Kolben, Zylinder und der ganze Rest mindestens 3 mal. Dazu kommen kiloweise verlorene Schrauben u. Muttern, und etliche Kanister Öl. Das alles fällt nicht unter "richtige Wartung", sondern Reparaturen.

    _____________

    Jetzt fehlt hier nur noch ein Ducati-Fahrer der inzwischen über 160.000 km auf seinem Spagettikocher runter hat.

  10. Registriert seit
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    #20
    Ich schätze dass der Rahmen tatsächlich 350.000 km gelaufen hat. Das Kurbelgehäuse dürfte schon ein mal erneuert worden sein, Kolben, Zylinder und der ganze Rest mindestens 3 mal. Dazu kommen kiloweise verlorene Schrauben u. Muttern, und etliche Kanister Öl. Das alles fällt nicht unter "richtige Wartung", sondern Reparaturen.
    Ok, Dem werd ich mal nachhaken, wenn ich ihn das nächste Mal sehe. Ich weiss, dass er immer viel an seinem Mopped rumschraubt, was an der Maschine (und an der seiner Frau, die übrigens schon genauso viel km hat) bisher an Motor ausgetauscht wurde weiss ich aber (noch) nicht.
    Allerdings so wie die beiden Fahren, kann ich mir eine extreeem lange Haltbarkeit schon gut vorstellen (und natürlich die Schrauben immer schön anziehen *g).
    Immer nur Landstrasse, geschaltet wird nur beim Anhalten & Losfahren, sonst immer letzter Gang und max. 90km/h. Harley-Fahrer im gehobenen alter halt... ;-)

    Schön sind die Dinger schon, aber nach mehreren Testfahrten weiss ich definitiv, dass ich noch lange nicht alt genug für diese Art von Fahrerei bin (Vom nötigen Kleingeld her mal ganz abgesehen - da sind wir BMW-Fahrer noch richtig günstig dran....)

    Viele Grüsse

    Sebastian


 
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