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kleine Fragen eine Anfängers ...

Erstellt von simones, 02.01.2008, 19:22 Uhr · 36 Antworten · 3.374 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Corsair Beitrag anzeigen
    ASC ist eigentlich nur für die, die mit dem Gasgriff nicht umgehen und sich nicht an die Verhältnisse anpassen können

    Sorry, typische Antwort eines nicht GS-Fahrers
    Jetzt kannst du noch solche Sprüche machen. Wenn du dann auch eine Q hast sind die vorbei.

    Gruss Mario

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von Corsair Beitrag anzeigen
    Wie ist das denn bei den Modellen ab 07, die haben ja keinen Bremskraftverstärker mehr, ist da nicht auch gerade das Teilintegral mit weggefallen?
    Also nach Aussage mehrerer GS-Kollegen und nach eigener Recherche bremst trotzdem beides mit. Sonst würde BMW ja einen Rückschritt statt Fortschritt machen oder lieg ich da falsch?

    Also ich möcht ein Teilintegral net mehr missen...
    und mein ABS au net!
    @ simones ... Glaub mir du wirst noch früh genug das ABS am Lenker spüren

    Grüße aus´m Schwarzwald

  3. Registriert seit
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    #23
    Moin,

    natürlich bremst - wie vorher - alles genauso. Eine kleine elektrische "Pumpe", man könnte auch BKV sagen, gibt den entsprechenden Impuls zum Hinterrad beim betätigen des Handbremshebels.

    Währenddessen der BKV in den "Altmodellen" zu hören war, muß man nun schon seeehr genau hinhören.


    Gruß

  4. Registriert seit
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    #24
    wie ist das mit dem Ansprechen der jeweiligen Bremse beim Handbremsen?

    Regelt das ABS das so, daß die Hinterradbremse nur soweit abgemremst wird, bis kurz vor dem Blockieren?

    Oder kann es sein, daß beim Handbremsen auch mal das ABS NUR HINTEN anspricht?

    Kurz : Wie ist die Lastverteilung der Bremsen zu sehen? Ist es so, daß es so ausbalanciert(?) wird, daß im Optimalfall wirklich beide Räder das ABS GLEICHZEITIG zu spüren bekommen? Oder ist ein Rad eher drann?

    Sorry für die blöden Fragen, aber beim Motorradfahren ist das Bremsen erstmal das Wichtigste für mich, auch das Verstehen wie das alles funktioniert!

  5. Registriert seit
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    #25
    Abgesehen von o.g. Frage hätte ich noch Eine :

    Beim Fahren, so ab 100km/h, wenn man schaltet, merkt man, wie die GS ein wenig wankelt. Ist das normal? Man hat das Gefühl, daß das Motorrad ein wenig aus der Spur möchte, so ca. 1/3 Sekund, jedesmal wenn man Gas wegnimmt, schaltet und wieder Gas gibt.

    Habe mir sagen lassen, daß das am Boxermotor liegt, ist das richtig, stört das jemanden?


    P.S.: Will die GS auf keinen Fall schlecht machen, es ist das beste Motorrad, was mir passieren konnte, wirklich, super Maschine!

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von Corsair Beitrag anzeigen
    Du solltest es einfach nicht in voller Schräglage ausprobieren, dann liegt nähmlich deine Kuh trotzdem auf dem Zylinder...
    Das tut sie nur, wenn du vergisst, die Füsse am Schluß von den Rasten zu nehmen. Ich bin durch einen idiotischen Geronten auf Ausflugsfahrt schon zu diesem Manöver gezwungen gewesen: Nicht schön, aber problemlos zu meistern (bei trockener Fahrbahn).

    Zitat Zitat von MariusUH Beitrag anzeigen
    Sollte auch beim runterschalten (z.B. in Kurven) das Hinterrad blockieren, macht das ABS die Antriebswelle auf (so hat es mir mein erklärt)
    Dann hat dir dein Freundlicher etwas Falsches erklärt. Das ABS regelt über Druckventile die Bremse. Mit der Antriebswelle hat es nicht das Geringste zu tun, weshalb es auch zu unschönem Reifenquietschen kommt, wenn man zu stark versucht mit der Kupplung zu bremsen (zu schnelles Einkuppeln bei zu hoher Drehzahl) . Dafür gibt es inzwischen im Handel die sog. "Antihoppingkupplungen".

    Zitat Zitat von simones Beitrag anzeigen
    Wer bremst nur mit der Fußbremse, wann und in welchen Situationen?
    Die Fußbremse alleine kann wunderbar beim Bremsen im Schrittgeschwindigkeitsbereich benutzt werden, damit die Fuhre nicht sofort instabil wird. Ausserdem ist die Fußbremse die richtige Bremse, wenn man doch mal in einer Kurve bremsen muß, da beim Betätigen der Hinterradbremse physikalisch kein Lenkimpuls und damit auch kein Aufstellmoment ausgelöst wird.


    Zitat Zitat von ralvieh Beitrag anzeigen
    4.) Ist es schlimm, im untertourigen Bereich, z.B. bei 50 im sechtem Gang Vollgas zu geben?
    Was bringt es dir? wenn du schnell beschleunigen willst schalte 2-3 gänge zurück. wenn du nur langsam beschleunigen willst (also im 6.Gang bei 50kmh) brauchst du kein Vollgas zu geben.
    Es bringt einiges (solange man nicht extrem Beschleunigen will):
    - Spritsparend (es soll ja immer noch User hier geben, die einen Verbrauch von 4,2 Liter /100 km für unmöglich halten)
    - Reifenschonend (es soll ja immer noch User hier geben, die 10.000 km auf einem Hinterreifen für unmöglich halten)
    - Beachten sollte man allerdings dabei, dass man nicht einfach das Gas bis Anschlag aufreisst, sondern lang aufzieht, so dass die Q nicht zu ruckeln beginnt, sondern stetig auf Zug gehalten wird.

    Zitat Zitat von simones Beitrag anzeigen
    Beim Fahren, so ab 100km/h, wenn man schaltet, merkt man, wie die GS ein wenig wankelt. Ist das normal? Man hat das Gefühl, daß das Motorrad ein wenig aus der Spur möchte, so ca. 1/3 Sekund, jedesmal wenn man Gas wegnimmt, schaltet und wieder Gas gibt.
    Das nennt sich Lastwechselreaktion und ist beim längs eingebauten Boxermotor mit seinen hohen, bewegten Massen und der Drehrichtung des Primärantriebs normal.

    Zitat Zitat von simones Beitrag anzeigen
    Wie ist die Lastverteilung der Bremsen zu sehen? Ist es so, daß es so ausbalanciert(?) wird, daß im Optimalfall wirklich beide Räder das ABS GLEICHZEITIG zu spüren bekommen?
    Für die Funktion des ABS wird sowohl beim Vorder- als auch beim Hinterrad unabhängig voneinander die Umdrehungszahl des Rades ermittel. Hierfür sind voneinander unabhängig Sensoren an beiden Rädern montiert. Wenn der ABS-Rechner entdeckt, dass ein Rad blockiert, wird für dieses Rad die Bremse gelöst. Beim Zweirad ist es zusätzlich noch so: entdeckt der Rechner, dass das Hinterrad droht abzuheben und somit eine Überschlagsgefahr besteht (Blockiertes Rad + Reaktion des Neigungssensors) wird ebenfalls die Bremse des Vorderrades gelöst.

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    #27
    Zitat Zitat von nypdcollector Beitrag anzeigen
    Dann hat dir dein Freundlicher etwas Falsches erklärt. Das ABS regelt über Druckventile die Bremse. Mit der Antriebswelle hat es nicht das Geringste zu tun, weshalb es auch zu unschönem Reifenquietschen kommt, wenn man zu stark versucht mit der Kupplung zu bremsen (zu schnelles Einkuppeln bei zu hoher Drehzahl) . Dafür gibt es inzwischen im Handel die sog. "Antihoppingkupplungen".
    Oder ich hab was falsch verstanden... na egal, habs ja nu vier mal gelesen und werds nu kapiert habe

    Gruß aus´m schwarzwald
    Marius

  8. Registriert seit
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    #28
    Passt schon.

  9. Registriert seit
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    #29
    Hier ein paar kurze Erläuterungen zum neuen Teilintegral-ABS, das eigentlich so überhaupt nichts mit dem alten BKV zu tun hat.
    Ich zitiere aus Jürgen Stoffregen - Motorradtechnik - 6. Auflage S. 370. J. Stoffregen war Entwicklungsing. bei BMW-Motorad, dann BMW-Pressesprecher, mit Lehrauftrag Motorradtechnik an der FH München. Das genannte Buch ist m.E. die Fachbibel für moderne Motorradtechnik auf lesbarem Niveau, deshalb mal ausnahmsweise diese "Werbung".
    Zitat:" Der Bremsdruck für den Hinterradkreis wird mittels einer elektronisch gesteuerten Hydraulikpumpe erzeugt. Angesteuert wird diese Pumpe von den Drucksensoren. Passend zum Vorderrad-Bremsdruck wird nach der im Steuergerät abgelegten Bremskraftverteilung automatisch der zugehörige Druck für die Hinterradbremse aufgebaut..." Zitat Ende.
    Die ABS-Kreise für Vorder- und Hinterrad arbeiten bis auf die abgestimmte Steuerung unabhängig voneienander, es kann also durchaus mal das Hinterradsystem regeln, ohne dass vorne was merkbares passiert.
    Jetzt muss man noch wissen, das dieses Bremssystem lernt, das heißt vorangegangene ABS-Einsätze speichert und nach bestimmten Kriterien daraus den Druck für die nächste Maximalbremsung schon mal "vorprogrammiert", um schneller an die Maximalgrenze zu kommen.
    Das ist die z.Zt. modernste Technik und ich bin sehr zufrieden damit, dass ich sie drin habe. Dabei geht es mir (eigentlich) nicht um Schreckbremsungen, sondern um bewusstes hartes Bremsen bis zum ABS-Einsatz. Dabei kann man gut lernen, wann denn wirklich die Haftgrenze erreicht ist, ohne gleich abzufliegen.

    Gruß
    Berndt

  10. Registriert seit
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    #30
    Ja, super, danke,

    wie sieht es mit dem Wankeln´beim Lastwechsel aus?


 
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