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Kardangehäuse erhitz sich stark

Erstellt von Schroeder, 09.07.2009, 00:26 Uhr · 14 Antworten · 2.546 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kardangehäuse erhitz sich stark

    #1
    Moin nochmal,

    hab noch etwas vergessen. Hört sich vielleicht blöd an und ich fahre auch schon 20 Jahre Motorrad aber nie mit Kardanantrieb. Und genau Dieser erhitzt sich nach kurzer Autobahnfahrt immer sehr stark, denke ein wenig Temperatur ist normal aber das Gehäuse an der Narbe ist so warm, dass man es mit der Hand nicht anfassen kann. Ist das normal??

    Gruß aus dem Norden
    Schroeder

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    #2
    Hi
    Wenn Du empfindliche Hände hast schon. "Recht warm" werden die Dinger. Schliesslich wandeln sie einen Teil (<1%) der Antriebsleistung in Wärme
    gerd

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    #3
    Hallo Schroeder,

    Gerd hat recht, der Winkeltrieb wird schön warm und beim heizen noch wärmer.

    Normal macht das ja keiner, aber greif mal die Kette nach dem Fahren an. Selbst die entwickelt eine ordentliche Wärmespeicherung. Das sind einfach Reibungswiderstände, die man nie ganz eliminieren kann.

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    #4
    Wird nicht wärmer als die Euter und die kann man auch noch anfassen, wenns sein muss.

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    #5
    Ich würde mal nach dem Kardanöl schauen bzw. wechseln. Es soll ja schon einige Kardans gegeben haben, die mangels Ölwechsel den Geist aufgegeben haben ;-)

    Jürgen

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    #6
    ...mir ist vor zwei Jahren mein Kardan abgeraucht... ob er erst zu heiß wurd kann ich ned sagen, nur irgendwan hörte er sich an wie ein Sack Schrauben zwischen zwei Mühlsteinen... Tja da gabs dann einen neuen und der erzählte mir nacher, er konnte die Schrauben nur mim 2m langen Hebel lösen und als er den Kardan endlich ab hatte, sin alle aus der Werkstatt gerannt weil das verkochte Öl dermaßen gestunken hat...

    Aber wo die Grenzen zwischen normalwarm, zuwarm und abrauchen sind kann ich Dir leider auch nicht sagen.
    Die Achse hinten hat das Loch jedenfalls nicht zum Spaß oder weils chic ist, sondern das hat rein technisch den Sinn, das HAG zu kühlen, folglich gehen die Konstruktöre schon von höheren Temps aus.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    .. Schliesslich wandeln sie einen Teil (<1%) der Antriebsleistung in Wärme.
    Schön wär´s. Leider liegt der Wirkungsgrad bogenverzahnter Kegel-Tellerradgetriebe günstigenfalls bei 98 %, i.d.R. eher bei 95 %.

    Fährt man mit der GS nun Vollgas auf der Autobahn, werden demnach 2 bis 5 PS (1,5 bis 3,7 kW) in Wärme umgewandelt. Andererseits braucht es für konstant 100 km/h nur etwa 10 PS und dann beträgt die Abwärme auch nur ein Zehntel, also 150 bis 370 Watt.

    Peter

  8. Registriert seit
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    #8
    .


    Hallo,

    die Verlustleistung durch Reibung und infolge Erzeugung nutzloser Abwärme moderner Kardanantriebekonzepte wird häufig überschätzt.

    Sie bewegt sich mittlerweile im unteren einstelligen Prozentbereich.

    Problematisch ist die Beanspruchung bei forscher Fahrweise
    und hier beispielsweise bei aggressiv gefahrenen Passauffahrten.

    Der dabei sich entwickelnde relativ grosse Differenzdruck - der einerseits
    wegen zunehmender Erwärmung ansteigende Druck im Kegelradgehäuse bei gleichzeitig mit sukzessivem Höhengewinn fallenden Aussendruck
    könnte also eine grosse Herausforderung an die Dichtigkeit der Simmeringe stellen, die abhängig sind von einer unter extremen Bedingungen für den Druckausgleich noch unabdingbar funktionerenden Entlüftung.

    In diesem Zusammenhang sind sicherlich auch die häufigen Undichtigkeiten
    des Achslagersimmerings zu sehen.

    Das vom Hersteller inzwischen eingeführte Ölwechselintervall mit verringertem Volumen soll aber auch die Gefahr der Schaumbildung reduzieren.

    Etwas unglücklich finde ich die für den Wechsel notwendige Prozedur des Abklappens
    des HAGs bei früheren Jahrgängen. Genau dies funktionierte bei meiner nämlich
    nicht, weil sich das Kreuzgelenk auf der Schiebeverzahnung verklemmte.
    Nun könnte guter Rat sprichwörtlich teuer werden, weil bei der nächsten
    Wartung der komplette Kardan demontiert werden soll.

    Vielleicht hat hier jemand eine glorreiche Idee, wie man das Problem des Ölablassens anders elegant lösen kann ?

    Dass die Entlüftung immer wieder eine Problembaustelle ist, zeigt sich übrigens auch der im Zuge der Entwicklung erfolgten Modifikation des für die Ölabscheidung wichtigen Entlüftungslabyrinths des Getriebes, wo ebenfalls über zahlreiche Wechsel der Simmeringe berichtet wurde.

    Gruss aus Köln





    .

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .. Vielleicht hat hier jemand eine glorreiche Idee, wie man das Problem des Ölablassens anders elegant lösen kann ? ...
    Nur mal so ins Blaue: Hast du schon mal versucht, mit einem geeigneten dünnen Schlauch durch die Ablassschraubenöffnung an die tiefste Stelle des Gehäuses zu gelangen um das Öl dann abzusaugen?

    Peter

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von peterb Beitrag anzeigen
    Nur mal so ins Blaue: Hast du schon mal versucht, mit einem geeigneten dünnen Schlauch durch die Ablassschraubenöffnung an die tiefste Stelle des Gehäuses zu gelangen um das Öl dann abzusaugen?

    Peter
    .


    ja klar hatte ich schon überlegt, bloss direkt hinter der Ölkontrollschraube (nehme an die meinst Du auch)
    läuft das Kegelrad vorbei - leider nicht genug Platz für einen Schlauch
    und über den ABS-Sensor ist es ähnlich...aber das muss ich mir nochmal genau anschauen...

    Gruss aus Köln


    Adi

    .


 
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