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Kapitaler Motorschaden bei Km-Stand 43915

Erstellt von Wolfgang, 13.07.2006, 20:19 Uhr · 58 Antworten · 13.987 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Der BC der Adv liefert dir keine direkte Anzeige des Ölstandes, gibt dir aber bei jedem Stillstand der Maschine ein Feedback, ob der Ölstand "OK" ist. Da die Adv meine erste BMW ist, war ich mir deshalb nicht sicher, ob die Warnung während der Fahrt vom BC kam. Kann gut sein, dass ich von der normalen "Warnanzeige Motoröldruck" gewarnt wurde, die auch die "normale" 12er hat. Wenn es nicht der BC war, dann wäre diese Anzeige des BCs wirklich wenig hilfreich, da er mich nicht vor der Warnanzeige gewarnt hat...

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    #42
    der BC bei der ADv verfügt über Olstandkontrolle per Schwimmer im Ölsumpf.

    Damit der nicht dauernd zuckt und muckt, wird der Ölstand nur "abgelesen" und demendsprechend angezeigt wenn a) Betriebstemp erreicht ist b) die GS Steht und c) (da bin ich mir nich ganz sicher) Leerlauf eingelegt ist... bei c) kann auch sein dass Kupplung gezogen reicht, was sich aus b) allerdings dann ergibt

    Selbigen BC (also BoardComputer) gibts schon länger bei der R1200RT, und ich denk auch bei den LT Autos. Wann es den dann in allen Kühen zum Aufpreid gibt weis ich auch nicht, ich meine gelesen zu haben ab Modelljahr 2007...

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    #43
    @vision1001

    Mehr als "OK" habe ich bei der Ölstandanzeige des ADV-BCs nie gesehen. Habe ich bisher was übersehen oder dich falsch verstanden?

    Mich würde interessieren, ob bei der ADV mit BC WÄHREND DER FAHRT die Ölwarnung kommt, bevor der Öldruck kritisch wird. Wie schon geschrieben ging bei mir auf der Autobahn die Ölwarnung an und bin dann noch bis zur nächsten Ausfahrt gefahren (ca. 5 Minuten) ohne dass es scheinbar zu spät war (entgegen Wolfgangs vorherigem Einwand). Ich ging davon aus, dass es wie bei der Benzinstandswarnug quasi eine "auf Reserve" Meldung war und habe deshalb nicht sofort auf dem Pannenstreifen angehalten. Meine Adv ist beim 10'000 Service und ich kann leider nicht in der Anleitung nachgucken, da das Heft gleichzeitig Service-Heft ist - falls der Sachverhalt dort klärend beschrieben sein sollte.

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    #44
    Mehr als "OK" bzw. die umgekehrte Meldung gibbet auch nicht und die Negativschlagzeile habe ich gottseidank noch nicht gesehen.

    Ich krieche immer unters Moped nachdem ich den Tag fertig habe und schaue nach. Dem Tammagotschi traue ich nicht in letzter Konsequenz. Dann habe ich auch ein Gefühl dafür, wann ich was nachfüllen muß. Bis jetzt (7300 KM in 3 Monaten mit einigen schnellen und heißen BAB-KM) fehlt ein bißchen, aber bald ist ja sowieso Ölwechsel. Nachkippen mußte ich noch nix. Bei der "normalen" GS meiner Frau haben wir bei KM-Stand 5000 wirklich 1/4 Liter nachfüllen müssen.

    Sieh es locker, eine GS ölt nicht, die markiert. (Sorry, Harley)

    Grüße
    Gert

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    Standard Jetzt ist er da - der Bericht.

    #45
    Hallo Zusammen!

    Mittlerweile ist das Heft mit dem ersehnten Artikel erschienen. Wie Peter schon geschrieben hat, war ein abgerissenes Auslassventil des linken Zylinders der Grund für den kapitalen Motorschaden.

    O-Ton von BMW:
    Die Analyse des Motors ergab ein zu geringes Ventilspiel. Aus unserer Analyse geht hervor, dass sich ein Fremdkörper zwischen Ventil und Betätigung festgesetzt hat, der das Ventilspiel hat zu null werden lassen. Man erkennt am Ventilschaft deutliche Abdrücke. In Folge des zu geringen oder „Null-Ventilspiel“ wurde zuerst die Nockenwelle beschädigt. Damit wird das Ventil nicht mehr ordnungsgemäß betätigt, was zu einer Dauerüberlastung führt, so dass das Ventil abgerissen ist.

    Stellt sich die Frage, wie dieser Fremdkörper in den Ventiltrieb geraten ist. Auf der linken Seite befindet sich die Öleinfüllöffnung. Wenn man hier vor dem Öffnen nicht peinlich genau auf Sauberkeit achtet, fällt der angesammelte Dreck spätestens beim Nachfüllen des Öls hinein. – Das wäre eine Erklärung.

    Alles in Allem ist die GS aber super durch den Dauertest gelaufen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass sich über die Testdauer viele Testfahrer ausgetobt haben.

    Auch die Leserbefragung ist überwiegend positiv ausgefallen. Häufige Kritikpunkte waren:

    • Sehr unterschiedliche Ölverbräuche auch nach der Einfahrzeit.
    • Häufiges Durchbrennen der H7-Birnen.
    • Regelmäßige Batteriedefekte.
    • Erhöhter Bremsbelagverschleiß hinten.
    • Knappes Windschild und dessen Befestigung.
    • Unzureichende Zuladung.
    • Übermäßiges Spiel am Hinterrad.
    • Verzug der vorderen Bremscheibe.
    • Bremsenquietschen.
    • Reduzierter Umfang des Bordwerkzeugs und aufpreispflichtiger Zweitschlüssel.
    • Abschaltung Bordsteckdose – Fehler in der Zentralen Fahrzeugelektronik.
    • Defekte Ringantenne bei der Wegfahrsperre.
    • Koffer nicht wasserdicht.

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    #46
    Hi Wolfgang,
    "Die Analyse des Motors ergab ein zu geringes Ventilspiel"

    Ich habe den Test nicht gelesen,
    aber der Grund für den Motorschaden????
    Darüber amüsiere ich mich köstlich.
    Nie und nimmer reißt das Ventil bei zu engem Spiel ab.
    Als erstes wird die Leistung nachlassen, dann läuft der Motor nur noch auf einem Zylinder,dann brennt das Ventil durch.
    Und das nicht über 200km sondern über
    tausende von km.Und wer das nicht merkt, ist garantiert früher auf einem Esel geritten!!!!!Solch eine Scheinheilige
    Ursache passt zu den Scheinheiligen BMWlern.
    Peter

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    Standard Nicht Deiner Meinung

    #47
    Hallo Peter!

    Da bin ich jetzt nicht Deiner Meinung. Die thermische Belastung eines Auslassventils ist bei zu geringem Spiel enorm. Das Ventil kann sich durch den fehlenden Kontakt nicht mehr am Ventilsitz abkühlen. Abnehmende Leistung dürfte sich erst bei Höchstdrehzahl / -geschwindigkeit bemerkbar machen. Was das Ventil jetzt veranlasst hat, schlagartig abzureißen statt langsam zu verglühen werden wir wohl nie in Erfahrung bringen. Beides kommt aber vor und die Ursache ist in beiden Fällen zu geringes oder gar kein Spiel. Durch die ständig wechselnden Fahrer wird ein solcher Schadensverlauf natürlich begünstigt.

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    #48
    Hi Wolfgang,
    "Abnehmende Leistung dürfte sich erst bei Höchstdrehzahl "

    Im Gegenteil.Zu geringes Ventilspiel
    macht sich im Stand und bei geringen Drehzahlen mehr bemerkbar wie
    bei höheren Drehzahlen.
    Überholt habe ich ca.2000??Motoren,
    Keiner davon hatte einen Ventilabriß wegen zu geringem Ventilspiel.
    Wenn das Ventil nicht mehr durch
    den Sitzring gekühlt wird, weil es beim Kompriemieren und anschließendem
    Arbeiten offen steht, dann verbrennt das Ventil eben.
    Ein Ventil wird abreißen, wenn der Motor überdreht wird(bei der 12er gehts nur beim Runterschalten)wenn die Steuerung
    überspringt oder eine Materialermüdung vorliegt.Und da sind es zu 99% immer die Auslaßventile.Passiert aber bei modernen
    Motoren fast nimmer, da diese Natrium gekühlt werden.

    Peter

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    #49
    Hi
    Sachlich hat Peter erst mal recht. Auch mich lassen die Begründungen für irgendwelche, von BMW begründeten Tatsachen/Vorgänge zuweilen zucken. Es wäre nicht das erste Mal, dass BMW zwar Recht hatte, aber die Begründung aus der falschen Zeile des "Antwortkatalogs" gewählt hat :-).
    Da gab's mal die Aussage (Stoffregen): "Die Kreuzspeichenfelgen können nicht von Hand eingespeicht werden, da dazu einen millonen EUR teuere Maschine notwenig ist". Nachdem sich Herr Stoffregen als Ing. bezeichnet wurde ich ganz verlegen :-) und er darf wahrscheinlich nicht mehr in den Musterbau.

    @AdvantureCH: Den Öldruck so anzuzeigen, dass man rechtzeitig reagieren kann ist Illusion. Er schwankt im Betrieb drehzahlabhängig zwischen 0,7 und 6 bar. Die Warnleuchte "kommt" bei 0,3 bar. Gerade wenn längere Zeit zumindest mittlere Drehzahlen anliegen ist er somit weit über Limit.
    Er fällt im Defektfall auch nicht langsam ab,sondern es ist wie eine Schwangerschaft (entweder / oder). Sieht man gelegentlich nach dem Ölstand, kann der Öldruck eigentlich nur derart gravierend absinken wenn ein Defekt auftritt. Ölpumpenantrieb defekt, Druckrohr geborsten.
    Die Alternative ist eine Öldruckanzeige, doch auch da wird man nur Langzeitunterschiede sehen und dann auch nicht wissen ob das vor 50TKm auch schon so war, oder evtl. das Anzeigeinstrument spinnt.
    Den Ölstand sehe ich am liebsten "zu Fuss" nach. Alles elektrisch funktionierende kann auch verröcheln und so muss ich ohnehin den Ölstand nach Schauglas (Peilstab)prüfen um sicher zu gehen, dass nicht evtl. ein Kabel gebrochen ist.
    Sicherlich kann man auch die Funktion des Kabels mittels Bordrechner überwachen, doch ich möchte ein Mopped fahren und keinen Computer. Daher verstehe ich auch den Sinn der Anwendung eines CAN-Bus-Systems bei einem Mopped nicht. Weitgehend sinnlose Fehlerquelle und für viele zusätzlich ein Hindernis für simple Ergänzungen oder Umbauten.
    Den Freaks empfehle ich noch die Daten des Bordcomputers zusammen mit dem GPS Standort über UMTS an die "Zentrale" zu übermitteln. Dann kann, so das Mopped steht, sofort ein Werkstattwagen zu der ja bekannten Stelle geschickt werden. Im Zweifelsfall steht das Teil zwar nur in der Garage, doch kann ja wenigstens nachgetankt werden, oder man schliesst bekannte Orte (13 sind dann programmierbar) vom Serviceeinsatz aus. :-)
    gerd

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    #50
    Zitat Zitat von Peter
    Ich habe den Test nicht gelesen,....
    Zitat Zitat von Peter
    ...Solch eine Scheinheilige
    Ursache passt zu den Scheinheiligen BMWlern.
    Peter
    Ist dann das Urteil nicht etwas vorschnell gefällt?

    Ich möchte keinem seine Fachkenntnisse absprechen und auch den Motorschaden nicht schön reden aber die Festigkeitslehre begründet sich zum einen nur auf statistische Erfahrung. Zum anderen, wenn bei der Nocke des aberissenen Ventils bzw. am Ventilschaft des abgerissenen Venils beschädigungen zu sehen sind warum sollte es eine andere Ursache haben wenn grade dieses Ventil abreißt??? Und welche Ursache käme in diesem Fall noch in Frage?
    Natürlich löst ein kapitaler Motorschaden in der R12GS Gemeinde ein ungutes Gefühl aus und jeder fragt sich wird auch meinem Liebling das Ventil reißen, vielleicht ja aber man sollte bei solchen Nachrichten auch erstmal Informationen einholen, bevor man einen meiner Meinung nach guten Motor als Unzuverlässig abstempelt und dessen Hersteller als krummen Hund beschimpft...


 
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